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1

Mittwoch, 30. Januar 2008, 14:57

Kompatibilität Gleissysteme

Hallo zusammen,
ich bin hier neu im Forum und habe schon mal zwei typische Einsteigerfragen?
Ich habe ein Starterset von Mehano erstanden (H0/DC).
1. Kann ich nun zur Erweiterung Schienen von anderen Anbietern benutzen oder verfügt jede Marke über andere Steckverbindungen?
2. Fahren Loks anderer Anbieter auf der Mehano Anlage?
Bin froh um Eure Antworten.
Vielen Dank & Gruss

Bruno
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modellbahner

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2

Mittwoch, 30. Januar 2008, 15:00

Hallo Bruno

Willkommen im Forum. Zu deinen Fragen:
1. Ich kenne des MEHANO Gleis gerade nicht. Das Gleissystem ist das wo man sich eigentlich festlegen sollte (mit/ohne Bettung und vor allem welche Profilhöhe). Da ich nicht weiss was MEHANO für eine Profilöhe verwendet kann ich dir auch nicht sagen welche Geleise allenfalls kompatibel sind...

2. Wenn du Gleichstrom fährst dann werden auch alle anderen Gleichstrom Fahrzeuge auf der Anlage laufen (Radiuseinschränkungen etc. mal ausgenommen!)

Gruss
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3

Mittwoch, 30. Januar 2008, 15:11

Leider hat sich Märklin/Trix nicht dazu durchringen können eine schlanke DKW zu offerieren. Täten sie das, würde ich dir das C Gleis von Trix empfehlen. Aber es kommt auch auf die Ansprüche an und ob man stationär bauen kann oder gern und oft umbaut.
viele Grüße
Martin
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modellbahner

Administrator

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4

Mittwoch, 30. Januar 2008, 15:35

Ja für ne Teppichbahn ist das sicherlich toll, aber für ne Anlage würde ich mir was anderes suchen...
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 516

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5

Mittwoch, 30. Januar 2008, 15:55

Gemäss diesem Link

http://www.modelleisenbahn-haertner.de/start.htm?mehano_gleise___weichen_h0.htm

lässt sich das Mehano-Gleis mit demjenigen von PIKO kombinieren, aber auch nur mit speziellen Schienenverbindern.

Hier (fast bis ganz unten scrollen) gibts dann aber eine Stellungnahme von Mehano zur Kompatibilität des Mehano-Gleises. Offenbar bestehen gewisse Höhenunterschiede:

http://www.konsument.at/konsument/print.asp?id=22483&definitionname=News&cookie%5Ftest=1

Das wichtigste gleich daraus zitiert:

Zitat

Die Mehanoschienen sind mit allen Gleichstromanlagen Ho z.B. Fleischmann, Rocco usw. kompatibel. Da jeder Hersteller seine eigenen Schienen produziert, ergeben sich minimale Höhenunterschiede. Diese können von den Anwendern - ist bei den meisten auch bekannt - mit etwas Schmirgelpapier angeglichen werden. Viele Freaks kaufen unsere Schienen und integrieren diese in Ihre bestehenden Anlagen von anderen Hersteller. Auch unsere Schienen können beliebig ausgebaut werden. Es ist dann allerdings nur eine Frage der Stromversorgung (Adapter) und des Steuergerätes.

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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modellbahner

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6

Mittwoch, 30. Januar 2008, 16:16

Also es scheint 2,5mm Profil zu haben, womit eine kompatibilität in Sachen Profilhöhe zu PIKO, PECO und Fleischmann gegeben ist.

Wies dann allerdings mit der Geomterie aussieht, das ist ne andere Frage!
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Empedokles

Forumist

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7

Mittwoch, 30. Januar 2008, 17:23

Es ist sicher freundlich und recht eigennützig, wenn ein Hersteller sich zur Kompatibilität äussert. Entscheidend sind aber die Inkompatibilitäten, die es immer gibt und zu denen sich kein Hersteller äussert!

Es geht nicht nur um Fragen der Geometrie (nicht jeder baut geometrische Gleisformen, manch einer orientiert sich stattdessen am Vorbild). Es geht um das Fahrverhalten z.B. einer Roco-Lok auf einer Mehano- oder Fleischmann-Weiche oder einer Piko-Lok auf einer Märklin-Trix-Weiche; Entgleisungen und Kupplungszwischenfälle kommen hier vor.

Wenn die Frage der Vorbildlichkeit des Gleis-Systems entschieden ist, dann sollte die Auswahl danach getroffen werden, ob die teuerste oder wertvollste Maschine (z.B. HAG oder Fleischmann oder altes Krokodil) auf speziell diesem System mit angehängtem Zug über die Weiche passieren kann. Danach könntest Du Dich zum weiteren Kauf entscheiden.

