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1

Sonntag, 22. November 2009, 20:17

DC Roco Decoder

Hallo zusammen,

habe eine Frage: Sind Roco Decoder brauchbar? Oder ist das rausgeschmissenes Geld? Ich dachte da an diese: http://www.modellbahnshop-lippe.com/prod…-0/produkt.html

Grüße Andreas
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Elias

Forumist

Beiträge: 294

Geburtstag: 27. September

Wohnort: Öpfelbömm- Kanton

Beruf: führende Position

2

Sonntag, 22. November 2009, 20:28

Hallo, Andreas!



Nicht schlecht! Hier hat sich der Händlier mit dem Katalogbild bedient,

und unter dieser Roco-Artikelnummer kann so ziemlich alles stecken von ESU.

Wahrscheinlich denke ich aber, es wird ein "abgespeckter" Lopi3 von Roco sein.

Nur zum Fahren und etwas Licht kann man ihn schon brauchen, aber für erweitertes Mapping etc:

Nicht brauchbar.

Zudem musste ich beim serienmässig (!) verbauten "Kastratenlopi" schon feststellen, dass dieser

in der Leistung der Lichtausgänge ziemlich schnell versagt, bei werkseitig verbauten Glühlampen in

Roco Loks.



Neuerdings baut Roco auch Uhlenbrockdecoder in Loks ein, wie schon hier an verschiedenen Stellen erwähnt wurde.

Ein Originalbild des Decoders würde schonmal mehr weiterhelfen.
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Lidokork

Forumist

Beiträge: 958

Wohnort: Liestal

3

Sonntag, 22. November 2009, 22:05

Hallo Andreas

ob ein Roco-Decoder "brauchbar" oder "rausgeschmissenes Geld" ist kommt ganz auf Deine Erwartungen und Ansprüche an. Den Ausdruck "Kastraten-Lopi" hat ja schon Elias erwähnt. Dieser kommt daher, dass z.B. die einige Zeit in Roco-Fahrzeugen verbauten Lopi V2.0 und V3.0 hardware-mässig dem Original-ESU-Decoder entsprachen, vom Funktionsumfang aber einem Lopi V1 entsprechen.

Damit erhälst Du zwar den hardwaremässigen Fortschritt, allerdings kannst Du diesen nur teilweise nutzen. Z.B. ist das Mappen der Funktionsausgänge nicht möglich, ebenso ein getrenntes Dimmen oder konfigurieren von einzelnen Funktionsausgängen.

Wenn Du das nicht brauchst, dann kann ein günstiger Roco-Lopi sicher gute Dienste leisten, wenn Du aber einen universell einsetzbaren und flexibel konfigurierbaren Decoder möchtest, würde ich zum Original-ESU-Lopi greifen.

Über Uhlenbrock-Decoder liest man in den Foren leider grossmehrheitlich schlechtes. Ich kenne allerdings nur den "Andi", also den Anfängerdecoder von UB. Aufgrund der vielen negativen Meinungen habe ich mir bisher keinen "höherwertigen" UB-Decoder gekauft.

Viele Grüsse

Peter
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Elias

Forumist

Beiträge: 294

Geburtstag: 27. September

Wohnort: Öpfelbömm- Kanton

Beruf: führende Position

4

Montag, 23. November 2009, 12:18

Hallo, Andreas und Peter.

In meiner Lokführerlok von Roco (68696) war auch ein UB Decoder eingebaut, jedoch kein Andi.

Mit diesem Decoder hat die Lok eigentlich ganz passable Fahreigenschaften gehabt, jedoch nur mit Anfahr- und Bremsverzögerung.

Bei deaktivieren dieser (bekanntlich F4) machte die Lok jedoch ziemliche Bocksprünge zwischen den Fahrstufen,

hier ist natürlich jeder "Kastraten-Lopi" besser, trotz "nur" 14 Fahrstufen.
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RABe 514

Forumist

Beiträge: 616

Geburtstag: 12. Mai 1993 (25)

Wohnort: Feldbach

Beruf: Automatiker EFZ

5

Montag, 23. November 2009, 18:14

Bei deaktivieren dieser (bekanntlich F4) machte die Lok jedoch ziemliche Bocksprünge zwischen den Fahrstufen,
hier ist natürlich jeder "Kastraten-Lopi" besser, trotz "nur" 14 Fahrstufen.


Ich hatte in meiner Re 6/6 von Roco auch so ein Decoder drin. Ich glaube, wenn es das je gab, das war ein Lenzdecoder. Jedenfalls fuhr sie wie eine Lok mit 5 Stufen, also flog er raus und wurde durch einen ESU-Lokpilot ersetzt. Die kastrierten Lokpiloten in den anderen Rocoloks, lassen die Loks bei mir seidenweich durch die Gegend schnurren.

Martin
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