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11465

Forumist

Beiträge: 8 229

Geburtstag: 10. Dezember

1

Dienstag, 8. Januar 2008, 17:23

Der Wandel kommt stets schleichend

Während Neuheiten, Erfindungen und neue Trends stets mit grossem Trara angekündigt und eingeführt werden, verschwindet Vertrautes und Gewohntes meistens klammheimlich aus unserer Welt. So verändert sich das Strassenbild nach und nach bis ihr Gesicht nach Dutzenden von Jahren nicht mehr zu erkennen ist.

Die Erinnerung hingegen spricht dann plötzlich von der guten alten Zeit.

Warum diese etwas philosophisch angehauchte Aussage in einem Eisenbahnforum? Ganz einfach: Anlagebauer älterer Epochen - zu denen ich selber gehöre - müssen sich damit näher befassen.
Auch wenn einige vielleicht der Ansicht sind, dass eine vergangene Epoche mit zeitgenössischen Automodellen (oder Kutschen) und entsprechendem Rollmaterial dargestellt werden kann, braucht es in Wahrheit weit mehr, um eine authentische Stimmung auf der Anlage zu erzeugen.

An einigen Beispielen versuche ich nach und nach aufzuzeigen, woran man beim Bau und der Ausstattung einer älteren CH-Anlage AUCH denken sollte.

Ziel ist es, dass sich auch andere Forumisti Gewahr werden, welche kleineren und grösseren Neuerungen unser Land im Verlaufe der letzten Jahre erfahren hat (bzw. was verschwunden ist).

Auch besteht meine Hoffnung, dass ihr irgendwo in der Schweiz noch vorhandene, früher allgegenwärtige, typische Zeugen aus der Vergangenheit entdeckt und hier, in diesem Thread, mit Bild und Wort vorstellt und in Erinnerung ruft.

Schön wäre es, wenn anhand der hier eingestellten Bildern Anlagenbauern älterer Epochen ein Fundus von typisch Schweizerischem aus vergangener Zeit geboten werden könnte.








Als erstes Beispiel, etwas ganz Profanes:

Vor einigen Monaten wurde ich mit dem Aussehen der Strassenwegweiser konfrontiert. Ich konnte mich entsinnen, dass es 'früher' neben diesem Typen:



noch ältere (blaue) Versionen mit schwarzem Rand und abgegrenztem "Pfeildreieck" existierten. Voller Hoffnung - und mit zittrigem Finger (daher ist das Bild unscharf :D ) machte ich mich auf die Suche.
















Es sollten jedoch mehrere Wochen vergehen, bis ich endlich noch 'vergessene' alte Versionen sichtete. Ich staunte, da die schwarzumrandete Version in meiner Erinnerung noch so frisch war, dass ich sie eigentlich überall zu entdecken erhoffte. Dem ist aber nicht so, wie ich verwundert erfahren durfte. Hätte ich nicht eine Modellanlagenkreuzung ausstatten müssen, wäre mir dieser feine Wandel gar nicht aufgefallen... :oops:





oben die Hauptstrassen-Version, unten ein Nebenstrassenwegweiser






Dies einfach mal als erstes Beispiel. Natürlich kamen lange Jahre, bis in die jüngste Zeit beide Versionen parallel zusammen vor. Eine Modellanlage der 60er, 70er und 80er Jahre kann so durchaus mit beiden Modellen bestückt werden.

Die allerneusten Wegweiser und Ortsschilder weisen übrigens seit einigen Jahren wiederum eine neue Schriftart auf. Dies ist aber hier nicht Thema.


Ach ja:
Hingegen bin ich immer noch auf der Suche nach einem Ortsschild, das noch an einen steinernen, bzw. gegossenen Beton-Sockel montiert ist und nicht an einem Metallmast befestig ist. Könnt ihr euch daran erinnern? :wink:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Beiträge: 12 182

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Beruf: Meister meines Fachgebietes

2

Dienstag, 8. Januar 2008, 17:46

Ein interessantes Thema das du hier anschneidest. Verbringe doch einmal einen Tag in einem Zeitungsarchiv, dort wirst bestimmt zu allem Fotos finden. Ich denke das sind sicherlich die besten Quellen für Epoche richtige Bilder.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 573

