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1

Freitag, 9. November 2012, 15:44

Liliput/Roco Dampfloks

Salüü

Haben die Liliput A 3/5 den Antrieb im Tender oder der Lok?

Wie ist dies bei Roco? Haben die Neueren C 5/6 immer noch einen "Schiebewagen" ?


Grüsse

Mike
Fahre und Sammle SBB, BLS, SOB und DB in AC, bevorzugt von Märklin und Hag.

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Unholz

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2

Freitag, 9. November 2012, 16:06

:!:

--> Liliput Antrieb in der Lok, Roco im Tender (wobei neuere Loks mit einer Kardanwelle zu den Lokachsen, die den Schiebeeffekt verhindern soll).
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3

Freitag, 9. November 2012, 16:13

Mike,

Experte für Faulheit bist du sicher auch, selber mit Google suchen ist bestimmt zu anstrengend für dich. ;) Meine kurze Suche hat dieses Ersatzteilblatt zu Tage gefördert, damit sollten für die C 5/6 alle Fragen geklärt sein. :thumbup:
Gruss Erwin,

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cebu Pacific« (9. November 2012, 17:09)

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bonne-eau

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4

Freitag, 9. November 2012, 19:58

... und die Zugkraft?

alle Fragen geklärt sein. :thumbup:


zumindest was die 'Zugkraft' dieser Modelle anbetrifft, verbleiben da ein paar ernüchternde Erfahrungen ...
einige Liliput A 3/5 DC-Modelle der 600-Serie haben keine Haftreifen - ein Zug mit 3 (historischen) Personenwagen schleudert da schon schnell auf einer mässigen Rampe.
(es existieren haftreifentaugliche ErsatzAchsen - Modellbahner hat mir schon in verdankenswerter Weise eine beschafft)

mir schwebt eine rampentaugliche Doppeltraktion Roco C 5/6 Liliiput A 3/5 in (esu-) Digitalversion vor - die unterschiedlichen Antriebskonzepte und die Feinabstimmung der Decoderwerte werden mir noch eine Menge Knochenarbeit abverlangen ....

salutations Carlo
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5

Freitag, 9. November 2012, 20:14

Carlo,

Hast du auch schon versucht das Gewicht der Modelle über den Antriebsachsen zu erhöhen? Ist dafür überhaupt Platz vorhanden?
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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bonne-eau

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6

Freitag, 9. November 2012, 22:05

danke Erwin für die praxistaugliche Idee,

Gewicht der Modelle über den Antriebsachsen zu erhöhen?


werde mich da im geräumigen Kessel(Barrique) der A 3/5 umsehen ...

salutations Carlo
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Lidokork

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7

Samstag, 10. November 2012, 00:20

RE: danke Erwin für die praxistaugliche Idee,

Hallo Carlo
Gewicht der Modelle über den Antriebsachsen zu erhöhen?


werde mich da im geräumigen Kessel(Barrique) der A 3/5 umsehen ...

salutations Carlo



Gehäuse Liliput A 3/5 604

ich glaube, dass da kaum zusätzliche Gewichte Platz finden. Einen Gewichtseinsatz hat der Kessel schon, und die Aussparung wird durch den Motor und Getriebe "gefüllt". Leider sind die A 3/5 tatsächlich keine Zugkraftwunder, auch die 700er nicht. Aber eine Doppeltraktion sieht ja auch ganz schön aus (und mit einer C 5/6 vor der A 3/5 hat das Gespann dann genug Kraft auch für einen längeren Zug auf einer Bergstrecke).

Viele Grüsse
Peter
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ginne2

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8

Sonntag, 11. November 2012, 17:58

Roco im Tender (wobei neuere Loks mit einer Kardanwelle zu den Lokachsen, die den Schiebeeffekt verhindern soll).

Auf unserer Zweileiter-Vereinsanlage freue ich mich immer wieder, wenn bei einer älteren Schlepptender-Lok (mit Antrieb im Tender) dieser aus dem Ringlockschuppen fährt und die Lok dann mit einem Ruck hinter sich her zieht, wenn die Lok-Tender-Kupplung ausgeleiert oder recht schwach ist . . . ;) :D
MfG Günther
sUimeA
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9

Sonntag, 11. November 2012, 18:05

Einen Gewichtseinsatz hat der Kessel schon

Bleibt höchstens noch schweres Mateial einzusetzen, Blei, Hartmetallschrott oder Pulver oder falls vorhanden Exotenwerkstoffe wie Molybdän und Tantal.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Lidokork

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Beiträge: 958

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10

Sonntag, 11. November 2012, 20:10

Hallo zusammen

bei Liliput's A 3/5 sind es wahrscheinlich mehrere Ursachen, die zur relativen kleinen Zugkraft führen. Die 600er haben keine Haftreifen (DC-Versionen) bzw. den Haftreifensatz auf der "falschen" Achse. Jedenfalls wurde mir abgeraten, den Haftreifensatz zu kaufen, da dieser nur über die Treibstangen angetrieben ist und dadurch das Fahrverhalten leidet. Bei der 600er ist die vorderste Achse vom Getriebe angetrieben, die mittlere und hintere Treibachse werden nur über die Treibstangen mitgenommen.
Bei der 700er ist die hinterste Achse vom Getriebe angetrieben, und diese Achse ist auch mit Haftreifen ausgerüstet (jedenfalls meine AC-Versionen). Problem hier:


Die Haftreifenachse ist häufig "etwas in der Luft", d.h. der Haftreifen hat kaum Kontakt zur Schiene. Ich habe mit Haftreifen der HAG Ae 4/7 etwas bessere Ergebnisse erhalten.

Ein Bild meines Zugkraft-Testzuges zeigt die Limiten der 700er A 3/5 bei ebenem Geleise:


Die Lok hat Mühe, diesen Zug zu ziehen, kommt aber voran. Fairerweise muss ich noch erwähnen, dass ca. 2/3 der Wagen mind. 30 Jahre alt sind und nicht (mehr) so gute Laufeigenschaften wie heutige Wagen haben. Zudem haben die 2- und 3-Achser in den Kurven einen deutlich höheren Rollwiderstand als die 4-Achser.
Ich denke, mit dem Foto kann jeder selbst feststellen, ob die 700er auf seiner Anlage genügend Zugkraft für den vorgesehenen Einsatz hat.

Viele Grüsse
Peter
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bonne-eau

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11

Montag, 12. November 2012, 08:33

Peter hat meiner Deillusionierung Konturen verschafft ...

Die Lok hat Mühe, diesen Zug zu ziehen, kommt aber voran.


Immerhin kennen wir jetzt die Hintergründe der mangelhaften Zugskraft der Liliput A 3/5 - vielen Dank an Peter für seine Expertise (n dh auch für alle seinen anderen sehr konstruktiven Beiträge)

salutations Carlo
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