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41

Mittwoch, 4. Januar 2017, 15:34

Das Modell des modernen Panzertransportwagens als Neukonstruktion von Piko ist durchaus gerechtfertigt. Ich bin lediglich etwas enttäuscht, dass man schon wieder ein Modell eines Centurion draufsetzt und nicht endlich den Leo 2 der Schweizer Armee inkl. Camouflage Anstrich oder die Panzerhaubitze M109 nachbildet.

Damit wäre die ideale Basis für Panzertransportzüge Epoche V - VI geschaffen, die sehr gerne als Blockzüge mit bis zu 25 Wagen verkehren. Bislang konnten solche Züge beim besten Willen nicht nachgebildet werden. Die enorme finanzielle Aufwand für die HAG Wagen und die Märklin MFOR Modelle war da noch der eine (lösbare) Teil, das Gesamtzugsgewicht verunmöglichte allerdings selbst bei hohen AC Spurkränzen einen Einsatz. Die Züge werden so abnormal schwer, dass nicht mal zwei HAG Re 10 damit klarkommen, sondern alles was es an Kupplungen gibt, versagt.. Bügelkupplungen gehen noch am ehesten, doch die werden kurzerhand aus dem NEM-Schacht gezogen. :whistling:

Daher Wunschzettel an Piko / Arwico:

- Panzertransportwagen mit Leo (Pz 87)
- Panzertransportwagen mit Panzerhaubitze (Panzerhaubitze 88 und Co. / M109)
- Panzertransportwagen mit Bergepanzer Büffel
- Panzertransportwagen mit IKEA-Panzer (Spz 2000)
- Einzelmodelle von Mun-Schnecken (M548 ), Chübelipanzer (Spz63 / M113), Piranha 6X6 und 8x8, allenfalls mit den passenden Res / Ks Militär.
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11652

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Beiträge: 258

Geburtstag: 19. Januar 1972 (45)

Wohnort: Dorneckberg

Beruf: Energietechniker

42

Mittwoch, 4. Januar 2017, 22:24

- Panzertransportwagen mit Panzerhaubitze (Panzerhaubitze 88 und Co. / M109)

Wenn schon dann zuerst mit der aktuellen Version der M 109 beginnen - es ist in meinen Augen die eindrücklichste Variante mit dem längsten Rohr und dem grössten "Rucksack". Das "Ding" heisst ganz genau PzHb 88/95 L47 KAWEST. Davon gibt es aus meiner Sicht noch kein Modell.

Wichtig wären dann allgemein die CH-spezifischen Punkte wie die Raupen (die sind anders als bei allen anderen M 109 und sehr gut sichtbar...), das Rohrmarschlager (es ist ausser bei der ersten Version hydraulisch!) und eine Beschriftung.
Wie das ihr gut gemacht aussehen kann (nicht KAWEST) zeigt Artitec: http://www.artitecshop.com/de/m109-a2-ei…izer-armee.html
Dieses Modell hat fast alles, damit es stimmig ist! Einzig das Rohrmarschlager ist noch das alte, handbetätigte. Dazu müssen der Rohrüberzug (Umgangssprachlich "Rohrpariser" genannt) schwarz-gelbe gestreift sein und für den Bahntransport die Warnplakate zwischen Rohr und Motorabdeckung sowie hinten angebracht sein (was in Grossserie natürlich schwierig nachzubilden ist). Artitec hat neben der Bahntransportvarainte auch eine "Einsatzvariante" im Programm - mit dann montierter Antenne und Maschinengewehr.
Zeitlich geht altes Rohrmarschlager und die Pino-Wagenneuheit nicht zusammen. Ob es überhaupt M 109 mit L39 ohne hydraulisches Marschlager gab weiss ich nicht 100%, bezweifle es aber stark.

Was heisst eigentlich "KAWEST" und L39 bzw. L47?

KAWEST ist ein bei der Schweizer Armee allgemein gebräuchlicher Ausdruck für Kampfwertsteigerung.

