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Furttaler

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1

Sonntag, 3. Dezember 2017, 19:04

Re 6/6 ruckelt nach Umbau

Guten Tag

Da ich die Lok mit einem Loksound ausrüsten wollte, habe ich den Lokpilot ausgebaut und einen 4er von ESU eingebaut, das Ganze mit einer Adapterplatine. So weit so gut, die Lok läuft und das Licht funktioniert auch.
Um bei einen allfälligen Fehler den Loksound nicht gleich zu verbraten, habe ich zur Probe einen 4er ohne Sound genommen.

Jetzt das Problem: bei Langsamfahrt ruckelt die Lok beträchtlich, und der Motor macht ein Geräusch wie eine laut schnurrende Katze.

Was ich versucht habe:
-Einstellung gemäss ESU Handbuch
-Automatisches Einstellen mit CV54
-HAG Motoreneinstellung via Lokprogrammer eingegeben
-CV-Werte ab der Homepage von HAG übernommen.

Alles brachte nichts. Liegt es an der Verdrahtung: Schwarz und Rot (Mittelleiter und Aussenleiter) an Lötauge 20&21, Grau und Orange (Motorausgänge an 17&18 (kann man die falsch anlöten wegen der Verpolung?), Blau (Rückleiter) 15,
8 weiss Licht vorne, 9 gelb Licht hinten. Der Lopi wurde wohl seinerzeit noch den Märklin Farben verdrahtet. Wer kann mir sagen was da falsch ist?

Damit man schön alles sieht, habe ich die Fotos der Verdrahtung auf Pic Upload hochgeladen:

https://www.pic-upload.de/view-34411973/IMG_1440.jpg.html

https://www.pic-upload.de/view-34412028/IMG_1434.jpg.html

https://www.pic-upload.de/view-34412036/IMG_1437.jpg.html

https://www.pic-upload.de/view-34411675/IMG_1435.jpg.html

https://www.pic-upload.de/view-34411680/IMG_1436.jpg.html

Danke im Voraus und Gruss
Sven





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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Furttaler« (3. Dezember 2017, 19:09)

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blacknight

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2

Sonntag, 3. Dezember 2017, 20:28

Hallo Sven,

schau Dir mal diese ESU-Kabelfarbentabelle von Rainer Lüssi an und vergleiche Deine Schnittstellen-Verdrahtung damit. Und hier noch die gleiche mit den Märklinkabelfarben. Ich glaube, da sind rot und schwarz vertauscht.
Eventuell könnte auch noch die eine oder andere Lötstelle nachgebessert werden. Und am Ende noch sicherheitshalber ein Stück Zeichenkarton oder Papier zwischen die Schnittstelle und den Decoder legen - nur so um ganz sicher zu gehen.

Die Decoderschnittstelle könnten am Halter mit dem M2-Gewinde festgeschraubt werden, dann würden auch die kurzen Kabel nicht so gestreckt. Und die Gefahr, dass die Schnittstelle samt Decoder irgendwann mal abkippt und ggf. einen Kurzschluss auslöst, wäre dann auch gebannt.

Nachtrag:
Die Motorausgänge wie auch die Lichtausgänge können problemlos verkehrtrum verkabelt werden. Die Lok fährt und leuchtet trotzdem.Im schlimmsten Fall steuert Deine Zentrale die Lok vorwärts, fahren tut sie dann u.U. rückwärst und das Licht brennt vorne. oder umgekehrt.

Gruss Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »blacknight« (3. Dezember 2017, 20:51)

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3

Sonntag, 3. Dezember 2017, 21:08

Kannst du die Fotos bitte ins Forum hochladen? Wollte vom Smartphone eines öffnen, doch da werde ich von einer Flut Werbefenster überschwemmt...
1000. Mitglied des HAG Forums
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sugarbear

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4

Montag, 4. Dezember 2017, 11:16

Hoi Sven

Sind das Drosseln in der Zuleitung zum Motor? Hast du es schon ohne die versucht?

Gruss Markus
2-Leiter, DCC Lenz, LDT und eigene Zubehördecoder
Train-Controller Silber
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Unholz

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Wohnort: Zuhause

5

Montag, 4. Dezember 2017, 11:30

Kannst du die Fotos bitte ins Forum hochladen? Wollte vom Smartphone eines öffnen, doch da werde ich von einer Flut Werbefenster überschwemmt...

Ich schliesse mich Olympionikers Wunsch an - als ich die Bilder betrachten wollte, bekam ich diese Kombination aus Werbung und Virenwarnung:
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Furttaler

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6

Montag, 4. Dezember 2017, 16:31

Danke für eure ersten Antworten

Zuerst einmal muss ich mich korrigieren: Der Lopi wie auch der 4er wurden nach ESU Farben verdrahtet.

