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sbb-freak

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1

Freitag, 20. März 2009, 07:18

Erfahrung mit Reinigungsschleifer

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit dem Reinigungsschleifer (HAG Artikel 540/2)?

mfg

Sven
3-Leiter Fahrer mit Motorola II, c90, ESU inkl. Loksound, viel Märklin (Metall) auch Hag
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Lidokork

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2

Freitag, 20. März 2009, 10:20

Hallo Sven

ich habe 2 solcher "Diamantreiniger". Einer ist am Schleifer-freien Drehgestell des Staubsaugerwagens befestigt, den zweiten habe ich an ein Drehgestell montiert, das sich nicht mehr am Wagen befestigen lässt.

Mit dem Einzel-Drehgestell kann ich die Pukos von kurzen Gleisabschnitten bequem reinigen, und der Staubsaugerwagen (bei mir ein "Turbosauger" von Rail4you) reinigt wöchentlich die ganze Anlage.

Seit ich zusätzlich zum Staubsaugen die Pukos mit dem Diamantschleifer reinige, habe ich praktisch keine Kontaktprobleme mehr. Einzig Loks, die länger nicht mehr gefahren sind und deren Radschleifer verstaubt sind, ruckeln bei der ersten Fahrt manchmal noch ein wenig.

Abgeschliffene Pukos habe ich bis jetzt noch nicht festgestellt, obwohl der Reinigungsschleifer seit mehr als 2 Jahren regelmässig im Einsatz ist. Ich kann Dir diesen Reinigungsschleifer sehr empfehlen.

Viele Grüsse

Peter
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3

Sonntag, 22. März 2009, 13:27

Hallo Sven

Auch ich finde dieses Produkt super. Ich habe den Schleifer an einem einzelnen Drehgestell befestigt. Gibt es irgendwo unsichtbare Kontaktprobleme (also keine verschmutzten Schienen), bewege ich das Drehgestell zwei, drei Mal von Hand über die Stelle. Danach ist alles wieder bestens. Kann ich sehr empfehlen.

Im regelmässigen Fahrbetrieb würde ich's nicht einsetzen. Langfristig wird vielleicht doch zu viel abgeschliffen.

MfG, ETR
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hagess

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4

Sonntag, 22. März 2009, 22:49

Just a little OT but I use the Lux rail cleaner and the Vacuum car. Cleans the rails and Pukos and sucks up all of the little bits of dust and other un-necessary bits.

H
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Terry

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5

Mittwoch, 25. März 2009, 17:18

Zitat von »"etr"«

Hallo Sven

Auch ich finde dieses Produkt super. Ich habe den Schleifer an einem einzelnen Drehgestell befestigt. Gibt es irgendwo unsichtbare Kontaktprobleme (also keine verschmutzten Schienen), bewege ich das Drehgestell zwei, drei Mal von Hand über die Stelle. Danach ist alles wieder bestens. Kann ich sehr empfehlen.

Im regelmässigen Fahrbetrieb würde ich's nicht einsetzen. Langfristig wird vielleicht doch zu viel abgeschliffen.

MfG, ETR


Hallo ETR,
das ist aber eine ziemlich grobe Methode, ich wäre da sehr vorsichtig. Alles, was mit "schleifen" zu tun hat trägt ja die obere Schicht ab, wenn auch nur sehr dünn. Ausserdem können Riefen und Rillen entstehen, die man mit blossem Auge nicht sieht, die sich aber später durch schnellere Verschmutzung bemerkbar machen. Die "Reinigung" ist zwar sehr ( zu?) gründlich, weswegen sich auch ein kurzfristiger Erfolg einstellt, auf Dauer glaube ich aber mehr an Schaden als Nutzen! Das ist so ähnlich wie mit dem Kärcher: Je öfter man ihn benutzt desto schneller setzt sich neuer Schmutz in den Poren ab. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Feuerzeugbenzin ( Zippo ist nahezu geruchlos ) gemacht und reinige damit falls erforderlich sowohl Schienen als auch Räder.
Gruss, Michael
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Lidokork

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6

Mittwoch, 25. März 2009, 22:56

Hallo Michael

der "Reinigungsschleifer" von HAG ist ein normaler Skischleifer, der auf der Kontaktfläche mit einem Schleifmittel beschichtet ist. Die "Grobheit" (besser: Feinheit) entspricht etwa einem 600er bis 800er-Schleifpapier. Da es ein beschichteter Schleifer ist, werden damit auch nur die Pukos gereinigt. Die Räder und Schienen werden weiterhin auf gewohnte Weise gereinigt.

