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1

Montag, 23. April 2012, 20:29

Seitenfenster HAG Re 4/4 II Klimaanlage

Hallo Zusammen

Ich habe mir am HAG Weihnachtsverkauf unter anderem die HAG Re 4/4 II 11257 als 2. Wahl Modell gegönnt. Fehler habe ich bislang wirklich keinen nennenswerten gefunden, ich habe da eine HAG Ae 6/6 1. Wahl mit offensichtlicheren Fehlern...

Die BoBo hat jedoch eine Unschönheit, die sich beheben lassen sollte. Ab Werk sind beide Führerstandsseitenfester auf der Lokführerseite stark verschliffen und trüb. Im Fahrbetrieb stört das zwar nicht weiter, dennoch nervt mich dieser Wehrmutstropfen etwas, so dass ich die Fenster gerne austauschen würde. Im Fachhandel habe ich jedoch schon vermehrt HAG Re 4/4 II mit dem selben Problem gesehen, nur das Ausmass war nicht so stark.

Daher meine Frage, sind die Fenster in der aktuellen Ausführung generell "verschliffen" oder sind die im Normalfall glasklar wie z.B. bei einer Ae 6/6? Und gehe ich richtig in der Annahme, dass das Seitenfenster nicht geändert wurde gegenüber den Maschinen ohne Klimaanlage, sondern nur der schwarze dünne Rahmen aufgedruckt?

Vielen Dank im Voraus und Gruss
Ueli
1000. Mitglied des HAG Forums

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Olympioniker« (23. April 2012, 20:37)

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Unholz

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2

Montag, 23. April 2012, 21:05

Ueli, der Ausdruck "verschliffen" verunsichert mich etwas. Meinst du allenfalls blasenförmige Erscheinungen an den Rändern der Fenster? Diese waren nämlich schon Thema eines der ersten Threads kurz nach der Geburt dieses Forums: ;)

Probleme mit Fenstern bei HAG 180 und 182

Aber wie man es auch nennt, die Fenster müssten glasklar sein, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Klima-Loks andere haben als die übrigen (zumal da es laut Ersatzteilliste nur einen "Fenstersatz" Nr. 165 016-90 für alle Re 4/4 II gibt).

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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3

Montag, 23. April 2012, 21:50

Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Bei mir scheint es sich um ein etwas anderes Problem zu handeln, beiliegend ein paar Bilder.

Die Fenster sehen so aus, als wären sie punktuell einmal mit Schleifpapier in Berührung gekommen.
»Olympioniker« hat folgende Bilder angehängt:
  • O4238427.JPG
  • O4238428.JPG
  • Kopie von O4238428.JPG
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4

Montag, 23. April 2012, 21:55

Niederschlag von Sekundenkleber sieht auch so aus.
Gruss Erwin,

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5

Montag, 23. April 2012, 22:08

Mit Sekundenleim sind die Fenster zumindest bei mir nie in Kontakt gekommen, die Lok habe ich in Mörschwil so erstanden. Die einzige Änderung die ich vorgenommen habe, ist der weisse Farbpunkt auf der angespritzen UIC-Dose.

Sollte ja nicht so schlimm sein und die Fenster sich wechseln lassen. Der Preis ist immer noch sensationell, die AC Digital Maschine war günstiger als das bei weitem nicht so schöne Märklin Pendant. ;)
Werde dann wohl mal einen Besuch in Mörschwil abstatten und mir Ersatzfenster besorgen. Fragt mich nicht, wieso ich das nicht gleich am Weihnachtsverkauf erledigt habe... :roll:
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6

Montag, 23. April 2012, 22:16

Fragt mich nicht, wieso ich das nicht gleich am Weihnachtsverkauf erledigt habe... :roll:

Weil du keine bekommen hättest, am Weihnachtsverkauf gibt es keinen Ersatzteilverkauf, ausser sie sind vorreserviert. ;)

Mit einer Politur für Plexiglas lassen sich die Scheiben sicher wieder glasklar polieren. Musste ich auch schon machen wenn mir mal ein Tropfen Sekundenkleber auf ein Fenster geraten ist. Kratzer gehen damit eher noch einfacher weg.
Gruss Erwin,

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cebu Pacific« (23. April 2012, 22:27)

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Metro

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7

Montag, 23. April 2012, 22:59

Mit einer Politur für Plexiglas


Heya Cebu

Kannst du noch den Hersteller/Marke angeben? oder wo man solches erwerben kann?

