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Freitag, 22. Januar 2010, 23:50

Ae4/4 Problem mit Schleifer, aber wieso ?

Guten Abend (oder Nacht wohl eher)

war gerade fleissig dabei meine alte Ae4/4 auf Digital umzurüsten, was soweit auch recht gut klappt: Nur hab ich komische Probleme mit dem Schleifer. Die Lok ruckelt regelrecht über die Gleise, bei Weichen ist meistens sofort Schluss... folgendes habe ich gemacht:

- Wenn die Lok steht einen direkten Knotakt vom Mittelleiter zum Anschluss in der Lok gemacht, Lok läuft dann weiter: Also unterbricht die Stromzufuhr vom Schleifer.
- Schleifer getauscht gegen einen neuen HAG 160062-90, beugleich mit demjenigen der zur Lok schon dazu war, brachte keine Verbesserung.
- Märklin Schleifer versucht, keine Verbesserung.
- Schleifer mit U-Scheiben unterlegt, auch keine Verbesserung.

zudem fällt mir auf, dass der Schleifer nur wenig unter der Lok hervorschaut und zudem krumm sitzt, ich kann aber weder am Fahrgestell noch am Schleifer irgendwas erkennen das mechanisch nicht in Ordnung wäre ?! Kennt sich jemand damit aus ?

Hier noch ein Bild zusammen mit der gestern umgerüsteten Re4/4 die absolut problemlos läuft:


Hilfe :cry:
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2

Samstag, 23. Januar 2010, 02:54

Der Schleifer der Lok rechts sieht aus als ob in der Mitte ein Knick nach oben besteht. Überprüfe doch einmal ob dem so ist, der Schleifer sollte schon gerade sein. Ansonsten noch den Zuleitungsdraht zum Schleifer kontrollieren ob der einwandfrei ist, kein Bruch oder schlechte Lötstelle.
Gruss Erwin,

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Unholz

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3

Samstag, 23. Januar 2010, 06:03

Ein Schleifer darf nicht "krumm sitzen" - er muss absolut plan liegen (auf einer wirklich flachen Tischplatte überprüfen, indem man eine Lichtquelle dahinter hält und von der Seite hinschaut - unten darf kein Lichtschein sichtbar sein) und auch parallel zu den Pukos geführt werden.

Ausserdem - bist du sicher, dass der Schleifer der Sünder ist? Die rechte Lok hat offenbar die berühmten brünierten Räder. Sollte zwar bei (analogem) WS-Betrieb kein Problem sein, aber...? 8|

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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11465

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4

Samstag, 23. Januar 2010, 08:55

Die rechte Lok hat offenbar die berühmten brünierten Räder. Sollte zwar bei (analogem) WS-Betrieb kein Problem sein, aber...? 8|
Nein, brünierte Räder sind bei AC wirklich kein Problem. Aber spontan fällt mir noch eine Fehlerquelle ein, die mir aufgrund 'Rogers heiterer Bastelstunde' ebenfalls begegnete und obgenannte Probleme verursachte:
Nico, hast Du an der Lok irgendwann man an den Kupplungen herumgeschraubt, insbesondere die originale Befestigungsschraube gegen eine andere ausgewechselt? Dies war bei mir der Grund, warum einige meiner Loks nicht sauber liefen: Der Schleifer stand - vor allem bei Weichen - an der Befestigungsschraube der Kupplung an und verursachte jeweils Kursschluss - falls du alles original beliessest in diesem Bereich, fällt diese Fehlerquelle aber weg.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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5

Samstag, 23. Januar 2010, 09:29

@ Cebu: Der Knick im Schleifer ist ganz normal, der muss an dieser Stelle nicht plan sein. Da befindet sich nämlich ein Loch, um an die Befestigungungsschraube zu kommen. Deswegen haben gewisse Schleifer (auch bei Märklin) vor und hinter dem Loch einen Knick nach oben, damit sich nicht etwa ein Punktkontakt im Loch "verfängt".
Der andere plane hat sowas nicht. Da muss der Schleifer - unschön - seitwärts "abgeknickt" werden, will man an die Befestigungsschraube mit einem Werkzeug. Geschmackssache, was besser ist, aber vermutlich nicht die Fehlerquelle in diesem Fall.

Ich für meinen Teil vermute eine Kabelbruch/oder unsaubere Verbindung Schleifergrundplatte-Kabel. Eventuell nochmals sauber löten, auch auf der Decoder-Schnittstellenseite.

Was passiert denn eigentlich genau? Bleibt die Lok nur stehen oder gibt es auch einen Kurzschluss?
Gruss
Peter

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6

Samstag, 23. Januar 2010, 10:13

Guten Morgen zusammen

Die Drehgestelle sind noch komplett original. Bezgl. der Verformung: Habe drei brandneue HAG Schleifer hier und die sehen allesamt so aus.
Der Schleifer ist auch gerade zu den Rädern und zu den Punktkontakten, zumindest soweit ich das von Auge sehen kann, es kommt aber nur zu einem Unterbruch und nicht einem Kurzschluss (die anderen Loks laufen fröhlich weiter).
Die Räder sehen in der Tat brüniert aus... sollte man die Tauschen ? Muss eh neue Haftreifen haben für diese Lok.