L39, L47 ist die Angabe der Rohrlänge in Anzahl Kaliber, also z.B. bei der PzHb 88 39 x 155mm, bei der PzHb 88/95 KAWEST 47 x 155mm.
Gruss Christian
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Meine Fotos: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zu Ehren der Gotthard IR
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43

Donnerstag, 5. Januar 2017, 00:18

Ich habe unterdessen weitere Abklärungen getroffen, Arwico ist leider einmal mehr mitten im Minenfeld gelandet... :wacko: Mich nimmt ehrlich gesagt wunder, wer in dieser Firma die Vorbildrecherche betreibt - ich würde diese Stelle komplett streichen - spart am meisten und die Fehler bleiben die gleichen - oder mindestens neu besetzen. Rechercheaufwand in diesem Fall ca 1/2 Stunde.

Bei den Panzertransportwagen gibt es folgende Serien:

Smmp-w 31 85 422 8 000-055
Baujahr 1957
Ausrangierung: ab ca 1990
Erkennungsmerkmal: Drehgestelle mit innenliegender Achslagerung
Ladegut: Centurion, Pz61, Entspannugspanzer 65, Pz 68, Panzerhaubitze 66/88

Smmps 31 85 472 2 000 - 083
Baujahr 1969-1971
Ausrangierung: ab ca 1995, resp. Umbau zu Wagen für Baudienst oder anderwertiger Nutzung (Stahlplattentransport, etc.)
Erkennungsmerkmal: Weitgehend identisch zu den Wagen von 1957, Y-25 Drehgestell -> der Wagen den Liliput bereits realisiert hat
Ladegut: dito. Vorgänger
Spezialität: Umbau auf neue Befestigung analog Slmmnps 31 85 473 4 100 - 149. Wegen der schwächeren Konstruktion (20t Achslast) fortan primär zum Transport von Pz68 verwendet.

Nun kommen wir zu den neueren Wagen, welchen sich Piko annimmt. Diese wurden in drei Baulosen beschafft und waren regulär NIE mit Centurion Panzern im Einsatz. Der Centurion war beim Ersterscheinungstermin 1988 bereits in der Ausmusterung begriffen und die Reglement wurden für den Verlad auf den neu beschafften Wagen NICHT mehr nachgeführt. Transporte könnte es gegeben haben, dann allerdings aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch zum Altmetallhändler für den Centurion.
Die nun gebauten Wagen weisen einen Stahlboden mit Befestigungsankerpunkten auf, mit welchen das Ladegut verzurrt werden kann. Die Vorgängertypen besassen Längsschienen, die beim Auffahren die Position des Panzers vorgaben. Die Sicherung erfolgte mit Stahlketten, die in einem Kasten auf dem Bahnwagen mitgeführt wurden.


Slmmnps 31 85 473 4 100 - 149
Baujahr: 1988
Ausrangierung: angelaufen, meist Umbau für Baudienst oder z.B. als neuer Tragwagen für fahrbare Unterwerke
Ladegut: Pz68, Pz87 (Leo), Panzerhaubitze 66/88
Erkennungsmerkmal: Neuer Wagenboden mit Lochraster
Drehgestell: Y-25 mit Klotzbremsen

Slmmnps-y 31 85 473 2 000 - 021
Baujahr: 1996
Ladegut: dito
Drehgestell: Y-25 mit Scheibenbremsen

Slmmnps 31 85 463 2 000 - 043
Baujahr 1997
Ladegut dito
Erkennungsmerkmal: Wagen 0.1 m kürzer als Vorgängerserien
Drehgestell: Y-25 mit Scheibenbremsen

Anhang: Auszug Betriebsreglement Pz57 und dessen Bahntransport.


