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huemaen

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1

Sonntag, 20. November 2016, 23:26

Autoverladewagen - starre Kupplungen?

Hallöchen. Weiss jemand, ob es für die Autoverladewagen der BLS auch starre Kupplungen gibt?
»huemaen« hat folgendes Bild angehängt:
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Chrigu

Mein Motto: noch 100% analog und auf Märklin M-Geleisen - und Schwergewicht auf SBB- und BLS-Loks ... und hätte ich noch mehr Platz auch SBB-Triebwagen und -züge (seufz)
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Empedokles

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2

Montag, 21. November 2016, 00:32

Schwierig. Starre Kupplungsverbindungen (H0-RIBU 505 starres Verbindungsstück für NEM-Schacht 362) oder entsprechende kompatible Teile (z.B. von H0-Noch oder H0-Brawa) erfordern den Einbau eines NEM-Kurzkupplungsschachtes.
Das geht wirklich, falls Du (Frührentner?) sehr viel Zeit hast.
Eigentlich sollte die HAG-Kupplung aus der frühen Eisenzeit (nicht LaTène) ausreichend verbindungsstabil sein.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Empedokles« (21. November 2016, 00:37)

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Jenatsch

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3

Montag, 21. November 2016, 11:12

Starre Kupplungen für HAG Autoverladewagen




Hallo,

Habe eine einfache Lösung entwickelt für meine HAG Autozüge, bestehend aus 2 Auffahrwagen und 8 Verladewagen.
Mittels zwei Blechstreifen in die ich zwei Löcher bohrte, eines für den Drehpunkt am Wagen ( wo auch die Märklinkupplung befestigt ist ) und das andere für eine Inbussschraube als Drehpunkt und Verbindungspunkt von Wagen zu Wagen.
Durch anheben der Übergangsbleche und nach unten drücken des Blechstreifen mit der Inbussschraube kann die Verbindung leicht gelöst werden.
Das übliche Geräusch der Märklinkupplung fällt weg, und der Autozug bewegt sich auf der ganzen Länge im gleichen Moment, da nur das Passungsspiel der Inbussschraube zur Bohrung im anderen Blechstreifen massgebend ist.
Habe mit meinen 8 Autozügen mit dieser Kupplungsart sehr gute Erfahrungen gemacht.
Material Kostenpunkt sehr klein. Arbeitsaufwand in vernüftigem Rahmen.


Gruss Jenatsch
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Empedokles

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4

Montag, 21. November 2016, 11:30

Dies halte ich für eine sehr kluge Lösung! Danke für die Präsentation!
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huemaen

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5

Montag, 21. November 2016, 21:30

Danke allseits für die guten Tips ... leider kein Frührentner ... noch mindestens 18 Jahre :-) ....

daher primär Lösungen die nicht Tage Arbeit sind - habe hier aber schon mal ein paar gute Ansätze.

danke vielmals, fg, Christian
Chrigu

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Mike Cee

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6

Sonntag, 11. Dezember 2016, 17:59

Sie koennten vielleicht die Kurzkupplungen von Symoba verwenden.
Fuer starre Kupplungen, koennten Sie vielleicht die Hag Kupplungschachte durch denen vom Maerklin Triebzug 3070/3071/3471/39700 (219540/219290) ersetzen?

MfG

Mike C
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7

Samstag, 31. Dezember 2016, 13:50

Hallo Jenatsch

Vielen Dank, dass du uns deine intelligente Lösung vorgestellt hast. Ich bin schon lange auf der Suche nach einer besseren Kupplung für den Hag Autozug. Das Ausfräsen einer Vertiefung zur Montage einer KKK habe ich immer wieder verworfen, weil
a) ich das mangels einer entsprechenden Fräsmaschine nicht selber könnte;
b) die Kosten für so viele KKK sehr hoch wären - bei bescheidenem Nutzen (mit solchen überlappenden Übergangsblechen braucht es eigentlich optisch keine KKK);
c) ich nicht ganz überzeugt bin, ob die KKK dem sehr hohen Gewicht der Metall-Wagen gewachsen wäre (RIBU wohl schon, bei SYMOBA hätte ich Bedenken).

