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SBB EW IV

Forumist

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Geburtstag: 26. August 1998 (20)

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Beruf: Anlage-/Apparatebauer

21

Sonntag, 17. April 2016, 20:10

Hallo Jenatsch

Das habe ich auch schon versucht, leider Erfolglos :( .
Gruess,
Patrick
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H.R.M

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Beiträge: 18

Geburtstag: 31. Mai 1946 (72)

Wohnort: 4704

Beruf: Rentner

22

Montag, 18. April 2016, 02:09

Kontaktprobleme bei HAG-Lok

Hallo Patrick
wenn Du den Strom direkt an die Räder und Stromabnehmer gibst, und sich nichts bewegt, kommt nur noch Kabelbruch oder eine kalte Lötstelle in Frage.
Ich würde dann die Lok mit neuen Kabeln ausrüsten.
Viel Erfolg.
Gruss Hans-Rudolf
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Ostermayer

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Beiträge: 405

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Beruf: Traktorfahrer

23

Montag, 18. April 2016, 15:40

Hallo Patrick,
eigentlich haben die vorangegangenen Beiträge schon alles erwähnt, mit grösster Wahrscheinlichkeit muss es einer dieser erwähnten Punkte sein.

Dieses ursprüngliche HAG-Modell ist im Wesentlichen "unkaputtbar", extrem robust. Mit den Dioden/Lichtanschlüssen sollte es eigentlich (ausser bei Kurzschluss) nichts zu tun haben, der Motorenstrom läuft ja nicht über das Licht. Wenn sonst alles nichts mehr nützt, könnten die Kohle/Bürste in ihrer Führung etwas verklemmt sein und nur noch schlechten Kontakt auf den Kollektor geben. Die Feder darf nicht verbogen sein. Ich würde dies aber erst am Schluss in Erwägung ziehen, die von den anderen Forumisten genannten Punkte sind viel wahrscheinlicher, = oxydierten Stromübertragung "der Stromteile" am bez. "im" Drehgestell. Oder am Ober-/Unterleitungsschalter. Oder an beidem. Was passiert, wenn Du den Schalter auf Oberleitung stellst und ein Kabel an die Masse-Seite der Räder, das andere an den Oberleitungskontakt haltest?

Gruss
Hermann
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SBB EW IV

Forumist

Beiträge: 326

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Beruf: Anlage-/Apparatebauer

24

Montag, 18. April 2016, 17:22

Hallo Hermann

Wenn ich ein Kabel an den Stromabnehmer und eines an die Masseseite der Räder anschliesse passiert gar nichts. Ich würde in diesem Fall auch von einer kalten Lötstelle ausgehen.

Gruess,
Patrick

P.S: danke für die zahlreichen Antworten! :)
Gruess,
Patrick
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SBB EW IV

Forumist

Beiträge: 326

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25

Montag, 18. April 2016, 18:09

Habe nun an der Lok alles mögliche getestet mit dem Multimeter. Es fliesst überall Strom hin (glücklicherweise).
Die Lok macht aber, wenn man die Drähte des Trafos an die Schienen und den Motor anschliesst auf der rechten Seite einen Kurzschluss.
Gruess,
Patrick

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »SBB EW IV« (18. April 2016, 18:24)

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Jenatsch

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Beiträge: 59

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26

Montag, 18. April 2016, 19:11

Kurzschluss rechte Seite

Habe nun an der Lok alles mögliche getestet mit dem Multimeter. Es fliesst überall Strom hin (glücklicherweise).
Die Lok macht aber, wenn man die Drähte des Trafos an die Schienen und den Motor anschliesst auf der rechten Seite einen Kurzschluss.
Hallo Patrick,
Ich nehme an mit rechter Seite meinst Du die isolierten Räder.
Demontiere mal die Drehgestellblenden und teste nochmals. Wenn bei diesem alten Modell die ( alten) breiten Räder montiert sind und ein Radabstand von 14,3 mm für DC eingestellt ist, kann es vorkommen dass die Räder an der Blende streifen.

Gruss Jenatsch
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SBB EW IV

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27

Montag, 18. April 2016, 19:45

Hallo Jenatsch

Das scheint auch nicht das Problem zu sein.
Gruess,
Patrick
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Lidokork

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Beiträge: 958

Wohnort: Liestal

28

Montag, 18. April 2016, 22:48

Hallo Patrick

ist vielleicht das mittlere Drehgestell unter dem Gelenk "verkehrt" herum (um 180 Grad verdreht) montiert?

