Neue Ae 6/6-Varianten

  • Ich habe die Bilder der Baar, Emmen und Sargans im Ricardo einmal mit den Lok-Bildern im LokiSpezial verglichen. Beim Original war die wagrechte Mittelinie zwischen Oberkante Namen und Wappenspitze unten wahrscheinlich genau auf die Mittellinie des Fensterbandes gelegt. Somit scheint das Modellfoto der Sargans am ehesten der (ehemaligen) Wirklichkeit zu entsprechen. Bei den Baar und Emmen sind Wappen und Namen eindeutig zu weit nach oben gerutscht *. Mit ein Wenig Augenmass und einer guten Haltung der Gehäuse beim Bedrucken sollte eine wirklichkeitsähnlichere Produktion doch nicht so schwierig sein.

    Der systematische Fehler ist offensichtlich auch hier, dass bei HAG niemand fähig ist, ein Modell mit einem Originalfoto genau zu vergleichen, Abweichungen festzustellen und zu korrigieren. (In vielen Zeitschriften und Zeitungen findet man doch für Kinder die Rätsel mit zwei fast identischen Bildern und der Frage: Wer findet die zehn Unterschiede? ;))


    * Dasselbe ist auch bei der Brunnen gut zu erkennen, welche im Nachbarforum abgebildet ist.

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

    Einmal editiert, zuletzt von Richard ()

  • Nach dem gemütlichen Zmogekaffee habe ich heute Morgen mal wieder ins Paralellforum geschaut. Und was sehe ich? Da ist plötzlich richtig Stimmung im Forum, da ist die Hölle los, da wird aus allen Rohren geschossen. Offenbar braucht es so lärmige Greta Thunberg-Beiträge, um die Leute wachzurütteln. (und lest doch auch wieder einmal meine Fussnote. ;))

    Roger stellt fest, dass ich frustriert bin. Da hat er natürlich vollkommen recht. Ich bin frustriert! Frustriert darüber, dass es HAG Stans auch nach sieben Jahren noch nicht fertig bringt, fotorealitätsnahe Modelle herzustellen. Nicht nur solche mit "gelegentlichen Patzern".

    Während meiner beruflichen Tätigkeit bin ich irgend wann in der Qualitätssicherung gelandet. (Es war ein Kundenfertiger, in der Grösse vergleichbar mit Polytrona.) Das Motto unseres ersten Qualitätsmanagers war:

    "Wir sind ein lernendes Unternehmen. Wir lernen aus unseren Fehlern, und machen einen Fehler nur ein Mal."
    Warum nicht auch so bei HAG?

    Fast alle Mitarbeiter haben diesen Leitsatz begriffen. Einzelne nicht - dann brauchte es eben solche extremen Hinweise und Vergleiche wie oben.

    Kritik soll erwünscht sein, aber natürlich nur positive! Wenn ich Etwas kritisiere und eine Verbesserungsmöglichkeit vorschlage, kommt vom HAG-Berater postwendend die etwas handgestrickte Antwort: HAG-Mitarbeiter lesen keine Foren. HAG-Berater wollen ja einen guten Draht in die Geschäftsleitung haben, also warum den Vorschlag nicht über diesen Weg in die Firma einbringen? Sie müssen Herrn Urech ja nicht gleich auf die Nase binden, dass der Vorschlag aus dem Forum stammt. (Dazu bleibt immer noch Zeit, wenn sich der Vorschlag später als Rohrkrepierer erweisen sollte.)

    Wenn ich einen Ricardo-Beitrag wegen seines haarstreubenden Inhalts in der Luft zerreisse, dann sich nicht wegen den vielen HAG-Experten, welchen die Falschaussagen ja sofort erkannt haben. Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen. Dies ist mir nämlich passiert, als ich nach ca. 15 Jahren Abstinenz wieder zum MoBa zurück gefund habe, und prompt von so einem windigen Anbieter an einer Börse über's Ohr gehauen wurde.

    Das übliche Händeschütteln und Schulterklopfen die letzten paar Jahre haben uns nicht wirklich weiter gebracht. Es wird endlich wieder Qualität gefordert, und nicht nur Quantität, mt vielen Varianten in möglichst kurzer Zeit. Mal schauen, wie sich die Situation jetzt weiter entwickelt!


