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Unholz

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Beiträge: 12 476

Wohnort: Zuhause

541

Freitag, 13. Juni 2014, 22:22

Interessante Einleitung zu diesem Artikel, dem man erst etwas weiter unten entnehmen kann, dass Märklin im Geschäftsjahr 2013 "deutlich weniger Umsatz als ursprünglich vorgesehen" gemacht habe:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/in…b4eeca486d.html

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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542

Samstag, 14. Juni 2014, 07:20

Florian Sieber wird dort wie folgt zitiert: „Wir haben intern noch viel Potenzial zur Kosteneinsparung, das wir dieses und nächstes Jahr heben können.“

Meine Ausgaben für neue Triebfahrzeuge von Märklin sind im dreistelligen Prozentbereich zurückgegangen, weil ich keine Lust mehr habe auf Spardecoder, Sparmotoren und sparsame, nichtssagende Produktbeschreibungen.
Ich finde es erschreckend, dass Märklin noch weitere Sparmassnahmen umsetzen will.

"Beim Auftragseingang liege Märklin im einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahresniveau, sagt Sieber."
Das klingt für mich nach "5 bis 10 % weniger", sonst wäre die Rede von "kleinem einstelligem Prozentbereich".
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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ginne2

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Beiträge: 5 433

Wohnort: D

543

Samstag, 14. Juni 2014, 11:18

Meine Ausgaben für neue Triebfahrzeuge von Märklin sind im dreistelligen Prozentbereich zurückgegangen

schade - aber mehr als 100% geht eben nicht . . . ;) :D
MfG Günther
sUimeA
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Ostermayer

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544

Samstag, 16. August 2014, 01:01

Florian Sieber wird dort wie folgt zitiert: „Wir haben intern noch viel Potenzial zur Kosteneinsparung, das wir dieses und nächstes Jahr heben können.“



Ja, mir bereiten solche Aussagen von Märklin auch etwas Unbehagen.
Es ist möglich, dass der teilweise schwierige und oder unangenehme Geschäftsprozess wo HAG mitten drin steckt und im optimaleren Fall bereits ein gutes Stück bewältigt hat, die 3-4 wirklich "grossen" Modellbahn-Hersteller noch vorsich haben!! Fakt ist, das Verhalten vom klassische Modellbahner-"Allrounder-Typ" aus den 1970-er Jahre gibt es nicht mehr! Wünsche gab es damals wie heute, doch das Kundenverhalten hat sich seither grundlegend verändert.

Mir kommt es vor, als würde ausgrechnet der langjährige dominierne Marktleader Märklin (und nicht HAG!) sein Kundenprofil suchen. Wenn z.B. eine Lok in einer definierten Qualitätsstufe sämtliche unterschiedlichsten Kunden ansprechen soll, das mag vor 30 Jahren noch (knapp) funktioniert haben, heute bestimmt nicht mehr. Die Wünsche an eine Lok von Kindern, erwachsenen Gelegenheits-Modellbahner, 1:87 Profi-Freaks, und von Sammlern differieren heute viel zu stark, als das dieses "allgemeine" Geschäftsmodell langfristig Erfolg haben wird. Vielleicht kann ein Hersteller sparen in dem er gewisse Kundensegmente erst gar nicht mehr berücksichtigt und sich dafür um so mehr auf das Kundensegment konzentriert, auf dem er Erfolg haben möchte.
Was vor einigen Jahren (auf deutschen Foren) betreffend dem Märklin SBB RAe TEE zu lesen war, nur weil eben dieser gekürzt und mit unschönen Wagenübergängen geliefert wurde, dieses war teilweise beleidigendes unannehmbares Bashing. Ob dies dazugeführt hat, dass dieser Hersteller seine teils langjährigen treuen Kunden seinerseits scheinbar nicht mehr so ganz ernst nimmt? Dies wäre gefährlich, Eisenbahnkunden funktionieren anderst und sind nicht so leicht zu (Ver)Führen wie vergleichsweise i-Phone Fans.

