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Posts: 11,984

Birthday: Jan 14th 1962 (52)

Location: Nähe Roundhouse

Occupation: Gebirgsseeeisbrecherkapitän

1

Thursday, December 27th 2007, 8:05pm

Braucht es das heute noch?

Sind Modelle die für echten Oberleitungsbetrieb ausgerüstet sind heute überhaupt noch notwendig? Für den Digitalbetrieb wird diese Betriebsart als ungeeignet angesehen. Gibt es überhaupt eine Nennenswerte Zahl Modellbahner die noch echten Oberleitungsbetrieb betreiben?

Meine Frage aus dem Grund, es liesse sich doch etwas pro Modell einsparen wenn es keinen Umschalter von Schiene zu Oberleitung braucht, elektrische Verbindungen reduziert werden können usw.

Oder sehe ich das zu sehr aus meiner Optik?
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Mike Cee

Forumist

Posts: 1,441

Location: Montreal

2

Thursday, December 27th 2007, 8:59pm

Oberleitung

Hallo Cebu/Alle,

fuer mich ist die Oberleitung das einfachstes Weg eine GS Lok auf meiner Maerklin Anlage fahren zu lassen.
Meine Oberleitung ist schaltbar zwischen WS und GS.

Im Dunkel sind die Blitze der Stromabnehmern auch sehr realistisch und schoen.

Im Digitalbetrieb soll man nicht die Oberleitung benutzen, aber sie bleibt immer noch das bestes Web um Digital und Analog loks neben einander zu betrieben.

Gruss

Mike C

Empfohlene moegliche Optionen:

Oberleitung: WSA GSA GSA
Gleise:------- WSD WSA WSD

(A=Analog/D=Digital)
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Posts: 600

Location: Wettingen CH

3

Friday, December 28th 2007, 9:19am

Auf meiner kleinen Anlage habe ich zwar eine funktionsfähige Oberleitung, dennoch ist die funktionsfähige Oberleitung - für die Modellbahn! - ein Relikt aus den 50-er Jahren. Damals war das vielleicht noch der letzte Schrei, aber heute holt das kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor. Der Kontakt über die Oberleitung ist zudem noch heikler als der über die Schiene.

Meines Erachtens könnte man deshalb mit diesem alten Zopf schon lange aufhören, dass die Lokomotiven einen Umschalter für die Oberleitung haben müssen. Im digitalen Zeitalter ist das längst Schnee von gestern!
Zumal eine funktionsfähige Oberleitung auch um ein Mehrfaches aufwändiger zu bauen ist als eine digitale Anlage!

Deswegen würde ich es begrüssen, wenn die Hersteller auf diesen Gag aus den 50-er Jahren verzichten und den gewonnnen Raum in der Lok für anderes nutzen würden.

SB
Zweileiter DCC, Lenz, TrainController Gold 7.0
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Unholz

Administrator

Posts: 10,006

Location: Zuhause

4

Friday, December 28th 2007, 10:38am

Hmmm... - ich weiss nicht recht. Ich habe zwar keine Oberleitung auf meinem Testoval, aber irgendwie wäre sie halt doch das "Tüpfchen aufs i". Mir kommt es nicht ganz konsequent vor, wenn sich Leute beispielsweise über die (fehlende) Dachdetaillierung an einer Diesellok mokieren, gleichzeitig aber seelenruhig mit Loks mit gehobenen (oder sogar gesenkten) Stromabnehmern auf einer fahrleitungslosen Anlage herumkurven.

Auch Oberleitungsattrappen mit gezogenen Nähfäden (und 3/4 gehobenen Pantos) oder Anlagen, auf denen nur die Masten stehen, finde ich offen gesagt nicht so das Gelbe vom Ei.

Fazit: Eine Elektrolok, die bei Bedarf nicht auch vorbildgetreu über eine stromführende Fahrleitung betrieben werden kann, wirkt auf mich wie kastriert.

Mit Forumistengruss, Stefan

HAG in der Modellbahn-Fachpresse? Fehlanzeige - das Vergessen schreitet unaufhaltsam fort.

Aber jemand, der aufhört zu werben, um Geld zu sparen, kann auch seine Uhr stehenlassen, um Zeit zu sparen.
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Posts: 11,984

Birthday: Jan 14th 1962 (52)

Location: Nähe Roundhouse

Occupation: Gebirgsseeeisbrecherkapitän

5

Friday, December 28th 2007, 1:44pm

Quoted from ""Unholz""

Fazit: Eine Elektrolok, die bei Bedarf nicht auch vorbildgetreu über eine stromführende Fahrleitung betrieben werden kann, wirkt auf mich wie kastriert.