Nachtrag:
Ich kann Arwico beim besten Willen nicht verstehen, was hier wieder gebastelt wird. Jetzt hätte man die Chance um sich ein Alleinstellungsmerkmal (Neudeutsch USP, falls ein Mitleser von Arwico evtl. nur das versteht, weils am Managementseminar 141x erwähnt wurde) zu schaffen und nutzt es nicht. Nein, stattdessen kopiert man die Fehler aus Mörschwil und versucht den gleichen Murks nochmals an den Mann zu bringen.
Schlussendlich wird man wieder jammern, dass die erforderlichen Stückzahlen nicht erreicht werden um ein CH Modell verkaufen zu können und verramscht am Schluss die Restbestände über ein paar Aktionen. Schuld sind dann noch ein paar Foren, resp. die dort tätigen Forumisten, da diese Nieten zählen und mit Fotos vergleichen, usw.
Schlussendlich sind die potentiellen Kunden für einen Ganzzug (10 -25 Wagen!) halt gerade die Leute, die sich a.) für die Thematik interessieren und sich b.) fast gezwungenermassen damit noch ein wenig auskennen. Diese rümpfen dann die Nase und entschliessen sich, das Budget einmal mehr bei der Konkurrenz in Neuheiten zu investieren, da eines Tages schon noch ein Hersteller ein passendes Modell liefern wird.
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1000. Mitglied des HAG Forums

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TEE1055

Forumist

Beiträge: 195

Wohnort: Oberaargau

44

Donnerstag, 5. Januar 2017, 07:00

Hat Arwico eine Stelle, die sich mit Vorbildrecherche beschäftigt? Wäre mir persönlich wirklich neu. Dabei zeigt die Arbeit von Olympioniker schön auf, wie man diese gratis erhalten könnnte. Aber Beratungsresistenz ist halt auch ein USP.
Die Firma ist aus meiner Sicht das krasseste Beispiel wie man die Entwicklung und Vertrieb von Modellen nicht betreiben sollte. Weitere Müsterchen: Die hellgrünen Holzkastenwagen oder zweimal hintereinander seitenverkehrt bedruckte EWIII.
Auch die kommerzielle Seite bietet wundersame Überraschungen: Trotz gleicher Auflagegrösse aller Wagentypen der BLS-EW III hat man von den B mehr verkauft. Vermutlich läuft immer noch die Analyse warum das so sein könnte. Als Kompensation hat man dann bei den Zugkraft-Aargau EWI nur den B angekündigt, weil vom A weinger verkauft werden könnte. Und dann wundert man sich über den schwachen Bestellungseingang.
Leos als schweizer Ausführung (mit Schalldämpfer) gibt es meines Wissens nur von MR Modellbau als Bausatz.
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rufer

Forumist

Beiträge: 471

Wohnort: Bern

45

Donnerstag, 5. Januar 2017, 12:11

Pragmatische Lösung: Wer die Liliput Wagen schon hat, kann die Centurion Panzer von Piko dafür verwenden :) :)
Vielleicht sollte man Arwico tatsächlich anschreiben, das Panzer Modell auszutauschen kann ja nicht unmöglich sein. Mindestens das Pz 68 Modell gibt es ja im selben Haus schon, den Leo2 gab es früher von Roco Minitanks (allerdings nicht spezifisch in Schweizer Ausführung), heute vermutlich Herpa.

Grüsse
Rufer
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46

Donnerstag, 5. Januar 2017, 13:56

@TEE1055

Ja, nach meinen Informationen schon, für was brauchts sonst einen "Produktentwickler Modelleisenbahnen"?
Das selbst wurde mir auch vom leider inzwischen altershalber nicht mehr aktiven Importeur Dolischo für Östereich bestätigt. Heribert Ischovitsch realisierte mit Liliput diverse sehr schöne ÖBB Modelle, neben H0 gar in H0e. (Klar im EBFÖ wurde wegen eines persönlichen Kleinkrieges zwischen dessen Betreiber und Dolischo stets alles zerrissen und auch Punkte bemängelt, die bis heute nicht mal LS Models realisiert.)

@rufer

Eine Mitteilung an Arwico und Piko im CC ist gewiss nicht verkehrt. Auch in Sonneberg besteht das Interesse, viele Modelle absetzen zu können.

