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Rene_W

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Beiträge: 250

Wohnort: Ostschweiz

Beruf: Elektromechaniker

41

Samstag, 2. Januar 2010, 10:10

Hallo in die Runde,

dem Begriff Billigmodell haftet ein negativer Beigeschmack an. Es ist nicht meine Absicht diesen negativen Beigeschmack rüberzubringen. Sondern, wie ich geschrieben habe, erachte ich es als richtig und wichtig, dass Doppelentwicklungen vom gleichen Vorbild, jedoch in einem völlig anderen Preissegment gemacht werden. Nur so kommen alle zum Zug, im wahrsten Sinne des Wortes. Ob eine Armbanduhr 60 oder 600 Franken kostet, beide können nur die Zeit anzeigen. Beide Uhren werden gekauft und die Käufer sind zufrieden. Billig oder teuer bedeutet nicht zwangsläufig schlecht oder gut. Es ist eine rein persönliche Entscheidung was einem die Ware wert ist.

Gruss
Rene_W
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11465

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Beiträge: 8 228

Geburtstag: 10. Dezember

42

Samstag, 2. Januar 2010, 14:27

So gesehen finde ich die Stromabnahme inkl. Schleppschalter beim neuen HAG-GTW eine ganz schlechte, veraltete Lösung. Im Digitalzeitalter ist die Stromabnahme von möglichst allen Achsen ein zwingendes "MUSS", alles andere taugt nur für die Vitrine - und eine solche habe ich nicht!
Was die Stromabnahme ab allen Achsen mit dem Digitalzeitalter zu tun hat, erschliesst sich mir hier nicht ganz. Indes möchte ich hier eine Lanze brechen für eine angeblich 'ganz schlechte veraltete Lösung mittels Schleppschalter': Nachdem sich bei mir das Pensionsalter noch etwas hinauszieht, und deshalb meine Züge noch ein bisschen länger halten müssen als bei Dir, bin ich ganz froh, dass in Lokmodellen noch etwas Mechanik wie Schleppschalter verbaut wird. Dieser funktioniert garantiert noch, wenn sich moderne Decoder längst in Rauch aufgelöst haben oder von keiner Software mehr verstanden werden... 8)
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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modellbahner

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43

Samstag, 2. Januar 2010, 15:56


Was die Stromabnahme ab allen Achsen mit dem Digitalzeitalter zu tun hat, erschliesst sich mir hier nicht ganz.


Ganz einfach: Im Digitalzeitalter sind "Stop-Funktionen" und Umschalter für vorauslaufende Drehgestelle bei Triebzügen nicht mehr zeitgemäss. Es ist daher wünschenswert, dass man so eine Funktion abschalten kann, sofern eine eingebaut wurde.
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gian

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Beiträge: 1 040

Wohnort: Europa

Beruf: :)

44

Samstag, 2. Januar 2010, 20:12

Hallo,
Was die Stromabnahme ab allen Achsen mit dem Digitalzeitalter zu tun hat, erschliesst sich mir hier nicht ganz. Indes möchte ich hier eine Lanze brechen für eine angeblich 'ganz schlechte veraltete Lösung mittels Schleppschalter': Nachdem sich bei mir das Pensionsalter noch etwas hinauszieht, und deshalb meine Züge noch ein bisschen länger halten müssen als bei Dir, bin ich ganz froh, dass in Lokmodellen noch etwas Mechanik wie Schleppschalter verbaut wird. Dieser funktioniert garantiert noch, wenn sich moderne Decoder längst in Rauch aufgelöst haben oder von keiner Software mehr verstanden werden... 8)
Schön wäre es, wenn alle Achsen für die Stromverwendung verwendet würden. Beim "Gleichstrommodell" wird immer jeweils nur das vordere Drehgestell zur Stromaufnahme verwendet. Im Digitalzeitalter kann man aber ruhig alle Achsen für die Stromversorgung beiziehen, auch die unter dem Motor und die in Fahrtrichtung hinten befindliche. Im übrigen fand ich das Modell, das ich am letzten Montag in Betrieb sah, sehr schön.