Stefan,

Irgendwie kommt es für mich als nice to have herüber, aber nicht als wirkliches Bedürfnis. Wie Stefan Burkhard es bereits erwähnte, lieber etwas zeitgemässeres dafür installieren, z.B. die immer wieder diskutierten korrekten Front- und Schlussbeleuchtungen der aktuellen Modelle. Das hätte für mich einen grösseren Mehrwert.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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gian

Forumist

Posts: 1,040

Location: Europa

Occupation: :)

6

Friday, December 28th 2007, 1:56pm

Hallo,

Quoted from ""Stefan Burkhard""

Auf meiner kleinen Anlage habe ich zwar eine funktionsfähige Oberleitung, dennoch ist die funktionsfähige Oberleitung - für die Modellbahn! - ein Relikt aus den 50-er Jahren..........
.......Deswegen würde ich es begrüssen, wenn die Hersteller auf diesen Gag aus den 50-er Jahren verzichten und den gewonnnen Raum in der Lok für anderes nutzen würden.

Voll auch meine Meinung und ich könnte mir das Festlöten der Umschalter ersparen. Die Schleifstücke der meist sehr billigen Umschalteinrichtungen sind nicht mehr als eine Kontaktverschlechterung die durch das Festlöten wieder aufgehoben wird.

mit freundlichen Grüssen

Gian
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Paperman

Forumist

Posts: 780

Birthday: Mar 20th

Location: Stäfa

Occupation: Stimmt, da war doch noch was von MO bis FR...

7

Friday, December 28th 2007, 1:59pm

Nun ja, ich oute mich dann hier mal als einer dieser "Ohne-Oberleitung-aber-mit-gehobenem-Pantographen-Fahrer", wobei ich dabei dann als unverbesserlicher Kerl sogar noch Wert darauf lege, dass auch der korrekte Pantograph gehoben wird :lol:

Gut, meine Anlage ist lediglich ein (grosses) Stück Spanplatte, ohne jegliche Landschaftsgestaltung, aber der gehobene Pantograph sieht meiner Meinung nach trotz fehlender Oberleitung eindeutig besser aus.

Irgendwann, wenn Platz, Zeit und Geld vorhanden ist, würde ich mir eigentlich gerne mal eine "richtige" Anlage bauen. Aber ob es dann da eine funktionstüchtige Oberleitung geben wird? Ich würde mal sagen, ziemlich sicher nein... Wenn ich überhaupt Masten aufstellen werde, dann dürfte da bestenfalls eine Fahrleitungsimitation zwischen den Masten hängen und den freien Zugriff auf das Rollmaterial beeinträchtigen.

Von mir aus könnte man also auf die Umschaltungsmöglichkeit verzichten...

Gruss, Dani
Ich bin analog, also fahre ich analog! Und es geht mir gut dabei...

Vorsicht: Ich bin ein Spielbahner! Bei mir verkehren nur Personenwagen in 1:100 und 1:93.5. Und es geht mir gut dabei...
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Tessin

gesperrt

Posts: 1,754

Birthday: Jun 22nd 1941 (73)

Location: Ticino

Occupation: AHV-Teenager

8

Friday, December 28th 2007, 2:44pm

Cebu,

du hast vollkommen Recht, bei mir verkehren i.M. die E-Loks mit gesenktem Pantho, aber unter der Oberleitung, die auch funktionieren würde, wenn 1. sie el. angeschlossen wäre und 2. der Zickzack stimmen würde!
Das Endziel, d.h. wenn die Anlage endlich fertig ist, dann verkehren sämtliche E-Loks mit vorbildrichtigem gehobenen Panthos, aber nicht direkt am Draht sondern ca. 1-1 1/2mm unterhalb. Somit habe ich ein gutes Bild der Züge und ich habe die Panthoentgleisungen und herunter gerissene Drähte für immer eliminiert.