Viele Grüsse
Peter
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Jenatsch

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Beiträge: 59

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29

Dienstag, 19. April 2016, 10:10

RE: Kurzschluss rechte Seite


Habe nun an der Lok alles mögliche getestet mit dem Multimeter. Es fliesst überall Strom hin (glücklicherweise).
Die Lok macht aber, wenn man die Drähte des Trafos an die Schienen und den Motor anschliesst auf der rechten Seite einen Kurzschluss.
Hallo Patrick,
Ich nehme an mit rechter Seite meinst Du die isolierten Räder.
Demontiere mal die Drehgestellblenden und teste nochmals. Wenn bei diesem alten Modell die ( alten) breiten Räder montiert sind und ein Radabstand von 14,3 mm für DC eingestellt ist, kann es vorkommen dass die Räder an der Blende streifen.

Gruss Jenatsch
Hallo Patrick,

Habe für mich ein Schema gezeichnet, und in Kombination mit Deinen Messungen und Angaben / Aussagen zum Schluss gekommen dass der Umschalter die Ursache sein könnte, vorausgesetzt dass Deine Aussagen stimmen.
Löte dass braune Kabel das vom Radschleifer kommt (ovale Öfnnung) am Umschalter ab und Löte es am Umschalter an den Punkt wo 3 Schwarze Kabel angelötet sind. Somit ist der Umschalter überbrückt und hat keine Funktion mehr.
Ich denke dass mit dem Kurzschluss ist vermutlich ein Überlegungsfehler beim anschliessen der Speisung vom Trafo, da Du doch im ersten Beitrag geschrieben hast das Motor und Beleuchtung funktionierten wenn direkt am Motor eingespiesen wird.

Viel Erfolg
Jenatsch
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SBB EW IV

Forumist

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Beruf: Anlage-/Apparatebauer

30

Dienstag, 19. April 2016, 18:04

Hallo Jenatsch

Gesagt getan, die Lok fährt (leider) immer noch nicht. :oops:
Gruess,
Patrick
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11465

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Beiträge: 8 229

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31

Dienstag, 19. April 2016, 22:09

Dann bleibt Dir wohl nichts anderes übrig: Bezahl Deine Stromrechnung!!!
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Jenatsch

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Beiträge: 59

Geburtstag: 29. April

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32

Mittwoch, 20. April 2016, 10:24

Hallo Jenatsch

Gesagt getan, die Lok fährt (leider) immer noch nicht. :oops:
Hallo Patrick,

Wenn Deine Aussage im ersten Beitrag stimmt: das Motor und Beleuchtung funktionieren beim anlegen der Speisung an die Motoranschlüsse, dann ist entweder vom isolierten Rad über den Radschleifer zu dem Punkt am Umschalter mit den 3 Schwarzen und nach umlöten auch braunes Kabel ein Unterbruch. Oder der andere Pol von den nicht isolierten Räder über Achse auf Achslager/ Motor/Laufdrehgestell zum Bodenblech an den Punkt am Umschalter (Chassi Masse) wo das braune Kabel zum Motoranschluss führt ein Unterbruch.
Stelle die Lok ohne Gehäuse auf ein Stück Schiene und messe mit dem Multimeter ( Wiederstandsmessung ) von der Schiene mit den isolierten Räder auf den Punkt (3 schwarze 1 braunes Kabel) auf Durchgang ca. 0 - 0,5 Ohm.
Dann von der anderen Schiene auf den Motoranschluss mit dem braunen Kabel,ebenfalls 0 - 0,5 Ohm.
Ich denke wenn Du diese Messungen so machst wirst Du den Fehler ( Unterbruch finden ) und beheben können.
Andernfalls würde ich die Lok einem Modellbahn Spezialisten anvertrauen.

Viel Erfolg
Jenatsch
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lehcim

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Beiträge: 491

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33

Mittwoch, 20. April 2016, 23:48

Hallo Patrick

Handelt es den sich nun um einen Kurzschluss oder um ein nicht vorhandene Stromabnahme? Du sprichst da beides an...! Den wenn es sich um einen Kurzschluss handelt kann es durchaus sein, dass du mit der Ohm-Messung Erfolg hast, alles i.O. ist... nämlich solange sie nicht auf dem Gleis steht. Deshalb läuft sie auch wenn du die Kabel direkt an den Motor hängst. Wäre es ein gröberes Problem dann würde die Lok so auch Kurzschluss machen...