Wohnort: Zuhause

3

Dienstag, 8. Januar 2008, 19:06

Re: Der Wandel kommt stets schleichend

Zitat von »"11465"«


Hingegen bin ich immer noch auf der Suche nach einem Ortsschild, das noch an einen steinernen, bzw. gegossenen Beton-Sockel montiert ist und nicht an einem Metallmast befestig ist. Könnt ihr euch daran erinnern? :wink:


Ich würde meinen, dass solche am ehesten noch an weniger befahrenen Pässen in den (Vor-)Alpen oder im Jura anzutreffen sein müssten (Albula, Maloja, Lukmanier, Cod du Pillon usw.).

Vielleicht kann ja die Töff-Blocher-Fraktion unter den Forumisti ab dem kommenden Frühling mal danach Ausschau halten. :wink:

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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bonne-eau

Forumist

Beiträge: 274

Wohnort: cité du soleil

4

Dienstag, 8. Januar 2008, 20:15

Re: Der Wandel kommt stets schleichend

Zitat von »"11465"«

...........Warum diese etwas philosophisch angehauchte Aussage in einem Eisenbahnforum? Ganz einfach: Anlagebauer älterer Epochen - zu denen ich selber gehöre - müssen sich damit näher befassen.


vorerst vielen Dank an 11465 - er holt uns zurück ins Kerngebiet (habe nicht Kernkompetenz gesagt ..) der Modellbahner ...

unsere (zZ heiss diskutierten) Modelle entwickeln ihre Faszination erst in ihrer ganzheitlichen Umgebung (zugehörige Modellandschaft oder Diorama)

- nebst den Recherchen Epochentypischer Merkmale und ihrer Umsetzung (Knochenarbeit) spielen bei mir noch andere konzeptionelle Probleme mit;

- die engen Platzverhältnisse ....

immerhin haben mich deine Wegweiser auf die Sprünge geholfen



diese Steigung erleubt eine 'geraffte' Gestaltung des Geländes

Fazit:
das Thema von 11465 regt uns zur Spurensuche an - wer weiss vielleicht schneit es da da auch so viele Beiträge vom Himmel wie ....
CH-Modelle H0 DC, Reportagen 1:1, iTrain 3.xx - http://h0-schublade.bonne-eau.ch/
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Re4/4II

Moderator

Beiträge: 748

Wohnort: Toggenburg

5

Dienstag, 8. Januar 2008, 22:41

Re: Der Wandel kommt stets schleichend

Zitat von »"Unholz"«

Vielleicht kann ja die Töff-Blocher-Fraktion unter den Forumisti ab dem kommenden Frühling mal danach Ausschau halten. :wink:


Hab verstanden Stefan, kannst mich dan verteidigen wenn die grosse Busse kommt. :-)
Spass bei Seite. Ist gut möglich das in den Alpentäler noch solche Wegweiser existieren. Christoph wird die Augen dann sicherlich auch offen halten. :-)
Gruss Raphael
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11465

Forumist

Beiträge: 8 229

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6

Mittwoch, 9. Januar 2008, 09:36

Re: Der Wandel kommt stets schleichend

Zitat von »"bonne-eau"«

diese Steigung erlaubt eine 'geraffte' Gestaltung des Geländes

Fazit:
das Thema von 11465 regt uns zur Spurensuche an - wer weiss vielleicht schneit es da da auch so viele Beiträge vom Himmel wie ....


Ich vermute, dass das 40%-Schild an der Zufahrt zu einer Schnaps-Destillerie- oder Brennerei steht (was schon im Zusammenhang mit dem User-Namen des Beitragsverfasser ganz augenfällig erscheint :wink: )
Wenn nicht, kann man mit diesem Gefälle die Anlagenfläche bei gleichbleibender Grundfläche tatsächlich drastisch erhöhen. :D










Genug OT, es folgt das nächste Beispiel:

In einer renomierten Eisenbahnzeitschrift (fragt mich bitte nicht mehr genau wann und in welcher) habe ich vor einiger Zeit einen an sich wunderschöne Epoche III-Anlage-Bericht lesen und bewundern können: Alte Autos, Kopfsteinpflaster, Barrierenhäuschen, eine Strassenkreuzung...kurzum: alles Zubehör schien der dargestellten Zeit angepasst zu sein. Doch als mein Blick auf die dargestellte Strassenkreuzung fiel rief ich laut:



Hier stimmte doch was nicht!
Was, zum Teufel hatten denn denn die achteckigen Stoptafeln dort zu suchen? Eine amerikanische Anlage war es ja nicht. Dort hätte es gepasst. Aber in der Schweiz hielten wir früher - es ist noch nicht mal so lange her - vor abebildetem Signal ab.