Alles andere kann man vergessen, denn wenn wirklich mal eine Entgleisung am Fahrdraht passiert, dann da kannst du Gift darauf nehmen, immer am dümmsten Ort auf der Anlage, wo du nur mit sämtlichen Verrenkungen usw. dazu kommst, oder auch nicht! :lol: :lol:

Alfred
_____
Gruss
Alfred
DCC, H0, Roco-Line o.B., Freiwaldsoftware, ESU Lokprogrammer.
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bonne-eau

Forumist

Posts: 272

Location: cité du soleil

9

Friday, December 28th 2007, 4:49pm

Quoted from ""Tessin""

Das Endziel
.....d.h. wenn die Anlage endlich fertig ist, dann .....
zum Glück kommt es selten soweit, denn das wäre das tragische Ende der Vollbeschäftigung ( wie ist das jetzt schon auch wieder: die Wege sind viel interessanter als ein verbindliches Ziel ....)

ps: und überhaupt - die Oberleitung auf der MoBa hat wirklich nur kosmetischen Charakter (je filigraner desto herausfordender der Weg ....
CH-Modelle H0 DC, Reportagen 1:1, TrainController - http://h0-schublade.bonne-eau.ch/

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10

Friday, December 28th 2007, 6:18pm

Und was ist mit den Modellbahnern die heute bereits mit Oberleitung fahren ??

Ich selber kenne mehrere Modelleisenbahner welche mit funktionierender Oberleitung fahren. Es gibt sogar Klubs die nur mit funktionierender Oberleitung fahren !

Wie viel wäre die Einsparung überhaupt ?

Beispiel Einsparungsmöglichkeiten HAG Re 460

280011-50 Oberstromleiter 3.00
186015-90 Hauptschalter komplett 5.00


Wenn mann die Montage noch einrechnet ist eine Reduktion von 20 - 30 Franken realistisch. Da eigentlich alles Standartteile sind,sehe ich da keine weiteren Einsparungen
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Birthday: Jan 14th 1962 (52)

Location: Nähe Roundhouse

Occupation: Gebirgsseeeisbrecherkapitän

11

Friday, December 28th 2007, 7:37pm

Grundsätzlich habe ich nur etwas angedacht und in Frage gestellt, ohne den Anspruch zu haben es umgesetzt zu sehen.

Die Preise der HAG Modelle bewegen sich mittlerweile auf einem Niveau wo wirklich jeder einzelne Produktionsschritt in Frage gestellt werden muss. Für mich mag es eigentlich gar keine weiter steigende Preise mehr leiden ohne dafür einen wesentlichen Mehrwert zu erhalten. Ich bin kein ausgesprochener HAG Sammler sondern primär an schönen Schweizer Eisenbahnmodellen Interessiert.

Auch zeigt mir das Interesse der Forumsgemeinde an ebay und ricardo Auktionen, dass viele Sammler durchaus wissen wie Modelle preiswert beschafft werden können. Die Zeit läuft unbestritten für mich, sogar noch etwas bevorzugter weil ich AC Bahner bin.

Für einen Bastler ist es ein minimaler Aufwand eine E-Lok so zu verdrahten, dass sie im echten Oberleitungsbetrieb läuft. Speziell in Clubs die Anlagen so betreiben dürfte ein solcher Umbau höchstens ein müdes Lächeln entlocken.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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11465

Forumist

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Birthday: Dec 10th 1964 (49)

Location: Südwestlich des Katzensees

Occupation: HAG-Forumist a.D.

12

Friday, December 28th 2007, 9:25pm

Ich glaube nicht, dass beim Oberleitungsumschaltverzicht viel eingespart würde. Allerdings ist eine funktionierende Oberleitung sicher nur noch eine exotische Erscheinung. Spätestens seit man an die Oberleitung selber immer filigranere Ansprüche stellt und auch erhält.
Schliesslich ist auch bei Märklin die Zeit vorbei, wo man mit ziemlich ungeschlachten Masten und gestanzten Fahrdrähten operiert. Ich entsinne mich, dass ich vor vielleicht 10 Jahren das letzte Mal eine Teppichanlage aufgestellt habe, an der ich mit Märklinmasten und -Drähten eine temporäre Oberleitung aufgebaut hatte. Machte irren Spass. Aber ob das im digitalen Zeitalter noch zeitgemäss ist bezweifle ich.
Wieder zum Anfang: Spart man wirklich was, wenn man diese Option weglässt? Immerhin ist diese Einrichtung für eine E-Lok sehr vorbildgetreu. Hier stimme ich Stefan zu: Das Weglassen dieser Einrichtung empfände ich als Rückschritt.
Roger

73 grüne Ae 6/6
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13

Friday, December 28th 2007, 10:17pm

Quoted from ""Cebu Pacific""

Grundsätzlich habe ich nur etwas angedacht und in Frage gestellt, ohne den Anspruch zu haben es umgesetzt zu sehen.