    En gfreute Tag

    Richard

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Ach Richard, wir nähern uns eben rasant dem 2. November 2019, dem siebten Jahrestag der Gründung der HAG Modellbahnen GmbH.


    Sieben quälend lange Jahre, während denen unzählige einstige HAG-Fans sehnsüchtig darauf gewartet haben, endlich wieder unbesorgt Modelle vorbestellen und kaufen zu können, die nicht nur Lämpli-Schnickschnack, sondern vor allem eine konstante und zeitgemässe äussere Qualität aufweisen. Sieben Jahre zugleich, während denen eine Handvoll Urech-Amigos den kritischen Beobachtern immer wieder vorgeworfen haben, ihre Kritik sei völlig unberechtigt/übertrieben/böswillig/talibanartig/kleinlich/geschäftsschädigend usw. usw.


    Sieben Jahre anderseits, die uns von Seiten der paar übriggebliebenen New-HAG-Getreuen die devot und gebetsmühlenartig vorgetragene Zusicherung beschert haben, alles werde gut - bei den kritisierten Modellen handle es sich doch nur um "Einzelfälle" - ja sogar neuerdings um blosse "Produktionsdummys". :D


    Sieben Jahre allerdings auch, in denen sich überdeutlich gezeigt hat, dass es zur Produktion von handgemachten Spitzenmodellen halt weit mehr braucht als blosse Ankündigungen, Selbstdarstellertum und die durch gelegentliche Pizza-Essen erlangte Unterstützung von ein paar "Beratern", deren angeblich konstruktive Beiträge an die Behebung der Misere offenbar entweder regelmässig in den Wind geschlagen oder schlicht nicht umgesetzt wurden.


    Positiv hingegen ist, dass wir uns auch dem 12. Februar 2020 nähern. Dieses Datum sagt euch allen ganz bestimmt nichts. ;) Dann sind es aber wiederum sieben Jahre her - und zwar seit demjenigen Tag (dem 12. Februar 2013), an dem ich einem gewissen "lieben Roli" per E-Mail nahelegte, dieses Forum doch bitte baldmöglichst zusammen mit seinen Kumpels zu verlassen und ein eigenes zu gründen - was dann kurz darauf zum Glück geschah. :D Eigenlob stinkt zwar, aber noch selten habe ich eine so nachhaltig positive Mailnachricht verfasst.:thumbup:


    Also geniessen wir doch einfach zusammen dieses Forum, in dem zensurfrei darüber gesprochen werden darf, was uns an gewissen grossspurigen Versprechen und Schönfärbereien anhaltend nervt und stört. Und denken wir daran, dass wir es in der Hand haben, mit unseren konsequenten (Nicht-)Bestellungen und Zurückweisungen von mangelhaften Produkten die Quittung für sieben vertane Jahre auszustellen.


    Grossmufti-Grüsse vom HAG-Taliban. 8)

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • sagt mal, was ist denn mit Euch los?!? Jetzt schon Wintermüdigkeit?

    Stefan Unholz beweist wenigstens noch Humor;):)


    Seht doch mal den Tatsachen ins Auge, dass HAG (Mörschwil) irgendwann zwischen 2009 und 2012 in finanzielle Engpässe geraten war. Längstens nicht als einziger Hersteller innerhalb dieser Branche! Manchmal hat eine mangelnde Oekonomie mehr als nur eine Ursache. Fehler kann man ggf. korrigieren, jedoch weit schlimmere Folgen haben Trends die dem Geschäft zuwiderlaufen. Wenn es nicht mehr darum geht, ob jetzt ein Wappen 110% korrekt platziert ist, oder noch nicht mal mehr der Preis relevant ist, - sondern wenn das Hobby Modelleisenbahn schlicht und einfach nicht mehr so viele Leute anspricht, dann kann der Inhaber heissen wie er will und es ändert rein gar nichts an der Situation.


    Beim lesen der Beiträge von Richard und Stefan, kommt mir der Gedanke, wieso habt Ihr nicht ein Alternativangebot in der fraglichen Zeit an HAG gerichtet? Das HAG Forum würde sozusagen die Firma HAG übernehmen und die Situation analysieren, schauen welche Berufe / Jobs es braucht und jeweils der Beste seines Faches damit beauftragen und alles wäre bestens? Wenn das so wäre, hätte ja für HAG Mörschwil gar kein Grund bestanden, aufzuhören!


