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Lattermann

Forumist

Beiträge: 189

Wohnort: Saarbrücken

361

Dienstag, 10. Dezember 2013, 17:44

Hallo,
der Motor ist still. Er läuft also nicht. Der Fall mit der losen Achse ist mir auch von anderen Produkten bekannt.
Ich habe den Decoder schon in Verdacht und deshalb den Lopi V 4.0 parat liegen.
:idea: :rolleyes: ;)
mfg lutz

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lattermann« (10. Dezember 2013, 18:31)

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362

Dienstag, 10. Dezember 2013, 17:46

Günther, ab und zu tauchen eben so Worte auf. Und wenn die Kritik nun sogar wahr wäre?
Denn ich kaufte auch mal eine Lok, ob Börse oder Internet weiss ich nicht mehr, das war so ein Gewürge drin. Keine Ahnung, ob der original war oder vor Verkauf gegen den originalen getauscht wurde. Rücktausch sinnlos, ein bisschen herumprobiert, Quatsch mit Sauce.

Letztliches Fazit: Mülltonnenfutter. Der Hersteller war die gleiche Firma, deren Namen Olympioniker leicht änderte ^^
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)
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Rüdiger

Forumist

Beiträge: 1 809

Wohnort: bei Aschaffenburg

Beruf: Bahnbetriebsfachwirt

363

Dienstag, 10. Dezember 2013, 19:42

Zum Thema Uhlenbrock: Es ist nach meiner Erfahrung tatsächlich so, dass deren Decoder (ich hab jetzt allerdings nur Erfahrung mit geregelten des Typs 76500, 76420 und 76320) bei bestimmten Motortypen auch nach stundenlangem CV-Basteln keine vernünftigen Fahreigenschaften produzieren. Als Alternative zu den damaligen ESU V1 und V2, die das bekannte Alzheimer-Syndrom noch sehr ausgeprägt hatten, hab ich sie mal in diversen HAG-Loks ausprobiert - das war ein Reinfall, es gelang mir nie, ein sauberes, gleichmässiges Fahrverhalten zu erreichen. Auch in Märklin-Dreipolern war das hoffnungslos. In den fünfpoligen DCM-Hochleistungsantrieben war es etwas besser, aber das elektronische Zirpen war nervtötend, Zudem hab ich zwei der 76500 irgendwie durch Überlastung gegrillt (der magische Rauch entwich - und dann ging nix mehr) Mein letzter 76500 werkelt heute in der Roco Ae 6/8 - und ist eigentlich ganz manierlich.

Mein zum Test gekaufter 76420 steckt zur Zeit in einer günstig in der Bucht geschossenen Piko SNCF BB63695, die ich von zwei- auf Dreileiter umgestrickt habe. Geht so, etwas unstet in den Fahrstufen, wobei ich noch MMII fahre, das scheinen die Uhlenbrocks generell nicht so zu mögen.

Witzigerweise schafft der ab Fabrik in die ( für ein Spottpreis auf einer Börse mitgenommene) BB 67590 eingebaute 76320 in dieser Lok richtig gute Fahreigenschaften, gleichmässige Fahrstufen, ausreichende Langsamfahrt und kaum störende Betriebsgeräusche. (die Lok an sich ist eh ein Prachtstück, ist zwar aus der Hobbyserie, sieht aber gut aus, hat trotz angespritzer Haltestangen noch recht gute Detaillierung und zieht mit 455 g Gewicht weit mehr die Rampe hoch als meine beiden weit teureren und detaillierteren Roco-Re 4/4 II - und das trotz Folienhaftreifen. )

Egal, ich schweife ab. ich hab nur festgestellt, dass Uhlenbrock-Decoder nicht auf jeden Motortyp einstellbar sind, was bei den ESU (und angeblich auch bei Zimos Mx-Reihe und Märklins mSD) durch herumprobieren irgendwann immer klappt. Als Schrott bezeichnen? Naja, lieber als nicht optimal - und mir persönlich sind die immer noch lieber als die Tams-Dinger, bei denen ich jetzt egal bei welchem der 4 Typen, die ich bisher gekauft habe noch nie was gescheites herausgekriegt habe. (von Kühn will ich nicht reden, der, den ich mal hatte ist mit einem Blitz beim Programmieren ins Nirwana ab (T145), seitdem hab ich keinen mehr gekauft...

P.S. Wer sich jetzt fragt, warum der Lötschbergfreak so nebenbei SNCF-Loks kauft: Erstens: Hertogs-Buch, Seite 142 unten rechts. Zweitens: SNCF-Loks der 60er und 70er-Jahre sind so hässlich, die muss man einfach lieb haben...
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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Empedokles

Forumist

Beiträge: 2 749

Geburtstag: 14. Oktober 1951 (66)

Wohnort: Zollernalb

Beruf: Arzt

364

Dienstag, 10. Dezember 2013, 20:05

Als Alternative zu den damaligen ESU V1 und V2, die das bekannte Alzheimer-Syndrom noch sehr ausgeprägt hatten, ...