Könntest du uns noch die Abmessungen* deiner Bleche verraten? Die haben sich ja bei dir im Anlageneinsatz bewährt, sodass es wenig Sinn macht, mit Versuch und Irrtum wieder bei Null zu beginnen ...
* Länge, Breite, Blechdicke, Lochdurchmesser, Abstand der Löcher

Wie kuppelst du die Auffahrwagen an Lok und Steuerwagen (die bei mir einen NEM-Kupplungsschacht haben) ? Notfalls müsste ich halt hier an den beiden äusseren Wagenenden eine Vertiefung zur Montage einer KKK ausfräsen lassen und hoffen, dass die Stabilität genügt. Zumindest zwischen Lok und 1. Wagen dürften ja sehr grosse Kräfte wirken ...

Besten Dank für deine Hilfe und ein gutes neues Jahr

ETR
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Siki

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Geburtstag: 17. Februar 2000 (18)

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Beruf: Gymnasiast

8

Sonntag, 1. Januar 2017, 20:41

Noch was zu den Kurzkupplungen und den NEM-Schächten (zumindest zu denen ab Werk), die sind ziemlich belastbar, das was einem zuerst Probleme macht ist das Gewicht der Wagen (Vorallem das der Zweiachser) und die Werden dann in R2 in den Kurven einfach rausgelupft. Ich hatte mal Spasseshalber einen Zug zusammen gestellt mit einer länge von über 6m. Einzigesproblem, kurze Wagen wurde rausgelupft in den Kurven.

Lg Simon
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9

Sonntag, 1. Januar 2017, 23:26

Darf ich mal fragen, weshalb dieser Umbau überhaupt stattfinden soll ?
Ich schiebe und ziehe hier die Wagen 3% Rampen über R2 ohne irgendwelche Probleme und hatte bisher den Ersatz der Bügelkupplung daher auch noch nie in Erwägung gezogen.
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10

Montag, 2. Januar 2017, 12:05

Hallo Nico

Selbstverständlich darfst du das.

Ich muss vorausschicken, dass ich heute auch alles so lassen würde - mit Ausnahme der Aussenkupplungen an den beiden Auffahrwagen, weil ein Kuppeln an mit halbwegs zeitgemässer Kupplung ausgerüstete Loks oder Steuerwagen nicht wirklich recht funktioniert. Man könnte zwar in den NEM-Schacht der Lok eine alte Bügelkupplung stecken, die passt aber mit der sehr klobigen und deutlich höher liegenden HAG-Kupplung schlecht zusammen.

Das war mit ein Grund, weshalb ich vor vielen Jahren zu basteln begann. Ich glaube mich zu erinnern, dass auch das Zerlegen eines Autozuges mit den HAG-Kupplungen einigermassen mühsam war (oft klemmte etwas). So habe ich ein zuletzt auf Sekundenkleber basierendes Kupplungssystem geschaffen, das mich aus heutiger Sicht auch nicht wirklich überzeugt. Ich könnte mit zugekauften HAG-Drehgestellen den Ursprungszustand wieder herstellen, aber für so alte Schrottkupplungen wäre der Preis bei einem längeren Zug völlig unverhältnismässig. Deshalb ist die hier vorgestellte Lösung für mich interessant. Das Problem "an Lok bzw. Steuerwagen kuppeln" ist damit aber natürlich nicht gelöst. Wie ich schon schrieb, komme ich dort evtl. nicht umhin, bei einem Spezialisten im Metall-Wagenboden Platz für eine KKK ausfräsen zu lassen. Wäre dann aber nur 2x nötig.

Ich hoffe, dass du mit diesen Erläuterungen nachvollziehen kannst, weshalb ich eine Alternative zum betagten HAG-Kupplungssystem suche.

