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1

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:03

Metropolitan Re 4/4'

Seit kurzem bin ich Besitzer einer Metropolitan Re 4/4', Nr. 10020, Art.-Nr. 714.
Kann mir jemand sagen, wann dieses Modell ausgeliefert wurde?
Besten Dank im Voraus =)
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Beiträge: 230

Wohnort: Biel

Beruf: Kapellmeister

2

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:29

Hallo,

gemäss "Ritter Bibel" wurde deine Lok im Jahre 1976 gebaut. Die Anzahl ist nicht vermerkt.
Der Fabrikant ist Mizoguchi.
Die Lok kostete damals CHF 555.00.

Gruss

Marc
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 597

Wohnort: Zuhause

3

Donnerstag, 11. Oktober 2018, 17:33

Laut Ritter-Sammlerkatalog "Metal Model Trains" müsste sie von 1976 stammen.

PS. Marc war schneller, ich noch am Blättern... :)
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4

Samstag, 13. Oktober 2018, 12:55

Hallo,

gemäss "Ritter Bibel" wurde deine Lok im Jahre 1976 gebaut. Die Anzahl ist nicht vermerkt.


Herzlichen Dank euch beiden =)
Auf der Schachtel ist bei mir die Nummer 00549 vermerkt.
Weiss jemand, wie man die Vorbildgerechte Schraubenkupplung durch die Modellbahnkupplung ersetzt? (Bevor ich mit meinen linken Händen zuviel Schaden anrichte :wacko: )
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5

Samstag, 13. Oktober 2018, 14:11


Weiss jemand, wie man die Vorbildgerechte Schraubenkupplung durch die Modellbahnkupplung ersetzt? (Bevor ich mit meinen linken Händen zuviel Schaden anrichte :wacko: )

Am besten gar nicht.

Die Lok ist für einen Anlageneinsatz völlig ungeeignet. Miserable Stromabhame über Kreuz der Drehgestelle, also nur 2 Räder je Seite zur Stromabnahme. Keine Schwungmasse, hundsmiserable Fahreigenschaften, keine Zugkraft, weil zu leicht und keine Haftreifen. Insofern braucht man auch keine Modellbahnkupplung

Gilt übrigens für alle Metrop Modelle (und andere Kleinserienmodelle von damals). Das sind Vitrinenmodelle, Anlageneinsatz ohne erheblichen Umbau fast nicht möglich.
Muni271
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Ostermayer

Forumist

Beiträge: 411

Wohnort: bergiges Seeland

Beruf: Traktorfahrer

6

Sonntag, 14. Oktober 2018, 14:30

Die Lok ist für einen Anlageneinsatz völlig ungeeignet. Miserable Stromabhame über Kreuz der Drehgestelle, also nur 2 Räder je Seite zur Stromabnahme. Keine Schwungmasse, hundsmiserable Fahreigenschaften, keine Zugkraft, weil zu leicht und keine Haftreifen. Insofern braucht man auch keine Modellbahnkupplung

Gilt übrigens für alle Metrop Modelle (und andere Kleinserienmodelle von damals). Das sind Vitrinenmodelle, Anlageneinsatz ohne erheblichen Umbau fast nicht möglich.
Tendenziell stimmt es ein bischen was da Muni 271 mitteilt, mit heutigen aktuellen Fahreigenschaften, zumindest wenn man die besseren Ausführungen zum Vergleich nimmt, da kann kein Metropolitan Modell mehr mithalten...

Aber allgemein so pauschal abwertend, würde ich die Fahreigenschaften der (Metrop) Messing Modelle 1970-er Jahre nicht nennen, trotz der - leider - wirklich billigen Motörchen. Man kann ja der Misserfolg förmlich provozieren: Wenn man mit besagter Metrop Re 4/4 I auf einer super schlanken Modell-Weiche extreme langsamst Bewegungen ausführen will, bleibt die Lok höchstwahrscheinlich spätestens im Weichenherz stehen! Wegen den von Muni 271 genannten Gründen...