- Hast du den die Ohm-Messung schon gemacht?
- Wenn definitiv ein Kurzschluss... nimm ein Stück Gleis ohne Stromanschluss --> Lok drauf, Kabel direkt an den Motor, dann läuft sie? Oder macht sie dann auch Kurzschluss? Wenn ja... Isolierte Achse verkehrt wie bereits vorher schon oft geschildert von anderen Forumsmitgliedern. Meist das mittlere Drehgestell.
- Für die schnelle Fehlersuche bei Kurzschlüssen, vorallem in der Anlage (abseits von der Werkstatt) nehme ich oft auch ein Stück papier und schaue so, dass jeweils nur eine Achse bzw. ein DG mit den Schienen Kontakt hat. So sieht man recht schnell welche Achsen / DG^s die Problemquelle sind bzw. wo Kontakt vorhanden ist und wo nicht (bei Kontaktproblemen). So kann man dies ohne Werkzeug / Messinstrumente "schnell" prüfen.
- Alle isolierungen der Achsen auf der selben Seite?
- Schleifer Kontakte an der richtigen Seite / Stelle angehängt?
Bahnsinnige Grüsse aus dem schönen Kanton Schwyz
Michel

Bahnbilder Michel
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SBB EW IV

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34

Donnerstag, 21. April 2016, 17:32

Hallo Michel

Der Kurzschluss scheint mittlerweile behoben zu sein. Nun gehts nur noch um die nicht vorhandene Stromabnahme. Die Isolierung(en) der Achsen sind überall auf der selben Seite und der Radschleifer auch auf der richtigen Seite.
Gruess,
Patrick
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lehcim

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35

Sonntag, 24. April 2016, 10:16

Hallo Patrick

Was heisst scheint, ist er oder nicht? ;) Wenn verschwunden, dann spricht die Kurzschlussabschaltung nicht mehr an...

Was hat den die Durchgangsmessung zwischen dem Rad und dem Anschluss an der Platine bzw. dem Motor ergeben?
Bahnsinnige Grüsse aus dem schönen Kanton Schwyz
Michel

Bahnbilder Michel
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Jenatsch

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Beruf: Rentner

36

Sonntag, 24. April 2016, 11:23

Hallo Patrick

Was heisst scheint, ist er oder nicht? ;) Wenn verschwunden, dann spricht die Kurzschlussabschaltung nicht mehr an...

Was hat den die Durchgangsmessung zwischen dem Rad und dem Anschluss an der Platine bzw. dem Motor ergeben?
Hallo Michel,

Ich denke Patrick will uns alle auf Trab halten mit seinem simpel einfachen Problem einer Hag DC Lok. Schreibt er doch in seinem ersten Beitrag: er kenne sich mit Modellbahnelektronik gut aus, was hat dieses Problem mit Elektronik zu tun?
Sehr wahrscheinlich ist er auch mit der Anwendung des Multimeters überfordert, dass er auf meine Ohm Durchgangsmessanleitung kein Feedback gibt.
Halte mich aus diesem Beitrag fern.

Gruss Jenatsch
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SBB EW IV

Forumist

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37

Sonntag, 24. April 2016, 12:02

Hallo Jenatsch

Mit der Anwendung eines Multimeters bin ich sehr wohl vertraut - ich habe Deinen Beitrag übersehen, daher keine Antwort.

Michel, diese Messung war positiv, sprich es fliesst ein Strom von Rad zum Motor/Anschluss der Platine.
Gruess,
Patrick
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modellbahner

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Beruf: Elektroniker / Elektroing FH

38

Sonntag, 24. April 2016, 12:20

Also wenn das Multimeter keinen Unterbruch zwischen Rad und Motor (für beide Pole!) offenbart, gibt es auch keinen Grund dass die Lok nicht fährt...
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SBB EW IV

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39

Sonntag, 24. April 2016, 12:35

Hallo zusammen

Ich habe das Problem, nach langem hin und her, nun gefunden. Und zwar fliesst kein Strom vom Braunen Kabel, welches vom Motor an den Umschalter geht. Ich entschuldige mich hier noch für die grosse Verwirrung.
Gruess,
Patrick
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Ostermayer

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Beruf: Traktorfahrer

40

Sonntag, 24. April 2016, 12:53

Wenn ich ein Kabel an den Stromabnehmer und eines an die Masseseite der Räder anschliesse passiert gar nichts. Ich würde in diesem Fall auch von einer kalten Lötstelle ausgehen.
Hallo Patrick

Du kannst die Fehlersuche auf die versierte professionelle Art ausführen wie von Lecim (Michel) beschrieben. Mit Multimeter usw. Dieses Vorgehen eignet sich insbesondere für neure Loks MIT Platinen. Achtung, das diese - so vorhanden - weder mechanisch noch elektrisch bei der Fehlersuche beschädigt wird.