Das habe ich schon verstanden, ich habe da nur eine gegen Frage gestellt 8)

Quoted from ""Cebu Pacific""

Die Zeit läuft unbestritten für mich, sogar noch etwas bevorzugter weil ich AC Bahner bin.


Verstehe nur Zürich HB

Quoted from ""Cebu Pacific""


Für einen Bastler ist es ein minimaler Aufwand eine E-Lok so zu verdrahten, dass sie im echten Oberleitungsbetrieb läuft. Speziell in Clubs die Anlagen so betreiben dürfte ein solcher Umbau höchstens ein müdes Lächeln entlocken.


Das hingegen würde ich nicht unterschreiben. Es gibt gute Bastler die nicht so gewannt sind mit dem elektrischen.


Angenommen ich bin ein Oberleitungsfahrer und habe von zwei Herstellern die Auswahl:

Hag ohne Oberleitungsbetrieb und z.B. Trix mit Oberleitungsbetrieb.

Welche würde gekauft ?

Die von Trix, an dieser muss nur noch ein Schalter umgeschaltet werden. (Der Mensch geht bekanntlich immer den Weg des geringsten Wiederstandes, Wissenschaftlich erwiesen ) und somit könnte ein Hersteller im Abseits landen.

Für mich persönlich wäre es ein Rückschritt, wenn man plötzlich auf Oberleitungsbetrieb verzichten würde ( gebe ich ja zu 8) )
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Occupation: Gebirgsseeeisbrecherkapitän

14

Friday, December 28th 2007, 10:45pm

Quoted from ""sbb_bls_rm""

Quoted from ""Cebu Pacific""

Die Zeit läuft unbestritten für mich, sogar noch etwas bevorzugter weil ich AC Bahner bin.


Verstehe nur Zürich HB


Ist ganz einfach, in der Zwischenzeit sind viele Sammler sehr in die Jahre kommen und darum wird immer mehr Rollmaterial aus zweiter Hand auftauchen, zu einem grösseren Teil AC Modelle. Dieser Umstand verhilft mir heute und in Zukunft preiswert an schöne Modelle zu kommen.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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erwa20

Forumist

Posts: 1,664

Occupation: unbeabsichtigte Majestät

15

Saturday, December 29th 2007, 9:43am

Quoted from ""11465""

.......Spart man wirklich was, wenn man diese Option weglässt?.....


Ich meine ja. Ich denke da weniger an die Kosten für diese Umschaltmöglichkeit sondern an die zusätzlichen Kontaktstellen die durch Oxydation oder "erlahmen" der oft billig hergestellten "Kontaktschleifer" zu Störungsquellen werden können. Ich überbrücke daher diese Umschaltmöglichkeit wenn es geht oder noch besser, der Umschalter wird entfernt (leider oft nicht möglich).

Mal ehrlich, wie viele Modellbahner haben auf ihrer Anlage eine funktionsfähige Modelloberleitung und nutzen diese Möglichkeit auch? Sicher nur wenige. Macht es deshalb Sinn das eine Umschaltmöglichkeit eingebaut sein muss die dann aus Kostengründen entsprechen billig gemacht ist? Ich gehe davon aus das Modellbahner die eine funktionsfähige Oberleitung z.B. aus Teilen von Sommerfeldt aufbauen können auch geschickt genug sind ihre Modelle entsprechen auszurüsten.

@sbb_bls_rm
Ist für dich die Möglichkeit ein E-Lok Modell auf echten Oberleitungsbetrieb umschalten zu können wirklich ein Kaufargument? Hast du die Möglichkeit diese Funktion zu nutzen? Für mich trifft beides nicht zu, ich erwarte von einem Modell andere Qualitäten z.B. eine digital-Schnittstelle und ausreichend Platz für einen Decoder an einer vernünftigen Stelle.

Ich bin der Meinung das die Umschaltöglichkeit eines E-Lok Modells nur von ganz wenigen Käufern genutzt wird und daher aus meiner Sicht nicht notwendig ist.

Gibt es hier im HAG Forum ausser Mike Cee noch andere die auf ihrer Anlage eine funktionsfähige Oberleitung aufgebaut haben, ev. in Kombination mit Digitalbetrieb?