@all

Ich würde ganz klar zur Neuentwicklung eines Leo II in der CH Ausführung raten. Folgende Punkte veranlassen mich das zu tun:
- Modelle von Centurion (Pz55/57) und Pz68 existieren bereits in verschiedenen Qualitätsstufen
- Mächtiges Erscheinungsbild des Leo II, gerade auch im Vergleich zu den anderen Panzern
- Aktives Panzermodell seit gut 30 Jahren und mit den anhaltend ausgeführten Kampfwertsteigerungsprogrammen vmtl. auch für die kommenden 30 Jahre
- Konkurrenz bislang nur von Märklin 4MFOR. Das Modell ist allerdings zu schwer für die Modellbahn und wird inzwischen zu horrenden Preisen (teilweise über CHF 250.-) gehandelt
- Im Bereich der Militärmodellbauer (z.B. Artitec, AFM) nicht realisiert -> zweites Kundensegment, welches erschlossen werden könnte
- optimale Eignung für den angekündigten Panzertransportwagen

Das Argument "der Kunde kauft ohnehin" mit welchem die Hersteller jahrzehntelang (zu Recht) argumentierten, gilt meines Erachtens inzwischen nicht mehr. Wer einfach Panzertransportwagen will, konnte die längst zu günstigen Konditionen von der Konkurrenz erwerben. (Roco, Märklin, Liliput)

Falls alles nichts nützt, müsste man sehen, ob sich da allenfalls mit Artitec/AFM was realisieren lässt.
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47

Montag, 9. Januar 2017, 14:24

Pz57 und PIKO

Hallo zusammen
Bevor hier eine Behauptung nach der anderen aufgestellt wird betreffend Pz Transport-Wagen hier ein paar Anmerkungen von unserem Produkteentwickler:

@Olympioniker
Wie User "diensta" auf dem Hag-Forum am 17. Juni 2008 schon geschrieben hat, wurden auch Centurion auf dem Wagen transportiert.

Es ist richtig, dass die Ausrangierung der Centurion im 1988 angefangen haben, aber einige Pz57 blieben im Truppeneinsatz bis 1991 (siehe auch: http://www.militaerfahrzeuge.ch/unterkategorie_13_10_48.html)

Die ersten Pz-Transportwagen wurden 1988 in Verkehr genommen. Bleiben also noch 3 gute Jahre um auch Pz57 zu transportieren. Interessant ist, dass die im 1988 ausgelieferten Wagen die folgenden bahntechnischen Aufschriften hatten. Siehe Bild im Dateianhang. Auf dieser ist klar ersichtlich, dass der Wagen auch für die Pz55/57 zugelassen und vorgesehen war.

Zum Panzer selbst: Der Panzer wird nicht von PIKO hergestellt, sondern dieser wird von der ARWICO AG komplett in Eigenregie hergestellt. Für dieses Modell wurden neue Formen gemacht die den CH-Panzer exakt und masstäblich abbilden inklusive den schweizreischen typischen Besonderheiten so wie in den Jahren vor Ausrangierung. Also so wie in den Jahren 88 - 91.
Es ist richtig, dass das im PIKO-Katalog abgebildete Modell ein abgeänderter Panzer eines Mitbewerbers ist, da zum Drucklegungszeitpunkt der Centurion von uns noch nicht fertig war. Das von uns ausgelieferte Modell wird sich aber in einigen Punkten von den bisherigen auf dem Markt befindlichen Pz57 Modellen wesentlich unterscheiden, da diese meist nicht dem exakten Schweizer-Modell entsprechen. Und dies ist genau einer der Gründe, warum wir von der ARWICO AG diesen Panzer nun gemacht haben.