Mich stört jedenfalls, dass im Spur I Sortiment die (Märklin) Schienenverbinder nur eine minimal Federkraft besitzen, die I-Gleise Unterseite (Kst.Schwellenkörper) enorm unterschiedliche Fertigungsqualitäten aufweisen: In der gleichen Schachtel teils einwandfreie Stücke, aber auch sehr stark verzogene(!) (Neuware!). Beim Sortiment 1:32 haben sie den SBB Masten (leider) ganz entfernt, was immerhin einer gewissen Logik entspricht, wenn von diesem Teil der Umsatz nicht mehr stimmte? Im RhB/LGB Sortiment ist der RhB-Modellmasten noch im Programm, dafür der dazugehörende Modell-Fahrdraht nicht mehr. Es hindert einem niemand, das Tragseil und die Aufhänger selber zu basteln. Zumindest bekommt man auf diese Art Respekt, wieso scheinbar einfache Dinge Geld kosten... Aber wenn Märklin stillschweigend, in einem noch nie dagewesenem Ausmass an seiner Ausführungsqualität spart, es ist ja nicht so, dass die Masten und Tramfahrdrähte billig zu haben wären, dann wird womöglich Märklin das Kundensegment verlieren, welches bisher am meisten zum Umsatz beitrug?! Solange es noch ein paar Spinner gibt, ich erlaube mir diesen Ausdruck da ich mich davon nicht ausschliesse) welche in der Lage und Willens sind, für eine Lemaco / Lematec Re 6/6, Ae 6/6, Re 4/4 tausende Franken zu bezahlen, ist es ein Fehler, wenn Märklin nur auf Quantität achtet und billige Fertigung möglichst teuer verkaufen möchte. Die Halbwertszeit von Modellbahnen beträgt nun mal ein Vielfaches länger, als die Lebensdauer anderer üblicheren Gadgets.

Die Bemerkung von Stefan, dass HAG Tag für Tag etwas mehr aus dem Bewustsein verschwindet? Das sehe ich nicht so eng! Ja, ein gewisses Restrisiko dazu besteht. Aber noch hat es tausende wunderbare neue wie alte HAG-Lokis mit dem unübersehbaren HAG-Stempel, dazu gibt es das HAG-Forum und das CH Modellbahn-Forum und andere weitere Foren... :D
Es ist schwierig zu sagen, welche zukünftig Produktionsgrösse im Modellbahnbreich erfolgreich sein wird? Wer zu klein ist, hat das Risiko übergangen zu werden. Wer zu gross ist hat das Risiko dass bei änderndem Kundenverhalten der Umsatz sinkt und gleichzeitig der Kostendruck steigt. Möglicherweise wird HAG zukünftig bezüglich seiner Grösse besser aufgestellt sein, als seine grossen Mitbewerber?! Jedenfalls anderst als Märklin muss HAG nicht sein Programm ausdünnen, sondern umgekehrt bald einmal Form-Neuheiten ausliefern...
Grüsse
Hermann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ostermayer« (16. August 2014, 01:06)

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Unholz

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545

Sonntag, 8. Februar 2015, 13:26

Einige Aussagen von Florian Sieber in diesem Artikel wirken gescheit und sympathisch - zum Beispiel findet er die heutigen Digitalsysteme zu kompliziert in der Handhabung und nennt Apple in gewissen Bereichen als Vorbild. :thumbsup: Lassen wir ihn deshalb hier indirekt zu Wort kommen, solange er noch nicht Forumsmitglied ist: ;)
http://www.focus.de/auto/ratgeber/unterh…id_4457869.html
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Unholz

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Beiträge: 12 476

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546

Dienstag, 30. Juni 2015, 08:26

Ob die (sehr frei interpretierte! :D ) Formel "Mehr Kinderkram - weniger Vorbildtreue" wohl zum grossen Durchbruch führt? :S
http://www.faz.net/agenturmeldungen/unte…n-13674570.html
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teddych