    Vielleicht versucht der jetzige Inhaber, das HAG überleben zu ermöglichen, in dem er mit weniger Aufwand die selbe Qualität zu erreichen hofft? Er ist nicht der einzige Unternehmer, welcher dieses Kunststück versucht! Ganz ist dies HAG noch nicht gelungen, aber sie sind nahe daran:). Es sind noch Peenuts was HAG Stansstad von HAG Mörschwil trennt, gewisse Details sind sogar besser ausgeführt! Der Beitrag 62 von Richard könnte als Rufschädigung an HAG ausgelegt werden. Die letzte "Hexe" Anna Göldi hat man 1782 in Glarus hingerichtet, braucht Ihr eine Neuauflage, dieses mal soll der HAG Chef der Böse sein?


    Gestern habe ich je eine HAG Ae 6/6 bis in alle Einzelteile zerlegt, teils zersägt und verbohrt: die derzeit neuste, die Brunnen 11517 und eine ältere die 11419 Appenzell Ausgabe 1995. Letztere ist demzufolge 24 jährig und habe ich mal an einer Börse günstig (als vermutliches Sturzopfer) gekauft. Die Lok kam in für Jahre in die Bastelkiste. Die beschädigte Pufferbohle interessiert mich nicht, benötige nur die "Innereien".


    Dabei ist mir aufgefallen: ja, Stefan Unholz hatte schon recht mit seinen Beanstandungen: Doch wie dies kommuniziert wird, ist alles andere wie konstruktiv. Die 24 jährige 11419 Appenzell, bis auf das Dach, überall noch einen Tick werthaltiger ausgeführt. So ist z.B. das Gehäuse INNEN (das interessiert auch nur uns Forumisten!) bis auf winzige Stellen schön gleichmässig grün lackiert. Die ganz neue Brunnen erreicht nicht ganz diese Professionalität. Innen hat es unübersehbar unlackierte Stellen, wahrscheinlich da, wo das Gehäuse aufliegt. Die Mörschwiler meisterten dies besser. Mehr irritiert eine Längskante, die wirkt, als sei das Gehäuse aus der Höhe auf ein Riffelblech gedrückt worden. Auch die Farbe vom Führerstand-Einsatz ist von der 11419 schöner, ebenso die grüne Aussenfarbe spricht mich etwas mehr an, bei Mörschwil durfte eine Ae 6/6 noch glänzen... Dies hat wohl nichts mit gut oder schlecht, sondern mit Ansichtssache zu tun. Wenn man unbedingt eine Glanz-Lok möchte, und diese nach Erhalt matt altert, da dachte wohl HAG, wir machen es gleich realistischer. Dafür ist bei der 11517 Brunnen das Dach deutlich realistischer ausgeführt worden:thumbup:.


    Die Differenzen zwischen der 11419 und 11517 würde ich mit Ausgezeichnet (11419) und immerhin Gut (11517) bewerten. Von "schlecht" kann keine Rede sein! Schon gar nicht wenn man die Umstände kennt. Was da gewisse Leute betreiben: HAG Bashing reicht da nicht mehr, das ist bewusstes HAG Mobbing. Was wollt Ihr damit erreichen? Auf diese Weise bessere Modelle:/


    Hätte HAG Mörschwil 2011 oder 2012 aufgehört, gäbe es u.a. keine "Brunnen". Es wird ja niemand gezwungen, eine Lok welche einem nicht gefällt, kaufen zu müssen. Aber stört es Euch offenbar, wenn weiterhin einige Leute dann und wann eine HAG Loks kaufen, und sich erst noch darüber erfreuen:).


    Also was mich anbelangt, ich habe viel lieber eine "nur" gute Brunnen, als eine, welche vielleicht perfekt hätte sein können, aber gar nie hergestellt wurde.


    Gruss

    vom Undigitalen

  • Der Beitrag 62 von Richard könnte als Rufschädigung an HAG ausgelegt werden.


    Hä? Kannst Du das bitte etwas näher erklären?