Auch wenn mir im heutigen Strassenverkehr dieses alte Stopschild nicht einmal auffallen würde, weil es in meinem Geist noch omnipräsent erscheint, stelle ich mir die Frage, ob die jüngeren unter uns dieses Schild schon exotisch finden oder gar nicht mehr kennen?

Der besagte Anlagebauer jedenfalls war an dieser kleinen Klippe schon aufgelaufen. So kurz war sein Zeitgedächtnis 8)

Zum Glück schraub....äh....fand ich das schon fast historische CH-Stopschild damals noch rechtzeitig.... :oops:

...und wann werden die neuen Stopp-Schilder endlich mal der neuen Rechtschreibung angepasst?? :D
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11465

Forumist

Beiträge: 8 229

Geburtstag: 10. Dezember

7

Mittwoch, 9. Januar 2008, 10:40

Einmal etwas ganz anderes:



Panzersperren verschwinden nach Ende des kalten Krieges auch nach und nach.
Allerdings gehört diese typische Einrichtung eh zu den seltenen, selber noch nie gesehenen Motiven auf einer Schweizer Modellanlage. Warum eigentlich? Hat dies mit dem Heile-Welt-Effekt zu tun? Jedenfalls habe ich in meine Alpen-Anlage Bunker und Panzersperre einplant. (Schwiegermuttersperren wären zwar sinnvoller, aber leider nicht vorbildgetreu :D ).

Zubehörhersteller versprechen sich offenbar nichts von einem 'Toblerone'- Bausatz. Lieber noch einmal den Bahnhof 'Sourveign' (oder wie auch immer) der RhB oder ein weiteres Chalet anbieten, wenn die Schweiz dargestellt werden soll :wink:

So muss ich denn auch diese Gussform wieder selber herstellen. Dazu muss ich aber erst mal einen solchen Betonblock ausmessen und die genaue Form skizzieren.... dann werde ich mich nächsten Sommer mal auf die Suche nach einer vergessenen Sperre machen müssen.

Wer weiss zufälligerweise, wo sich im Kt Zürich oder Aargau noch eine schöne Panzersperre befindet?
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Paperman

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Geburtstag: 20. März

Wohnort: Stäfa

Beruf: Stimmt, da war doch noch was von MO bis FR...

8

Mittwoch, 9. Januar 2008, 11:04

Zitat von »"11465"«

So muss ich denn auch diese Gussform wieder selber herstellen. Dazu muss ich aber erst mal einen solchen Betonblock ausmessen und die genaue Form skizzieren.... dann werde ich mich nächsten Sommer mal auf die Suche nach einer vergessenen Sperre machen müssen.


Pass bloss auf! Die Dinger stehen sicher unter speziellem Staatsschutz, wenn du so eine Toblerone berührst, wanderst du wahrscheinlich direkt in den nächsten Bunker! Und der wird ganz sicher nicht so gross sein, dass du da eine Eisenbahnanlage aufbauen könntest...

Ich würde mal sagen, dass es irgendwo zwischen Winterthur und Schaffhausen sicher noch solche Dinger hat, aber wo genau? Keine Ahnung...

Gruss, Dani
Ich bin analog, also fahre ich analog! Und es geht mir gut dabei...

Vorsicht: Ich bin ein Spielbahner! Bei mir verkehren nur Personenwagen in 1:100 und 1:93.5. Und es geht mir gut dabei...
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 573

Wohnort: Zuhause

9

Mittwoch, 9. Januar 2008, 11:08

Zitat von »"11465"«


Dazu muss ich aber erst mal einen solchen Betonblock ausmessen und die genaue Form skizzieren.... dann werde ich mich nächsten Sommer mal auf die Suche nach einer vergessenen Sperre machen müssen.