Was Ihre Wunschliste anbelangt vielleicht die Anmerkung, dass man bevor man hier über "Fehlplanung von Produkteentwicklern" spricht, vielleicht einfach mal noch ein paar Wochen abwartet. Uns ist vielleicht auch klar, dass ein richtiger Schweizer Leopard, die Panzerhaubitze, der richtige M113 CH-Armee etc. noch fehlt. Aber ein paar Ueberraschungen möchten wir vielleicht auch in Nürnberg oder später noch haben. Mit Aussagen wie diese welche Sie getroffen haben, beleidigen Sie eigentlich nur Leute die hier einen guten Job machen und sich für die Modellbahn-Szene einsetzen und versuchen, Neuheiten zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Ohne diese hätten wir heute auch kein Pz68, keinen Saurer 2DM und vor allem nicht so viele Modelle nach Schweizer Vorbild bei Liliput, PIKO etc. Und die 8 Auszeichnungen "Modell des Jahres" in der Vergangenheit zeigen vielleicht auch, dass wir nicht unbedingt immer wieder am Markt vorbei produzieren. Ohne diese Produkteentwickler wäre dies alles gar nicht möglich.

Wenn Sie mit unserem Mitte 2017 ausgelieferten Modell des Panzertransportwagens nicht zufrieden sind und der Meinung sind, dass dieser so nie gefahren ist, ist dies völlig akzeptabel. Ich hätte es nur fair gefunden, man würde sich ggf. vorher an den richtigen Stellen informieren, bevor hier über Fehlplanungen etc. gesprochen wird. Im Zweifelsfalle könnte man ja auch mal die ARWICO selber fragen, bevor man hier gleich im Forum mal wieder so richtig in die Posaune bläst. Vielleicht ist dies genau ein Grund, warum hier von vielen Produktenentwicklern bei uns oder auch bei anderen Herstellern die Foren gar nicht mehr kontaktiert werden.

Viele Grüsse
Einer der 4 Produkteentwickler der ARWICO AG

Apropos USP/Managementseminar: ja genau aus diesem Grund machen wir jetzt auch den Centurion in der richtigen schweizerischen Ausführung. Und dann einfach mal die erste Woche Februar abwarten. Und nein, wir kopieren nicht die gleichen Fehler von Mörschwil und Murks machen wir auch nicht
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Unholz

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48

Montag, 9. Januar 2017, 14:30

Besten Dank, Informationen aus erster Hand sind immer zu begrüssen. Hier noch der Link zum oben von ARWICO erwähnten Forumsbeitrag von 2008: https://www.forum.hag-info.ch/index.php?…29458#post29458
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ginne2

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Beiträge: 5 396

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49

Montag, 9. Januar 2017, 18:20

Vielleicht ist dies genau ein Grund, warum hier von vielen Produktenentwicklern bei uns oder auch bei anderen Herstellern die Foren gar nicht mehr kontaktiert werden.

wie sagt man so schön im Schwäbischen: so isch's no au wieder . . . ;)

(als kleine Anmerkung für Alle, die schon immer alles besser wussten und wissen) ;)
MfG Günther
sUimeA
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50

Montag, 9. Januar 2017, 18:20

Ich bin zur Zeit unterwegs, daher vorerst ganz kurz. Beim fotografierten Wagen handelt es sich um ein Fahrzeug Baujahr 1996, da war der Centi bereits Geschichte.
Beim Panzer muss es sich damit um ein Museumsstück handeln oder wie bereits bei mir angedeutet um eine Überfuhr zum Wertstoffhändler.
Nachtrag: Bildvorschau zeigt keinen Centi, sondern eine Haubitze.

Die Aufschrift Pz55-57 / 65-68 kommt daher, da diese seitens SBB betreffend Lademassüberschreitung usw. umd den damit verbundenen Restriktionen (Verbote Zugsbegegnungen auf gewissen Streckenabschnitten, Fahrverbote an diversen Perrongleisen) stets als eine Gruppe behandelt wurden. Was die SBB zulässt, lässt allerdings nicht auf die Vorgaben der Armee im TrpTrsp zurückschliessen.

