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Rüdiger

Forumist

Beiträge: 1 817

Wohnort: bei Aschaffenburg

Beruf: Bahnbetriebsfachwirt

21

Donnerstag, 15. Februar 2018, 15:02

So, nachdem du mich also als "Dumm" bezeichnest (oder mein Verhalten) beende ich für mich die Diskussion.
Hoffe, das APC die Kunden kriegt, die er verdient...
Plonk!
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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Richard

Forumist

Beiträge: 1 107

Geburtstag: 14. Juni

Wohnort: Grössenwahnsinnige Nordostschweizer Provinz Metropole

Beruf: Dipl. Ing. HTL Stehkessel-Modelldampfmaschinenheizer Grossstadtneurotiker

22

Donnerstag, 15. Februar 2018, 16:11

Herrlich, diese Diskussion über den ungeschickten feinmotorischen Umgang einzelner Forumsteilnehmer mit ihren H0-Modellen. :D

Aber man kann kuz zusammenfassen:
- Kunststoffmodelle zerbröseln irgendwann, weil sie der Weichmacher aus dem Staub gfemacht hat.
- Grossserienmetallmodelle verabschieden sich manchmal, weil die Zinkkorrosion wieder einmal zuschlägt
- Messingmodelle sind zwar schön, aber wegen RP25-Radsätzen und fehlender Haftreifen meist nicht anlagentauglich

Trotzdem kaufen wir alle weiter H0-Modelle, und Einzelne freuen sich sogar darüber, dass man damit noch Fahrbetrieb auf einer Anlage machen kann. :thumbsup:

Gruss Richard
Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 516

Wohnort: Zuhause

23

Donnerstag, 15. Februar 2018, 16:19

...und ohne jetzt jemanden als dumm bezeichnen zu wollen, ist es natürlich schon so, dass es neben zwei oder drei richtigen Arten, ein Modell anzufassen, auch unendlich viele Möglichkeiten der Misshandlung gibt. Das mit den Fingerabdrücken, die sich störend in den Seitenwandlack "hineinfressen" können, stimmt leider - und es gibt auch Leute, die eingesetzte Fenster gekonnt in den Innenraum pressen können. :thumbdown: Insofern bringt es Muni271 halt relativ unverblümt rüber, aber wo er recht hat, hat er recht. ;)
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lehcim

Forumist

Beiträge: 479

Geburtstag: 24. Oktober 1991 (26)

Wohnort: Schweiz

Beruf: Lokführer Kat. B

24

Donnerstag, 15. Februar 2018, 17:53

Zitat

Das ist nun wirklich übertrieben. Ohne Zutun zerspringt da nichts.

Besagtes braunes Roco Krokodil fährt unbeschadet seit Jahren (wohlweisslich nur ab und zu) im tadellosen Zustand auf meiner Anlage. Dank des von Anfang an eingebauten Faulhabermotors muss man das Gehäuse auch nicht öffnen. Das bleibt auf alle Ewigkeiten zu und wird so auch unbeschadet weiterleben.

Dass es beim vorsichtigsten Aushebeln der Rastnasen erheblich knacken könnte, ist mir seit gut 15 Jahren bereits klar.
Soalnge man Analog fährt ist dies natürlich eine gut machbare Sache, geht man nun mit der Zeit und möchte seine Modelle ein wenig aktuell halten und evtl. auch mal neue Inovationen probieren und damit ein wenig herum spielen, dann bekommt man da schon Probleme. Ich hatte zwei solcher braunen Krokodile, das erste wollte ich auf Digital umbauen, kurz nachdem ich das Modell vor ein paar Jahren gekauft habe, das Gehäuse zerbrach beim Versuch es vorsichtig zu öffnen. Der 2. Versuch mit dem anderen braunen Krokodil klappte hervorragend. Wenn ich dort nun aber in 5-10 Jahren den Decoder ersetzen muss/ möchte wie auch immer, dann kann es Probleme geben bzw. natürlich sein, dass die Lok danach nicht mehr farbar ist.

Des weiteren habe ich da schon so meine Erfahrungen im H0m Bereich mit Bemo gemacht, natürlich ähnliche Probleme. Da kann man das Modell noch so richtig anfassen, kaputt ging es im laufenden Betrieb, Schienenstösse hat man immer irgendwo, sei es ein Modulübergang, eine Weichenverbindung oder nur schon die Auffahrt zur Radreinigungsanlage, all diese Punkte führten dazu, dass das Modell nach rund 4 Jahren und ca. 200 Betriebsstunden in der Front einen Riss bildete.