Achte dann aber darauf, deinen hübschen Ausweis mit dem Züri-Wappen dabei zu haben. :wink: Ich wurde nämlich vor gut 30 Jahren mal von einem deiner Kollegen samt leicht kleinerem vierbeinigen Begleiter als angeblicher Spion "interviewt", als ich auf der inzwischen abgebauten Sperre zwischen Eglisau und Glattfelden stand und harmlos vorbeifahrende Züge fotografierte.

Zitat

Wer weiss zufälligerweise, wo sich im Kt Zürich oder Aargau noch eine schöne Panzersperre befindet?


Ich meine, dass im Raum Zurzach/Koblenz/Reuenthal/Leibstadt noch einige vorhanden sind - vielleicht sogar als Denkmal inventarisiert/geschützt?

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11465

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10

Mittwoch, 9. Januar 2008, 11:23

Zitat von »"Unholz"«

Ich meine, dass im Raum Zurzach/Koblenz/Reuenthal/Leibstadt noch einige vorhanden sind - vielleicht sogar als Denkmal inventarisiert/geschützt?


Ich spür's. Das wird sicher wieder so eine Geschichte wie mit den Wegweisern: Man denkt, es müsse doch kein Problem sein, noch eine Panzersperre aufzutreiben. Da reiche doch locker eine Autofahrt entlang der Grenze. Pustekuchen! Das wird sicher wieder eine unendliche Odysee.

Und danke auch für die zusätzliche Idee: Auf meiner 40(!) Jahre zurückliegenden Modellpanzersperren-Szene werde ich einen kleinen Jungen platzieren, der von einem Polizisten samt Hund in die Zange genommen wird.
PS:Ich nehme an, damals hattest Du noch mehr Haare - ich kann also wenigstens dort auf eine Preiser-Figur zurückgreifen.... 8)
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11465

Forumist

Beiträge: 8 229

Geburtstag: 10. Dezember

11

Mittwoch, 9. Januar 2008, 11:52

Zitat von »"Unholz"«

....noch einige vorhanden sind - vielleicht sogar als Denkmal inventarisiert/geschützt?


So ist es:

http://www.ar.admin.ch/internet/armasuis…istorische.html

Jetzt weiss ich, wo ich nachmessen muss :wink:

Stefan, danke für den Tipp. Hätte ich auch selber draufkommen können. Das heisst: ich wusste, dass einzelne Panzersperren denkmalgeschützt sind, aber ich hatte nicht daran gedacht, im Internet rumzugoogeln...:oops:


Admin-Nachtrag, 17.3.2011:

Der obige Link hat inzwischen geändert. Das Militärdenkmal-Inventar für den Kanton Aargau (mit Panzersperren) ist jetzt in dieser Broschüre enthalten:

http://www.ar.admin.ch/internet/armasuis…roschuereag.pdf
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12

Mittwoch, 9. Januar 2008, 12:28

Roger,

In der Linthebene sind auch noch genug dieser Panzersperren zu finden, man sieht sie vom Zug aus. :D
Gruss Erwin,

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11465

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13

Mittwoch, 9. Januar 2008, 14:53

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Roger,

In der Linthebene sind auch noch genug dieser Panzersperren zu finden, man sieht sie vom Zug aus. :D


Ach, darum rumpelt es dort immer so.... Ob ich den Lokführer dazu bringen kann, dort schnell anzuhalten, damit ich messen kann?

Nach Internet-Studium komme ich zum Schluss, dass die mir nächste Panzersperre im unteren Reppischtal zu finden ist. Jedenfalls die von mir bevorzugte Machart mit den 'Drachenzähnen'.
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Ramon

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Beiträge: 12

Wohnort: Bachs

Beruf: Schüler

14

Mittwoch, 9. Januar 2008, 17:11

Zwischen Bachs und Fisibach gäbe es auch noch ein paar Resten von diesen Sperren :D
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Beiträge: 132

Wohnort: 5400 Baden

Beruf: Apotheker

15

Mittwoch, 9. Januar 2008, 23:58

... und in Baden an der Allmendstrasse Richtung Baldegg.

Da sich der Bund langsam von den überflüssigen Anhängseln trennt, hat er das Land mit der Panzersperre der Stadt Baden offiziell geschenkt, mit Urkunde!