Piko und Mehano-Gleise sind dem 2,5mm hohen(Profi) bzw. 2,7mm hohen(Modell) Fleischmann-Gleis ähnlich. Roco-Fahrzeuge und HAG-Fahrzeuge der über 40jährigen Generation können mit dem Profi-Gleis ihre Schwierigkeiten haben, dasselbe könnte auch für das Mehano-Gleis gelten.

Mit freundlichen Grüssen! Empedokles
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erwa20

Forumist

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Beruf: unbeabsichtigte Majestät

8

Samstag, 2. Februar 2008, 12:16

Hallo

Zitat von »"Empedokles"«

....... dann sollte die Auswahl danach getroffen werden, ob die teuerste oder wertvollste Maschine (z.B. HAG oder Fleischmann oder altes Krokodil) auf speziell diesem System mit angehängtem Zug über die Weiche passieren kann.................... Empedokles


Weshalb die "teuerste oder wertvollste Maschine"?
Gerade bei einem teureren Modell kann die Stromabnahme sehr gut konstruiert sein, das Modell befährt daher kritische Stellen z.B. stromlose Herzstücke bei Weichen problemlos.
Das wertvollste Modell ist ev. ja eine rarität in Messing welches besser in der Vitrine steht als über die Anlage fährt.

Mir ist es wichtig das Lokmodelle mit nicht so optimaler Stromabnahme mit möglichst wenig Problemen über die Modellgleleise fahren. Das sind z.B. zwei- oder dreiachsige Rangierlokmodelle mit starrem Fahrwerk die entsprechend langsam über Weichenstrassen fahren sollen ohne stehen zu bleiben oder gar zu entgleisen. Ich möchte Modellzüge mit geschobenen Wagen fahren lassen, beim rangieren oder Pendelzüge. Auch da sollen die geschobenen Wagen möglichst nicht entgleisen. Einige ältere (HAG) Modelle sind bei mir in der Sammlung vorhanden, diese sollen wenn möglich trotz höheren Spurkränzen auf den Modellgleisen fahren können.

Ich habe mein Modellgleis-System nach solchen Kriterien ausgewählt, der Preis oder der Wert eines Lokmodells ist dabei nicht wichtig. Ich wollte es vermeiden Gleise von verschiedenen Herstellern zu kombinieren, obwohl das sicher geht wenn man weiss auf was geachtet werden muss und man die Gleise sorgfältig verlegt. Mir ist klar das ein 100% störungsfreier Betrieb auf der Modellbahn nicht möglich ist, irgendwo bleibt mal ein Zug stehen oder entgleist, einige ganz alte Modelle habe derart klobige Räder die auf meinen Modellgleisen nicht funktionieren. Kompromisse sind vermutlich immer nötig, bei meinen Gleisen habe ich ein nicht so besonderes Aussehen und der Verzicht auf Bogenweichen in kauf genommen.

Gruss
Beat
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Empedokles

Forumist

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Geburtstag: 14. Oktober 1951 (66)

Wohnort: Zollernalb

Beruf: Arzt

9

Montag, 4. Februar 2008, 19:13

Man mag verschiedener Ansicht darüber sein: Bei mir sind alle Maschinen für den Einsatz vorgesehen, nicht für die Vitrine. Wenn ein Billigprodukt nicht über die Weichen kommt, dann zucke ich mit den Achseln, es war eben zu billig. Wenn aber die Re465 nicht über die Weichen passierte, wäre es ein Ärgernis ersten Ranges.
Deshalb ist für mich die Tauglichkeit eines Gleissystems für ein wertvolles Fahrzeug ein stichhaltiges Kriterium. Empedokles
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erwa20

Forumist

Beiträge: 1 710

Beruf: unbeabsichtigte Majestät

10

Montag, 4. Februar 2008, 20:49

Hallo

Man mag und man darf verschiedener Ansicht sein. Kommt auch immer darauf an wie man seine Modellbahnanlage beitreiben will. Wer seine Züge gerne auf der Paradestrecke vorbeirauschen sieht, nur Lok's mit guter bis ausgezeichneter Stromabnahme sein eigen nennt, der hat bestimmt andere Wünsche an ein Gleissystem als solche Modellbahner wie ich die gerne mit ihren Modellen rangieren, langsam über Weichenstrassen fahren wollen, Wagen an - abkuppeln, ev. mal ein älteres Modell mit höheren Spurkränzen laufen lassen wollen usw.
Was ein Billigprodukt ist, ist Ansichtssache. Eine Köf II von Brawa (gibt es als SOB-Ausführung), eine BR 312.1 vom selben Hersteller, die V60 mit digital schaltbarer Kupplung von Roco sind für mich keine Billigprodukte, wegen der geringeren Anzahl Stromabnahme-Möglichkeiten und des starren Fahrwerks ist das langsame überfahren von Weichen heikler als z.B. mit einer HAG Re6/6 der neuen Generation. Ich habe deshalb mein Gleissystem entsprechend so ausgewählt das auch die Modelle mit der weniger guten Stromabnahme funktionieren, die anderen natürlich auch.
Bleiben wir mal bei den "teuren" Modellen, etwa einem S-Bahn Zug bestehend aus HAG Re450 + Wagen von Fleischmann. Einen solchen Zug möchte ich von der Re450 gezogen und geschoben fahren lassen können. Auch da können die Weichen bei geschobenem Zug Entgleisungen verursachen, deshalb habe ich auf ein bestimmtes Gleis verzichtet. Selbst bei dem Gleissystem welches ich jetzt verwende funktioniert es auf Bogenweichen nicht wirklich gut weshalb ich auf diesen Weichentyp verzichte. Ein Kompromiss mit dem ich leben kann.
Für Modellbahnen nach dem 2-Leiter-System ist die Auswahl an Gleissystemen recht gross, vieles davon kenne ich nicht. Könnte gut sein das ich noch was besseres für meine Ansprüche gefunden hätte, irgendwann habe ich mich aber entschieden und mich nach günstigen Angeboten umgesehen, denn auch der Preis wird nicht zuletzt eine Rolle bei der Auswahl spielen.
Gruss
Beat