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Lieber Hermann,

    schön, dass Du mit Deinem Beitrag versuchst, gegen die vereinigte Phalanx der HAG-Stansstad-Kritiker sachlich und fair dagegen zu halten. Ich denke, es ist vergebliche Liebesmüh. Was da aus der anderen Ecke kommt, hat schon lange den Boden sachlicher Kritik verlassen. Da wird immer wieder geheimnisvoll von HAG-Beratern gefaselt, ebenso von wenigen HAG-Getreuen (kennen die Kritiker denn die Verkaufszahlen?) usw. und so fort. Mich beschleicht immer mehr der Eindruck, dass es den Kritikern ("Hetzer" darf man vermutlich hier nicht schreiben) eher daran gelegen wäre, dass HAG 2012/13 untergegangen wäre. Schön, dass es das Unternehmen und deren Produkte immer noch gibt!!

  • Wenn ich einen Ricardo-Beitrag wegen seines haarstreubenden Inhalts in der Luft zerreisse, dann sich nicht wegen den vielen HAG-Experten, welchen die Falschaussagen ja sofort erkannt haben. Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen. Dies ist mir nämlich passiert, als ich nach ca. 15 Jahren Abstinenz wieder zum MoBa zurück gefund habe, und prompt von so einem windigen Anbieter an einer Börse über's Ohr gehauen wurde.

    So dargestellt, und vor allem im Thread "neue HAG Ae 6/6 Varianten": da schreibst Du: Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen... Das empfinde ich grenzwertig, besonders im Zusammenhang mit "neue HAG Ae 6/6"... Ein um 1.5 -2 mm zu hoch platziertes Wappen, da müssten schon noch gehörig andere Fehler zu finden sein, für eine solche Warnung.


    Aber wir drehen uns im Kreis: wir befinden uns übertrieben formuliert: bald wie in den mittelalterlichen Religionskriegen: Wenn das derzeitige HAG Produktions Niveau bereits ab so wie es ist, oder gar noch besser wird - da können die zu fest unzufriedenen Leute noch so fest Frust abladen - und es wird keinen einzigen - bisherigen - HAG Käufer davon abhalten, weiterhin dann und wann eine HAG Lok zu kaufen, wenn sie einem gefällt. Aber umgekehrt auch: Man kann noch so versuchen, rationale Gründe aufzuzählen, wieso es ist wie es ist: Du Richard weis ich nicht, aber Stefan Unholz schrieb mal; (ich weis der exakte Wortlaut nicht mehr genau, Sinn gemäss: eher müsse der Rhein aufwärts fliessen, oder der Rhein bei Stansstad durchführen, als dass er sich bei HAG Stansstad blicken lassen würde. D.h. es gelingt keiner der beiden Seiten, die jeweilige andere Seite zu überzeugen.


    Gruss

    Hermann


    Danke Günther für Deine Unterstützung:)

  • So dargestellt, und vor allem im Thread "neue HAG Ae 6/6 Varianten": da schreibst Du: Ich möchte damit potentielle Neueisteiger vor einem Fehlkauf warnen... Das empfinde ich grenzwertig, besonders im Zusammenhang mit "neue HAG Ae 6/6"... Ein um 1.5 -2 mm zu hoch platziertes Wappen, da müssten schon noch gehörig andere Fehler zu finden sein, für eine solche Warnung.

    Lieber Hermann


    Im Ricardo ging es um eine "Winti mit". Im Inserat stand, das Jubisymbol sei aufgeklebt, was nachweisbar nicht stimmt. Auch war die Rede von einer limitierten Serie. Was auch falsch ist. Es war eine einmalge Auflage in der vorbestellten Stückzahl. Was soll an solchen richtigstellenden Angaben geschäftsschädigend sein?

