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Terry

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1

Samstag, 27. Februar 2010, 18:32

Zahnstochermethode

Liebe Forumsbastler,
gelegentlich möchte man mal schnell etwas an der Kupplungsdeichsel des Motordrehgestells einer Hag-Lok ändern, was ausprobieren, sie gegen eine längere oder kürzere tauschen, oder sie einfach nur umdrehen. Egal, lästig ist dann immer, dass sich nach dem unvermeidlichen Lösen der Schraube die Blende vom Drehgestell löst und der Motor aus dem Chassis gleitet. Man muss also jedesmal das Gehäuse abnehmen und das Drehgestell irgendwie fixieren. Mit einem Zahnstocher, der zwischen die Speichen eines Rades geschoben wird, bleiben Blende und Drehgestell verbunden und die Deichsel lässt sich leicht herausziehen. Die Demontage des Gehäuses erübrigt sich dabei, allerdings versteht es sich von selbst, dass dieser Trick nur bei Loks mit Speichenrädern funktioniert.
Gruss, Michael
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Elias

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2

Sonntag, 28. Februar 2010, 19:27

Hallo Michael. GENIAL!! deine Lösung. Nur habe ich bis jetzt lediglich eine KTU 456, hier werde ich bei gegebener Zeit wohl mal ein kleines Loch in ein Scheibenrad bohren, was kein Problem darstellt.
Da ich sowieso schonmal am Motorblock bezüglich des Motordrehgestells an den Rädern etwas gemacht habe, geht das problemlos. Hammer, Körner, 1mm Stahlbohrer, 1 Quadratmillimeter CU T-Draht ("H07SchLaGmiCHtoT" nach EU-Norm :thumbsup: ) und fertig.

Kreative Grüsse...
Elias.
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3

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:17

hier werde ich bei gegebener Zeit wohl mal ein kleines Loch in ein Scheibenrad bohren


:shock:
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Elias

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4

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:24

Schockiert? Wo ist das Problem? Ein Einmillimeterloch fällt wohl kaum bei Fahrt auf und trägt auch nicht wesentlich zur Verminderung der Statik eines Scheibenrads bei, zumindest im Modell.
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Terry

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5

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:32

hier werde ich bei gegebener Zeit wohl mal ein kleines Loch in ein Scheibenrad bohren, was kein Problem darstellt.
Ich bin mir nicht sicher, Elias, ob es wirklich eine gute Idee ist, ein Loch in ein geschlossenes Rad zu bohren. Immerhin verliert das Rad dann seine Symmetrie und könnte möglicherweise unrund laufen. Weil sich die Gewichtsverhältnisse ändern, könnte eine Unwucht entstehen und zu allfälligen Problemen führen. Bin gespannt, was unser Spezialist Erwin zu diesem Thema zu sagen weiß ?(
Gruss, Michael
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6

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:38

Eine Bohrung in der Radscheibe ist statisch gesehen sicherlich kein Problem. Aber solange die Vorbildlok kein faustgrosses Loch im Rad hat, käme mir sowas nicht in die Tüte!

Ich überlege mir gerade, ob ich allen Loks die Seitenwände wegfräsen soll. So könnte ich den Decoder tauschen, ohne das Gehäuse demontieren zu können. :whistling:


Gruss Patrik
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Terry

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7

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:43

Eine Bohrung in der Radscheibe ist statisch gesehen sicherlich kein Problem.


Da bin ich mir eben nicht so sicher, Patrik. Ansonsten geb' ich Dir Recht, mir wäre das Scheibenrad dann auch zu schade.
Gruss, Michael
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8

Sonntag, 28. Februar 2010, 20:49

Immerhin verliert das Rad dann seine Symmetrie und könnte möglicherweise unrund laufen. Weil sich die Gewichtsverhältnisse ändern, könnte eine Unwucht entstehen und zu allfälligen Problemen führen. Bin gespannt, was unser Spezialist Erwin zu diesem Thema zu sagen weiß

Eine Unwucht wird es sicher geben, diese wird aber kaum einen Einfluss auf die Fahreigenschaften haben. Mit dem 1mm Loch fällt so wenig Masse weg und die Drehzahlen sind so klein, das wird kaum stören, je näher das Loch an der Achse ist, desto weniger gross ist der Einfluss. Falls die Räder aus Messing sind macht sich ein solches Loch gerade einmal mit 0.02g bemerkbar.

Ich würde es nicht machen weil es nicht schön aussieht, das ist der einzige Grund.
Gruss Erwin,

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Terry

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9

Sonntag, 28. Februar 2010, 21:03

je näher das Loch an der Achse ist, desto weniger gross ist der Einfluss.
...was nach meiner Erinnerung an den Physikunterricht der Zentrifugal- bzw. -petalkraft zu verdanken wäre :thumbsup:

Ich würde es nicht machen weil es nicht schön aussieht, das ist der einzige Grund
Schon deswegen solltest Du es besser nicht tun, bevor Du es bereust, Elias. :x
Gruss, Michael
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10

Sonntag, 28. Februar 2010, 21:21

Richtig clever finde ich die Zahnstocherlösung. Ja, man lent nie aus! :) :)
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Terry

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11

Sonntag, 28. Februar 2010, 21:32

Das freut mich besonders, Stefan, weil ich auch von Deinen Tipps schon vielfältig profitieren konnte :thumbup:
Gruss, Michael
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Elias

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12

Sonntag, 28. Februar 2010, 23:36

Zitat von »OL10«


Ich überlege mir gerade, ob ich allen Loks die Seitenwände wegfräsen soll. So könnte ich den Decoder tauschen, ohne das Gehäuse demontieren zu können. :whistling:


Gruss Patrik


Patrik.......
bitte nicht übertreiben. Danke. Ich habe dieses Vorhaben schonmal mir durch den Kopf gehen lassen. Sonst kann ich ja immer noch eine neue Radscheibe bestellen.
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13

Montag, 1. März 2010, 17:39

Elias, ich übertreibe nicht. Sonst kann ich ja immer noch ein neues Gehäuse bestellen.


Gruss Patrik
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Elias

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14

Montag, 1. März 2010, 19:11

Weisst du was, Patrik? Ich werde die Re 456 zur Re 460 umbauen. Komplett selber. Dazu zersäge ich 5 Fahrzeuge aus meiner Sammlung um die optimalen Eigenschaften zu erhalten. Dahinter wird dann mein Seehas gehängt, der Kontaktprobleme hat und so abgeschleppt wird.


Grüsse, Elias.
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steven465

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15

Montag, 1. März 2010, 20:59

um zum Thema zurückzukommen: wenn ich bei einer 460 ohne Speichen die kupplung tausche, nehme ich das Gehäuse ab (kann man auch wegfräsen wenn man will ) und lege so die Lok auf den Motor, so kann der auch nicht nach innen fallen. Ist halt bei Loks mit vollrädern immer noch am sinnvollsten ;)

gruss, Steven
Gruss, Steven :)
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16

Montag, 1. März 2010, 21:05

Ich würde Ae 4/7 Speichenräder einbauen, eine geliftete Re 460 sieht cool aus, so wie ein Monstertruck und es passen erst noch grössere Zahnstocher durch. ;) :D
Gruss Erwin,

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