Daher bin ich ganz klar der Meinung, beides hat seine Vor- und Nachteile.
Bahnsinnige Grüsse aus dem schönen Kanton Schwyz
Michel

Bahnbilder Michel
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25

Donnerstag, 15. Februar 2018, 18:40

So, nachdem du mich also als "Dumm" bezeichnest (oder mein Verhalten) beende ich für mich die Diskussion. ... Plonk!
  • Ich habe nicht Dich als explizit dumm bezeichnet, sondern geschrieben "Dummheit gehört bestraft". Aber töricht ist es schon, allgemeingültige Erkenntnisse über die Handhabung uns allen wertvoller Modelle beleidigt vom Tisch zu wischen.
  • Ist es Dir lieber, ich sage unseren Kunden "Ach Sie armer, was hat der Hersteller da für einen Mist produziert" anstatt "Du Kunde hast einen vermeidbaren Fehler gemacht"? Der Exitus des nächsten Modells wäre vorprogrammiert.
  • Unser Geschäft hängt davon ab, dass unsere Kunden Freude an ihren Modellen haben und nicht davon, Frustration noch zu unterstreichen.
  • Hab mal Achtung vor ehrlichen Aussagen und schieb nicht anderen die Schuld für vermeidbare Fehler zu.
Muni271
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Dany

Administrator

Beiträge: 3 225

Wohnort: Bern

26

Donnerstag, 15. Februar 2018, 18:55

Auch meine inzwischen über 30-jährigen Lima-Modelle aus der Kindheit (Ae 6/6, Re 6/6, BR 103) oder die allerersten EW IV von Roco sind inzwischen so spröde, dass der Kunststoff relativ leicht zerspringt. Gerade im Getriebe ;)

Für den Sammler mag das schlimm sein. Für mich als Hobby-Modellbahner muss ich sagen: Diese Modelle sind derart formtechnisch angestaubt, dass ich die eh nicht mehr fahren lassen würde oder in die Vitrine stellen mag. Da gibt es heute sehr deutlich bessere Modelle zu erschwinglichen Preisen. Und am Ende ist halt das Rollmaterial auch Gebrauchsmaterial. Das hält nicht ewig. Ich wäre heute schlechter dran, hätte ich damals für viel mehr Geld das gleiche Rollmaterial von Märklin und HAG gekauft (war keine Frage da für mich unbezahlbar damals). Dann würden die Modelle vielleicht noch funktionieren, aber formtechnisch angestaubt wären sie in ähnlichem Masse. Also war es für mich die richtige Strategie.
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27

Donnerstag, 15. Februar 2018, 20:35

...Also, für die, die es nicht wissen: Ein H0 Modell ist klein genug, dass man es mit Daumen und Fingern halb umgreifen kann. Man landet dann üblicherweise an der Unterkante des Fahrzeuggehäuses oder am Rahmen. ....
Also dort, wo sich beim zuvor beschriebenen Gs die Trittbretter befinden. :thumbup:

Thomas
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28

Freitag, 16. Februar 2018, 09:06

...Also, für die, die es nicht wissen: Ein H0 Modell ist klein genug, dass man es mit Daumen und Fingern halb umgreifen kann. Man landet dann üblicherweise an der Unterkante des Fahrzeuggehäuses oder am Rahmen. ....
Also dort, wo sich beim zuvor beschriebenen Gs die Trittbretter befinden. :thumbup: Thomas
  • Kann es sein, dass es jetzt langsam ganz blöd wird?
  • Hinweis: Ein K4 alias Gs (um den ging es) hat kein umlaufendes Trittbrett, sondern eins in der Mitte. Da ist davor und dahinter (für ganz einfach gestrickte zum besseren Verständnis: oberhalb der Räder) Platz genug zum hinlangen an Unterkante Gehäuse/Chassis.
Ich ergänze mal ganz einfach: Wer nicht hören will, soll seine Modelle weiter kaputtmachen. Aber nicht hier rumalbern.
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (16. Februar 2018, 09:16)