Als Prof. Alois Alzheimer 1906 vor dem "Verein der südwestdeutschen Irrenärzte" in der hiesigen Klinikbibliothek sein Syndrom anhand einer namentlich bekannten Patientin vorstellte, hatte er freilich Deine Decoder nicht im Sinn. Das Protokoll vermeldet unzweideutig "Keine Diskussion".
Sogar minderwertige Decoder (Namen lösch!) haben demnach einen höheren Fallwert als die Neuentdeckung einer echten Krankheit, über sie wird nämlich wirklich diskutiert.
Q.D.E. = Was zu beweisen war.
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Lattermann

Forumist

Beiträge: 189

Wohnort: Saarbrücken

365

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 18:23

Lopi eingebaut: er läuft und läuft und läuft ----------

mfg Lutz
:idea: :) ^^
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366

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 21:37

Wunderbar, dass das geklappt hat. :)

Auch wenn einem unserer Mitforumisten die Bezeichnung ordentlich missfallen ist, haben wir hier damit die Bestätigung, dass der Uhlenbrock keine bessere Bezeichnung verdient hat. Ich habe bislang niemanden getroffen, der mit den Dingern zufrieden ist. Falls jemand besonders auf diese Decoder aus ist, nur melden, ich tausche die sofort auch gegen einen alten Lopi 3. 8)
(Naja, vmtl. liegt es nicht mal daran, dass ich den Decoder kritisierte. Ich habe es mir halt neulich wieder mal erlaubt, den Modellbahngott M aus G zu kritisieren. Jeder der den Gesslerschen Hut, äh den grauen Karton samt Inhalt am Fusse des Hohenstaufens nicht grüsst und preist, fällt sofort in Ungnade... :lol: )
1000. Mitglied des HAG Forums
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367

Mittwoch, 11. Dezember 2013, 21:40

Das schlimmste Problem der Uhlenbrock Decoder ist zudem die grottige Analogerkennung. Kaum tritt irgendwo auf der Anlage eine kleine Störung in der Versorgung auf, meinen die Decoder es herrsche nun aus heiterem Himmel Analogbetrieb und rauschen einfach mal los.
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Bourret

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Beiträge: 1 896

Wohnort: CH

368

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:06

Q.D.E. = Was zu beweisen war.


Klugscheissermodus: q.e.d. und nicht Q.D.E. ;)
hagsche Grüsse
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ginne2

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Beiträge: 5 433

Wohnort: D

369

Samstag, 14. Dezember 2013, 10:35

Du hattest den Mut, das zu bemängeln - ich hab mich nicht getraut . . . ;)
MfG Günther
sUimeA
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11465

Forumist

Beiträge: 8 228

Geburtstag: 10. Dezember

370

Samstag, 14. Dezember 2013, 16:07

Du hattest den Mut, das zu bemängeln - ich hab mich nicht getraut . . .
Hihi Günther: ich auch nicht.... 8)
Quod erat demonstrandum, gell?
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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rufer

Forumist

Beiträge: 531

Wohnort: Bern

371

Freitag, 3. Januar 2014, 21:43

Um nochmal auf das Thema des nicht so schweizerischen Pantographs auf dem BLS GTW zurück zu kommen.

Den Pantograph einfach gegen einen Sommerfeld ersetzten geht nicht, weil: Die Sommerfeld (und Roco / Märklin / etc) Schweizer Einholm Pantographen sind alle vorne am Fuss geschraubt, also dort wo im gesenkten Zustand das Schleifstück aufliegt. Der originale Piko ist allerdings genau umgekehrt: Hinten geschraubt. Zudem sind die beiden Isolatoren viel breitbeiniger auf dem Dach abgestützt.
Die einzig saubere Lösung wäre eine Art "Hilfsrahmen" für einen Sommerfeldt.

Nach etwas suchen in der Teilekiste habe ich allerdings eine viel einfachere Variante zur optischen Verbesserung gefunden:
Man nehme 1 Schleifstück von Roco, wie sie in der breiten Variante z.B. den Re 6/6 beigelegt wurden. Am Schleifstück werden die zwei oberen Löcher von 0.5 auf 0.8 oder 0.9mm aufgebohrt. Dann werden die zwei "Beinchen" der Befestigung schön in den Winkel gebogen oder ein klein wenig nach aussen, damit das Piko Distanzröhrchen dazwischen passt. Jetzt muss "nur" noch vorsichtig das Schleifstück gewechselt werden.

