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noegg

Forumist

Beiträge: 10

Wohnort: 6354 Vitznau

Beruf: Pensionär

1

Samstag, 12. Januar 2008, 19:38

erster Beitrag als Neuling im Forum

Zuerst einmal grüezi mitenand!
Schon seit einiger Zeit verfolge ich die zum Teil recht emotionellen Artikel in diesem Forum, über 40 Jahre bin ich bereits Kunde von der Firma Hag und erfreue mich inzwischen mit meinen Enkeln an diesen, zum Teil doch recht eigenwilligen Modellen und an diesem Hobby.
Einige sehr verdiente Forumsmitglieder bezweifeln ab und zu wieder die Strategie und damit auch die Überlebenschancen von Hag.
Nun, manchmal wird meines Erachtens, oft nicht immer ganz zu recht allzu scharf gegen Hag geschossen, denn welche andere Modellbahnfirma hat so eine Vielfalt von guten Schweizer-Modellen in diesem Preissegment auf den Markt gebracht und auch Hand geboten, wunderschöne Spezial- Kleinserieen zu äusserst fairen Preisen zu produzieren?
Natürlich bin ich nicht Experte in Sachen Modellbahn und ich habe auch nicht die Absicht in diesem Forum zu motzen, wünsche mir aber von Herzen, dass uns Mörschwil noch viel mit positiven Überraschungen erfreut!
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 516

Wohnort: Zuhause

2

Samstag, 12. Januar 2008, 20:21

Hallo noegg

Willkommen bei uns! Du wirst sehen: nach dem "Scharfschiessen" ist es hier wie in jedem Schweizer Schützenstand - man trinkt zusammen ein Bier oder zwei und isst einen Härdöpfel- oder Wurstsalat, fachsimpelt miteinander, und es ist wieder ganz friedlich. Denn eigentlich sind wir ja eben Fans der Firma und regen uns halt gerade deswegen besonders auf, wenn mal wieder etwas nicht ganz rund läuft... :wink:

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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Martin

Forumist

Beiträge: 91

Wohnort: Mörschwil

3

Sonntag, 13. Januar 2008, 00:04

Willkommen noegg

Da gebe ich Stefan vollkommen recht. Wie heisst es doch so schön, was sich zankt/neckt, das liebt sich.

Keine Angst wir werden auch in Zukunft noch für einige positive Ueberraschungen sorgen.

Nächste Woche wahrscheinlich, werde ich eine grössere Anzahlung für den Hauptteil der Werkzeugkosten des GTW's machen. Danach sollte es dann zügig vorwärts gehen. Ob wir dieses Jahr die erste Serie ausliefern können, weiss ich noch nicht, hoffe es aber.

Viele Grüsse

Martin
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Beiträge: 12 182

Geburtstag: 14. Januar 1962 (56)

Wohnort: Nähe Roundhouse

Beruf: Meister meines Fachgebietes

4

Sonntag, 13. Januar 2008, 02:47

Das ist die Überraschung, den GTW hatte ich persönlich bereits abgeschrieben. Wird er wie von HAG gewohnt mit einem Zinkdruckguss Gehäuse erscheinen?
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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axel

Forumist

Beiträge: 368

Geburtstag: 11. Februar

Wohnort: immer auf Achse

5

Sonntag, 13. Januar 2008, 03:50

Ich möchte nicht Martin zuvorkommen, aber laut W.G. erscheint der GTW hundertprozentig sicher mit einem gewohnten Zinkdruckgehäuse. :D :D Das ist für mich ( nicht nur ... :wink: ) sehr wichtig und wird zum Gesamteindruck hoffentlich sehr positiv beitragen.

Ich hoffe auch sehr, dass der GTW im Modell so entwickelt worden ist, dass mehrere Varianten hergestellt werden können ( beispielweise mit einer getrennten Stirnseite ). Wenn es so ist, bin ich überzeugt, der GTW (wie sein Vorbild) wird zu einem Bestseller ! :wink:

Vielen Dank an Martin für die neuen regelmässigen Informationen; das schätzen wir sehr !
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Bourret

Forumist

Beiträge: 1 896

Wohnort: CH

6

Sonntag, 13. Januar 2008, 08:34

Zitat

Vielen Dank an Martin für die neuen regelmässigen Informationen; das schätzen wir sehr !


