Ankündigung BLS Re 4/4 Nina

  • Um gut erkennbare Farbabweichungen zu erkennen, brauche ich kein Foto im Makrobreich.
    Wenn es aber das Ziel von HAG war, eine typähnliche Lok für den Fahrbetrieb auf einer Anlage herzustellen, dann darf man das Ergebnis in jedem Fall als gelungen bezeichnen. Dies haben in der Vornietenzählerära eigentlich alle Hersteller verfolgt. :thumbsup:


    Gruss Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • So...nach meinem Urlaub habe ich die BLS ohne Sound vom freundlichen Händler übernommen und frage mal die anderen stolzen Besitzer ob denen das Gleiche wie mir aufgefallen ist:



    1. ist diese Hag Lok wesentlich
    leichter als andere Hag Loks, neu oder älter


    2. ist das Material billiger
    (Spritzguss), fühlt sich zumindest so an, kann das sein?


    3. macht der Motor andere lautere Geräusche
    als meine alten bzw. neuen Hag Modelle obwohl er gleich
    scheint


    4. wird die Lok extrem langsam mit 2
    Lilliput Personenwagen wenns ein bischen bergauf
    geht.......


    Schön anzusehen aber mit den (Mängeln) für mich verkauf ich die gleich wieder...



  • 1. ist diese Hag Lok wesentlich
    leichter als andere Hag Loks, neu oder älter


    Ist der Vergleich mit einer Küchenwaage zustande gekommen, oder ist das nur so Dein persönlicher Eindruck? Hast Du als Vergleichsobjekt auch eine Lok der neuen, masstäblichen Generation genommen?

    Zitat: 2. ist das Material billiger
    (Spritzguss), fühlt sich zumindest so an, kann das sein?
    Ev. wird heute eine Druckgusslegierung basierend auf Aluminium und nicht mehr auf Zink verwendet. Dies wäre aber nicht unbedingt als qualitativ billiger einzustufen.



    Gruss Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Richard ()

  • 30 Gramm laut Küchenwaage im Vergleich mit einer Cargo der neuen Generation.....


    Interessant!
    Da wäre eine Stellungnahme des Herstellers zum "Gewichtsverlust" wirklich interessent. (Auf der HAG-Homepage kann man via "Kontakt" Fragen direkt an den Hersteller richten.)


    Ein Gewichtsveränderung beim Gehäuse dieser Grössenordnung gab es einmal bei einem Güterwagen von TRIX EXPRESS. Das Gehäuse des Bromberg wurde am Anfang aus Elektron, einer Magnesium-Legierung hergestellt. Aber schon sehr bald wurde dann auf die übliche Zinkdruckgusslegierung gewechselt. Ich kann mir aber kaum vorstellen, dass heute wieder Gehäuse aus Elektron hergestellt werden, da die Bearbeitung nicht so ganz unproblematisch ist.


    Gruss Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Märklin verwendet seit einiger Zeit für Lokgehäuse "metallgefüllten Kunststoff", der zu etwa 70 % aus Metall bestehen und die "Zugkraft verbessern" :?::shock: soll. Aber so modern wird man in Stansstad wohl kaum sein.

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Märklin verwendet seit einiger Zeit für Lokgehäuse "metallgefüllten Kunststoff"


    Diesen metallgefüllten Kunststoff betrachte ich nicht unbedingt als Fortschritt, sondern eher einen grossen Schritt Richtung Plastikmodellbau. Da bevorzuge ich dann doch lieber die "Gussklumpen" aus früheren Produktionen. (Ist aber meine ganz persönliche Meinung. :) )


    Gruss Richard

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  • Kann man das besagte Gehäuse / Lok evtl. mal auf eine Küchenwaage stellen um abzuklären ob es bloss eine Vermutung oder eine Tatsache ist?


    Die Formen sind für Zinkdruckguss ausgelegt und das Material zu wechseln macht nicht wirklich viel Sinn, zumal z.B. bei Aluminium die Formen viel schneller verschleissen.

  • Wie schon weiter oben erwähnt, ich würde direkt den Hersteller nach den Ursachen der Gewichtsreduktion fragen. (Ich besitze leider noch keine Re 4/4 II aus HAG Stans- Produktion. Dies nicht weil ich anti-HAG Stans eingestellt bin, sondern weil noch keine Lok produziert worden ist, welche ich jetzt unbedingt hätte haben wollen. Daher kenne ich dieses Problem nur vom Hörensagen. Und nur auf Gerüchtebasis möchte ich keine Anfrage bei HAG Stans starten.))


    4. wird die Lok extrem langsam mit 2
    Lilliput Personenwagen wenns ein bischen bergauf
    geht.......