Fährt man mit umgerechnet mindestens 45 km/h (oder schneller) über die Weichen, so verhält sich eine Metrop Re 4/4 I noch ganz passabel :thumbsup: , trotz der vergleichsweise mässig geeigneten und einfachen Stromabnahme, welche damals halt so üblich war. Immerhin ist diese Metrop Re 4/4 I ca. 42 Jahre alt, also längstens ein Oldtimer. Auch ein VW oder Mercedes 1:1 wird kein Wank mehr von sich geben, wenn so ein Auto nach seiner Fertigstellung 40 Jahre unbenutzt in der "Vitrine" (Garage) stehen würde und dann ganz plötzlich aus dem Nichts heraus, Höchstleistungen erbringen soll.

Wichtig ist, nach meiner Meinung, dass Modelle, welche Jahre, teils Jahrzehnte(!) nicht gefahren sind, ganz behutsam wieder an das Fahren angewöhnen. Wenn etwas blockiert, oder zu schwer gängig läuft, vorher dessen Ursache beheben, als zu lange den Trafo voll aufdrehen, bis die Wicklungen durchgeschmort sind. Meist ist es verklumptes Oel welches statt schmiert, eher die Wirkung von "Leim" annimmt.

Generell mit Oel sparsam umgehen. Da wo es notwendig ist, kommt man um das Oelen nicht herum, aber lieber öfters ganz wenig, als selten ganz viel oelen, letzteres ist sehr kontraproduktiv. Es ist auch zu beachten, dass Metrop schon damals teilweise Getriebe Komponenten verwendete, welche NICHT zu oelen sind!

Werden Kleinserien Messingmodelle über die Jahre immer wieder mal bewegt, so ist erstaunlich, wie gut "die alten Kisten" noch laufen. Von umbauen im Sinne von "müssen" kann mehrheitlich keine Rede sein, da übertreibt Muni 271 reichlich.

Ältere häufige Metrop SBB Modelle haben so oder so die Gunst der Modellbahner momentan verloren. Nicht nur der Motoren wegen, auch die Detaillierung entspricht nicht mehr heutigen Erwartungen. Und was die Auflagen angeht, die ist von Modell zu Modell äusserst unterschiedlich. Damalige populäre, oder wenigstens noch im Dienst stehende SBB Loks, da haben Metropolitan wie auch Fulgurex Auflagen erreicht, welche heute nicht mehr annähernd erreicht werden. Die Metropolitan Ae 3/6 I oder Re 4/4 I sind nicht wirklich seltene Loks.

Entsprechend kann man sich doch frei fühlen, damit zu tun, was man gerne möchte!? Im Originalzustand sein lassen, selber umbauen, oder umbauen lassen, Digital oder Analog, Schraubenkpl, oder Modellbahn Kpl, ist doch eigentlich alles egal, Hauptsache es bereitet einem Freude. Finanziell wird eine ältere u. häufigere Metrop Lok kaum mehr attraktiv werden, dann soll sie einem wenigstens als Modell erfreuen, auf welche Weise auch immer.

Sülf, hast Du den Ok noch? Der Schaumstoff ist zwar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (ca. 50 : 50) vergammelt zu einem kleberigen Pulver geworden. Falls dem vielleicht so sein sollte, --> den ex. Schaumstoff entsorgen! In der Regel enthält der Ok noch 1 bis 2 simple Haken welcher auf der Lokseite einen "Flansch" mit Schraube enthält.

Gruss
Hermann

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ostermayer« (14. Oktober 2018, 14:44)

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7

Montag, 15. Oktober 2018, 12:59



Sülf, hast Du den Ok noch? Der Schaumstoff ist zwar mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (ca. 50 : 50) vergammelt zu einem kleberigen Pulver geworden. Falls dem vielleicht so sein sollte, --> den ex. Schaumstoff entsorgen! In der Regel enthält der Ok noch 1 bis 2 simple Haken welcher auf der Lokseite einen "Flansch" mit Schraube enthält.

Gruss
Hermann


Hallo Hermann,

vielen Dank für deine Ausführungen.

Ja, den Originalkarton habe ich noch, inkl. den beigelegten Haken. Die vergammelte und spröde Schaumstoff-Einlage habe ich ersetzt.
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