:!: Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt :!:
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Wohnort: Nähe Roundhouse

Beruf: Meister meines Fachgebietes

11

Montag, 4. Februar 2008, 21:10

Zitat von »"Empedokles"«

Man mag verschiedener Ansicht darüber sein: Bei mir sind alle Maschinen für den Einsatz vorgesehen, nicht für die Vitrine. Wenn ein Billigprodukt nicht über die Weichen kommt, dann zucke ich mit den Achseln, es war eben zu billig. Wenn aber die Re465 nicht über die Weichen passierte, wäre es ein Ärgernis ersten Ranges.
Deshalb ist für mich die Tauglichkeit eines Gleissystems für ein wertvolles Fahrzeug ein stichhaltiges Kriterium. Empedokles


Es hängt sehr stark von der Zusammensetzung des Fahrzeugparkes ab, ob diese Forderung auch erfüllbar ist. Reicht die Sammlung zu Fahrzeugen mit hohen Spurkränzen zurück und ist auch stolzer Besitzer von Messingmodellen neueren Datums neben den gängigen Grossserienmodellen, so dürfte man vor einem Problem stehen das kaum vernünftig lösbar ist. Dazu kommt noch schnell das Problem AC und DC plus Analog und Digital dazu.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Sammy

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Beiträge: 49

Geburtstag: 3. März 1955 (63)

Wohnort: Lanzenhäusern

Beruf: Leiter Fläche, BLS Cargo

12

Montag, 4. Februar 2008, 21:15

Eigentlich kann man Deine Fragen beide Male mit ja beantworten. Trotzdem würde ich Dir nicht empfehlen, das Mehano-Gleis mit anderen Gleisen zu kombinieren. Denn die Geometrie der Weichen und der gebogenen Schienen wird mit grosser Wahrscheinlichkeit doch nie mit dem Gleismaterial anderer Hersteller übereinstimmen. Vielmehr musst Du Dich fragen, wie und wo Du Deine Gleise aufbauen willst. Auf dem Teppich? Dann empfehle ich Dir das Roco- oder Trix-Gleis mit Bettung. Fix montiert auf einem Brett? Dann sind meines Erachtens die Peco-Gleise und das Piko-A-Gleis die besten. Wenn's nicht bei Deiner Anfangspackung bleiben soll (was ich hoffe...), dann rate ich Dir, gleich von allem Anfang an auf ein gutes Gleissystem zu wechseln. Das ist viel wichtiger, als eine Lokomotive mehr zu kaufen.
HO-2-Leiter, DCC, Lenz, Litfinski, TrainController
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11465

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Geburtstag: 10. Dezember

13

Dienstag, 5. Februar 2008, 08:39

Ihr tut aber wieder kompliziert:

Man soll mit günstigen Loks rangieren können....nein teure Messingmodelle sollen fahren können, blablabla.

Habt ihr auch mal dran gedacht, dass man ja auch Rollmaterial am Gleis anpassen kann. :roll: ....wenn die Spurkränze bei einem alten Märklinwagen zu hoch sind werden eben die Achsen gewechselt und nicht die Gleise 8) .

Mal im Ernst: Wirklich schlechtes Gleismaterial wird heute nicht mehr verkauft. Man kann die Wahl des Gleises nach rein optischen (oder auch finanziellen) Standpunkten frei wählen, wenn man neu ins Hobby einsteigt.
Würde ich heute von vorne beginnen, würde ich wohl jenes Gleissystem wählen, das über die grösste Auswahl an verschiedenartigen schlanken Weichen aufweist.

Als Dreileiter-Fahrer wird mir leider ein ziemlich hässliches, veraltetetes und unvollständiges System aufgezwungen... :cry:
So hatte ich bei diesem Thema leider gar keine gangbaren Alternativen (nein, das Stifte selber nageln wollte ich mir nicht antun)
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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