Beste Grüsse

ETR
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11

Montag, 2. Januar 2017, 21:15

Danke für die Erläuterungen.
Die Wagen zu trennen ist in der Tat fummelig, den Zug nehm ich aber halt nie auseinander. Die Kupplung passt gut gegenüber dem HAG Steuerwagen, zur Lok (Rivarossi Drehgestellblenden mit MTR Antrieb) stimmts wirklich nicht ganz, ging in meinem Falle aber trotzdem problemlos (die Kupplung der Lok liegt tiefer).
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sugarbear

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12

Montag, 9. April 2018, 21:39

Guten Abend

Da dieses Thema in einem anderen Thread diskutiert wurde und ich plane, demnächst - irgendwann - bald... einen zweiten HAG-Autozug in Betrieb zu nehmen, habe ich mir eine andere Lösung überlegt, die ich hier kurz vorstellen möchte:

Und zwar habe ich mit meinem 3-D-Drucker einen NEM-Schacht fabriziert, welchen man auf die Original-Kupplungsdeichsel von Hag aufschieben kann, nachdem man den vorderen Teil der Hakenkupplung wegmacht (mit einer Dremel-Trennscheibe geht das fix). Ich habe das Teil bei der Aufnahme so eng gemacht, dass ich es aufhämmern musste, dafür sitzt das Teil jetzt ohne Leim bombenfest (ich mache mir eher Sorgen, wie ich den Prototyp wieder runterbringen soll, die Endausführung soll ja nicht transparent sein). Hier habe ich auf dem Bild mal probeweise eine Roco-Kurzkupplung eingesetzt, aber wie gesagt, es ist NEM, da sollte jeder reingehen. Kurzgekuppelt ist er damit natürlich nicht, aber es ist eine starre Verbindung, die sich einfach trennen lässt um vom Uebergangsblech sowieso abgedeckt wird.





Momentan komme ich aber nicht dazu, das Teil in der Praxis zu testen, deshalb mein Angebot: Wenn das jemand ausprobieren möchte, schreibt er mir eine PN - den ersten beiden schicke ich dann ein paar der Dinger zu und sie berichten hier, wie das funktioniert.

Wenn dafür kein Interesse besteht, werde ich das dann bei mir gelegentlich umsetzen und hier publizieren.

Weiterhin frohes Basteln und einen schönen Abend

Markus
2-Leiter, DCC Lenz, LDT und eigene Zubehördecoder
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Unholz

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13

Dienstag, 10. April 2018, 09:41

Die Idee von sugarbear scheint mir durchaus interessant. Einfach noch als Zusatzgedanke (und nicht etwa, um sugarbear zu konkurrenzieren):

Der Ebay-Anbieter "mobadapter", dessen Produkte wir hier im Forum auch schon vorgestellt haben ( https://www.forum.hag-info.ch/index.php?…d&threadID=7397 ), bietet inzwischen ein beeindruckendes Sortiment an 3-D-Adaptern an, bei denen gerade die ganze Kupplungsdeichsel durch eine solche mit NEM-Schacht ersetzt wird. Vielleicht passt zufälligerweise eine davon - oder der Anbieter lässt sich vielleicht dazu ermuntern, gleich eine Serie nach dem Prinzip von sugarbear anzufertigen: https://www.ebay.de/sch/mobadapter64/m.h…=1&_ipg=&_from=

Seine Adresse:
Rudolf Wansorra
Kösters Gang 15
DE-49413 Dinklage
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Jenatsch

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14

Mittwoch, 11. April 2018, 11:14

Hag Autozugwagen Starre Kupplung

Momentan komme ich aber nicht dazu, das Teil in der Praxis zu testen, deshalb mein Angebot: Wenn das jemand ausprobieren möchte, schreibt er mir eine PN - den ersten beiden schicke ich dann ein paar der Dinger zu und sie berichten hier, wie das funktioniert.
Hallo,
Ich habe so meine Bedenken, dass eine solche relative lange starre Kupplung in engen Radien funktionieren wird, da die Roco Kurzkupplung doch für Wagen mit einer Kinematik konzipiert wurden.