Schleppschalter haben bei einigen Modellen (z.B. Fleischmann) schon nach wenigen Jahren "schlepp"gemacht ;). Hingegen habe ich noch über 15 SX-Decoder von 1995 im Einsatz, damals in N-Modellen, heute in H0m und H0 Modellen und ein sterben dieser Decoder ist noch lange nicht zu abzusehen. Ja, gute Elektronik ist langlebiger, als viele "Amateure" meinen - nur weil in Billigstgeräten billigste Elektronikteile eingesetzt werden. Wie überall gibt es Gutes und Schlechtes und das häufig noch Preisunabhängig. Billig und Preiswert ist eben nicht dasselbe und auch in teuren Artikeln kann Billigstelektronik eingebaut werden (besonders europäische Hersteller oder was davon noch übrig geblieben ist, sind da sehr aktiv). Wichtig, ich schreibe über Elektronik, nicht über Modellbahnen - auf MOBA zutreffendes wäre rein zufällig ;) und nicht ganz auszuschliessen).

Freundliche Grüsse

Gian
Spur: H0 / H0m, Rocoline ohne Bettung, Bemo/Peco
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Unholz

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45

Samstag, 2. Januar 2010, 20:29

Ohne allzu stark abschweifen zu wollen, stellt sich mir als immer noch überwiegendem Analogfahrer da doch die Frage: Wie hält denn ein digitales Fahrzeug automatisch vor einem Rot/Halt zeigenden Signal? ?( Für mich ist es schon noch wichtig, dass das Fahrzeug wirklich stillsteht, wenn ein Signal das gebietet (sonst bin ich bald nicht mehr Modellbahner, sondern Crash-Spezialist ;) ).

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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11465

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Beiträge: 8 228

Geburtstag: 10. Dezember

46

Samstag, 2. Januar 2010, 23:40

Danke für die Aufklärung. Als Analogfahrer und bekennender Undigit habe ich von Elektronik eben keine grosse Ahnung. Ich bitte um Verzeihung falls ich irgendwelche elektronischen Bauteile verunglimpft haben sollte ;) Es ist einfach so, dass ich mich bis jetzt auf mechanische Elemente immer verlassen konnte, oder notfalls auch Reparaturen durchführen kann, da ich solche Sachen noch verstehe. Bei elektronischen Vorgängen stinkt es plötzlich mal und irgendwas ist für immer futsch... Daher mag ich es eben auf die altmodische Art.
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Terry

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47

Sonntag, 3. Januar 2010, 11:32

Wie hält denn ein digitales Fahrzeug automatisch vor einem Rot/Halt zeigenden Signal? ?( Für mich ist es schon noch wichtig, dass das Fahrzeug wirklich stillsteht, wenn ein Signal das gebietet (sonst bin ich bald nicht mehr Modellbahner, sondern Crash-Spezialist ;) ).
Stefan, es gibt zwei Möglichkeiten, wie eine digitale Lok automatisch vor dem roten Signal punktgenau zum Stillstand kommt. Voraussetzung ist die Einrichtung einer Bremsstrecke, die doppelt so lang sein muss, wie der längste Zug. In der Mitte dieser Bremsstrecke wird ein Kontakt platziert, der vom einfahrenden Zug aktiviert wird. Dies kann ein Reed-Kontakt, eine (Reflex-)lichtschranke oder sonst etwas sein. Dieser Kontakt schaltet nun über ein Relais den Fahrstrom ab und ersetzt ihn durch "Bremsstrom", der aus einem Bremsgenerator zugeführt wird. Dadurch wird der Bremsvorgang eingeleitet und die Lok kommt allmählich zum Stillstand. Damit sie genau vor dem roten Signal hält, muss entweder - je nach eingestellter Verzögerung - mit einer bestimmten Geschwindigkeit in die Bremsstrecke hineingefahren werden. Einfacher aber ist die Aktivierung einer "Bremsstrecke" im Decoder -in den gängigen Decodern möglich - , die genau auf den Zentimeter festgelegt werden kann. Dann spielt die Geschwindigkeit keine Rolle, selbst im Kriechgang fährt die Lok genau bis vor das Rotlicht. Fährt sie mit "voll power" ein, bremst sie entsprechend stärker und kommt an derselben Stelle zu Stehen. Ein Bremsgenerator kann gleichzeitig mehrere Bremsstrecken versorgen und ist somit erschwinglich. Geht das Signal wieder auf grün, dann schaltet besagtes Relais wieder von Bremsstrom zurück auf Fahrstrom und die Lok setzt sich mit der eingestellten Beschleunigung in Bewegung. Ich rede hier natürlich nur von der manuellen Steuerung, also ohne PC.
Gruss, Michael
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Alpenbahner

