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81

Sonntag, 19. November 2006, 15:21

Hallo Stefan

Meine Neugier war grösser als meine Faulheit, ich habe meine Ae 4/7 geöffnet und gestaunt.

Roger, ich musste nur meine neuerstande Lokliege testen. :wink: Ist übrigens wirklich sehr zu empfehlen.

An meiner AC Digital Ae 4/7 ist die erwähnte Anschrägung des Magneten nicht vorhanden. Beat hat eine DC Analog Ae 4/7 mit der neuen Verkabelung. Die Anschrägung ist bei seiner Maschine rechts oben. Ich werde ihn überreden das Modell nochmals mitzubringen. Ich muss diesem Phänomen auf den Grund gehen, es lässt mir keine Ruhe.

Das letzte Bild stammt von Beat's Maschine.



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erwa20

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82

Sonntag, 19. November 2006, 18:49

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Ich werde ihn überreden das Modell nochmals mitzubringen. Ich muss diesem Phänomen auf den Grund gehen, es lässt mir keine Ruhe.


Kein Problem, am Dienstag ist grosse Zerlegung.

Beat
Gruss
Beat


:!: Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt :!:
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83

Montag, 20. November 2006, 05:46

Hallo Stefan

Noch eine kleine Denksport Aufgabe.

Wie du empfohlen hast habe ich vor dem Zusammenbau geprüft ob sich der Motor bzw. die Räder drehen lassen. Dabei ist mir aufgefallen, in eine Richtung geht das mit weniger Kraftaufwand als in die andere. In die schwergängigere Richtung blockierte der Motor sogar je nach Stellung. Auf den Gleisen lief die Lok aber in beide Richtungen einwandfrei.

Für den Moment habe ich folgende Vermutung, wenn zwei Anker genau symmetrisch zum Magnet stehen blockiert diese Konstellation. Ist diese Erklärung plausibel?

Kleiner Tipp am Rande. Beim ersten Fahrtest ist mir ein unterschiedliches Fahrgeräusch je nach Richtung aufgefallen. Ich habe dann die beiden Schrauben der Metallplatte die das Lager und Kohlenbürsten tragen gelockert und die Lok ein paar Meter in beide Richtungen fahren lassen. Danach wieder festgezogen und das Fahrgeräusch war dann in beide Richtungen identisch.
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84

Montag, 20. November 2006, 08:11

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Kleiner Tipp am Rande. Beim ersten Fahrtest ist mir ein unterschiedliches Fahrgeräusch je nach Richtung aufgefallen. Ich habe dann die beiden Schrauben der Metallplatte die das Lager und Kohlenbürsten tragen gelockert und die Lok ein paar Meter in beide Richtungen fahren lassen. Danach wieder festgezogen und das Fahrgeräusch war dann in beide Richtungen identisch.


Genau das wird auch der Grund sein, weswegen sich deine Lok in eine Richtung leichter drehen liess. Beim Zusammenbau sollte man darauf achten, dass die vordere Metallplatte nicht zu sehr noch oben und auch nicht zu sehr nach unten gedrückt wird. Es braucht eine mittlere Stellung, eine, in der der Rotor möglichst zentriert in der Mitte des Magneten zu liegen kommt. Da die beiden Schrauben links angemacht sind, hat die Metallplatte jeweils ein kleines (unschönes) Spiel. Ich mache das darum jeweils so, dass ich den Motor zusammenbaue, prüfe ob er leicht dreht und erst dann die beiden Schrauben fest anziehe, wenn ich für den Rotor eine "gute" Position gefunden habe. (Der Rotor sollte also nicht in "Schräglage" eingebaut werden.)
Zweileiter DCC, Lenz, TrainController Gold 7.0
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85

Dienstag, 21. November 2006, 19:06

So, nun der abschliessende Bericht zum Thema Motordrehgestell der Ae 4/7.

Als Erstes, danke an Beat, er hat mir die Lok nochmals zur Verfügung gestellt und die Fotos geschossen.

Das wichtigste vorweg, die Getriebeblockade wurde durch den falsch eingesetzten Magneten verursacht.

Die Polung des Magnetes hat aber tatsächlich auch einen Einfluss ob der Rotor leichter oder schwerer dreht. Richtig gepolt dreht er leichtgängiger. Warum das so ist kann ich nicht erklären die einzige Feststellung die ich machen konnte, das obere Blechpaket wiegt 7.2g, das untere knapp 6g. Eventuell hat der Masseunterschied einen Einfluss. Steht ein Anker genau rechtwinklig zur Polachse des Magnetes ist er beinahe blockiert und es benötigt einiges mehr an Kraft um den Rotor in Drehung zu versetzen.

