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41

Mittwoch, 24. Mai 2006, 15:55

Hoi Gian,

bei der Re 450 (S-Bahn-Lok) würde ich ganz einfach - da die Lok ja im Verbund mit den Fleischmann-Wagen fährt - eine 4-polige stromführende Roco-Kupplung zu den Wagen machen und den Strom verteilt über den ganzen Zug (nicht gerade an jedem Drehgestell aber eben doch an mehreren Drehgestellen) abgreifen. Wenn du das machst, dann hast du mit Sicherheit nie mehr Stromabnahme-Probleme.


Ich habe das bei der S-Bahn gemacht und auch bei einem 8-teiligen ICE 3, welcher nun auf 12 Achsen den Strom abnimmt.

(Leider funktioniert diese Lösung nur, wenn eine Lok in einem Zug mehr oder weniger immer eingebunden bleibt.)

Gruss SB

(Betreffend der Stromführung innerhalb der Fleischmann-Wagen kann dir dieser Umbaubericht von Martin Lutz helfen: http://mc-werdenberg.com/churer-modellbahner1/sbahn.htm Ich würde bloss andere stromführende Kupplungen einsetzen, weil die hier verwendeten Kupplungen meines Erachtens zu starre und zu wenig flexible Kabel haben.)
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gian

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42

Mittwoch, 24. Mai 2006, 16:43

Hallo Stefan

Danke für den Tipp!

Zitat von »"Stefan Burkhard"«

(Betreffend der Stromführung innerhalb der Fleischmann-Wagen kann dir dieser Umbaubericht von Martin Lutz helfen: http://mc-werdenberg.com/churer-modellbahner1/sbahn.htm Ich würde bloss andere stromführende Kupplungen einsetzen, weil die hier verwendeten Kupplungen meines Erachtens zu starre und zu wenig flexible Kabel haben.)

Da hast Du recht, die Kabel der Tams-Kupplungen sind etwas unflexibel, trotzdem werde ich diese Kupplungen einbauen, da etwa 20 Stk. schon seit längerem bei mir lagern und ich nur mit Fleischmann-Kupplungen fahre ;).

Ich wünsche Dir einen nicht allzu arbeitsreichen Auffahrt-Feiertag!

mit freundlichen Grüssen

Gian
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gian

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43

Samstag, 27. Mai 2006, 22:59

Kleiner Umbaubericht der Re450

Hallo,

Das Stromaufnahmeproblemchen bei meiner Re450 ist behoben nachdem nun die Stromversorgung 2-polig durch den ganzen Zug geht, d.h. ein Wagen hat noch Stromabnehmer erhalten, so dass nun 2 Drehgestelle des Steuerwagens, 2 eines Wagens und 1 Drehgestell der Lok für gute Stromversorgung sorgt. Gleichzeitig hat die Lok noch das Massekabel zur Motorschraube erhalten und ein weiteres Massekabel überbrückt den Drehgestellschleifer. Dem Steuerwagen habe ich den Schleppschalter herausoperiert und durch einen Funktionsdecoder ersetzt, gleichzeitig noch eine zusätzliche LED für die Zuganzeige spendiert (auch in der Lok anstelle des Lämpchens). So wechselt die Zugschlussanzeige immer entsprechend der Fahrtrichtung und auch die des Steuerwagens leuchtet nun gleich hell wie die der Lok (auf den beiden Platinen blieben nur die LED's, die anderen Teile habe ich entfernt da je 1 Vorwiderstand für das rote, bzw. gelbe (leider) reicht.

Die 2-poligen stromführenden Kupplungen stammen von Tams (sollen mit den Viessmann-Kupplungen identisch sein) - Vorteil: es sind modifizierte Fleischmann-Profikupplungen und können problemlos auch mit diesen gekuppelt werden (ich verwende nur FLM-Profikupplungen). 2 Pole reichen, da ich in Wagen grundsätzlich keine Beleuchtung einbaue.

Alles in allem befriedigt nun der S-Bahn-Zug auch bei langsamster Kriechgeschwindigkeit, so wie es eigentlich sein sollte, wenn man den Zug aus der HAG-Verpackung nimmt. Für den Hobby-Preis einer HAG Lok darf man ja ruhig noch etwas selber Handanlegen, damit aus dem Vitrinen-Modell ein Fahrmodell wird ;) ;) ;).

mit freundlichen Grüssen

Gian
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44

Mittwoch, 28. März 2007, 19:43

Wer seiner Zweileiter-Ae 6/6 zu einer besseren Stromabnahme verhelfen will, der kann nun auch auf den neuen Ae 6/6- Motorschleifer von HAG zurückgreifen und diesen nachträglich in ältere Loks einbauen.

Pro Lok braucht es hierzu folgende Ersatzteile:

1 x Motorschleifer GL mit Schraube Art-Nr. 123 268-90
1 x Antriebsachse mit Laufrad Art-Nr. 205 080-90
1 x Laufrad isoliert Art-Nr. 206 228-75

(Die Gesamtkosten liegen ungefähr bei 20 CHF.)

Der Umbau gestaltet sich dann denkbar einfach:
Zunächst muss man die vordere Achse (mit den Haftreifen) am Antriebsdrehgestell entfernen; dann kann man die neue Achse (ohne Haftreifen) einsetzen.

Sodann muss man das Gewinde im Loch, wo am Ende die Schraube des Motorschleifers hinkommt, schneiden. Das kann man unter anderem auch mit einer etwas längeren M2-Schraube tun, die man von unten sorgfältig hineindreht. (= Also von da, wo sonst der Kupplungshaken eingeschraubt wird.) Anschliessend setzt man dann den Schleifer ein. Dabei ist lediglich darauf zu achten, dass die Schleifer-Elemente, die die Spurkränze auf der Innenseite des Rades berühren, den Kontakt zum Rad zuverlässig herstellen. Man muss also die Schleifer-Elemente (wegen des lateralen Spiels der Achse) genügend vorspannen.
Am Ende muss man nur noch die beiden Kabel zur Masse und entsprechend zum anderen Potential in der Lok führen.

Am Ende sollte alles ungefähr so aussehen: (Die Kabelanschlüsse können im einen oder anderen Fall selbstverständlich auch mal etwas anders aussehen.)





Beste Grüsse SB
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