Gruss Jenatsch
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sugarbear

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Beiträge: 82

Wohnort: Buchs ZH

15

Mittwoch, 11. April 2018, 22:52

Wir testen das mal... ein freundliches Forumsmitglied wird demnächst mit den Teilen versorgt und ich selber kann mich wohl auch nicht wirklich zurückhalten, jetzt, wo die Teile so schön in schwarz ausgedruckt sind....

Beim Erstellen der gesamten Kupplungshalterung aus 3-D sehe ich ein Problem: Das Original ist aus Blech, etwa 0.5 mm und zusammen mit dem Drehgestell auf einem Zapfen mit einem Sicherungsring fixiert. Eine 3-D-Lösung ohne Veränderung der Kinematik müsste also sehr dünn sein. Jetzt habe ich nicht wirklich den besten oder neusten Drucker, hätte aber doch Bedenken, dass unter diesen Umständen ein stabiles Ding rauskommt - bei mir jedenfalls drucke ich selten unter 0.8 mm - und die Oberfläche ist auch eher uneben.

Oehm - die verwendete Kupplung ist eher irrelevant - es zählt nur der Abstand der Puffer und wie sehr das Drehgstell ausscheren kann - dort sehe ich noch ein potenzielles Problem, weil das Original die Bewegung der Kinematik im Verhältnis zur Drehbewegung des Drehgestells stark einschränkt. Und die Kinematik selber möchte ich nun wirklich nicht verändern.

---Fortsetzung folgt :) ---

Einen schönen Abend wünsche ich

Ach, wegen Konkurrenz - ich LIEBE Konkurrenz, nur so kann ich ja beweisen, dass ich besser bin *protz*

Markus
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16

Sonntag, 20. Mai 2018, 08:44

Wir testen das mal... ein freundliches Forumsmitglied wird demnächst mit den Teilen versorgt und ich selber kann mich wohl auch nicht wirklich zurückhalten, jetzt, wo die Teile so schön in schwarz ausgedruckt sind....

Ich bin zwar glaub' ich nicht das von Markus erwähnte freundliche Forumsmitglied. Ich habe mich aber inzwischen auch noch bei ihm gemeldet und durfte sein Kupplungssystem ebenfalls testen. Es war noch eine leichte Verlängerung nötig - die hat Markus inzwischen gemacht -, und nun funktioniert es bei mir tadellos. Gegenüber den klobigen Metall-Bügelkupplungen (die eher mühsam zu trennen sind, wenn man den Zug vom Gleis nehmen will) in meinen Augen eine einzige Offenbarung. Insbesondere am Anfang und Ende des Zuges (Verbindung mit Lok und Steuerwagen) drängt sich eine mit aktuellen Fabrikaten kompatible Kupplung bzw. ein NEM-Schacht geradezu auf, weil die klobige HAG-Bügelkupplung nicht so richtig passen will.

Mit KK funktioniert das System bei mir zumindest bei grösseren Radien des Märklin C-Gleises einwandfrei. 36 cm habe ich auf meiner Anlage nicht (bzw. nur in gewissen Weichen, also nur kurze Bogenstücke). Wie weit man mit dem Radius noch runter gehen kann, bleibt noch auszutesten. So oder so kann man bei zu engem Radius zierlichere Bügelkupplungen (die von Roco hätten auch wesentlich weniger Längsspiel) in den NEM-Schacht stecken. Ob das gegenüber den Original-Kupplungen einen Mehrwert bringt, muss jeder selber entscheiden. Für mich persönlich ist der Mehrwert offensichtlich.

Ich berichte dann noch ausführlicher darüber. Wen diese "Werbung" überzeugen wird, der darf das Kupplungssystem gerne bei Markus bestellen.