Ich verwende den Reinigungsschleifer nun schon seit mehr als 2 Jahren regelmässig, d.h. wöchentlich über alle Geleise etwa 2-3 mal. Ein Abschleifen der Pukos oder gar Riefen/Rillen auf den Pukos schliesse ich aus. Der Schleifer fährt ja nicht mit einem tonnenschweren Anpressdruck über die Pukos, sondern lediglich mit der Kraft der beiden Vorspannfedern des Schleifers. Das, zusammen mit der feinen Körnung der Beschichtung, wird die Pukos kaum gefährden können. Hingegen verhindert dieser Schleifer manches Kontaktproblem, das sonst kaum gelöst werden könnte (nach meinen Beobachtungen ergibt sich durch die dauernd hohe Digitalspannung bei allen Pukos, die vom Schleifer "verlassen" werden ein kleiner Funken, ähnlich dem Funken beim Lichtschalter, wenn gelöscht wird. Dieser Funken verbrennt die Oberfläche der Pukos mit der Folge, dass die Stromaufnahme des Schleifers schlechter wird. Und dieser "Funkenrückstand" wird durch den Reinigungsschleifer entfernt).

Viele Grüsse

Peter
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Terry

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7

Donnerstag, 26. März 2009, 09:55

Zitat von »"Lidokork"«

Hallo Michael

der "Reinigungsschleifer" von HAG ist ein normaler Skischleifer, der auf der Kontaktfläche mit einem Schleifmittel beschichtet ist. Die "Grobheit" (besser: Feinheit) entspricht etwa einem 600er bis 800er-Schleifpapier. Da es ein beschichteter Schleifer ist, werden damit auch nur die Pukos gereinigt. Die Räder und Schienen werden weiterhin auf gewohnte Weise gereinigt.

Ich verwende den Reinigungsschleifer nun schon seit mehr als 2 Jahren regelmässig, d.h. wöchentlich über alle Geleise etwa 2-3 mal. Ein Abschleifen der Pukos oder gar Riefen/Rillen auf den Pukos schliesse ich aus. Der Schleifer fährt ja nicht mit einem tonnenschweren Anpressdruck über die Pukos, sondern lediglich mit der Kraft der beiden Vorspannfedern des Schleifers. Das, zusammen mit der feinen Körnung der Beschichtung, wird die Pukos kaum gefährden können. Hingegen verhindert dieser Schleifer manches Kontaktproblem, das sonst kaum gelöst werden könnte (nach meinen Beobachtungen ergibt sich durch die dauernd hohe Digitalspannung bei allen Pukos, die vom Schleifer "verlassen" werden ein kleiner Funken, ähnlich dem Funken beim Lichtschalter, wenn gelöscht wird. Dieser Funken verbrennt die Oberfläche der Pukos mit der Folge, dass die Stromaufnahme des Schleifers schlechter wird. Und dieser "Funkenrückstand" wird durch den Reinigungsschleifer entfernt).

Viele Grüsse

Peter


hallo Peter,

ok. ich ging davon aus, dass Ihr die Schienenoberflächen abschleifen würdet. Dass die Pukos überhaupt gereinigt werden müssen, wundert mich aber. Ich bin zwar 2-Leiterfahrer, war aber früher immer etwas neidisch auf "Wechselstromer", da die ja - wie ich meinte - den "Selbstreiniger" (= Normalschleifer) für die Pukos hatten und dann noch 2 Schienen für den anderen Pol. Das hat sich inzwischen erledigt, nachdem die Kondensatorpufferung der Decoder möglich ist und Kontaktstörungen somit in der Praxis keine mehr sind. Die Theorie mit der Funkenbildung kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wenn der Schleifer einen Punktkontakt verlässt, hat er ja immer noch elektrische Verbindung zu mehreren anderen Pukos. Somit kommt es nicht zu einer Kontaktunterbrechung wie beim Lichtausknipsen und damit auch zu keiner Funkenbildung.
Gruss, Michael
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8

Donnerstag, 26. März 2009, 11:18

Zitat von »"Terry"«

Die Theorie mit der Funkenbildung kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wenn der Schleifer einen Punktkontakt verlässt, hat er ja immer noch elektrische Verbindung zu mehreren anderen Pukos. Somit kommt es nicht zu einer Kontaktunterbrechung wie beim Lichtausknipsen und damit auch zu keiner Funkenbildung.


Sobald ein Abstand zwischen Schleifer und Puko entsteht springt beim richtigen Abstand ein Funken, ich denke das wird im Fahrbetrieb fortlaufend passieren. Der Schleifer bewegt und verformt sich permanent im Betrieb.
Gruss Erwin,

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Terry

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9

Donnerstag, 26. März 2009, 14:04

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Zitat von »"Terry"«

Die Theorie mit der Funkenbildung kann ich allerdings nicht nachvollziehen. Wenn der Schleifer einen Punktkontakt verlässt, hat er ja immer noch elektrische Verbindung zu mehreren anderen Pukos. Somit kommt es nicht zu einer Kontaktunterbrechung wie beim Lichtausknipsen und damit auch zu keiner Funkenbildung.