Da schliesse ich mich an. Das ist die freudige !uberraschung von HAG in diesem Jahr! Es ist toll, dass Martin da ansetzt wo es Ende 2006 aufgehört hat. Interessante Disskussionen über mögliche neue Modelle und Farbvarianten, allgemeine Informationen und Produktpflege. Genauso, lieber Martin, könnt ihr die Sammler und HAG Freunde im Boot behalten. Weiter so!

Wenn nun diese offene, konstruktive und freundliche Kommunikation auf alle im Kundenkontakt stehenden Mitarbeiter bei Hag übertragen werden kann - dann brechen rosige Zeiten an :D
hagsche Grüsse
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7

Sonntag, 13. Januar 2008, 19:15

Zitat von »"axel"«

Ich möchte nicht Martin zuvorkommen, aber laut W.G. erscheint der GTW hundertprozentig sicher mit einem gewohnten Zinkdruckgehäuse. :D :D Das ist für mich ( nicht nur ... :wink: ) sehr wichtig und wird zum Gesamteindruck hoffentlich sehr positiv beitragen.

Ich hatte jetzt ehrlich gesagt genau auf das Gegenteil gehofft, namentlich dass der GTW mit einem Metall-Chassis aber einem Kunststoffgehäuse gefertigt wird.

Das käme A) für HAG billiger (Formkosten), und B) schlussendlich auch für den GTW-Kunden.
Vom Gewicht und der Zugkraft her reicht ein Metallchassis mit Kunststoffgehäuse für einen GTW allemal aus, ausser jemand wil mit seinem GTW einen 20-Wagen Ölbomber über seine Anlage mit Thema Südostbahn und 50 ‰ Rampen ziehen. (Ich denke aber diese sind in der Minderheit ;-))

Zudem bleibe ich dabei dass mit dem Kunststoffspritzgiessverfahren feiner gearbeitet werden kann (feine Details usw.), beim Zinkdruckgussverfahren wirken so Sachen immer ein wenig "abgerundet".


Wohlgemerkt, obengeschriebenes stellt meine Meinung als zum grössten Teil Roco-Fahrer dar, muss also nicht zwingen mit der eines Hag-Bahners übereinstimmen ;-)

Gruss
Daniel
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axel

Forumist

Beiträge: 368

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8

Sonntag, 13. Januar 2008, 19:42

Die Diskussion zwischen Pro- und Kontra- Metall war schon mal ein Thema hier im Forum.

Tatsache ist aber, dass HAG das Verfahren für die Herstellung von Modellen mit Zinkdruckgussgehäusen im Griff hat. Die Kunden sind auch daran gewöhnt und sind bereit, dafür ein wenig mehr zu bezahlen.
Das macht auch den Unterschied zwischen einem HAG Erzeugnis und jenem von einem anderen Hersteller. Bin überzeugt, der GTW aus Zinkdruckguss wird erfolgreicher sein (solange er in einem bezahlbaren Bereich bleibt) als der "billig wirkende" aus Kunststoff.

Die erste Hag Lok mit Kunststoffgehäuse hat ja mehr als einen Kunde zurückgestossen...

Zitat von »"|Daniel|"«

Das käme A) für HAG billiger (Formkosten)


Ich bin anderer Meinung, die Formkosten für ein Kunststoffgehäuse werden kaum billiger !
Wenn mindestens ca. 5'000 St. hergestellt werden können, lohnt es sich für HAG, das Modell mit Metallgehäuse herzustellen. :wink:
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9

Sonntag, 13. Januar 2008, 19:43

Zitat von »"|Daniel|"«

Vom Gewicht und der Zugkraft her reicht ein Metallchassis mit Kunststoffgehäuse für einen GTW allemal aus,


Ein schweres Modell bewegt sich nach meiner Ansicht Vorbildrichtiger über die Schienen als ein leichtes Modell. Ob es aus Kunststoff und mit viel Gewicht gefüllt ist oder aus Metall spielt mir nicht eine sehr grosse Rolle. Bei einem Triebzug mit soviel Fensterfläche wie der GTW ist es eher schwieriger das notwendige Gewicht mit dem Chassis allein zu erreichen. Der Bm4/4 von HAG ist da ein gutes Beispiel.
Gruss Erwin,

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10

Sonntag, 13. Januar 2008, 19:46

Zitat von »"axel"«

Ich bin anderer Meinung, die Formkosten für ein Kunststoffgehäuse werden kaum billiger !
Wenn mindestens ca. 5'000 St. hergestellt werden können, lohnt es sich für HAG, das Modell mit Metallgehäuse herzustellen. :wink:


Bei den Formkosten wird vermutlich wirklich nicht die grosse Einsparung zu erzielen sein. Das Metallgehäuse braucht aber wesentlich mehr Nacharbeit als ein Kunststoffgehäuse und das macht es spürbar teurer.
Gruss Erwin,

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axel

Forumist

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11

Sonntag, 13. Januar 2008, 19:53

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Das Metallgehäuse braucht aber wesentlich mehr Nacharbeit als ein Kunststoffgehäuse und das macht es spürbar teurer.