Dann könntest Du mich ja noch schnell besuchen kommen :lol: :lol: , würde mich freuen.

Von den Betontafeln glaube ich, dass im Unterengadin (z.B. Ardez > Ftan) noch solche stehen, Stefan dürfte Recht haben mit den Alpenstrassen.

Herzliche Nachtgrüsse (komme gerade von einem Besuch im Zentralstellwerk und im Lokdepot Zürich)

Martin
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11465

Forumist

Beiträge: 8 229

Geburtstag: 10. Dezember

16

Donnerstag, 10. Januar 2008, 09:17

Zitat von »"Martin Langenbach"«

... und in Baden an der Allmendstrasse Richtung Baldegg.
Dann könntest Du mich ja noch schnell besuchen kommen :lol: :lol: , würde mich freuen.


Martin, versprochen, wenn ich das Drachenzahn-Projekt an die Hand nehme, vermutlich im Frühling, werde ich deine Apotheke - in der Du Dich dann hoffentlich auch befindest :D - heimsuchen.

Zu meiner Freude sehe ich, dass - entgegen meinen Befürchtungen - Panzersperren doch noch nicht flächendeckend verschwunden sind.

Ich hoffe, das gilt noch für anderes, friedlicherer Natur.
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Bourret

Forumist

Beiträge: 1 900

Wohnort: CH

17

Donnerstag, 10. Januar 2008, 10:08

Zitat

Zu meiner Freude sehe ich, dass - entgegen meinen Befürchtungen - Panzersperren doch noch nicht flächendeckend verschwunden sind.


werden sie auch nicht. DieParzellen sind sehr wertvolle ökologische Ausgleichsflächen in unserer ausgeräumten Landschaft. Vielfach auch mit Hecken zugewachsen. Ein Paradies für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.
hagsche Grüsse
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christian

Forumist

Beiträge: 176

Geburtstag: 30. November

Wohnort: Gränichen

Beruf: El.-Ing. HTL

18

Donnerstag, 17. Januar 2008, 10:38

Werbungen, Reklamen und Firmenlogos sind auch Indikatoren, welche den Wandel dokumentieren.
Dies kann einer Anlage auch den zeitgenössischen Touch geben. Ich bin daher auf den Suche nach "alten" Reklamen, um meine Anlage entsprechend zu gestalten.
Kennt jemand einen Link zu solcher alter Werbung? Oder wie macht Ihr das bei euren Anlagen?

Für Hinweise dankt
Christian
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bonne-eau

Forumist

Beiträge: 274

Wohnort: cité du soleil

19

Donnerstag, 17. Januar 2008, 11:13

Zitat von »"Bourret"«

......... Parzellen sind sehr wertvolle ökologische Ausgleichsflächen in unserer ausgeräumten Landschaft. Vielfach auch mit Hecken zugewachsen. Ein Paradies für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.


zum Glück existieren noch solche (kommerziell nutzlosen) Flächen - der Druck auf die Landschaft ist gewaltig - bleibt die Hoffnung, dass wir in unserer Modelllandschaft nicht nur 'Verschwundenes' gemäss Archivbeschreibungen nachbilden (können/müssen), sondern auch wilde Bachläufe (mit mehr als vorgeschriebenem Restwasser) ua ....

eine Landschaft/Stimmung auf der Modellanlage nachbilden heisst vorgängig Feldarbeit verrichten - und bei dieser Tätigkeit werden dem aufmerksamen Beobachter die schleichenden Veränderungen bewusst.

Carlo wünscht den Nachbildnern der der 1:1 Welt viel Durchstehvermögen
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Beiträge: 132

Wohnort: 5400 Baden

Beruf: Apotheker

20

Donnerstag, 17. Januar 2008, 16:49

@christian
Schau mal im Google in der Bildersuche unter "Plakat", meistens kommen dann einige dieser älteren Kaliber, etwa die KNIE und auch andere Plakate. Du kannst sie dann mit einem Bildbearbeitungsprogramm auf die richtige Grösse bringen (Plakatgrössen findest Du auch im Google, dann rechne 1:87). Je nach Auflösung der Bilder sieht das ganz gut aus.

Gruss

Martin
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