@Christian: Die Idee mit dem Papier zwischen dem Decoder und der Leiterplatte ist genial, das werden sicher Andere auch noch machen (das mit der Halterung werde ich noch machen).

@Markus: ja, dass sind Drosseln, die waren aber beim Lopi schon dran und auch bei den anderen HAG Loks, welche mit einem Decoder bestückt sind.

Dass ihr mit den Smartphone Probleme mit dem Oeffnen der Pics habt, tut mir leid, dachte mir auf grösseren Fotos sieht man mehr.









Grüsse
Sven
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blacknight

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7

Montag, 4. Dezember 2017, 17:32

Ich glaube, da sind rot und schwarz vertauscht.


Hallo Sven,

hast Du das schon bei Deiner Adapterplatinen-Verkabelung geprüft?

Mir scheinen da schwarz (-) und rot (+) vertauscht zu sein.

Gruss Christian
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8

Montag, 4. Dezember 2017, 17:58

Dekoderanschluß

Ob Schwarz und Rot vertauscht sind, ist völlig egal, das hat keinerlei Auswirkung.

Wir haben hier das typische Problem, wenn auf Schnittstellen Kabel aufgepfropft werden und umgekehrt. Ende meistens - besonders für Unerfahrene- im totalen Chaos.

Wenn also Kabel verlötet werden sollen, dann sollte man den ganzen Schnittstellenkrempel inklusive seiner Verdrahtung vorher komplettg entfernen und ganz von vorn anfangen. Denn Dekodereinbau geht nach der Logik.

Erst mal (was ich nicht weiß): Hat die Hag Re6/6 nicht die Lampen einseitig an Masse? Dann darf das blaue Kabel überhaupt nicht angeschlossen werden.

Ansonsten: Ohne Widerstandsmeßgerät geht gar nichts. Nur so kann mann feststellen, welches Kabel/ welcher Lötanschluß/ welcher Kontakt nach oben ins Dach geht an welchen Verbraucher.

Dann: Alle märklin- und Hag- typischen Dekoderkabelfarben bitte komplett vergessen. Das sind nämlich Hausmarken, die nur dort verwendet werden. Der ESU Dekoder hat Farben nach Norm, und das sind:

  • schwarz - Schiene oder Mittelleiter
  • rot - andere Schiene oder MIttelleiter
  • orange - Motor
  • grau - anderer Motoranschluß
  • gelb - Licht hinten Minusanschluß
  • weiß - Licht vorn Minusanschluß
  • blau - Plusanschluß für alle Verbraucher ausser Motor, darf nicht angeschlossen werden, wenn Lokchassis Masse dieser Verbraucher ist
  • grün - F1 Minusanschluß
  • violett - F2 Minusanschluß
Die Entstördrosseln müssen grundsätzlich entfernt werden, die gibt es nur beim Anschluß von Märklin Dekodern. Bei normalen DCC und MUltiprotokolldekodern stören sie das Digitalsignal. Der Entstörkondensator (das Elektronikteil zwischen den beiden Motoranschlüssen) kann bleiben, kann aber auch weg.
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (4. Dezember 2017, 18:13)

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Furttaler

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9

Dienstag, 5. Dezember 2017, 19:45

Hallo Muni

Das blau Kabel dürfte i.O. sein, sonst geht brennt gar kein Licht. Was ich mal morgen nach der Arbeit machen werde, ist das Entfernen der Drosseln, sonst beginne ich nochmals von vorne.

Einstweilen besten Dank und Gruss
Sven
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Furttaler

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10

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 19:43

Zusammenfassung:

Die Drosseln wurden entfernt, Licht weg und von vorne begonnen; das Resultat ist eine Schlimmverbesserung, obwohl weiss Gott nicht die erste Lok ist, an der ich herumbastle.
Wie auch immer: die Lok ist jetzt beim Mech meines Vertrauens. Ich bedanke mich nochmals herzlich bei allen, welche versucht haben zu helfen.

Gute Fahrt und Grüsse

Sven
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11

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 22:08

Hallo Sven,
hier meine Motoreinstellungen für die Re 6/6 mit ESU LoPi V 4.0:
CV 51=0 52=15 53= 140 54= 50 55= 100 56= 175

Damit laufen meine hervorragend.
Grüße
Wolfgang
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12

Freitag, 15. Dezember 2017, 10:02

Hallo Sven,
noch ergänzend die folgenden Einstelungen:
CV 2 = 3 CV 3 = 32 CV 4 = 24 CV 5= 255 CV6 = 88

Gruß
Wolfgang
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