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29

Freitag, 16. Februar 2018, 09:14

Auch meine inzwischen über 30-jährigen Lima-Modelle aus der Kindheit (Ae 6/6, Re 6/6, BR 103) oder die allerersten EW IV von Roco sind inzwischen so spröde, dass der Kunststoff relativ leicht zerspringt. Gerade im Getriebe ;) . . .
  • Was die Roco Wagen anbetrifft, das kann ich in keiner Weise bestätigen. Ich habe etliche aus jener Zeit, die erst im vergangenen Jahr ausgemustert wurden. Die sahen doch zu komisch aus angesichts anderer Züge mit maßstäblichen EWIV.
  • EWII aus 1978/79 habe ich noch etliche im Fahrbetrieb. Die bekommen so alle 10 Jahre neue Räder. Dabei ist noch nie etwas kaputtgegangen.
  • Und Lima: Nun, das waren damals schon keine Wertgegenstände, sondern Kaufhausbilligware. Wobei die 103 m.E. da nicht drunter fiel, die kam doch erst Ende der 90er Jahre als Golden Series Modell. Die Getriebezahnräder dieser Modellreihe sind unverwüstlich, die Radzahnräder waren von Anfang an Schrott (und sind bei den China- Produkten heute noch drin). Aber die kann man einfach ersetzen, bei uns (bei APC) gibt es dafür Ersatz aus Messing.
Muni271
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30

Freitag, 16. Februar 2018, 09:33

Und was ist min den Märklin Bananenmodellen alla TEE? Da gibt der Kunststoff den Bogen
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Beiträge: 341

Wohnort: bei Köln

Beruf: Informatiker

31

Freitag, 16. Februar 2018, 12:44

Spröder Kunststoff soll auch bei Märklin D-Zugwagen vorkommen:
https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?p=1262903#p1262903
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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32

Freitag, 16. Februar 2018, 13:09



...Man landet dann üblicherweise an der Unterkante des Fahrzeuggehäuses oder am Rahmen. ....
Also dort, wo sich beim zuvor beschriebenen Gs die Trittbretter befinden. :thumbup:

Thomas
  • Kann es sein, dass es jetzt langsam ganz blöd wird?
  • Hinweis: Ein K4 alias Gs (um den ging es) hat kein umlaufendes Trittbrett, sondern eins in der Mitte. Da ist davor und dahinter (für ganz einfach gestrickte zum besseren Verständnis: oberhalb der Räder) Platz genug zum hinlangen an Unterkante Gehäuse/Chassis.

....
Wow! Es ist schon beachtlich wie man bei der Beteiligung an der Diskussion gleich runtergeputzt wird. Welches Strickmuster muss man wohl aufweisen, um bei der Frage nach dem korrekten handling von Modellbahnfahrzeugen gleich in cholerische Anfälle auszuarten?

Nun, man kann den besagten Gs tatsächlich vor oder hinter dem Trittbrett am Rahmen anfassen. Das ist jeweils ca. 3cm vom Drehpunkt weg. Und weil dann wegen Hebelgesetz ein Drehmoment auftritt, muss man an dieser Stelle auch entsprechend stärker zugreifen. Ob es dann gleich - wie bei den Türen - bröselt, bleibe mal dahin gestellt.

Fazit für dejenigen, welche es hier lieber konstruktiv mögen:
Jedes Modell ist bzgl. Angriffspunkt individuell. Es gibt dafür kein Allerweltsrezept.
Vorher den Kopf einschalten und überlegen, was man beim Hingreifen abknicken würde und/oder entsprechende Hilfmittel (z.B. dünne Stoffhandschuhe zur Vermeidung von Fingerabdrücken) ist wohl der beste Rat.


Thomas
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33

Freitag, 16. Februar 2018, 16:04

bitte löschen

dsg
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (16. Februar 2018, 16:15)

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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 516

Wohnort: Zuhause

34

Freitag, 16. Februar 2018, 16:10

Ähemmm... - moderatorenseitig kommt jetzt langsam der Wunsch auf, dass allseits Dampf abgelassen werden möge, zumal da wir schon seit Ewigkeiten keinen Thread mehr sperren mussten. Besten Dank. :thumbup:
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Ostermayer

Forumist

Beiträge: 391

Wohnort: bergiges Seeland

Beruf: Traktorfahrer

35

Montag, 19. Februar 2018, 01:22

äh, darf man jetzt noch etwas schreiben oder nicht? (muss gerade nicht Dampf ablassen, fahre elektrisch)...

ich sehe es ähnlich wie Richard und die anderen Forumisten haben auf Ihre Art auch recht. Ewigs halten offenbar nur die Pyramiden von Gizeh und selbst bei denen ist mittlerweile mindestens der oberflächliche "Verputz" weitgehend abgefallen.

Man kann doch dankbar sein, dass besonders in H0, - noch - verschiedenste Herstellungsverfahren u. Materialien bez. Kombinationen derer zur Anwendung kommen :) Bitte ja nicht komplett ALLES einheitlich produzieren. Mir kommt es so vor, als würden manche Modellbahner das Produkt kaufen, an das sie eben nicht glauben / kein Vertrauen haben. Man kann doch das Produkt kaufen, was einem am ehesten noch zusagt :rolleyes: , was immer es sein mag.