    Probleme mit der Zugkraft gibt es manchmal, wenn die Lok "verkehrt" auf den Schienen steht. Damit die Zugkraft optimal ist, muss das Antriebsdrehgestell immer auf der Seite der angehängten Wagen sein (die Physik lässt grüssen). Hast Du das bei den Fahrversuchen beachtet?


    Freundliche Grüsse
    Richard

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  • Hallo allerseits


    Ich habe mich auch einmal mit dem Gewicht der Re 4/4 II befasst. Die erste Lok stammt sicher aus Mörschwiler Produktion, die Zweite mit hoher Wahrscheinlichkeit.


    Re 4/4 TEE Nr. 217.02: 420 g
    Re 4/4 Cargo Nr. 16224-21 Nr. 16224-21: 423 g (mit eingebautem Blindstecker, kein Decoder!)
    Gehäuse der Cargo-Lok allein: 150 g
    (Die Gewichte müssen natürlich nicht absolut stimmen, da ich nicht weiss, wie genau meine Küchenwage kalibriert ist.)


    Beim Studium des Paralellformums findet man die Angabe, dass ein Re 4/4 II-Gehäuse 126 g schwer ist, genauere Angaben fehlen allerdings, wahrscheinlich handelt es sich um einen Rohling (siehe Gehäusegewichtsangabe oben). Ein besonders sinnvoller Vergleichswert, wenn man bedenkt, dass Loks ab Werk nur bedruckt und zugerüstet ausgeliefert werden. Oder hat jemand schon einmal eine Lok mit einem Gehäuserohling gekauft?


    Bei meinen Loks handelt es sich wahrscheinlich um die leichtesten, je produzierten Versinonen (D/C ohne zusätzlichen Schnickschnack).


    Das einzig Brauchbare beim üblichen, überheblichen Brimborium im Paralellforum ist der Vorschlag von Big Manitou, Fotos der beanstandeten, und der Vergleichslok ins Forum zu stellen. Krawallo, kannst Du bitte Fotos von den Gehäusen und von den Fahrwerken hier ins Forum stellen?


    Freundliche Grüsse
    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

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  • Richard


    Stelle meine Gewichtsermittlungen gerne natürlich auch hier ein.


    Zu den Fakten, ich konnte folgende Vergleichswerte ermitteln:


    1. HAG, Re 4/4 II NG, Mörschwil, Glühlampenbeleuchtung, ohne Frontwappen, Pantos der letzten Serie (filigranere Ausführung, wenn nicht vorhanden, nachgerüstet), DC Analog, Motor Typ 88, ansonsten keine
    eigenen Abänderungen. Gewogen wurden vier Loks, eine SOB Re 4/4 III, eine RM Re 4/4 III und zwei CR Re 4/4 III, diese decken in etwa die Anfangsjahre der Produktion bis fast zum Schluss der Produktion ab.
    - Gehäuse = 141g und 143g.
    - Unterteil = 228g und 230g.
    - Befestigungdes Unterteils (Batteriekasten, Hauptluftbehältertanks etc) sowie die Schraube wogen bei allen vier Loks 36g.


    Dies ergibt dann ein Gesamtgewicht von 405g - 409g.


    2. HAG Re 4/4 II NG, NewHAG, LED Beleuchtung, ohne Frontwappen, Pantos der letzten Serie (filigrane Ausführung). DC Digital(LP V4.0), Motor Typ 88, ansonsten keine eigenen Abänderungen Hier standen zwei Loks zur Verfügung, beides sind Binari 9 Sondermodelle (Gotthard Re 4/4 II, Cargo Re 421), beide wurden mir durch einen Kollegen heute Morgen zur Verfügung gestellt. Sprich die Werte entstammen der gleichen Waage.
    - Gehäuse = 139g und 142g.
    - Unterteil = 229g und 231g.
    - Befestigungdes Unterteils (Batteriekasten, Hauptluftbehältertanks etc) sowie die Schraube wogen bei allen vier Loks 35g.


    Dies ergibt dann ein Gesamtgewicht von 403g - 408g.
    3. Eine NINA Re 4/4 II aus neuester Produktion habe ich leider nicht zur Verfügung um Messungen zu machen, jedoch kann man optisch sagen, ein Panto fehlt und eine Kunststoffabdeckung kam hinzu, weiter gibt es optisch keine Änderungen gegenüber der von mir beschriebenen Loks (da diese alle kein Frontwappen besitzen).
    - Gewicht Panto (1x) = 0.74g
    - Gewicht Kunststoffabdeckung = 0.012g
    - Gewicht Decoder LP V4.0 = 2.12g


    PS: Die oben genannten Gewichte wurden mit einer Logistikerwaage ermittelt.