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • Gut, man kann hier sagen, es handelt sich um ein Fantasiemodell, bei dem Fehler sowieso keine Rolle spielen - aber trotzdem...: :thumbdown:

    https://www.ricardo.ch/de/a/ha…ntonslok-bern-1094625246/


    Wer die berühmte Kantonslok "Bern" kennt oder noch in Erinnerung hat, weiss, dass sie zweisprachig angeschrieben war (also Bern/Berne). Und zwar auf derjenigen Seite mit dem Batteriekasten und der kurzen Dachleitung "Berne" und auf der anderen Seite mit dem Luftbehälter "Bern". Zumindest auf der französischsprachigen Seite (ich glaube aber auch auf der Gegenseite) stand ferner SBB + CFF.


    https://bahnbilder-von-max.ch/…ae-6_6/picture_00193.html


    Das "handgemachte Spitzenmodell" für bescheidene CHF 1'190.-- ist also seitenverkehrt bedruckt. :rolleyes: Hat man wieder einmal vergessen, den selbsternannten hauseigenen Ae 6/6-"Fachmann" zu konsultieren? :D

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Nein, man hst den Fachmann nicht vergessen.


    Wie der Ausschnitt aus dem Ricardo Thread zeigt.


    Die Lok stimmt schon, solange sie in der richtigen Epoche dargestellt wird ☺


    Bezüglich der Anschrift Bern/Berne nimts mich auch wunder, werde morgen da mal fürs Loki Spezial Blättern.

  • Hallo zusammen

    Zumindest auf der französischsprachigen Seite (ich glaube aber auch auf der Gegenseite) stand ferner SBB + CFF.

    So viel ich weiss und gelesen habe (und daran mich erinnern kann...), gibt es nur Ae 6/6 mit SBB + FFS (Mehrheit) und SBB + CFF - jedoch keine die so wie z.B. eine Re 6/6 beschriftet ist, mit je SBB + CFF und SBB + FFS.


    Hier hatten wir es mit dem Thema auch schon zu tun, meine Antwort:

    Interessante Auktionen bei Ricardo!


    Mir sind die so oder so etwas zu "schwarz" - hingegen wäre es vielleicht für unsere Deutschen Kollegen noch etwas, die Ae 6/6 so wie auf dem oben verlinkten Bild zu bringen - im "Versuchsgewand" mit deutschem "Bügel".

  • Das "handgemachte Spitzenmodell" für bescheidene CHF 1'190.-- ist also seitenverkehrt bedruckt. :rolleyes: Hat man wieder einmal vergessen, den selbsternannten hauseigenen Ae 6/6-"Fachmann" zu konsultieren? :D

    Nein - der ehemalige HAG-Guru hat mit keiner Zeile und keinem Wort geschrieben, dass HAG hier einen Fehler gemacht hat. Wäre ja auch noch schöner, ist doch Auftraggeber der Lok anscheinend die c-gleis-plus ag und die bestimmt doch sicher, was auf das Modell aufgedruckt wird oder nicht. Der Fußtritt gegen den angeblich "selbsternannten . . . Ae 6/6-Fachmann" wäre demnach ebenso überflüssig wie der verärgerte Unterton über das Modell und auch gegen den (nicht genannten) Produzenten . . . ;):saint:

  • ist doch Auftraggeber der Lok anscheinend die c-gleis-plus ag und die bestimmt doch sicher, was auf das Modell aufgedruckt wird oder nicht.

    Jeder Modellbahner, der heute ein Modell kauft, erwartet doch, dass es möglichst realitätsnah nachgebildet ist (oder bin ich da wirklich die grosse Ausnahme?). Also erwarte ich doch auch von einem Hersteller, dass er ein geplantes Modell diesbezüglich überprüft und den Besteller allenfalls auf Abweichungen aufmerksam macht und berät. Es ist doch sicher auch für den Hersteller nicht besonders motivierend, wenn gleich nach der Auslieferung wieder berechtigte Kritik laut wird in den Medien, welche, mit etwas sorgfältiger Vorbereitung, einfach zu vermeiden gewesen wäre. Der moderne Digitaldruck sollte nicht einfach dazu führen, dass jetzt nur noch Quantität produziert wird (möglichst viele verschiendene Ae 6/6 in noch kürzerer Zeit), die Qualität dabei aber auf der Strecke bleibt.