Mein Fazit vorweg: Endlich bekommt dieser hübsche Zug ein zeitgemässes Kupplungssystem. Dass wir bald eine bestens detaillierte Roco BLS Re 4/4 haben werden, steigert meine Freude noch. Im HAG-Forum hat's natürlich viele eingefleischte HAG-Fans, aber bei mir geht bei Triebfahrzeugen und ihrer Antriebstechnik und (vernünftigen, auf Betriebssicherheit ausgelegten) Detaillierung nichts über Roco. Aber ich möchte niemandem die Freude an den schweren HAG-Loks alter Generation mit Metallgehäuse verderben. Jeder soll auf seine Weise glücklich werden. Je nach Steigungen auf der Anlage braucht's vielleicht sogar für den Autozug eine HAG-Lok, denn der Zug ist schon ziemlich schwer. In der Ebene vermochte ihn die Roco Ae 4/4 aber problemlos zu ziehen.

Schöne Pfingsten wünscht

ETR

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »etr« (20. Mai 2018, 08:54)

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17

Montag, 21. Mai 2018, 00:03

Bilder zum von Markus entwickelten Kupplungssystem

So sieht das geniale Teil von Markus im montierten Zustand aus:

Kann mit einem kleinen Hammer auf der Metall-Kupplungsdeichsel befestigt werden (die bleibt weiterhin seitwärts beweglich wie im Originalzustand) und hält ziemlich bombensicher. Über die Demontage der alten HAG-Bügelkupplung berichte ich später, wenn ich wieder welche als Ersatzteile zum Bearbeiten erhalten habe.
Je nach dem, wie weit der NEM-Schacht hineingedrückt ist und welches Kurzkupplungssystem verwendet wird, kann der Wagenabstand zwischen zwei Auto-Verladewagen etwas grenzwertig werden, weil die Übergangsbleche im Kurven am Chassis des Nachbarwagens streifen können. Markus hat versprochen, ein geringfügig längeres Exemplar zu konstruieren. Zur Not behilft man sich mit (einseitig) der Roco höhenverstellbaren Kurzkupplung. Oder man klebt die Kupplungsköpfe etwas weiter aussen im Schacht fest. Oder man probiert Kurzkupplungsköpfe eines anderen Herstellers. Können geringfügig länger sein. Und wenn gar nichts geht, kann man auch eine Bügelkupplung in dem NEM-Schacht stecken. Ob das gegenüber dem Originalzustand einen Mehrwert bringt, muss jeder selbst beurteilen. Ich kann den Zug viel besser zerlegen, wenn statt der klobigen Original-Bügelkupplungen solche von Roco drin sind.

Vor allem die Verbindung zu einer Lok oder einem Steuerwagen mit zeitgemässem Kupplungssystem macht die Kupplung von Markus so begehrenswert.

Gekuppelt an die Rivarossi Re 4/4 BLS:

Hier ist der Kupplungsabstand noch sehr gross. Eine Lok mit KKK wird bestimmt einen kleineren Abstand erlauben. Aber Puffer an Puffer geht natürlich nicht, weil der HAG-Wagen keine KKK hat.

Gekuppelt an den HAG Steuerwagen:

Auch hier ist bestimmt noch ein kürzerer Abstand drin.

Und hier noch mit dem Steuerwagen von Swimo:

Dieses Modell entspricht noch nicht dem heute möglichen Detaillierungsgrad, wirkt aber trotzdem ganz hübsch. An der Treppe musste eine recht grosse Aussparung gemacht werden, damit das Drehgestell genügend ausschwenken kann.

Freundlich grüsst

ETR

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »etr« (21. Mai 2018, 00:27)

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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 597

Wohnort: Zuhause

18

Montag, 21. Mai 2018, 12:53

Interessant! :thumbsup: Und die Stummelpuffer der Wagen scheinen im Hinblick auf diese Konstruktion eher von Vorteil zu sein.
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