  • Das ganze Gemeckere um das zu kleine Gewicht scheint mir je länger je mehr bestenfalls ein Strohfeuer (Fake-Meldung?) gewesen zu sein. Im Nachbarforum gab es zwar einmal einen Fall, wo Schleiferiab Fabrik mangelhaft montiert worden sind. Dieser wurde aber mit Fotos sauber dokumentiert. Solche Belege fehlen hier aber gänzlich, es gibt nur emotional gefärbte Aussagen.


    Die Fahrwerke der Re 4/4 II wurden in Stans nie grundlegend überarbeitet, es gab höchstens kleine Anpassungen. Die Fahreigenschaften dürften also nicht geändert haben. Meine (Mörschwiler) Re 4/4 ii ziehen locker einen Zug mit 12 Lilput Kieswagen eine, über 2m lange, R1 50 Promille Rampe hoch, und ich bin sicher, das schaffen auch Loks aus Stanser Fertigung. :)


    Das Einzige was mich nun wirklich noch interessen würde, ist das Gewicht einer BLS Nina Re 4/4 aus Stanser Fertigung. Ansonsten kann das Thema wohl als gengenstandslos abgehakt werden. ausser es würden wirklich noch aussagekräftige Beweise vorgelegt. ;)


    Freundliche Grüsse
    Richard



    (Warum nur drehen sich meine Gedanken jetzt immer um den Klamaukfilm "Police Academy - Dümmer als die Polizei erlaubt" ...)

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  • Hallo allerseits


    Nachdem sich eine akzeptable Gelegenheit ergeben hat, habe ich doch noch so eine Lok gekauft. Es war aber nur die Digitalausführung -22 verfügbar.

    Bei der Inspektion fand ich keine der diskutierten, oder andere Fehler. Die Lok scheint einwandfrei verarbeitet worden zu sein. Ich habe aber das Gehäuse nicht abgeschraubt.

    Auch der Fahrtest verlief erfolgreich, ist aber schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, da ich immer noch analog fahre.

    Nach dem Aufschalten der Fahrspannung geschieht zuerst überhaupt nichts (?). Dann beginnt sie irgend wann einmal Lärm zu produzieren, soll angeblich der Wirklichkeit entsprechen. Nach ca. 15 gefühlten Sekunden begint sich die Lok dann in Bewegung zu setzen und beschleunigt bis zur eingestellten Geschwindigkeit. Die Endgeschwindigkeit ist aber immer ein wenig eine Loterie. (Ich muss am Trafo da wohl einmal Markierungen anbringen.) Reduziere ich die Fahrspannung erfolgt die Reaktion auch wieder erst mit Verzögerung. Na ja, das ist ja wohl der digitale Fortschrit.

    Was mir aber auffällt, ist, dass Lärm und Fahrverhalten praktisch identisch scheinen, wie das der kürzlich gekauften Rivarossi BLS Re 4/4. Ist die Gräuschkulisse der beiden Loktypen auch gleich (oder ausgesprochen ähnlich), oder wurde da der Einfachheit halber einfach die gleiche Lärmkulisse im Decoder geladen?


    Freundliche Grüsse

    Richard

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  • Richard

    Die Anfahr- / Bremsverzögerung für den Analogmodus kann ebenfalls eingestellt / angepasst werden. Dann verhält sich auch eine digitale Lok im Analog recht direkt.


    Der Sound der BLS Re 425 und jener der Re 420 SBB unterscheiden sich doch recht stark, von gleich oder ähnlich kann da schon fast nicht mehr die Rede sein.

  • Dann scheint es also, dass ESU nur einen Sound liefert, und dass der in der HAG BLS Nina und auch in der Rivarossi BLS Re 4/4 verwendet wird. Dieser Eindruck entsteht jedenfalls im Analogbetrieb.

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Grundsätzlich ist die Bereitstellung der Sound-Files nicht unbedingt Sache des Decoder-Herstellers ;)

    Das habe ich eigentlich auch angenommen.

    In der Elektronikindustie ist es heute aber üblich, möglichst viel vorkonfektionierte resp. vorprogrammierte Ware einzukaufen. Ich känn mir durchaus vorstellen, dass ESU eine Lieferung vorprogrammierter Decoder auch anbietet, was für Kleinhersteller finanziell durchaus interessant sein könnte. Eine "Soundbibliothek" bei ESU würde so die Ähnlichkeit beider Loks im Analogbetrieb, mindestens teilweise, erklären


    Richard

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