Ja, Du hast vollkommen Recht. Bei HAG wird jedes einzelne Gehäuse handnachgearbeitet, was natürlich viel Zeit verlangt (beispielsweise mehr als 1/4 Stunde für ein 460er Gehäuse !) und die Gesamtproduktionskosten erhöht.
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12

Sonntag, 13. Januar 2008, 20:10

Zitat von »"Cebu Pacific"«


Ein schweres Modell bewegt sich nach meiner Ansicht Vorbildrichtiger über die Schienen als ein leichtes Modell.
Empfinde ich jetzt umgekehrt, wobei ich denke da spielen auch die Gleise eine wichtige Rolle, sprich wenn sie nicht sauber verlegt sind "gwacklet" halt ein Kunststoffmodell ein wenig mehr als ein schweres Metallmodell.
Ich jedenfalls finde den Lauf einer Roco oder Mehano Lok viel weicher als den einer Mätrix oder HAG Lok, evt. täuscht das auch wegen den lauteren Motorgeräuschen der beiden letztgenannten Fabrikate. Fakt ist, dass jedesmal wenn ich meine S-Bahn 450er von HAG fahren lasse, habe ich irgendwie das Gefühl sie wird ihrem Übernamen "Elefantentram" durchaus gerecht.

@axel
Ich weiss dass die Diskussion Kunststoff/Metall schon mal stattgefunden hat, daher habe ich geschrieben dass dies MEINE Meinung wiederspiegelt, im Bewusstsein dass einige hier anderer Ansicht sind.
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13

Sonntag, 13. Januar 2008, 20:20

Unten sind zwei Bilder die verdeutlichen sollen was an einem Zinkdruckgussgehäuse zu machen ist bevor es lackiert werden kann. In diesem Zustand verliess das Gehäuse damals die Firma Bühler. An dieser Stelle meinen Dank an Re 4/4II der mir dieses Gehäuse beschafft hat.

Es sind noch sehr viele Brauen welche in reiner Handarbeit entfernt werden am Gehäuse. Diese Arbeit ist simpel aber muss sehr sorgfältig gemacht sein, Fehler treten nach dem Lackieren noch stärker heraus. Die Fenster müssen ausgefräst und diverse Bohrungen eingebracht werden.

Bei einem Kunststoffgehäuse muss höchstens der Anguss noch etwas versäubert werden und schon kann es zur Lackierenvorbereitung gehen.


Gruss Erwin,

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Dany

Administrator

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Wohnort: Bern

14

Sonntag, 13. Januar 2008, 23:58

Aha, das lässt mich erahnen, weshalb die Formtrennkante auf der Führerstandsseite der Re 6/6 bei der Beseitugung dieses Zustandes bei HAG vergessen geht: Das fällt hier gar nicht weiter auf. Und auch so fällt schon genug Handarbeit an.
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15

Montag, 14. Januar 2008, 19:32

Die Formtrennkante kann kaum richtig sauber entfernt werden. Sie entsteht durch einen leicht asymmetrisch eingesetzten Formeinsatz, einmal steht der Führerstand gegenüber der Aussenwand zurück auf der anderen Seite steht er vor. Die Aussenwand des Führerstandes muss leicht schräg mit der Aussenwand des Kastens verschliffen werden. Es ergibt einen leichten Formfehler. Das eigentlich Problem liegt darin, dass in unmittelbarer Nähe der Formtrennkante auch noch Details wie die Führerstandnummer und die Umlaufbleche liegen, es muss höllisch aufgepasst werden damit dieses Details nicht beschädigt oder gleich entfernt werden.

Auf dem Foto ist dieser Versatz nicht gut sichtbar, er bewegt sich auch nur im Bereich von wenigen hundertstel Millimeter, absolut gesehen sehr wenig, von blossem Auge leider unübersehbar.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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