Dass der Günter G aus H natütlich auch noch was inhaltloses beitragen musste, sind wir uns ja gewöhnt. :D
1000. Mitglied des HAG Forums

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TEE1055

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Beiträge: 195

Wohnort: Oberaargau

51

Dienstag, 10. Januar 2017, 15:16

Liebes Arwico-Team
Es ist an sich sehr begrüssenswert, dass Sie hier aktiv mitmachen und ihre Überlegungen darreichen. Was meiner persönlichen Meinung nach nicht geht ist der Grundton der Arroganz/beleidigten Leberwurst, vor allem nicht bei einer Firma die nicht gerade für hervorragende Produkte bekannt ist. Ich hatte vor ca. 10 Jahren persönlichen Kontakt mit einem Arwico-Manager und bin für alle Zeiten bedient. Es kann nicht Sinn der Kommunikation mit den Kunden sein, sich danach tagelang aufzuregen. Kurz zusammengefasst: Der deutschsprachige Markt ist dafür bekannt, dass sich alles verkaufen lässt. Nur "leider" ist diese Tendenz abnehmend und dann werden diejenigen gewinnen, welche einen guten Job machen. Ich kann durchaus anmerken, dass sich in den letzten Jahren bei Ihren Produkten einige Verbesserungen eingestellt haben. So wurden bei den letzten Liliput-Produktionen sogart korrekte Schrifttypen verwendet, was übrigens auch der Wettbewerb nicht durchgängig im Griff hat.
Um noch beim Thema der aktuellen Vorbildwahl zu bleiben: Wie man (auch exotische) Varianten im Vorfeld ankündigt, fotografiert, beschreibt und die Modelle dann noch mit liebevoll gemachten Dokumentationen ausliefert, können sie bei Mitbewerbern REE Modeles und LE-Models benchmarken.
Da hier nun die richtige Stelle ganz Ohr ist, würde ich gerne noch ein paar Negativpunkte jüngster Produktionen ansprechen, Erklärungen wären durchaus willkommen:

Rungenwagen Km/Kms:
Hier haben sie eine ansprechende Formenvielfalt realisiert. Auch zwei verschiedene Seitenbordformen sind dabei. Beide sehen mit ihren allseitigen Verstärkungen aus wie Holzborde. Von der Lackierung her sind es eher Alu-Borde, zumindest aussen. Innen sind sie kurioserweise Braun lackiert. Ein Bildvergleich zeigt was gemeint ist:



Deshalb die Frage: Welche Borde soll das/die Modelle darstellen?
Was auch funktional veranlagte Modellbahner stören könnte, dass sich die Rungen gar nicht umlegen lassen, und zwar bei keiner Variante:




Bei den Schotterwagen Xs 72 ist der eine Zettelkasten unter dem stirnseitigen Abdeckblech seltsam flachgedrückt. Ist das eine Zwangsmassnahme weil die unterste Fläche der Abdeckung zu kurz geraten ist?
Auch bei den ansonsten recht gut gemachten Saurer-Lastwagen sind die Materialstärken am Chassis und die Wasserrohr-Rückspiegel alles Anderer als Zeitgemäss. Aber ohne Bastelherausforderungen frisch aus der Schachtel würde einem ja langweilig.
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52

Dienstag, 10. Januar 2017, 19:16

Hallo TEE1055 (hast du übrigens auch einen Namen, z.B. Unterschrift?)
Also ich finde den Ton von Arwico weder arrogant noch gehässig. Es ist immer noch Sache der Hersteller zu entscheiden, was produziert wird. Der Markt, also wir Käufer, entscheidet dann über die Verkaufszahlen. Zu den (zu) dicken Ansatzteilen kann ich nur sagen, dass es mir für den Spielbetrieb wichtiger ist, dass die Sachen einigermassen halten. Du musst ja nichts kaufen, das dir nicht gefällt. Wers besser kann, ist frei, die Sachen selber zu bauen.
freundliche Grüsse an alle!
Stefan
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53

Mittwoch, 11. Januar 2017, 07:39

...Du musst ja nichts kaufen, das dir nicht gefällt. Wers besser kann, ist frei, die Sachen selber zu bauen....
Diese regelmässig in solchen Diskussionen auftauchenden Argumente halte ich für ziemlich dämlich. Genauso blöd wäre doch auch die Aussage: "Wenn Du mit filigranen Teilen nicht umgehen kannst, dann kauf Dir doch eine Lego-Eisenbahn."