Der Motor drehte auch mit dem falsch eingebauten Magneten einwandfrei, das Laufgeräusch war etwas höher. Soviel vielleicht auch zum Thema, es geht auch anders. Die beiden Blechpakete und der Magnet haben soviel Spiel, dass es je nach Einbaulage möglich ist, dass das Getriebe noch dreht oder blockiert.



Hier der Magnet wie er richtig eingebaut ist.




Kollektorgehäuse von der Innenseite mit Kugellager.




Kollektorgehäuse von der Aussenseite mit Kugellager und Büchsen für die Kohlenbürsten.



Alle Teile ausgelegt in der Reihfolge wie sie montiert werden. Dem aufmerksamen Beobachter ist sicher nicht entgangen, der Magnet liegt falsch herum.




Nahaufnahme des falsch montierten Magneten der das Getriebe blockiert. Der Magnet liegt auch nicht sauber am Anschlag des Blechpaketes.



Fazit des Ganzen, eine blamable Leistung beim ersten Zusammenbau aber viel gelernt und das wird mir bestimmt nie mehr passieren.
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86

Dienstag, 21. November 2006, 19:10

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Fazit des Ganzen, eine blamable Leistung beim ersten Zusammenbau aber viel gelernt und das wird mir bestimmt nie mehr passieren.


Eben, das ist meine Definition von Bastler!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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87

Dienstag, 21. November 2006, 19:28

Zitat von »"lanker63"«

Eben, das ist meine Definition von Bastler!! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Tja, da hast du leider nur allzu recht.

Zumindest habe ich die Grösse dazu zu stehen und andere an meinen Lehrstücken teilzuhaben lassen.

Zuletzt konnte mir auch niemand ganz schlüssig erklären was die Ursache war.
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88

Samstag, 19. Mai 2007, 20:33

Hat schon einmal jemand versucht seiner Ae 4/7 ein zuschaltbares rotes Rücklicht für Solofahrt einzubauen? Der Platz in der Nute für die Glühbirne ist etwas eng und so kleine Leuchdioden die zwischen rot und weiss oder rot und gelb umschaltbar sind habe ich bisher nicht gefunden. Die Bi Color LED kleinster Bauart sind leider immer rot/grün.
Gruss Erwin,

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Daniel

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89

Dienstag, 29. Mai 2007, 01:21

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Hat schon einmal jemand versucht seiner Ae 4/7 ein zuschaltbares rotes Rücklicht für Solofahrt einzubauen?


Warum auch, das gab es schliesslich beim Vorbild auch nicht.

Gruss Daniel
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90

Dienstag, 29. Mai 2007, 05:48

Zitat von »"Daniel"«

Warum auch, das gab es schliesslich beim Vorbild auch nicht.


Vielen Dank für deinen Hinweis, so erspare ich mir viel Arbeit. Das hatte ich schlicht und einfach nicht gewusst.

Weisst du wie die Rückseite der Lok bei Solo Fahrt gekennzeichnet oder beleuchtet war?
Gruss Erwin,

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91

Dienstag, 29. Mai 2007, 07:07

Cebu, bei den Altbauloks machte man das noch ganz "primitiv". Einfach eine rote Scheibe vor die Lampe gesteckt... schon leuchtete es rot.. :wink:
Grüsse Chris..
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Kurt Reber

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92

Dienstag, 29. Mai 2007, 08:08

@cebu

Dieser Link hilft Dir weiter: http://www.lokifahrer.ch/Signale/Zugsignale.htm

Kurt
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Thurbo

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93

Dienstag, 29. Mai 2007, 09:08

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Thurbo

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94

Dienstag, 29. Mai 2007, 09:10

Hallo

Genau so wie oben beim "Churchill" wurde früher auch bei den Ae 4/7
eine rot - weisse Scheibe mit rotem Glas für das Schluss - Signal einge-
steckt.

Gruss Thurbo
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95

Dienstag, 29. Mai 2007, 13:11

@all

Danke für eure Hilfe. Gibt es die Aufsteckscheiben vielleicht schon fertig zu kaufen? Den Wechsel auf rot kann ich möglicherweiser mit einer Stecknadel LED machen, die sollte noch Platz in der Nut haben.
Gruss Erwin,

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