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48

Sonntag, 3. Januar 2010, 14:55

Hallo Zusammen

Ergänzen / korrigieren möchte ich ein obenstehendes Posting. Es ist kein Schleppschalter im GTW eingebaut, es ist eine Schleiferumschaltung, vermutlich, mittels Relais, zumindest dem Klick-Geräusch nach zu urteilen.

@Terry
Danke für diesen Exkurs. Es ist für mich das erste Mal, dass mir jemand das mit der Bremsstrecke so erklärt/bestätigt (ich fahre mittels PC und Rückmeldungen). Bei den Bremsstrecken z.B. in einem Bahnhof mit mehreren Gleisen, gibt es so mMn erheblichen Schaltungsaufwand, wenn man auf ganzer Perronlänge abbremsen will.(Ausser man fährt mit den Wagen mit Plastikachsen wie gewisse Leute mit der LGB) Nur genau das sagt einem kein Händler, weil die auf ihrem max. 2 Meter langen Vorführgleis das nie machen können und in der Regel auch keine Ahnung von praktischer Digitalbahn haben.


Um die Kurve zum GTW wieder zu kriegen: Hat niemand eine Soundvariante gekauft? Mich stört der Sound der Pfeife. Es müsste doch ein Zweiklanghorn sein, weil auf dem Dach sind ja je zwei Lufthörner drauf.
Freundliche Grüsse

Alpenbahner (Max)
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Terry

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Beruf: Hundefütterer

49

Sonntag, 3. Januar 2010, 16:51

Es ist kein Schleppschalter im GTW eingebaut, es ist eine Schleiferumschaltung, vermutlich, mittels Relais, zumindest dem Klick-Geräusch nach zu urteilen.
Das stimmt, jedenfalls bei der digitalen Variante. Ob der analoge GTW einen Schleppschalter zum Umschalten besitzt, entzieht sich meiner Kenntnis, kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen.
Bei den Bremsstrecken z.B. in einem Bahnhof mit mehreren Gleisen, gibt es so mMn erheblichen Schaltungsaufwand, wenn man auf ganzer Perronlänge abbremsen will.
Auch hier gebe ich Dir Recht, besonders wenn noch Einfahrtweichen oder Kreuzungen mit einbezogen werden. Ich hatte mal eine entsprechende Schaltung, die sogar in beide Richtungen funktioniert, ausgetüftelt. Da ist jede Einfahrtweiche volkommen vom Stromkreis abgetrennt und wird von einem doppelpoligen Umschaltrelais versorgt, das je nach Bedarf automatisch Brems- oder Fahrstrom
einspeist. Wenn da mal was passiert, werde ich wohl wieder genauso lange tüfteln müssen, bis es wieder funktioniert.

Hat niemand eine Soundvariante gekauft? Mich stört der Sound der Pfeife. Es müsste doch ein Zweiklanghorn sein, weil auf dem Dach sind ja je zwei Lufthörner drauf.
Die Lokpfeife ist auch bei mir monoton, allerdings stört mich viel mehr das laute Singen des simulierten Motorengeräusches während der Fahrt. Ich habe die Lautstärke vermindert (CV 63 von 64 runter auf 20). Allerdings ist dann die Pfeife des Fahrdienstleiters zu leise.
Gruss, Michael
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modellbahner

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50

Sonntag, 3. Januar 2010, 17:00

Mir hat kürzlich jemand Railroad und Co vorgeführt. Und wenn ich es richtig verstanden habe reicht da ein Belegtmelder pro Gleisabschnitt. Den Rest berechnet sich der Computer aus Lok- und Gleisdaten welche natürlich recht detailliert eingegeben werden müssen.
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Furttaler

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Beruf: Kfm Angest

51

Sonntag, 3. Januar 2010, 17:32

Ich könnte mir vorstellen, dass der Piko GTW nicht mal eine Innenbeleuchtung hat. Da warte ich lieber auf die 2. Serie des HAG GTW mit der Hoffnung, dass die erwähnten -wenn auch kleinen Mängel- behoben sind. Vermutlich dauert dies noch ne Weile, denn die erste Serie ist noch in vielen Geschäften zu sehen.

