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Terry

Forumist

Beiträge: 1 504

Geburtstag: 17. Dezember 1949 (68)

Wohnort: Toskana Deutschlands

Beruf: Hundefütterer

21

Freitag, 20. Mai 2011, 18:55

um dann die Achsen mit einem trockenen, hundskommunen Papiertaschentuch sauberzureiben. So entsteht keine Drecksauce

Die "Drecksauce" wird von meinen Wattestäbschen aufgesaugt und richtet keinen nennenswerten Schaden an.
...Zahnstocher oder mein persönlicher Favorit... Fingernägel. Diese sind nämlich stabil genug, aber verkratzen bei einem Riss des Taschentuchs die Räder nicht.

Was Fingernägel betrifft gebe ich Dir uneingeschränkt recht. Fingernägel sind gerade für uns Modellbahner und Bastler ein außerordentlich wertvolles Werkzeug, welches die Natur uns geschenkt hat und viel zu selten gewürdigt wird. Sie sind hart genug, um so manchem unerwünschten Belag zu Leibe zu rücken, andrerseits doch so elastisch und weich, um empfindliche Oberflächen nicht versehentlich zu zerkratzen. Kurzum: ich habe mich schon oft über dieses natürliche Hilfsmittel gefreut :thumbsup:
Gruss, Michael
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Beiträge: 12 182

Geburtstag: 14. Januar 1962 (56)

Wohnort: Nähe Roundhouse

Beruf: Meister meines Fachgebietes

22

Freitag, 20. Mai 2011, 19:41

Ich bin fest überzeugt, dass es in der Betriebswerkstätte des grossen Vorbilds sehr ähnlich zugeht.
Die Bevorratung gerade älterer Bauteile, z.B. RBe 4/4 -Achsen, kann auch dort eigentlich nur mit Schwierigkeiten verbunden sein.

So einfach geht es dann auch nicht, speziell bei Achsen für Lokomotiven. Auf jeden Fall wird vorher immer der Durchmesser der Räder gemessen, die Durchmesser dürfen sich nur in einem vorgegebenen Rahmen unterscheiden.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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23

Sonntag, 26. Juni 2011, 15:35

Hallo zusammen!

Ein kleiner Nachtrag meinerseits: Die Re 4/4 II mit den neuen, aber rasch verschmutzenden Laufflächen läuft mittlerweile wie ein Ass. Und zwar auch dort wo sie früher Kontaktaussetzer hatte. Wie kommt das? Ganz einfach, anscheinand war der Kontakt zwischen Rad-Innenseite und den Radschleifern an allem Übel schuld. Die Radschleifer begannen mit der Zeit quietschen, also schmierte ich diese wie bei mir üblich mit einer gaaanz kleinen Portion Vaseline. Und seither fährt die Lok einwandfrei. Schon interessant was ein eigentlich isolierendes Schmiermittel zustande bringt. :D

Damit komme ich auf folgende Problemstellen bei der Kontaktabnahme (mit zugehöriger Abhilfe):
- Laufflächen der Räder (regelmässig reinigen oder bei brünierten Laufflächen Räder ersetzen (hilft aber nicht immer))
- Laufflächen der Radschleifer (reinigen und mit Vaseline schmieren)
- Masseschleiferkontakt (mit Kabel überbrücken)

Vielleicht hilft das ja mal jemandem aus der Klemme. :)

MfG XaS
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