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547

Dienstag, 30. Juni 2015, 09:55

Ich habe selber Kinder. Die Kinder interessiert schlicht nicht, ob ein ICE mit Drehgestellen ausgestattet ist und ob da ein Stromabnehmer montiert ist. Hauptsache der ICE sieht nach ICE aus und fährt schnell. Und ein Sturz vom Küchentisch muss er auch überleben, zumindest was die Funktionalität anbetrifft, Lackschäden sind nicht so wichtig. Für Denjenigen der bezahlt (das sind nicht die Kinder) muss der Preis stimmen. Der Götti gibt nicht CHF 350.- für eine einzige Lok als Geburtstagsgeschenk aus. Eine Startpackung mit Gleis und komplettem Zug für CHF 50.- wird hingegen einfach mal mitgenommen. Zugegeben, Märklin muss sieben Mal mehr Packungen verkaufen um denselben Umsatz zu machen. Wenn aber der Eine oder Andere in zehn oder zwanzig Jahren eine teure Lok kauft, dann passt das schon wieder. Manchmal geht es auch schneller: Bei uns haben sich bereits vier Startpackungen angesammelt. Weitere Wagen, Weichen und Gleise mussten natürlich auch folgen. Die CHF 350.- haben wir längst geknackt.

Zugegeben, du bist nicht die Zielgruppe von Märklin. Trotzdem kann es für Märklin ein erfolgversprechender und langfristig beständiger Ansatz sein. Bei uns hat sich das neue Geschäftsmodell jedenfalls gelohnt.

Gruss
Teddy
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Unholz

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548

Dienstag, 30. Juni 2015, 10:06


Zugegeben, du bist nicht die Zielgruppe von Märklin. Trotzdem kann es für Märklin ein erfolgversprechender und langfristig beständiger Ansatz sein. Bei uns hat sich das neue Geschäftsmodell jedenfalls gelohnt.


...bei mir auch :thumbsup: - ich habe mich ja schon vor Jahren als nicht zielgruppengerechter My-World-Fan geoutet ( Märklin My World ).

Schwierig scheint mir einfach der Spagat, beide Segmente anzusprechen bzw. unter einen Hut zu bringen. Sollten die Vorbild-Freaks wegbrechen, dann hat man das Problem einfach verlagert oder ein neues geschaffen. :whistling:
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cosyloewe

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549

Dienstag, 30. Juni 2015, 10:07

Ob die (sehr frei interpretierte! :D ) Formel "Mehr Kinderkram - weniger Vorbildtreue" wohl zum grossen Durchbruch führt? :S
http://www.faz.net/agenturmeldungen/unte…n-13674570.html


Also ich denke das das der Weg in die richtige Richtung ist. :thumbup:
Diese Schiene hätte man meiner Meinung nach schon viel früher bedienen müssen.
Wie will man sonst die Kinder zur Modellbahn bringen.
Und hoffentlich werden einige dieser Kinder dann später richtige Modellbahner.
Es grüßt der Töfflibueb aus dem Plauderforum Christoph
Ich liebe es wenn etwas über Jahrzehnte funktioniert deshalb sammle ich HAG und fahre HOREX
Bereits 22 Ae 6/6 davon 15 Grüne und 6 Rote und eine Swiss Express :oops: :oops:
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cosyloewe

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550

Dienstag, 30. Juni 2015, 10:12


Zugegeben, du bist nicht die Zielgruppe von Märklin. Trotzdem kann es für Märklin ein erfolgversprechender und langfristig beständiger Ansatz sein. Bei uns hat sich das neue Geschäftsmodell jedenfalls gelohnt.


Schwierig scheint mir einfach der Spagat, beide Segmente anzusprechen bzw. unter einen Hut zu bringen. Sollten die Vorbild-Freaks wegbrechen, dann hat man das Problem einfach verlagert oder ein neues geschaffen. :whistling:


Nun die Vorbild Freaks brechen ja jedes Jahr sowieso biologisch bedingt (hohes Durschschnittsalter) weg. Da kann man doch nur hoffen das
die Kinder die durch die "Kinderprodukte" die Modellbahn entdecken dabei bleiben oder im Erwachsenalter wieder das Hobby entdecken um den Alterschnitt der Vorbild Freaks zu senken.
Es grüßt der Töfflibueb aus dem Plauderforum Christoph
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Bereits 22 Ae 6/6 davon 15 Grüne und 6 Rote und eine Swiss Express :oops: :oops:
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551