Beat


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16

Saturday, December 29th 2007, 10:57am

Quoted from ""erwa20""

@sbb_bls_rm
Ist für dich die Möglichkeit ein E-Lok Modell auf echten Oberleitungsbetrieb umschalten zu können wirklich ein Kaufargument? Hast du die Möglichkeit diese Funktion zu nutzen? Für mich trifft beides nicht zu, ich erwarte von einem Modell andere Qualitäten z.B. eine digital-Schnittstelle und ausreichend Platz für einen Decoder an einer vernünftigen Stelle.


Das obige war nur ein Beispiel.

In meinem Beruf habe ich gelernt, dass mann auf alle eventuelle Käufer Rücksicht nehmen sollte.
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17

Saturday, December 29th 2007, 11:16am

Quoted from ""sbb_bls_rm""

In meinem Beruf habe ich gelernt, dass mann auf alle eventuelle Käufer Rücksicht nehmen sollte.


Das ist gut und Kundenorientiert, macht aber in aller Regel die Produkte teurer. Das Kunststück liegt wohl darin den goldenen Mittelweg zu finden.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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18

Saturday, December 29th 2007, 1:07pm

Hallihallo

In dieser Diskussion wurde eins noch nicht bemerkt:
Die meisten der hier Anwesenden sprechen/sprachen von der Baugrösse H0. Wie ist das denn bei den grösseren Spuren? Zumindest bei Gartenbahnen sehe ich das in den wenigsten Fällen, obwohl da Fahrzeuge von RhB und so rumkurven, die von Strom abhängig sind (im Original).

Oder aber man schaue mal bei den kleineren Massstäben. N und richtiger Oberleitungsbetrieb? Wohl kaum. Von Z gar nicht zu reden.
Scheint also lediglich auf H0 oder TT (habe aber von TT keine Ahnung; weiss Jemand mehr?) beschränkt zu sein.

Meinereiner ist das ziemlich wurscht. Klaro, auf einer Anlage ohne Oberleitung mit (realistischer) Darstellung einer Szene aus Dampfzeiten würde eine E-Lok unpassend wirken. Man müsste sich eben mit Diesel behelfen. Oder aber man "denkt" sich die Oberleitung plus Bahnhof/Stadt/Umgebung dazu, dann kann man auch auf einer Spanplatte seinen Spass haben.

Wie heisst es so schön: "In meiner Badewanne bin ich Kapitän" - sinngemäss bin ich auf meiner Modellbahn "König" und habe einen Erlass getätigt, wonach E-Loks den Strom per Funk abrufen. Und als König dulde ich keine Widerrede. Oder wie Pilatus in "Life of Brian" schon sagte:
"Chleudert den Purchen zu Poden. Daf foll ihm eine Lehre fein" !! :twisted:

Und deshalb - auch weil ich weiss, welche Seite an einem Lötkolben die heisse ist - könnte man die Umschalterei weglassen. Wenn ich dann trotzdem (mit Panto fahren) wollte, würde ich schon für die richtige Verdrahtung sorgen.
Gruss
Peter

"Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen." (Dieter Hildebrandt)
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gian

Forumist

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Location: Europa

Occupation: :)

19

Saturday, December 29th 2007, 9:08pm

Hallo,

Quoted from ""PapaTango""

Oder aber man schaue mal bei den kleineren Massstäben. N und richtiger Oberleitungsbetrieb? Wohl kaum.

Als N-Bahner von 1977 bis ca. 1998 hatte ich echten Oberleitungsbetrieb, der problemlos funktionierte, etwas später dann mit Trix-EMS sogar mit bis zu 4 Zügen auf dem gleichen Gleis (2xOL, 2xUL). Dann kam Digital und echter OL-Betrieb wurde überflüssig! Seither dient eine OL nur noch zur Zierde.

mit freundlichen Grüssen

Gian
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Posts: 600

Location: Wettingen CH

20

Saturday, December 29th 2007, 9:40pm

Quoted from ""gian""


...Dann kam Digital und echter OL-Betrieb wurde überflüssig! Seither dient eine OL nur noch zur Zierde.


Ja, genau das kann ich bestätigen. Die Oberleitung ist zwar noch an einen DC-Transformer angeschlossen und damit elektrisch immer noch funktionsfähig, aber im digitalen Zeitalter hat sie bloss noch einen ästhetischen Wert.







Liebe Grüsse SB
Zweileiter DCC, Lenz, TrainController Gold 7.0
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