    Gruss Richard


    (Diese Aussagen beziehen sich natürlich auf die Lok "Bern/Berne")

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    Einmal editiert, zuletzt von Richard ()

  • Und auch wenn ich sonst ein zufriedener Kunde bei C-Gleis-Plus bin: ein Schmunzeln darüber, dass all dieses schwarze Zeugs wie Blei in den Ricardo-Regalen liegen bleibt, kann ich mir halt nicht verkneifen. 8) Denn irgendwann müsste doch auch der hinterste und letzte Farbvariantenfetischist merken, dass das Thema froschgrüne/lilaviolette/postgelbe/mausgraue/tulpenorange Fantasie(los)loks inzwischen einfach nur noch öd, ausgelutscht und abgegriffen ist. Wahrscheinlich kaufen höchstens diejenigen Leute solches Zeugs, die immer noch über einen Witz/Gag aus den 1960er Jahren lachen können.


    Die armen Erben/Liquidatoren, die dereinst Sammlungen voller Fehldrucke, Farbvarianten und Abziehbildlischrott in die Abfallmulden werden kippen müssen, tun mir jedenfalls leid. ;(

    Mit Forumistengruss, Stefan

    _____________________________


    "Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."

    (Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)

  • Also erwarte ich doch auch von einem Hersteller, dass er ein geplantes Modell diesbezüglich überprüft und den Besteller allenfalls auf Abweichungen aufmerksam macht und berät.

    Nachdem Du offenbar beim Gespräch zwischen Besteller und Hersteller dabei warst (sonst könntest Du nicht unisono behaupten, der Hersteller hätte hier mal wieder versagt und den Kunden nicht auf Fehler aufmerksam gemacht) verstehe ich nicht, dass Du nicht mit Deinem umfangreichen Wissen in die Bresche gesprungen bist und die Fehler vor Beginn der Fertigung vorgetragen hast. Die Mängel hätten doch dann leicht vermieden werden können und Du hättest ein gutes Werk getan und nicht nur hinterher gemotzt . . . ;(;(

  • Nein, Günther, mit Deiner Vermutung, dass die Möglichkeit besteht, dass ich dabei gewesen sein könnte, liegst Du diesmal völlig daneben, sozusagen neben den (Modellbau-)Schienen. In letzter Zeit wurden einige "Sondermodelle" produziert, welche mich als Otto-Normalverbraucher leider "nicht vom Hocker reissen". Aber jedem Tierchen sein Plaisierchen. Dass aber ein Auftraggeber an einen Lieferanten herantreten soll, mit dem Wunsch: "Mach mir mal eine Ae 6/6 Berne/Berne und bedruck sie seitenverkehr, mal sehen, ob die Kunden das merken", erachte ich doch eher als unwahrscheinlich, ja ich möchte es sogar der Ecke des höheren Blödsinns zuordnen.

    Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

  • So ist das Leben - manchmal - anscheinend nicht nur im vorliegenden Fall - lag oder liege ich mit der Vermutung daneben, Du wärst bei der Besprechung dabei gewesen. Und so schwer es auch fällt, damit muss ich leben. Aber ich glaube auch nicht an das Märchen, dass ein Auftraggeber (hier einer Modellbahn-Lok) nicht auch dezidiert weiss oder sogar vorschreibt, was auf das gute Stück aufgedruckt werden soll.

    Natürlich trifft zu, dass der Hersteller eingreifen sollte, wenn der Besteller Falsches vorschreibt oder bestimmte Dinge nicht weiss, aber da weder Du noch ich bei einem solchen Beratungs- oder Abstimmungsgespräch zur fraglichen Lok dabei waren, ist "Vermuten" reine Kaffeesatz-Leserei. Wollen wir es dabei belassen?

  • 11652 ,

    das ist korrekt, ich habe jedenfalls in den älteren Unterlagen nichts gefunden. Gemäss dem wurden die ersten Loks mit "SBB FFS" ausgeliefert (darunter auch die BERN).


    Erst später wurde dann einige von "FFS" zu "CFF".

    Eine Mischung gab es nach der Durchsicht meiner bisherigen Unterlagen nicht.


    Gemäss der Depotzuteilung auf dem Modell vermute ich, dass es sich die Lok in Ursprungszustand befindet. Demnach wäre die Lok korrekt beschriftet.


    Bezüglich dem Wappen und der Anschrift ist es gemäss bisher gesichteten Dokumenten so, dass die Lok bei der Taufe lediglich mit dem Namen "BERN" angeschrieben wurde. Scheinbar wurde dies mit der Umzeichnung von "FFS" zu "CFF" auf der einen Seite auf "BERNE" geändert.