Danke und Gruss
David
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8

Dienstag, 24. April 2012, 08:46

Hallo David

Zuhause habe ich eine Politur von Conrad, die gibt es anscheinend nicht mehr. Diese Politur für zerkratzte CD erfüllt den gleichen Zweck. In Geschäften für Motorradzubehör gibt es meist auch Polituren für zerkratzte Helmvisiere, diese sind auch geeignet. Das hier habe ich auch noch gefunden, der Preis scheint mir allerdings jenseits von gut und böse.
Gruss Erwin,

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9

Dienstag, 24. April 2012, 09:27

@Cebu Pacific

Merci für deine Tipps. :) Werde mich heute mal nach so einer Politur umsehen.
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Metro

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10

Dienstag, 24. April 2012, 18:41

Heya Erwin

Danke für die Tipps

Gruss
David
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11

Dienstag, 1. Mai 2012, 08:12

Es gibt neues von den Fenstern. Nach einer Plexiglaspolitur bin ich zwar nicht fündig geworden, bekam aber den Tipp, dass z.B. Motorradvisiere auch mit Autopolitur etwas aufgefrischt werden können.

Das habe ich dann auch bei den Seitenfenstern probiert und diese ausgebaut und mit einem feinen Lappen poliert. Die Kratzer sind zwar noch vorhanden, jedoch weit nicht mehr so schlimm. Insbesondere den weissen störenden Schleier konnte ich so entfernen. Die restlichen Kratzer stören auf dem Anlagenbetrieb nicht mehr.

Jedoch scheint mir die HAG BoBo nicht zu liegen. Nach dem Zusammenbau wollte ich die Lok wie einst im RailMail gezeigt wieder einpacken, doch da wurde prompt ein Scheibenwischer abgebrochen. Leider verblieb der Dorn in der Bohrung und ist zu kurz, um ihn mit einer Pinzette von der Innenseite herausziehen zu können. ;(
Hat jemand schon mal einen solchen wieder entfernt? Ich vermute vorsichtiges Aufbohren mit einem 0.4mm Bohrer dürfte fast das beste sein... :?:
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12

Dienstag, 1. Mai 2012, 08:48

Ich vermute vorsichtiges Aufbohren mit einem 0.4mm Bohrer dürfte fast das beste sein... :?:

Das funktioniert ganz sicher, einfach vorsichtig ansetzen damit der Bohrer nicht in Richtung des Gehäuses verläuft. Am Besten den Bohrer 0.1 bis 0.2mm kleiner wählen als den Bohrungsdurchmesser im Gehäuse.

Da die Bohrung anscheinend durchgehend ist, kannst du mit einem passenden Durchtreiber den verbliebenen Dorn einfach herausschlagen.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cebu Pacific« (1. Mai 2012, 09:07)

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Unholz

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13

Dienstag, 1. Mai 2012, 09:08

...funktioniert wirklich sicher - das habe sogar ich als manuell Herausgeforderter schon mehrfach vollbracht. ;)

Allenfalls kannst du zuvor noch mit einer über einer Kerzenflamme erhitzten Stecknadel etwas "vorbohren" bzw. das Kunststoffstück aufweichen, damit es ein schönes Ansatzloch gibt. Die gleiche Methode wende ich übrigens bei abgebrochenen Dachantennen von Re 460/465 an.