Das Resultat ist zwar immer noch ein falscher Deutscher Pantograph, aber immerhin mit einer Schweizer Wippe. Optisch gefällt es mir schon deutlich besser.

Oben = original / unten mit Roco Schleifstück.

Das Foto ist etwas schmeichelhaft, in der Realität passt ein graues / grau bemalte Schleifstück deutlich besser.

Grüsse
Rufer
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TEE1055

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Beiträge: 208

Wohnort: Oberaargau

372

Freitag, 3. Januar 2014, 22:39

Störend finde ich auch das weit überhängende Kniegelenk. Als Luxuslösung bleibt da fast nur alles neu anbohren und danach das Dach lackieren.
»TEE1055« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_4082 - Kopie.JPG
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rufer

Forumist

Beiträge: 531

Wohnort: Bern

373

Sonntag, 3. August 2014, 23:31

Möchte das Thema mit dem Pantograph nochmal aufrollen.

Hier erstmal ein paar Vorbildfotos. Der Panto steht effektiv nicht so viel über den Kasten heraus. Ev. musste man da wegen der Länge des Modell Pantos auch etwas Kompromisse eingehen??

Vorbildfotos aus Biel, wo die Fahrzeuge jetzt unter SBB Immatrikulation anzutreffen sind:
(sorry für die Qualität, hatte nur das Handy dabei und nicht die Zeit ein schönes Dachfoto zu machen - leider ist auch die Perspektive nicht genau gerade)




Im Modell wollte ich das umsetzen, ohne Änderungen am Gehäuse zu machen. Mit einem Roco Panto (z.B. von Re 6/6) geht das recht gut.
- Messingstück ca 12x5mm. Einseitig ein Loch für ein M2 Gewinde, anderseitig 1.7mm für die Schraube des Pantos. Messing so biegen dass sich ein Höhenunterschied von ca 3mm ergibt. Der Versatz zwischen den 2 Löchern sollte ca 6mm (könnte laut den Vorbildfotos auch etwas mehr sein) betragen.
- Die groben "Isolatoren" vorne am Panto werden vom alten Panto abgeschnitten und dazu gestellt. Befestigung mit Leim nötig.
- hinten wird einer der Roco Isolatoren verwendet

Voilà. Noch nicht perfekt, aber besser als vorher:




Für den Sommerfeld Panto könnte man einen "Rahmen" mit feineren Isolatoren zum 3D Druck konstruieren, damit es sozusagen Plug&Play passt. Mit dem Roco wird das sehr filigran, weiss nicht ob das halten würde. Ev. versuch ich es noch, hab ja noch den 2. GTW umzurüsten.

Grüsse
Rufer
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rufer

Forumist

Beiträge: 531

Wohnort: Bern

374

Montag, 19. Januar 2015, 19:38

Hallo zusammen

Ich habe mich über Neujahr daran gemacht, die Adapter für Sommerfeld oder Roco Pantographen auf dem Piko GTW zu zeichnen und bei Shapeways 3D Drucken zu lassen. Das Ergebnis ist noch nicht perfekt, die Roco Version ist noch zu filigran und verzieht sich. Die Sommerfeld Varianten passen recht gut, sie sind der Grundplatte von Hag nach empfunden.
Für Sommerfeldt habe ich zwei Varianten gemacht:
1) ohne Oberleitunsbetrieb, Gehäuse bleibt Original. M1.7x5 Schraube mit Senkkopf wird benötigt.
2) mit Oberleitungsbetrieb, weiteres Loch muss gebohrt werden.
Für Roco Pantographen der Re 6/6 / Re 4/4 II mache ich nur die Variante ohne Oberleitungsbetrieb für originales Gehäuse. Dieser muss aber noch neu gezeichnet werden.
Interessiert sich jemand dafür?? Bei Interesse E-mail oder hier posten.

Hier mal ein paar Bilder:

Sommerfeldt/Hag, 12mm Schleifstück.




Roco Pantograph von Re 6/6 1. Generation (es passen auch die ganz neuen).




So sieht das am Fahrzeug aus:
Sommerfeld / Hag, hier mit 18mm Schleifstück:


Roco:



Grüsse
Rufer
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LRZ 08

Forumist

Beiträge: 40

Geburtstag: 8. Februar 1969 (49)

Wohnort: Zürcher Weinland

375

Dienstag, 13. Februar 2018, 18:46

PIKO GTW

Salut zämä

Bei unserem PIKO GTW haben wir im Container Zusatzgewicht platziert.
Das Fahrverhalten auf den Mittelleitergleisen ist dadurch erheblich verbessert worden.
Wir haben mit 30, 60 und 100 Gramm probiert. 100 Gramm in Form von Auswuchtgewichten für Motorradfelgen ist ideal.
Gruss von der Alp
Stefan
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