Sobald ein Abstand zwischen Schleifer und Puko entsteht springt beim richtigen Abstand ein Funken, ich denke das wird im Fahrbetrieb fortlaufend passieren. Der Schleifer bewegt und verformt sich permanent im Betrieb.


Das würde aber bedeuten, Erwin, dass die gesamte Stromabnahme sehr labil wäre, was doch gerade im für den Mittelleiterkontakt nicht gelten soll - oder sehe ich da etwas falsch?
Gruss, Michael
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10

Donnerstag, 26. März 2009, 14:52

Hallo Michael

Dieser Artikel im Wikipedia hilft hoffentlich für das Verständnis weiter. Sobald ich zwei Elektrische Leiter voneinader trenne entsteht ein Funke, das elektrische Schweissen beruht auf diesem Prinzip, die Luft übernimmt die Leitung zwischen den beiden metallischen Leiter.
Bei Schalter die grosse Spannungen und Ströme schalten sind spezielle Funkenlöschvorrichtungen vorhanden.

Beim grossen Vorbild sieht man im Winter oft einen Lichtbogen zwischen Oberleitung und Stromabnehmer. Es ist genau dieser Effekt, bei der Modellbahn sind die Spannungen, Ströme und Abstände einfach entsprechend kleiner. Die Stromleitung geht statt von Metall zu Metall nun von Metall über die Luft zum Metall.
Gruss Erwin,

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Terry

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11

Donnerstag, 26. März 2009, 16:07

Erwin,
dass die Trennung eines elektrischen Stromkreises zur Funkenbildung führt ist doch unbestritten! Ich würde Dir ja gerne zustimmen, wenn Du mich davon überzeugen könntest, dass es zu solchen Stromunterbrechungen überhaupt kommt. Wenn ein Schleifer über die Pukos gleitet berührt er doch gleichzeitig - ich weiss nicht wieviele - mehrere Pukos. Verlässt er hinten den letzten, dann berührt er gleichzeitig vorne einen neuen. In der Mitte besteht aber zusätzlich noch Berührung zu einigen Pukos. Somit wird doch der Kontakt zu keiner Zeit unterbrochen. Wo also soll dann der Funke entstehen???
Gruss, Michael
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12

Donnerstag, 26. März 2009, 16:56

Zitat von »"Terry"«

Wo also soll dann der Funke entstehen???


Ich würde behaupten, dort wo ein Abstand zwischen Puko und Schleifer entsteht wo ein Funken überspringen kann wird er es auch tun, egal ob andere Kontakte sauber geschlossen sind oder nicht. Die Spannung ist in einem nicht kurzgeschlossenen Kontakt vorhanden und die möchte sich am Gegenpol ausgleichen.

Belegen kann ich es leider nicht, dazu bin ich in der Elektrotechnik zu wenig sattelfest.
Gruss Erwin,

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Terry

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13

Donnerstag, 26. März 2009, 17:57

Lieber Erwin, ich stelle mir folgendes Bild vor: Du hast eine Lampe, die Du mit einem Schalter ausschaltest. Wir sind uns einig, dass dann ein Funke entsteht.
Jetzt schalten wir parallel zu dem Schalter noch einen zweiten. Ist nur ein Schalter von den beiden eingeschaltet, leuchtet die Lampe. Schalten wir jetzt den zweiten Schalter ein, passiert überhaupt nichts, die Lampe leuchtet weiter. Schalten wir jetzt wieder einen der beiden Schalter aus, passiert wieder überhaupt nichts, die Lampe leuchtet weiter, da der Stromkreis durch den anderen Schalter ja geschlossen bleibt. Da aber der Stromkreis geschlossen bleibt, kann meines Wissens auch kein Funke entstehen, wenn einer der beiden Schalter ausgeschaltet wird, Ich bin zwar kein Elektr(on)iker sondern Arzt, ich müsste mich aber sehr täuschen, wenn ich hier Unsinn schreibe. Vielleicht könnte sich ja noch jemand Anderes aus dem Forum mit seiner Meinung einmischen!
Gruss, Michael
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14

Donnerstag, 26. März 2009, 18:29

Lieber Michael

Morgen versuche ich es in der Firma mit einem Fachmann abzuklären.