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14

Donnerstag, 3. Mai 2012, 19:35

Vielen Dank für eure Tipps. :)

Ich habe mir unterdessen einen Bohrer mit ø 0.5 mm besorgt und den Kunststoffdorn mühelos entfernen können. Als Tipp für alle, die auch einmal einen solchen Dorn ausbohren müssen, noch folgendes; es ist gar nicht so einfach ein passendes Aufnahmemedium für ein solch dünnen Schaft zu finden. (Es gibt zwar Bohrer mit dickem Schaft, diese sind jedoch um ein vielfaches teurer) Ich habe einen Druckminenbleistift von Pentel für 0.5 mm Minen genommen (Pentel P205), die Minenführung aus dem Gehäuse entfernt und vorne in der federgespannten Messingaufnahme den Bohrer eingeklemmt. Hält gut und liegt schön in der Hand, zum Ausbohren und eignet sich ebenfalls gut, zum die in der Bohrung verbliebenen Kunststoffreste sauber ausschaben zu können.
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Richard

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Beruf: Dipl. Ing. HTL Stehkessel-Modelldampfmaschinenheizer Grossstadtneurotiker

15

Donnerstag, 3. Mai 2012, 22:52

Die einfachste Möglichkeit, so einen Bohrer behelfsmässig einzuspannen, ist immer noch ein Bananenstecker.

Freundliche Grüsse
Richard
Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.
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16

Sonntag, 6. Mai 2012, 22:27

Mittlerweile ist die BoBo-Sammlung weiter gewachsen, ich war heute in Wil an der Modellbahnbörse und habe zwischen den "griesgrämigen Händlern mit der ewig gleich angestaubten Ware", noch einen ganz interessanten Verkäufer gefunden, welcher einige HAG Modelle zu interessanten Preisen im Angebot hatte. (Bei der Konkurrenz kosteten die Re 456 im alten VAE-Look gegen 500.- Franken (!), bei ihm um 200.-)

Bei mir ists die Re 4/4 II 11321 geworden, beiliegend ein paar Bilder. Die Lok liess sich nur sehr schwer öffnen, innen ein recht trockenes aber komplett schmutzfreies Getriebe. Die Lok scheint zuvor lediglich in Vitrinen gestanden oder in der Schachtel gelegen zu sein, darauf schliessen auch die Spuren an den Laufflächen.

Dennoch verwundern mich die Achsen etwas. Mir ist zwar bekannt, dass HAG Mitte der 90er Jahre brünierte Räder verbaut hatte, was bei meiner Neuanschaffung mit Baujahr 1995 auch passen würde. Meine Maschine weist diese jedoch nur an den Antriebsachsen auf, die anderen scheinen herkömmlich vernickelt (?) zu sein. Ist das eine Zeit lang so praktiziert worden oder hat die Maschine beim Vorbesitzer mal einen Drehgestellwechsel erlebt? (Die AC Variante der 11196 mit Baujahr 1993 hat zumindest durchgehend brünierte Räder)

Optisch ist die Lok tadellos, beim Fahren zittert der Kasten etwas, da eine Laufachse nicht ganz sauber aufgepresst zu sein scheint. Bei analoger Probefahrt ist sie mir leider entgleist, was unschöne Brauen an den brünierten Radsätzen hervorrief. (Ich habe leider zuspät bemerkt, dass die Kontaktschleifer nicht richtig liegen, ist mittlerweile gerichtet) Ich werde die Maschine bei HAG wohl gleich auf die neuen, kontaktfreundlicheren Radsätze umrüsten lassen. In den Fabrikladen muss ich ja wegen diversen Ersatzteilen, unter anderem um das 11321i digitalisieren zu können, ohnehin. ;)
»Olympioniker« hat folgende Bilder angehängt:
  • O5069055.JPG
  • O5069065.JPG
  • O5069067.JPG
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Unholz

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17

Montag, 7. Mai 2012, 05:47

Betriebsnümmerlisammler würden die 11321 sowieso nicht auf die Anlage stellen, sondern gleich in die Vitrine... ;)

Ansonsten habe ich eigentlich noch nie gesehen, dass an der gleichen Lok zwei verschiedene Radtypen montiert sind. Aber eben - eines der HAG-Firmenmottos heisst ja "Sag niemals nie"...

Mit Forumistengruss, Stefan
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