Saturday, December 15th 2018, 3:57pm UTC+1

You are not logged in.

  • Login
  • Register

Dear visitor, welcome to HAG-Forum. If this is your first visit here, please read the Help. It explains how this page works. You must be registered before you can use all the page's features. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

1

Sunday, August 31st 2008, 7:14pm

BLS Anlage

Von meiner Modellbahn gibt es keine HP. Die einzigen öffentlichen Bilder stehen hier verteilt im Forum. Und immer wieder taucht die Fragen auf, kann man die Bahn nicht 'mal als Ganzes sehen. Kann man, hier bei mir. Jedes Forumsmitglied darf sich gern bei mir melden und sagen "Ich komme 'mal vorbei".

Für die, die es nicht können oder wollen, werde ich jetzt einmal in loser Reihenfolge Fotos der Bahn veröffentlichen.

Um Fragen vorzubeugen: Auch den Gleisplan kann man hier nicht >>'mal<< reinstellen. Der existiert als Datei in mehreren Ebenen in füllt ausgedruckt im Maßstab 1:10 mehrere A3 Blätter. Auf denen so an die 800lfdm H0 und H0m Gleis verzeichnet sind. Wer die Anlage nicht kennt, verliert ganz schnell den Überblick.

Sie steht in einem Raum von 11,5m Länge und 6m Breite, den ich extra bahngerecht habe bauen lassen: absolut trockener Kellerraum mit konstanter Temparatur.

Ausserdem ist der Gleisplan nicht vollständig. Der älteste Teil stammt noch aus den 80er Jahren, da wurde noch auf Millimeterpapier gezeichnet.

Die Bahn hat als Vorbild die Bern-Loetschberg-Simplon-Bahn, irgendwo in der Epoche IV bis V. Es gibt bereits die Doppelspur.

Aber die Zeit dieses ältesten Teils ist zumindest teilweise gezählt.

Fangen wir insofern mit dem an, was gerade "vernichtet" wurde, um besserem/durchdachterem Platz zu machen.

Wir sehen hier einen Teil des Bahnhofs, den wir bisher Thun genannt haben. Optisch wie betrieblich sieht das echte Thun anders aus; das Kind mußte einen Namen haben und eine etwas größere Stadt an der Lötschberglinie darstellen. Mit Fertigstellung der Änderungen gibt es auch einen neuen Namen, dazu später.

Jetzt also erst einmal Thun (teilweise). Alles hinter dem gelben Strich und rechts davon wurde abgerissen und neu aufgebaut.



Rechts waren unser Eisenbahnmuseum in Form eines alten Schuppens mit Drehscheibe (keine Angst, der kommt mit kleinerer modellmäßiger Drehscheibe auch auf den neuen Teil)sowie einige Abstellgleise für Reisezüge.



Wie auf jeder Modellbahn gibt es eine größere Stadt mit einem größeren Bahnhof. Unsere „Stadt“ ist der älteste teil der Anlage, erst später kristallisierte sich das Thema BLS heraus. Insofern haben wir unserer Stadt den Namen „Thun“ gegeben, obwohl optisch eigentlich kaum Ähnlichkeit besteht. Und auch betrieblich hat unser „Thun“ mit 2 Depots für elektrischen Betrieb und als Dampflokmuseum sowie einer Schmalspurbahn mit dem echten nichts gemeinsam. Das Kind mußte im Modellbahnbetrieb halt einen Namen haben (den wir wohlweislich als Stationsnamen nicht angeschrieben haben), und so entstand „Thun“:
Ein typisches schweizer Stadtbild in den 60er oder 70er Jahren. Mit einem typischen häßlichen Betonbahnhof aus den 50er Jahren. Mit Arkaden, Marktplatz, Migros-Markt und einem Bahnhofsvorplatz mit Springbrunnen.














Fast gleicher Blick. Ein Roter Pfeil ist angekommen, der aus Kapazitätsgründen einem Leichtstahlwagen mitführt.

Im nächsten Beitrag werden wir uns im Bahnhofsgelände etwas umschauen.

Jetzt geht es weiter. Schauen wir erst einmal rund. Von der westlichen zur östlichen Bahnhofshälfte.

Hier geht es nach Westen aus dem Bahnhof, die Strecke biegt hinter dem Bahnhof ab nach Süden. Auf die Strecke geht es später. Die E3/3 ist schon lange ausgemustert und steht da als Lokdenkmal.
Das Lagerhaus vorn ist von Kibri und eins der wenigen unmaßstäblichen Gebäude auf der Anlage. Da es ziemlich allein steht, fällt die Verkleinerung aber kaum auf.


Hier wird Öl und Holz entladen. Und evtl. auch 'mal ein Zirkuswagen, wie man sieht.


Der Rote Pfeil ist von Märklin, allerdings ist der schlimme Antrieb durch einen völlig neuen ersetzt worden. Nebenbei bekam er dann auch noch eine funktionsfähige Kupplung, um einen Waggon mitnehmen zu können.
Die Rangierlok ist eine Ee3/3 "Glätteisen" aus meiner Produktion (Messing, aber voll anlagentauglich).
Auf dem zweiten Gleis von vorn steht ein historischer Güterzug (alle Wagen Epoche II). Weil Museumbestand, haben die Güteragen auch keine Betriebsverschmutzungen und Alterungen wie alle anderen Güterwagen.