Wir finden in diesem aber auch in anderen Foren fundierte Argumente (u.a. von Olympioniker oder TEE1055), wie diverse Modelle mit etwas mehr Vorbildrecherchen eine bedeuten höhere Qualität erreichen und bei einer besseren Modellwahl mehr potentielle Kunden ansprechen könnten. Die konstruktiven Kritiken verstehe ich nicht als ein "Herunterputzen" von Herstellern oder Vertretern/Importeuren, sondern als Informationen, welche ebendiese geschäftlich weiterbringen würden und somit dem Hersteller wie dem Kunden nützen. Wir müssen aber auch immer wieder erleben, dass diese Argumente an der Beratungsresistenz abperlen.
Auf der anderen Seite gibt es erfreulicherweise durchaus Hersteller, welche das Wissen von diversen Bahnfans nutzen, dadurch relativ einfach und günstig zu wichtigen Informationen kommen und erfolgreiche Modelle herausbringen. So berät z.B. eine Schweizer Spur N-Vereinigung Hersteller und erreicht so, dass das hergestellt wird, was der Schweizer Markt will. Es profitieren dadurch beide Seiten.

Dass sich ARWICO hier mal offiziell äussert, finde ich erfreulich. Besten Dank dafür! Noch besser wäre es, wenn sich daraus (endlich) eine fruchtbare Diskussion entwickeln würde.
Denn schlussendlich wollen Hersteller/Importeure wie auch wir Kunden/Modellbahner das selbe: Schöne und passende Modelle.


Thomas
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ginne2

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54

Mittwoch, 11. Januar 2017, 08:54

halte ich für ziemlich dämlich. Genauso blöd

Geht es auch eine Nummer zivilisierter?? Oder dienen solche Kraftausdrücke nur der Bestätigung der eigenen Position? :D
MfG Günther
sUimeA
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55

Mittwoch, 11. Januar 2017, 09:34

Danke für Deinen wie üblich äusserst konstruktiven Beitrag Günther.
Für Dich ersetze ich "dämlich" mit "intellektuell suboptimal" und "blöd" mit "genauso wenig zutreffend" und hoffe, dass mit diesen gleichbedeutenden Ausdrücken in Deiner Gefühlswelt wieder die Sonne scheint.

Thomas
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Unholz

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56

Mittwoch, 11. Januar 2017, 09:36

@RSD-16: :thumbsup: ;)
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ginne2

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57

Mittwoch, 11. Januar 2017, 13:18

Hallo Thomas

man tut, was man kann . . . :) :)
MfG Günther
sUimeA
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hal6ke

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58

Donnerstag, 2. Februar 2017, 19:34

Zwar nicht Piko, passt aber dennoch hier am besten.

Artitec hat einen Leo der besten Armee der Schweiz :-( angegündigt:

https://gallery.mailchimp.com/84d130108f…_eid=c4fba83379

Ev. gibt es da ja eine Zusammenarbeit mit Piko.
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59

Donnerstag, 2. Februar 2017, 20:13

Super, ja eine Zusammenarbeit mit Piko wärs!
1000. Mitglied des HAG Forums
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Beiträge: 103

Wohnort: Erlinsbach

60

Donnerstag, 2. Februar 2017, 20:29

Auf die Gefahr hin, dass ich von einem hochkompetenten Sittenwächter wieder als blöd und dämlich bezeichnet werde, erlaube ich mir dennoch festzuhalten, dass auf meiner Anlage (= heile Welt) keine Militärspielzeuge geduldet werden.
Beste Grüsse!
Stefan
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