Grüsse

Sven/Furttaler
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Terry

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52

Sonntag, 3. Januar 2010, 17:34

Den Rest berechnet sich der Computer aus Lok- und Gleisdaten welche natürlich recht detailliert eingegeben werden müssen.
Meine Ausführungen beziehen sich nur auf manuellen Fahrbetrieb, also ohne PC, Christian. Zwar liebäugle ich schon lange mit einer PC-Steuerung, allerdings konnte ich mich bisher noch nicht durchringen, da meine ganze Verdrahtung incl. selbstgebasteltes Stellpult, Rückmeldungen etc. den Aufwand eines Umbaus nicht rechtfertigen würden. Sollte ich allerdings jemals in die Verlegenheit kommen, nochmal ganz neu anzufangen, dann wäre die Entscheidung pro PC schon gefallen.
Gruss, Michael
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Terry

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53

Montag, 4. Januar 2010, 10:36

Es gibt starke Konkurrenz für den HAG GTW: Die Firma PIKO wird das Modell 2011 auf den Markt bringen.
Während PIKO schon jetzt ordentlich die Werbetrommel rührt, finde ich den GTW von HAG noch nicht einmal auf der eigenen Homepage :shock:
Gruss, Michael
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Empedokles

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Wohnort: Zollernalb

Beruf: Arzt

54

Montag, 4. Januar 2010, 13:53

... mir als immer noch überwiegendem Analogfahrer ...

Den Analog-Meldungen schliesse ich mich hiermit an. Analog ist das, was ich überwiegend selbst verstehen und reparieren kann.
Da einige meiner Fahrzeuge jetzt über fünfzig Jahre alt sind, möchte ich in diesem Leben auch ein Analogfahrer bleiben und die weiteren Überlegungen der Erben-Generation überlassen.

Empedokles
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gian

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Wohnort: Europa

Beruf: :)

55

Montag, 4. Januar 2010, 23:07

Hallo,
Mir hat kürzlich jemand Railroad und Co vorgeführt. Und wenn ich es richtig verstanden habe reicht da ein Belegtmelder pro Gleisabschnitt. Den Rest berechnet sich der Computer aus Lok- und Gleisdaten welche natürlich recht detailliert eingegeben werden müssen.
Ich fahre seit Jahren mit Railroad & Co TrainController 7 Gold. Es ist richtig, dass es mit einem Belegtmelder pro Block geht, trotzdem empfehle ich z.B. für einen Block, der in beide Richtungen befahren wird, 3 Besetztmelder zu verwenden, in der Reihenfolge Stopp, Bremsen, Stopp. Damit das ganze funktioniert, müssen die Loks mit TrainController eingemessen werden. Das läuft vollautomatisch ab. Im weiteren gibt man an, nach wieviel cm nach der Trennstelle der Zug mit Bremsen beginnen soll und nach wie vielen cm er stoppen soll. Diese Parameter sind schnell erfasst und eine Toleranz von +- 5 mm ist problemlos erreichbar. Testeshalber habe ich ein kurzes Abstellgleis nur mit einem Melder/Block versehen und es funktioniert ebenfalls erstaunlich genau und zuverlässig.