Dienstag, 30. Juni 2015, 10:50

Ich habe selber Kinder. Die Kinder interessiert schlicht nicht, ob ein ICE mit Drehgestellen ausgestattet ist und ob da ein Stromabnehmer montiert ist. Hauptsache der ICE sieht nach ICE aus und fährt schnell. ....
Ich war mal ein Kind, das sich für Modellbahnen interessierte. Mit Alpha Train und wie das "Cheibe-luschtig-Zeugs" hiess, konnte ich nichts anfangen. Selbst die bekannte Lima-Swiss-Express-Ae 6/6 wurde schon bald nicht mehr eingesetzt. Ich kannte andere Kinder, welche diese extra für sie konzipierten Spielbahnen besassen. Wiederum andere wollten wie ich Modelle, welche mit dem Vorbild möglichst viel gemein hatten. Erstere interssierten sich bald nicht mehr für die Eisenbahn, zweitere blieben beim Hobby.
Ich denke deshalb, dass man die Wünsche der Zielgruppe "Kinder" nicht unterschätzen sollte. Das mit den stark vereinfachten Spielzegbahnen funktioniert nur beschränkt.

Thomas
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Dany

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552

Dienstag, 30. Juni 2015, 12:07

Das Kinderzeugs ist als Einstiegsdroge tauglich und vermutlich wichtig.

Wenn man dann älter wird und die Sache etwas genauer anschaut (also eben, wenn man dabei bleibt), dann beginnt einem dann relativ bald zu stören, dass die Sache nicht so aussieht, wie man es eigentlich haben möchte (nämlich so, wie die grosse Bahn auch ausschaut).

Bei mir waren es insbesondere die Minibar-Entlade-Lücken zwischen den Lima-Wagen. Kurzkupplungen waren damals noch nicht wirklich standard. Anfangs war mir das total egal, aber nach 1-2 Jahren, besonders als ich dann auch einige Roco-Wagen mit KK hatte, störte mich das zunehmends und diese Wagen wurden immer mehr zu Stehzeugen. Und auch die Re 4/4 IV von Roco fand stets mehr Benutzung als die Re 6/6 von Lima.

Fazit meinerseits: Es braucht beides.
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553

Dienstag, 30. Juni 2015, 19:42

Salut!

Wirklich neu ist "my world" mit den Batterieprodukten. Zielgruppe sind Kinder von 3 bis 6. "my world" gibt es in Spielwarengeschäften, nicht (nur) im Fachhandel. Das "weg vom Fachhandel" gab es früher mit Primex auch schon.

Nicht so neu ist "start up" mit der Zielgruppe 6 bis 99 - früher bei Märklin als Hobby-Linie geführt.

Sicherlich ist es sinnvoll, Kinder als Zielgruppe neu zu entdecken. Ob es klug ist, die Käufer der Hochpreis-Produkte als "Vorbildfetischisten" zu bezeichnen, ist eine andere Frage.
Viele Grüsse
Thomas
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554

Dienstag, 30. Juni 2015, 21:22

Eines der Probleme bleibt: Wenn die Eltern und Grosseltern mit den Kids im Auto einen Ausflug machen oder in die Ferien verreisen, fehlt den Jungen der Bezug zur richtigen Bahn. Dies ist ein Grundpfeiler für das kindliche Interesse am Modell-(Spielzeug). Natürlich ist mir auch klar, dass diese gesellschaftliche Tendenz nicht in der Hand der Göppinger liegt.
Die Frage nach der Ähnlichkeit zum Vorbild stellt sich also eh nur, wenn man Vergleiche mit diesem anstellt. Das wäre aber schon der zweite Schritt. Beginnen müsste man damit, den Kindern die reale Eisenbahn wieder ins Bewusstsein zu bringen.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Dany

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555

Dienstag, 30. Juni 2015, 21:40

Es kann ja auch umgekehrt funktionieren: Ist die Spielzeugeisenbahn mal da, schaut das Kind vielleicht ja auch mit etwas anderen Augen hin, wenn es zum nächsten Mal einen Zug sieht, weil via Spielzeug ein gewisses Interesse entstanden ist.
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Haller