Meine Schlüsse habe ich zum Teil aus Beobachtungen gezogen. Sind die Oberleitungen mit Raureif oder Eis bedeckt so ziehen die Stromabnehmer teilweise sehr starke Funken, der Stromabnehmer hat zwei Schleifstücke die geschätzt um die 40cm auseinander liegen. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Funken nur dann entstehen wenn keines der Schleifstücke mehr Kontakt zur Oberleitung haben.

Ins gleiche Kapitel gehören für mich verschmutze Räder bei der Modellbahn, die ziehen bekanntlich auch Funken, selbst dann wenn noch andere Räder Kontakt zu den Schienen haben.

Vielleicht lässt es sich mit einem Versuch ermitteln ob meine Vorstellung den Tatsachen entspricht. Ein Versuchsaufbau mit Schleifer und Schiene lässt sich einfach machen, damit müsste sich feststellen lassen ob ein Funke springt wenn mindestens ein Puko kein Kontakt zum Schleifer hat. Die Stromaufnahme und der leitende Querschnitt müsste einen Einfluss auf die Funkenbildung haben, denke ich mir

Zum angesprochenen Thema passt noch das, es löst aber unsere Frage leider noch nicht.

Zum Beispiel mit den beiden Lichtschaltern, sind beide Schalter geschlossen fliesst auch Strom durch beide Schalter, öffne ich einen davon müsste nach meiner Überlegung zwangsläufig eine Funkenstrecke entstehen.
Gruss Erwin,

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15

Donnerstag, 26. März 2009, 19:36

Erwin, ich muss zugeben, die Frage ist tatsächlich sehr interessant. Je länger ich darüber nachstudiere, desto unsicherer werde ich! Du hast insofern Recht, als über beide Schalter Strom fliesst und entsprechend bei Unterbrechung eines Schalters eigentlich auch ein Funke entstehen müsste. Auch leuchtet mir ein, dass die Funken, die am Fahrdraht des Originals entstehen, auch nicht Stromunterbruch bedeuten. Das würde sich ja dann auch entsprechend bemerkbar machen. Es wäre sehr schön, wenn Du das irgendwie abklären könntest und ich bin gespannt auf Deine Antwort.
Gruss, Michael
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16

Donnerstag, 26. März 2009, 19:47

Sorry Erwin, aber mir ist gerade etwas eingefallen, womit Du den Fachmann noch konfrontieren könntest: Bei unserem Beispiel mit den zwei parallel geschalteten Schaltern bist Du ja der Meinung, dass Strom durch beide Schalter fliesst, wenn sie eingeschaltet sind. wenn wir nun ein Amperemeter in Reihe mit einem der beiden eingeschalteten Schalter legen, wird dieses aber keinen Strom messen, da es ja durch den anderen Schalter kurzgeschlossen ist. Die Sache wird immer verworrener!
Gruss, Michael
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17

Donnerstag, 26. März 2009, 20:24

Michael,

Im Schema oben ist das Amperemeter so eingeschlauft, dass der Gesamtstrom gemessen wird, unabhängig ob einer oder beide Schalter geschlossen sind. Im Schema unten kann ich den Strom über jeden Schalter einzeln messen. Sind beide Schalter geschlossen fliesst über jeden Schalter je die Hälfte des Gesamtstrom.

Gruss Erwin,

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18

Donnerstag, 26. März 2009, 21:33

Vielen Dank für die Skizze, Erwin. Ich sehe allerdings daraus, dass über das Amperemeter der Strom zur Lampe fliesst, wenn der Schalter offen ist. Dann kann das A-Meter auch den Strom anzeigen. Wird der Schalter geschlossen, leuchtet die Lampe weiter, das A-Meter zeigt aber 0, weil es über den Schalter kurzgeschlossen wird. Für den unteren Teil gilt, dass beide Amperemeter kurzgeschlossen sind, wenn nur ein Schalter geschlossen wird. Das Amperemeter müsste in Reihe mit dem Schalter angeschlossen werden und nicht parallel. Ich denke, mit den Amperemetern machen wir die Sache nur noch komplizierter. Am besten, wir konsultieren einen Fachmann, der uns diese interessante "Funken-Frage" klären wird. Bin sehr gespannt!
Gruss, Michael
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19

Donnerstag, 26. März 2009, 22:23

Michael,

Du bist ein aufmerksamer Leser. :D Das Schema war völlig falsch, Sorry, ich habe es korrigiert, jetzt sollte es stimmen. Gemeinsam bekommen wir es hin. :D
Gruss Erwin,

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Terry

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20

Donnerstag, 26. März 2009, 22:43

Genau so habe ich es gemeint, Erwin. Aber unsere Funken-Frage ist damit natürlich noch nicht eindeutig geklärt. Es wäre toll, wenn Du im Betrieb einen Fachmann fragen könntest. Mal sehen, wie es weiter geht!
Gruss, Michael
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