Ich muss gestehen, wäre in den 90er Jahren die digitale Modellbahnsteuerung nicht gekommen, wäre die MOBA heute nicht mehr eines meiner Hobbys. Die Elektronik hat mich mein ganzes Leben lang interessiert und fasziniert, besonders die Musikelektronik/Aufnahmetechnik, aber auch die Computer haben mich von Beginn an fasziniert so dass ich (ausser den Laptops) nur meinen ersten IMB Clone mit 2 360 kB Floppys als "Fertiggerät" gekauft habe. Seither baue ich meine PCs selber nach meinen Bedürfnissen zusammen. Auch das digitale MOBA-System baue ich heute selber aus Bausätzen zusammen, letztes Projekt waren die beiden neuen Zentralen ZS1 von Stärz. Auch das Vorbild fährt heute Computergesteuert, warum soll man das nicht auch auf der eigenen Anlage machen. Mich fasziniert das auf jedenfall mehr als das Ausstellen von Modellen in Vitrinen und meine Modelle müssen mindestens so zuverlässig fahren wie die Originale. Darum ist eine einwandfreie Stromaufnahme von den Gleisen das A & O einer Modelleisenbahn, die mit realistischen Geschwindigkeiten fährt - nicht rast - und auch bei Langsamfahrt nicht stottert!
Darum gefällt mir der aktuelle GTW von HAG nicht, da kann das Gehäuse noch so schön und edel sein. Für mich zählen nur die inneren Werte, dabei ist es egal, ob die Umschaltung durch einen Schleppschalter oder ein Relais erfolgt - Tatsache ist dass die Stromabnahme nur vom vorderen Drehgestell erfolgt, sofern man nicht selber Hand anlegt.

Digitale Grüsse ;)

Gian
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Terry

Forumist

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Beruf: Hundefütterer

56

Montag, 4. Januar 2010, 23:51

Seither baue ich meine PCs selber nach meinen Bedürfnissen zusammen


Tatsache ist dass die Stromabnahme nur vom vorderen Drehgestell erfolgt, sofern man nicht selber Hand anlegt.




Hi Gian,

bei so viel technischem know how und bastlerischem Geschick sollte es für Dich doch eigentlich kein Problem darstellen, die beiden Drehgestelle zur gleichzeitigen Stromabnahme heranzuziehen. Hier der passende link:

GTW: Schleiferumschaltung im Zweileiterbetrieb überbrücken



Ich bin sicher, dass Dir der GTW nach diesem simplen Eingriff sehr gut gefallen würde. Obwohl sie alle sehr gut laufen, befindet sich unter meinen

24 HAG-Loks keine, die schöner läuft als der GTW.
Gruss, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terry« (5. Januar 2010, 00:01)

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Alpenbahner

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Wohnort: nähe Zürich

57

Dienstag, 5. Januar 2010, 08:28

Hallo Michael

Zitat

bei so viel technischem know how und bastlerischem Geschick sollte es für Dich doch eigentlich kein Problem darstellen, die beiden Drehgestelle zur gleichzeitigen Stromabnahme heranzuziehen. Hier der passende link:
GTW: Schleiferumschaltung im Zweileiterbetrieb überbrücken


Da hast Du sicher recht, da kann er. :lol:
Nur, mich hat es genervt, vor Allem beim Gedanken daran, was das Ding gekostet hat, dass nach ein paar cm langsamer Fahrt der GTW stehen geblieben ist. Ich weiss natürlich, dass meine Schienen im moment alles andere als sauber sind, da ich am Landschaftsbau bin, aber trotzdem.
Ich bin ja zuerst von einem Montagefehler ausgegangen, aber ein Telefonat mit Mörschwil am selben späten Freitagnachmittag, hat mich dann eines Besseren belehrt. Nie und nimmer wäre ich daraufgekommmen, dass es sowas heutzutags noch braucht. Schon bei meiner analogen Blocksteuerung von 1985 kam ein geschobener Zug vor Signal zum halten, ohne dass da was spezielles eingebaut werden musste. Hmm, man lernt nie aus :shock:

Betreffend Fahreigenschaften jetzt, kann ich dir voll und ganz zustimmen :thumbsup:

Gruss Max
Freundliche Grüsse

Alpenbahner (Max)
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gian

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Beiträge: 1 040

Wohnort: Europa

Beruf: :)

58

Dienstag, 5. Januar 2010, 20:36

Hallo,
bei so viel technischem know how und bastlerischem Geschick sollte es für Dich doch eigentlich kein Problem darstellen, die beiden Drehgestelle zur gleichzeitigen Stromabnahme heranzuziehen. Hier der passende link:

GTW: Schleiferumschaltung im Zweileiterbetrieb überbrücken

Ich bin sicher, dass Dir der GTW nach diesem simplen Eingriff sehr gut gefallen würde. Obwohl sie alle sehr gut laufen, befindet sich unter meinen 24 HAG-Loks keine, die schöner läuft als der GTW.
Den Link habe ich natürlich schon gelesen und es wäre auch kein Problem, den GTW zu verbessern (so wie ich allen meinen HAG und übrigen Loks gute Manieren beigebracht habe). Bei einem Preis >= 1000 CHF kann und darf das aber nicht Sache des Kunden sein, auch bin ich nicht bereit, für einen GTW soviel Geld auszugeben, das hat aber nichts mit HAG zu tun sondern damit, dass mir ein GTW nie so viel Wert ist - aber auch mit meinem Budget.

Der GTW von Max läuft nun tatsächlich einwandfrei, habe ich mit eigenen Augen 1:1 gesehen :).

Freundliche Grüsse

Gian
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59

Mittwoch, 6. Januar 2010, 10:14

... dass mir kein GTW aus dem Hause Piko ins Haus kommt (auch wenn Piko alt und Piko neu sich deutlich unterscheiden). :) :) Ein Sparschwein zum Erwerb eines HAG-GTW wurde breits aufgestellt, es fehlt nur noch eine vierstellige Summe (in SFR). Hoffentlich wird das Mörschwiler Unternehmen so alt, bis die erforderliche Summe beisammen ist!! :thumbsup: :thumbsup:


Ich finde, mit den schlechten Erfahrungen aus der Friedenszeit (so hiess das bis 1989 da drüben) die jetzige Piko abzuwatschen, ist unfair. Sowas riecht schrecklich nach Sippenhaft.
Neben dem unzähligen Hobby-Kram, für welches ich selbst mich nicht begeistern mag, hat Piko einiges an schönen Modellen, die nennen das ja «Classic» im Programm. RegioSchüttler, Desastro, den Fakks127, die Kalkwagen, die fahrenden Schrankwände ...
Und siehe da, manches von dem wird sogar noch in Deutschland produziert. Wahnsinn.

Je nachdem, wie lange du sparst und man in Sonneberg sich Zeit nimmt, den eigenen GTW aufzugleisen: Es könnte sein, dass andere dann schon GTW in (hoffentlich technisch einfach möglich – siehe Liliput FLIRT:() Doppeltraktion fahren, während du immer noch ansparst. :thumbsup:

Gelenkige Grüsse,

heineken
mfg,

heineken

»Niemand wirtschaftet das Netz herunter.« Hartmut M. im SPIEGEL-Gespräch, 6.8.2007
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litra_eg

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Beiträge: 1 115

Geburtstag: 1. September

60

Mittwoch, 6. Januar 2010, 11:15

... dass mir kein GTW aus dem Hause Piko ins Haus kommt (auch wenn Piko alt und Piko neu sich deutlich unterscheiden). :) :) Ein Sparschwein zum Erwerb eines HAG-GTW wurde breits aufgestellt, es fehlt nur noch eine vierstellige Summe (in SFR). Hoffentlich wird das Mörschwiler Unternehmen so alt, bis die erforderliche Summe beisammen ist!! :thumbsup: :thumbsup:


Ich finde, mit den schlechten Erfahrungen aus der Friedenszeit (so hiess das bis 1989 da drüben) die jetzige Piko abzuwatschen, ist unfair. Sowas riecht schrecklich nach Sippenhaft.
Neben dem unzähligen Hobby-Kram, für welches ich selbst mich nicht begeistern mag, ...


Och, der Desiro, die 180, die Kalkwagen, aber auch die Kalkwagen, die (Hobby-) 246 oder der (Hobby-) Hondekop sind doch gut.

Piko wegen der Ost-Vergangenheit nicht zu kaufen finde ich genauso albern, wie Märklin zu boykottieren, weil man Adams und Gaugele nicht abkonnte. Oder weil man koi Schwobe mog - de schwäddse immr so komisch.
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