Die absolute Wunderlok gibt es nicht, es haben doch alle Materialien /Herstellungen ihre Stärken u. Schwächen. Z.B. meine Fleischmann Triebwagen 1370 B und 1370 R von 1953 bez.1956 haben noch einwandfreien Kunststoff :thumbsup: Lima 1970-er Jahre: wieso soll man mit denen nicht mehr fahren? Die laufen wie eh und je: rau u. laut, aber unverwüstlich wie ein Jeep. Für die billige Kunststoff Bauweise sind die alten Lima Loks extrem robust. Besonders die Lima Loks zum schrauben = kein Problem. Die alten Lima Loks, welche per Noppen eingerastet sind: da besteht effektiv manchmal grosse Bruchgefahr (der Noppen) wegen Sprödheit.

Kunststoffe der Märklin CM 800, DA 800, 3000 u. 3003 sind auch nach ca. 50-65 Jahren noch fast wie neu. Und auch die ähnlich alten, etwas feineren Kunststoffe von Kleinbahn halten bestens was sie versprechen :thumbsup: . Ganz schlecht ist das Erzeugnis von der abgesprungenen Bruder-Firma Klein Modellbahn: das Modell der 5-achsigen OBB Stangenlok Oldtimer E-1080, Modell-Bj. 1980-er Jahre: deren Kunststoff Gehäuse ist unnatürlich schnell extrem spröde geworden und zerbricht wie Glas bei der kleinsten Belastung. Gleichzeitig zerbrachen sowohl die Triebstangen wie auch der Gussrahmen wegen Zinkpest. Viel mehr zerfallen kann eine Lok nicht mehr... Anderst die Jep H0 SNCF E-Lok 2`D0`2 9100 u. ähnliche: der 65 jährige Zink-Guss hält noch bombenfest, dafür löst sich das K-Gehäuse in weisses Pulver auf... Um es noch komplizierter werden zu lassen: die Version (mit roten Rädern) ist noch wie neu, nix da von flüchtigem Weichmacher. Die abgesehen von schwarzen Rädern absolut identische Lok, deren K-Gehäuse ist mittlerweile mehr Pulver als Gehäuse.

Märklin H0 Uralt: z.B. HS 800: die Eine ist noch annähernd wie neu! Eine genau gleiche weitere Lok: Rahmen noch halbwegs gut, Räder u. Gehäuse total zerfallen. Beide Loks exakt gleich alt von 1940.

Ich persönlich finde Metall, auch wenn es meistens "nur" Zinkdruckguss ist, etwas höherwertiger als Kunststoff. Genau so gut bewähren sich auch die Kombination-Techniken mit Gussfahrwerk und K-Gehäuse. Sinnlos, diese Verfahren gegeneinander auszuspielen. Man ist so oder so darauf angewiesen, dass es ein erfahrener Guss-Giesser ist, welcher weiss was er tut und sein Rezept penibel genau einhält. Ob Kunststoff oder Metall: wer gute Qualität bezieht, oder herstellt, will seinen Preis dafür erhalten. Für das Langzeit-Verhalten, was über 2-3 Jahre, vielleicht auch bis 5 Jahre?, darüber hinaus geht, da wird kaum ein Modellbahn-Hersteller irgend eine Prognose wagen. In der Regel hat man eher Glück.

Selbst das als (damals) äusserst edel geltende, auch schon ca. 45 jährige Fulgurex Messing H0 Modell SBB Dampflok C 5/6, da lösen sich allmählich die Lötstellen auf und an der Lack-Oberfläche erscheinen plötzlich unschöne Flecken! Alles in allem sind es aber Einzelfälle. Von ADE über HAG und Roco bis Zeuke, die meisten Bahnen sind doch eigentlich noch ganz gut beisammen.

Die Materialherstellung ist das Eine, der Sammler selbst (mich nicht ausgenommen) ist mindestens so eine Gefahr für seine eigene Sammlung: Wem ist in 20-50 Jahren noch niemals eine Lok beim heraus nehmen aus der Vitrine herunter gefallen? Oder von der Anlage gestürzt, oder mit volldampf (zwecks Durchgang offene Klappbrücke, vergessen zu schliessen) in den Abgrund gefahren? Das wird kaum täglich passieren, aber 1 x pro 10-20 Jahren dürfte die Wahrscheinlichkeit nahe bei 100% liegen.

Gruss
Hermann
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