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cosyloewe

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1

Samstag, 1. November 2008, 17:35

Heinzl Loks

Hat jemand Infos über Heinzl Loks
Gibt es den Hersteller noch
Kann man diese Loks von Gleich auf Wechselstrom umbauen
Spezial SBB Brünigbahn Zahnradlok Art Nr 100
Es grüßt der Töfflibueb aus dem Plauderforum Christoph
Ich liebe es wenn etwas über Jahrzehnte funktioniert deshalb sammle ich HAG und fahre HOREX
Bereits 22 Ae 6/6 davon 15 Grüne und 6 Rote und eine Swiss Express :oops: :oops:
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2

Samstag, 1. November 2008, 17:42

Hier findest du einige Angaben zu Heinzl und seinen Modellen.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Empedokles

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3

Sonntag, 2. November 2008, 11:20

Hallo cosyloewe,

Heinzl hat viele seiner Artikel in einer Gleichstrom- und in einer Wechselstrom-Version aufgelegt; ich glaube aber, dass sämtliche Heinzl-Zahnradbahn-Artikel, also auch die Brünig-Lok, nur für Gleichstrom existieren, weil das Zahnrad mit dem Märklin-Mittelleiter nicht kompatibel war, sondern nur mit der Heinzl- (und der Fleischmann-?) Zahnstange.
Und auch die Gleichstrom-Dreileiter-Versionen, die bisweilen bei EBAY herumgeistern, scheinen ausschliesslich für Zahnstangen-freien Betrieb zu umgerüstet zu sein.

Ich werde das nachprüfen, benötige aber dafür etwas Zeit. Vorläufig nehme ich an, dass Wechselstrom-Umrüstung der grosse Aufwand ist, den Heinzl bei seinen Zahnradbahnen selbst gescheut hat. Man müsste vermutlich das Zahnrad-freie Drehgestell für den Mittelschleifer vorsehen und das Zahnrad abschleifen, und daher bin ich recht skeptisch, ob man sich diesen Aufwand leisten soll.

Empedokles
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4

Sonntag, 2. November 2008, 19:29

Re: Heinzl Loks

Zitat von »"cosyloewe"«

Hat jemand Infos über Heinzl Loks
Gibt es den Hersteller noch
Kann man diese Loks von Gleich auf Wechselstrom umbauen
Spezial SBB Brünigbahn Zahnradlok Art Nr 100


Heinzl war einer der ersten Kleinserienhersteller in den 60er Jahren und existierte bis in die 70er.

Die Brüning-Bahn-Lok war für Zahnstangenbetrieb vorgesehen und insofern verträgt sie keinen Schleifer. Ausserdem fuhren die Loks auf Normalspur-Gleisen, maßstäblicher Einsatz auf 12mm Gleisen war/ist also nicht möglich.

Ein Umbau auf Wechselstrombetrieb mittels heutiger elektronischer Umschalter oder Dekoder wäre genauso einfach wie bei einer anderen heutigen Gleichstromlok. Macht nur mangels Schleifermöglichkeit keinen Sinn.
Muni271
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cosyloewe

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5

Sonntag, 2. November 2008, 22:56

Vielen Dank für eure Infos.
Ich glaube dann kaufe ich lieber keine solche Lok.
Es grüßt der Töfflibueb aus dem Plauderforum Christoph
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Empedokles

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6

Montag, 3. November 2008, 12:30

Meine heutige Frühstückslektüre war der Heinzl-Katalog (ca. 1968, aber ohne gedruckte Jahresangabe):

Im Vorwort wird leider ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Zahnradlokomotiven nur in der Zweileiter-Gleichstrom erhältlich sind.
Damit bestätigen sich alle gestern genannten Vermutungen.

Vorschlag: Das gesparte Geld für eine ähnlich alte HAG-Lokomotive einsetzen - die läuft klar zuverlässiger, lauter und schneller, und Motor und Getriebe sind erheblich weniger korrodiert!
Andernfalls bitte sämtliche Reklamationen an

Empedokles
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cosyloewe

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7

Montag, 3. November 2008, 18:12

Zitat von »"Empedokles"«


Vorschlag: Das gesparte Geld für eine ähnlich alte HAG-Lokomotive einsetzen - die läuft klar zuverlässiger, lauter und schneller, und Motor und Getriebe sind erheblich weniger korrodiert!
Andernfalls bitte sämtliche Reklamationen an

Empedokles


Ja , das werde ich auch tun , mir fehlt ja noch die erste HAG AE6/6 Version und der erste rote Pfeil mit der Umschaltung unten.
Dann habe ich dann wenigstens was vernünftiges. :D
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Empedokles

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9

Sonntag, 10. Dezember 2017, 16:05

Danke vielmals für den guten Hinweis!
Der Anbieter hat lediglich eine Aussage über die Funktionstüchtigkeit der Scharfenberg-Kupplung vergessen.
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