Beim Wortlaut HAG Re 6/6 Prototyp ging ich davon aus, dass es sich um eine alte bis uralte HAG Re 6/6 Ausführung handelt, also um ein Modell von 1971(!) bis ca. 2005, welches abgesehen von den 2 Dioden für das Licht, und dem Ober-/Unterleitung Umschalter, als DC-Ausführung, ohne nennenswerte Ausrüstung auskommt, insbesondere KEINE Elektronikplatine aufweist.

Wenn dem so sein sollte, kann die Ostermayer-Höhlenbewohner Steinzeit Methode helfen?
Man kann nicht gleichzeitig im selben Schritt ALLE Fehlerquellen ausschliessen! Sondern muss sich Bereich für Bereich heran tasten: Zuerst das Gehäuse entfernen und die Lok vorsichtig auf die Seite legen, auf eine dafür geeignete weiche Unterlage. Einen geeigneten Trafo nehmen und diesen auf ca 1/3 bis 1/2 Spannung einstellen. Dann die Drähte an das "+" und "-" vom Motor halten. Du sagst, er würde laufen, das ist ja schon mal gut. Dann das eine Kabel an die Masse halten (Krokodilklemme) , das andere Kabel an den Oberleitungskontakt. Du schreibt, es geht nicht!? Dann müsstest Du den Fehler ja bereits gefunden haben!?! (Vorausgesetzt der "Hebel" entspricht der Stellung in der Du den Stromfluss haben willst...) Dieser einpolige Hebel hat 3 Anschlüsse: Motor, Oberleitung, Unterleitung. Wenn die Oberleitung nicht Anspricht, dann halte das "+" Kabel ein paar mm oder cm davon entfernt an den Motoranschluss dieses Hebels. Dann müsste es eigentlich gehen, weil Du schreibst ja der Motor würde laufen. Ansonst ist dessen Zuleitungskabel defekt und/oder seine Lötstellen.

Wenn das Suchen der Fehlerquelle(n)anbelangt: wie näher am Motor, um so kleiner die Streubreite. Daher würde ich die Lok ausgehend vom Motor, Komponente für Komponente testen, bis zu den Rädern und letztendlich dem Testgleis. Nicht umgekehrt, weil wenn Du von den Rädern her, den Weg verfolgst, sind zu Beginn mehrere Fehlerquellen möglich, aber man weis nicht so schnell welche! Nicht dass man noch an Teilen hantiert, welche gar nicht defekt sind. (Falls man zu den vorsichtigen Forumisten gehört).

Leider hat eine alte HAG Re 6/6, bis auf ganz wenige Ausnahmen, derzeit keinen nennenswerten finanziellen Sammlerwert, sie sind momentan nicht modisch. (da nicht jedes Detail akribisch vorbildlich dargestellt wurde. Insbesondere das sehr bewegliche "Tram-Gelenk" hat rein gar nichts mit den beiden SBB Re 6/6 11601/11602 gemeinsam). Teilweise bekommt man diese Loks für CHF 100.- dann und wann auch für noch weniger, je nach Zustand. Fast schon verrückt, wenn man bedenkt, dass diese Re 6/6 1978, vor 38 Jahren CHF 264.-, bald darauf 278.- kostete. Der HAG-Sammler dieser Epoche mag darüber enttäuscht und nicht begeistert sein. Für den Spieler und Fahrer hat es auch Vorteile: Falls diese Re 6/6 immer noch nicht - so wie Du willst - funktioniert: Habe keine Hemmungen, Deine Zeit hat wohl mehr Wert, als der potentielle Wert dieser Lok. Nehme die Lok auseinander, entweder fein, oder mit roher Gewalt. Versuche das Prinzip zu verstehen, wie die Lok aufgebaut ist, ohne Rücksicht auf Verluste. Das beinhaltet das Risiko dass durch diese Behandlung die Lok endgültig wertlos defekt wird. Aber es beinhaltet auch die Chance, dass Du im Detail verstehst, wie die Funktionsweise dieser alten HAG Re 6/6 ausgeführt ist. Dann kennst Du ALLE HAG Loks aus dieser Epoche. Das wärs mir der Wert, ein schönes Modell mit hohem Spielwert, aber ohne finanziellen Wert, ggf. zu opfern, anstatt sich mit der Zeit zu ärgern.

ich wünsche Dir viel Erfolg dabei.

Gruss
Hermann


Aha, dann ist ja alles Gut! Gratulation :thumbsup: Du bist schneller als ich im Schreiben! ;)







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