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modellbahner

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1

Donnerstag, 25. Mai 2006, 21:25

Re 4/4II

Verbesserungsvorschläge zur Re 4/4II
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2

Donnerstag, 31. Mai 2007, 17:38

Hallo,

Die Federkontakte vom Boden zum Gehäuse sollten bei allen HAG Loks verschwinden. Es führt immer wieder zu Kontaktproblemen und Kurzschlüssen wenn die Federn nicht sauber ausgerichtet sind. Ausserdem ist die Lösung einer Dachleiterplatte und einer Kontaktfeder produktionslogistisch sicher sehr teuer. Des weiteren wird so kein Lichtwechsel möglich sein. Oder nur mit einem Aufwand der sich niemals auszahlt.
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3

Donnerstag, 31. Mai 2007, 20:21

Am meisten Kontakte an das Dach hat der BDe4/4, nämlich gleich 5 Stück. http://www.forum.hag-info.ch/viewtopic.php?p=8414#8414 Bis jetzt habe ich dieses Modell sicher zwei bis drei Dutzend Mal geöffnet und hatte damit noch nie ein Problem. Dieses Modell hat einen Lichtwechsel und eine Innenbeleuchtung. Ein Minimum an Sorgfalt beim öffnen und schliessen muss schon gewährleistet sein, für mich ist es eher heikel, dass die Kabel wirklich sauber verlegt sind oder der Gehäuseschraube nicht den Weg versperren.

Ob die aktuelle Lösung wirklich wesentlich billiger realisiert werden kann bin ich nicht so überzeugt. Ein Zeitgemässes Modell heute hat einen Print und die Kontaktfedern sind billige Stanzteile.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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4

Freitag, 1. Juni 2007, 07:52

Kuckuck Cebu, von wegen ...

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Am meisten Kontakte an das Dach hat der BDe4/4, nämlich gleich 5 Stück.




Auch die Re 4/4 II hat 5 Federn. Das Bildchen hier stammt aus dem Thread "Digitalisieren einer Lok" von Stefan Burkhard und belegt das.

- Bahnstrom rauf zum Umschalter Rad/Pantobetrieb
- Bahnstrom runter zu Motor oder Decoder
- Rückleiter Licht (Masse oder Decoder)
- Licht vorne
- Licht hinten

Ergibt 5 Kontaktfedern. Weniger gehen auch nicht - oder doch?
Jedenfalls bin ich auch der Meinung - es braucht das Ganze nicht. Umschalterei und Licht gehören für mich auch ans Chassis und nicht ins Gehäuse und ich unterstütze Martins Votum.
Da die Wenigsten echten Pantobetrieb betreiben (wiederum anderer Thread, wo das diskutiert wurde) könnte man eigentlich auf dieses Feature verzichten ... oder Kabel für die Leitung und Jumper für die Umschaltung verwenden. Wozu so ein archaisches Teil wie bei den Loks alter Generation oder den Deckel zum Wegnehmen und Schalter am Dachprint? Ist doch Käse ...

Gruss
Peter
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)
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5

Freitag, 1. Juni 2007, 08:09

Vergleiche ich beide Bilder, scheinen der Print mit der Kontaktfeder ein Standardteil zu sein, d.h. auf diese Weise wurde versucht die Kosten zu reduzieren.

Sicher entspricht diese Lösung nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Ein Neudesign ist auch nicht gratis und wird kaum ins Auge gefasst solange noch genügend Halbfabrikate an Lager sind.

Deswegen würde ich mir keine zu grossen Hoffnungen machen und schon bald mit einer neuen Lösung rechnen.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Rüdiger

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6

Freitag, 1. Juni 2007, 09:09

Sicher ist die Lösung mit den Dachlamellen nicht die allerbeste (ich störe mich immer an der Nicht-Testfähigkeit von Decodereinbauten, man kann die Lok nicht ohne Gehäuse laufen lassen - ich helfe mir dann immer mit einer eingeklemmten Drahtbrücke). Allerdings ist dank der Installation der Glüchlampe (angelötet, die sicherste, aber nicht die wartungsfreundlicheste Methode) ein sehr regelmässiges Licht möglich (ich ärgere mich zB bei diversen Loks anderer Hersteller über die Mörder-Scheinwerfer unten und die Funzel oben. Hat halt alles seine Vor- und Nachteile...
(Meine bescheidene Meinung: ist nicht ideal, man kann damit aber leben...)

Hat jemand schonmal eine Re4/4 oder 6/6 auf "Lampe unten" ungebaut und kann da von seinen Erfahrungen berichten?
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Unholz

Administrator

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7

Freitag, 1. Juni 2007, 09:58

Rüdiger spricht mir aus dem Herzen! Für mich als Normalo-Techniker sind die Re 4/4 II / Re 6/6 servicetechnisch auch nicht das Gelbe vom Ei, genau wegen der Unmöglichkeit, so ein Ding mal rasch ohne Gehäuse aufs Gleis oder den Rollenprüfstand zu stellen. Und wenn mal zum Beispiel ein Führerstandsfenster raus- oder die obere Stirnlampe ausfällt, geht die grosse Zerlegung samt Gefluche los...

Obwohl Rüdigers Bemerkung wegen der unterschiedlichen Ausleuchtung grundsätzlich zutrifft, bin ich gesamthaft auch der Meinung von Peter: Umschalterei und Lampen gehören aufs Chassis, aber auch Kabelverbindungen zum Gehäuse bzw. zur Unterseite des Daches sind zu vermeiden.

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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8

Freitag, 1. Juni 2007, 10:38

Wegen dem Testen der Lok ohne Gehäuse:

Ich mache es einfach so, wie auf diesem Bild. Ich stecke eine Schraube in die Lamellen, die zum Umschalter führen, und schon fährt die Lok auch ohne Gehäuse.



Ansonsten ist eure Kritik am Lamellenprint durchaus berechtigt. Aber auf eine Veränderung in dieser Sache hoffe ich gleichwohl nicht.

Was solls? Man kann damit leben.
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Rüdiger

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9

Freitag, 1. Juni 2007, 10:50

Stefan, ich bewundere mal wieder deine Genialität: ich fummel mir da einen ab mit umgebogenen Drahtenden oder Klammern, immer in der Angst, dass da irgendwann auch mal ein dritter Print berührt wird und der Decoder sich mit einem Rauchzeichen verabschiedet - und der dreht einfach ne Schraube rein. (ich glaube, ich muss doch mal das Brett vor meinem Kopf abschrauben...)
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Unholz

Administrator

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10

Freitag, 1. Juni 2007, 11:04

Ich schliesse mich Rüdiger an - habe auch gestaunt und geschmunzelt über den genialen Trick von Stefan B.! :wink:

Mit Forumistengruss, Stefan
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11

Freitag, 1. Juni 2007, 11:17

Danke für die Blumen – aber ich muss sie weitergeben. Ich habe den Trick nämlich bei HAG selber abgeschaut. (Die sind nämlich auch nicht doof!)

In meiner ersten Ausbildung zum Lehrer lernte ich unter anderem ein erstes didaktisches Lernmodell kennen: Dieses lässt sich wie folgt auf den Punkt bringen: „Lernen geschieht durch Nachahmung“.

„Aha“, dachte ich, „das muss ich mir merken! Es könnte ja sein, dass man einmal etwas nachmachen könnte…“

Und die Prinzen (und Chinesen) singen: „Alles nur geklaut!“

Der Trick sei also ausdrücklich zur weiteren Nachahmung empfohlen!
Zweileiter DCC, Lenz, TrainController Gold 7.0
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