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161

Montag, 22. Mai 2017, 03:46

Dafür was das Ding kostet, erhält man eigentlich erstaunlich viel ;)
Das mag jetzt den Highend Enthusiasten nicht unbedingt befriedigen, ist aber an sich doch bemerkenswert.
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162

Dienstag, 23. Mai 2017, 16:25

Motorparameter

Ich fahre Gleichstrom mit meinem ETR610 und habe eine ESU Decoder drin.Aber der Triebzug ist beim losfahren ganz schön laut.(brummen oder surren).Auch fährt er nicht so Seidenweich an wie man es von Roco oder Hag gewohnt ist.Wird wahrscheinlich Mechanischer Natur sein.Auch die ESU Tabelle für verschiedenen Motortypen ist nicht hilfreich das der Limamotor dort nicht aufgeführt ist.Fahren hier im Forum auch einige den Triebzug in Gleichstrom und wie läuft er bei euch?
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163

Dienstag, 23. Mai 2017, 23:54

Hallo e.656

Auch ich war vom LokPilot in diesem Zug nicht sonderlich begeistert. Allerdings fahre ich AC analog (mit Dekoder).

Weiss nicht, ob ich dir mit meinen Erfahrungen weiterhelfen kann. Aber wenn du willst: Versuch's mal mit einem ZIMO MX634D. Ich komme bei diesem Zug mit dem LokPilot (den ich sonst fast immer bevorzuge) nur zu mittelmässigen Resultaten, wie ich hier schon in einem früheren Beitrag schrieb. Der ZIMO brachte eine entscheidende Verbesserung der Langsamfahreigenschaften und scheint - zumindest unter meinen Rahmenbedingungen - mit dem Zug wesentlich besser zurechtzukommen als der ESU LokPilot.

Beste Grüsse

ETR
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164

Freitag, 26. Mai 2017, 11:16

RE: Motorparameter

Ich fahre Gleichstrom mit meinem ETR610 und habe eine ESU Decoder drin.Aber der Triebzug ist beim losfahren ganz schön laut.(brummen oder surren).. . .


Die haben - wie alte italienische Lima Loks auch - ganz gehörige Fertigungstoleranzen. Insofern hast Du mit Deinem Zug einfach Pech gehabt, der Motor ist laut und/ oder die Schwungmassen haben eine Unwucht. Mit dem Dekoder hat das nichts zu tun. Wenn der in allen Bereichen übermäßig gutmütige ESU Dekoder nicht klarkommt, dann der ZIMO erst recht nicht. Du wirst Dich tagelang damit beschäftigen, hast viel Geld ausgegeben und das Fahrergebnis wird keinen Deut besser. Weil die Ursache wie erwähnt in der Mechanik liegt.

Ich habe hier die siebenteilige ETR Komposition. Die fuhr ab Werk eigentlich ganz passabel, genügte aber nicht unseren Ansprüchen. Als erstes haben wir alle völlig praxisfremden Kabelchen mit Schrumpfschlauch von den stromführenden Kupplungen entfernt. So wie die ab Werk montiert sind, sind das alles hochgradige Bruchkandiaten. Lötstellenbruch verhindert man nicht mit Schrumpfschlauch, sondern mit Kabelschlaufen, die dafür sorgen, daß an den Lötstellen keine Bewegung ankommt.

Dann haben wir den Motor rausgeschmissen, der zwar ruhig lief, aber keine Leistung für eine siebenteilige Einheit im Alltagsbetrieb auf einere echten Großanlage bringt (Ich habe hier inzwischen nach Anbau so 100m2 Anlagenfläche, BLS Südrampe und Simplon Südrampe).
Den Motor habe ich wie bei fast allen Loks, die hier im Einsatz sind, durch einen Faulhaber 2230 ersetzt. Jetzt herrscht Ruhe, Leistung und Fahrkomfort.
Muni271
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165

Freitag, 26. Mai 2017, 11:27

Der Zug ist ein klassisches Beispiel von "You get what you pay for".
Ich hoffe nachwievor auf ACME beim ETR. :rolleyes:


Du hast vermutlich noch nie eine A.C.M.E. Lok im echten Anlageneinsatz gehabt, von einer AC Version ganz zu schweigen.

Was ich da selbst bereits nagelneu eingekauft und zurückgeliefert habe, geht auf keine Kuhhaut.

Kürzlich wollte jemand einen ALe 790 auf AC umgebaut haben - den Aufwand hätte aber niemand bezahlen wollen.
Muni271
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166

Freitag, 26. Mai 2017, 20:30

ACME ist (angeblich hat sichs ein klein wenig gebessert) abartig was das angeht: Packung auf, Teile ankleben, Modell aufmachen, Teile ankleben, Modell digitalisieren, Teile ankleben, Modell zumachen, Teile ankleben, auf die Gleise stellen, Teile ankleben...

Lima ist generell was die Antriebe anbelangt immer übel gewesen: Sei es der TEE, der nur dank MTR einigermassen dauertauglich ist, oder auch die BLS Bruuneli (welche leider von MTR nicht mehr umgebaut werden). Rivarossi hat da nichts gelernt, eines von drei Bruunelis ist immernoch unbrauchbar (auch mit veränderten Drosseln).
Der ETR470 ist übrigens kaum besser: Der hat ebenfalls keinen Antrieb, der ihn neunteilig irgendwelche Steigungen mit Bögen fahren lässt.
Sowohl beim 470er wie beim 610er schleicht bei mir die Idee eines zweiten, angetriebenen Triebkopfes rum. Hat aber aus Platzgründen keine Priorität.
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167

Samstag, 27. Mai 2017, 22:30

Lima hat aber noch den Vorteil das man den Triebzug bei Radien von358mm einsetzen kann. Bei A.C.M.E. erst ab 450mm.Ich hatte mal von A.C.M.E. den ETR 500 der Entgleiste sogar bei Gegenweichen.Was nützt mir ein Triebzug wenn ich ihn nicht fahren kann.Bei HO hat nicht jeder die Möglichkeit riesige Anlagen zu bauen allein schon aus Platzgründen. Daß Triebzüge auch auf engeren Radien fahren zeigt ja schon die Konkurenz z.B.Märklin mit den TGV.Da müßte A.C.M.E. vielleicht mal umdenken.
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168

Sonntag, 11. Juni 2017, 22:39

Den Motor habe ich wie bei fast allen Loks, die hier im Einsatz sind, durch einen Faulhaber 2230 ersetzt. Jetzt herrscht Ruhe, Leistung und Fahrkomfort.


Tönt Interessant. Welchen Motor hast du genau verwendet? Was hast du sonst noch für Anpassungen vornehmen müssen?

Gruss
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169

Montag, 12. Juni 2017, 21:32

Mich würde es auch mal Interessieren wie Muni271 den Faulhabermotor da eingebaut hat.Der Original Lima-Motor ist ja sehr flach und ist unten am Wagenboden eingebaut und oben drüber sind die Sizplätze angeordnet, damit man den Motor durch die Fenster bei eingebauter Innenbeleuchtung nicht sehen kann.Der Faulhaber-Motor sieht ja auch ganz anders aus.Da mußten bestimmt viele Veränderungen am Lima Triebzug vorgenommen werden, damit der Motor anzupassen.Beim Lima ETR 470 war der Motor nicht flach eingebaut und mit Innenbeleuchtung war es sehr störend ,den Motor durch die Fenster zu sehen.Aber ohne Innenbeleuchtung war es ja okay.Die Lösung beim ETR 610 ist da schon perfekt , einen flachen Mittelmotor unten am Wagenboden nahezu unsichtbar einzubauen.
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