Der Blick nach Osten mit Silo, Güterabfertigung und Depot. Ganz links geht es raus wieder auf die Strecken, denn hinter dem Bahnhof teilt(e) sich die Strecke.
Wer an der Aufstellung der Signale rätselt sei daran erinnert, daß in der Schweiz links gefahren wird.


Im Güterbahnhofsbereich wurden damals engere Radien als auf der übrigen Anlage verlegt, also auch engere Weichen. Deren Tage sind aber inzwischen gezählt, denn hier befinden wir uns in dem Teil, der derzeit erneuert wird.


An der Güterabfertigung.


Das Depot für 12 Loks im Schuppen und nochmal soviele im Freien.


Die BLS Re4/4 wird uns immer wieder begegnen. Denn sie war jahrzehntelang die Standardlok auf der Loetschbergbahn und ist deshalb auch auf der Anlage eine der am meisten vorhandenen Loktypen.
Die zwei hier sind aus Messing und stammen aus der Fertigung meiner Firma, sind längst begehrte Sammlermodelle. Die hier stehen allerdings im rauen Alltagseinsatz auf der Anlage und beweisen damit die Anlagentauglichkeit unserer Modelle.


Diese SBB Re4/4II gehört zu einer Selbstbau-Serie. Weil es auf dem Markt keine gibt, die sowohl optisch wie technsich überzeugen kann (Die Roco Lok gab es damals noch nicht, außerdem gehört sie zu der Serie mit nur einem Panto): Fleischmann zu groß und zieht nichts, Märklin optisch schön, die Farben etwas phantasievoll, technisch eine lärmende Katastrophe ohne Leistung, HAG kein überzeugender Antrieb (auf nur ein Drehgestell).


Der Tm ist von Bemo und erhielt eine funktionsfähige Rangierkupplung.




Die Schiebebühne wurde wie man sieht inzwischen umlackiert. Ausserdem erhielt auch sie einen neuen Motor, der weniger lärmt als das Orginal von Brawa.


Während diese BLS Re4/4 hier (auch auf den beiden Bildern obendrüber) mal bei Lima ihren Ursprung hatte. Neu lackiert im richtigen Braun und im Schema der Epoche IV ohne Wappen macht sie eine sehr gute Figur. Abgesehen davon, daß technisch auch nichts mehr von Lima drin ist.


So, jetzt noch drei Besonderheiten in diesem Bahnhof:

1. Herr Preiser kann sein Auto verladen und durch den Loetschbergtunnel transportieren lassen

Eben rollt ein Tunneltransportzug ein, Zuglok ist eine Ae4/4, ursprünglich HAG. Nach Entfernung der "meterdicken" Farbschicht, Neulackierung im richtigen Braunton und der Hinzufügung vieler Details sieht man fast gar nicht mehr, daß die Lok zu breit und die Drehgestelle viel zu kurz sind.





An der Verladestelle



Hier seht Ihr übrigens, was oben bereits einmal diskutiert wurde: Straßenmarkierung weiß, Überwege gelb.

Und noch etwas: Da wollte doch jemand Schmuddelecken. Schaut Euch ’mal die Straße an. Allerdings, die war nicht immer so. So sieht Schaumstoff-Selbstklebestraße nach 20 Jahren aus.

Der Transportzug ist ein richtiger Wendezug, 100% betriebssicher in beiden Richtungen. Die Fahrzeuge stammen von Metropolitan und wurden anlagentauglich umgebaut.


2. Es gibt ein altes Depot, das als Museum vorgsehen ist. Hier wird Edelschrott abgestellt und es werden Museumsloks eingesetzt.



Ausserdem sind daneben noch einige Abstellgleise für Reisezüge.









3. Das alte Depot lag zwischen zwei Strecken. Eine ist bereits bekannt, daß ist die ganz oben mit dem Doppelstockzug, sie führt zu den großen Schattenbahnhöfen. Die andere, links neben den Abstellgleisen des alten Depots, führt ebenfalls in einen Tunnel und von dort nach Brig (das sehen wir später). Die Besonderheit: Der Weg führte über eine Klappbrücke. Denn hier mußte jeder durch, der in den Anlagenraum will. Ein Relikt aus unserem alten Haus, natürlich etwas umständlich. Weshalb die Strecke im Alltagsbetrieb fast nie benutzt wurde. Inzwischen ist die Klappbrücke Geschichte. Hier soll sie noch einmal gezeigt werden:

Auf der BLS fuhren/fahren zu Testzwecken auch ausländische Loks. Insofern ist der Taurus als Gastlok nicht unbedingt ein Stilbruch.







Muni271
  • Go to the top of the page

Unholz

Administrator

Posts: 12,598

Location: Zuhause

2

Monday, September 1st 2008, 9:52am

Re: BLS Anlage

Quoted from ""Muni271""


Die Rangierlok ist eine Ee3/3 "Glätteisen" aus meiner Produktion (Messing, aber voll anlagentauglich).


Vielen Dank für die interessanten Bilder! Neben der Ee 3/3, deren Betriebstauglichkeit ich bestätigen kann (ich habe die MThB-Version "Röbi", die vor einigen Jahren bei Pulsar in Märstetten erhältlich war), sind noch verschiedene weitere Fahrzeuge zu entdecken, die man sonst kaum auf Anlagen sieht.

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
  • Go to the top of the page