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556

Dienstag, 30. Juni 2015, 22:09

Ich glaube eher, das es ganz wo anders harzt. Ob die Grosseltern oder Eltern mit dem kleinen Knirps ab und zu mit der echten Eisenbahn fahren oder nicht und damit das Interesse weckt zur Modelleisenbahn, sei mal dahin gestellt. Meine Eltern fuhren auch nie mit mir mit der grossen Eisenbahn und trotzdem bin mit Unterbruch seit meinem 6. Lebensjahr von der Eisenbahn begeistert. Nein. Wir leben heute in einer ganz anderen Zeit. Das Computer und Handyzeitalter hat unsere heutige Jugend ganz anders geprägt, wie das mal bei uns war ( ach waren das doch noch schöne Zeiten :love: ) Da ist Modellbahn leider Gottes uncool. Sicher. Ein ganz kleiner Prozentsatz der heutigen Kidis wird sich sicher von der Eisenbahn faszinieren lassen. Ich hoffe es mal.
Grüsse Roger
Ich liebe es wenn ein Plan funktioniert 8)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Haller« (30. Juni 2015, 22:14)

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11652

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557

Dienstag, 30. Juni 2015, 22:19

Hallo zusammen

Man tut was man kann…

Meine Tochter kann mit der Eisenbahn fahren (sie ist dreieinhalb) - digital, analog interessiert nicht mehr/gar nicht… Und sie kreiert sogar eigene Namen für die Loks bzw. für eine:

Die 460er ist die "Dinisosaurier-Loki" - weil sie einen Roco IC 2000 Zug zieht bzw. zog und der einen Dosto Bt mit eben Sauriermotiven drauf hat - alles klar? Den Wagen kennt sie vom Bahnhof, wo wir ab und zu ihren Grossonkel abholen - der steigt dann aus dem Dinisosaurier-Zug - der Link zur richtigen Eisenbahn gemacht!

Letzthin hat sie stolz verkündet, dass sie eine Grüne Migros-Dinisosaurier-Lok gesehen hat! Ihr Bruder - wird bald zwei - ist im Moment auf Traktoren fokussiert.

Was ich damit sagen will, am besten beschäftigen sich die Kinder mit etwas, was ihnen gefällt, ihnen nicht schadet - und da gehen die Meinungen natürlich weit auseinander - und am Besten sie noch etwas lernen können. Wir fahren zum Beispiel bewusst mit dem Zug in die Stadt Basel oder nehmen das Tram, die Kinder können viel sehen und lernen - zum Verkehrsmittel aber auch zum Verhalten darin. Nebenbei lernen sie den Entenschnabelzug kennen (den ETR 610) und kombinieren stolz, dass sie einen ICE 2 gesehen hat (natürlich gibt es in Basel keine ICE 2 - aber ICE 1 mit grossen "2" der 2. Klasse drauf… Der ICE kommt auch in guten Kinderbüchern vor).

Wir forcieren nichts, sie sollen aber viel mitbekommen was rund um sie herum so abläuft. Natürlich gibt es auch Dinge, die wir nicht gut finden und Ihnen vorenthalten.

Gruss Christian
Gruss Christian
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Meine Fotos: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zu Ehren der Gotthard IR
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Empedokles

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Beiträge: 2 749

Geburtstag: 14. Oktober 1951 (66)

Wohnort: Zollernalb

Beruf: Arzt

558

Dienstag, 30. Juni 2015, 22:55

Sehr gut hast Du geschrieben, Christian, so sehe ich es auch.
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BierundBahn

Forumist

Beiträge: 304

Geburtstag: 13. Mai 1958 (60)

Wohnort: Niederlande

Beruf: Immer unter Spannung

559

Freitag, 3. Juli 2015, 19:20

Märklin

Hallo Zusammen,

Was hat zu tun mit Märklin ?

Ich verstehe das nicht :(

Paul-NL
BierundBahn sammelt und fährt das beste von Hag :thumbsup: und Märklin
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Dany

Administrator

Beiträge: 3 225

Wohnort: Bern

560

Freitag, 3. Juli 2015, 20:02

Wer alles liest, der versteht auch. Beginnen tut der Faden hier: Mit den grossen Schuhen bergab, Märklin in der Krise
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