Die Lok wird digital mfx gefahren.
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Terry

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7

Samstag, 23. Januar 2010, 10:34

Nico, hast Du an der Lok irgendwann man an den Kupplungen herumgeschraubt, insbesondere die originale Befestigungsschraube gegen eine andere ausgewechselt?
Nico, wenn die provisorische Leitung, mit der Du den Puko mit dem Decoderanschluss verbunden hast, die Lok zum Laufen bringt, kann es eigentlich nur an der Verbindung zwischen Schleifer und Anschluss, also am Kabel oder an der Lötstelle liegen. Allerdings gebe ich Roger Recht, dass die Schraube an der Kupplung, die die Drehgestellblende befestigt und das ganze Drehgestell zusammenhält, ein neuralgischer Punkt ist. Bereits der verdrehte Einsetzen der Messingmuffe in die Deichsel (falls bei dieser Lok vorhanden ) könnte hier zu Problemen führen. Versuche es doch einfach mal ohne Deichsel bzw.Drehgestellblende.
Gruss, Michael
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8

Samstag, 23. Januar 2010, 10:35

Die Räder sehen in der Tat brüniert aus... sollte man die Tauschen ?


Wie Roger es erwähnt hat, bei AC ist das normalerweise kein Problem. Du kannst die Lauffläche polieren bis die Kupferbeschichtung hervortritt, dann hast du besseren Kontakt, sieht einfach nicht sehr schön aus. Die Verkablung zum Schleifer hast du überprüft?
Gruss Erwin,

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Terry

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9

Samstag, 23. Januar 2010, 10:43

Irgendetwas schein schief zu sein. Während bei der linken Lok das kupplungsnahe Rad fast zur Hälfte sichtbar ist, lugt bei der rechten Lok nur ein kleiner Teil des Rades unter der Blende hervor.
Gruss, Michael
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10

Samstag, 23. Januar 2010, 10:50

Ich habe keine Ae 4/4 zum Vergleich, was auffällt, es sind zwei komplett verschiedene Radblenden.
Gruss Erwin,

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Terry

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11

Samstag, 23. Januar 2010, 10:57

Ich habe keine Ae 4/4 zum Vergleich, was auffällt, es sind zwei komplett verschiedene Radblenden.
Der nächste Schritt wäre jetzt also der Tausch der Blenden, oder was meinst Du, Erwin?
Gruss, Michael
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12

Samstag, 23. Januar 2010, 11:00

Der nächste Schritt wäre jetzt also der Tausch der Blenden, oder was meinst Du, Erwin?


Würde ich sicher machen, ist schnell erledigt und zeigt ob es tatsächlich ein Problem ist.
Gruss Erwin,

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Terry

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13

Samstag, 23. Januar 2010, 11:04

Dann warten wir einfach ab, was uns Nico zu berichten hat 8)
Gruss, Michael
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14

Samstag, 23. Januar 2010, 11:41

Die Radblenden bei der Ae und bei der Re sind in der Tat optisch total unterschiedlich, wie gesagt kommt es nicht zu einem Kurzschluss sondern nur einem Unterbruch der Spannungsversorgung (Licht flackert, Motor stottert) oder eben einem Stillstand.
Die Räder am nicht angetriebenen Kasten hab ich mit Kontaktreiniger geputzt, merkbar besser wirds leider nicht. Ich hab die verschiedenen Schleifer die ich hier habe durchprobiert, das mechanische Bild ist durchgehend das gleiche. Der Kontakt und die Lötstellen sehen gut aus, kann auch keinen erhöhten Widerstand messen. Einzig der Umschalter Fahrleitung/Schleifer scheint ein wenig ausgeleiert zu sein, der lässt sich sehr leicht bewegen. Allerdings hab ich da bereits direkt überbrückt, was aber leider nichts gebracht hat.

Ich werd am Nachmittag der Lok mal direkt am Decoder ein Kabel anlöten und das aussen fix mit em Gleis verbinden, das zuerst für den Schleifer und dann wenn nötig noch für die Räder. Es kann auch sein, dass die Berührung wenn ich den Schleifer überbrücke die Lok wieder zum laufen bringt weil irgendwas anderes wieder Kontakt macht 8|

Nachtrag: es it definitiv irgendwas zwischen Gleis, Schleifer und Oberleitungsumschalter. Wenn ich von aussen ein Kabel lege das diese Dinge überbrückt, dann geht die Lok soweit einwandfrei.

Nachtrag 2: so hab nun direkt einen Draht an den Schleifer gelötet, ist jetzt etwas besser geworden aber nicht so gut wie bei den anderen Loks :S scheint aber nun irgendwie dran zu liegen, wie der Schleifer zum Gleis und im Drehgestell steht... ich seh da nur nichts was auffällig wäre.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Nico« (23. Januar 2010, 12:17)

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15

Samstag, 23. Januar 2010, 14:55

Wies aussieht hab ich den Schuldigen:
Es sind die HAG Schleifer die nichts taugen ?( hab einen neuen(!) HAG 160062-90 unter die Re4/4 geschraubt (die hat noch einen alten, ohne Schraubloch und etwas länger) und siehe da: die Lok spinnt genauso wie die Ae4/4 auch und das mit allen drei Ersatzschleifern die ich hier habe. Hab der Ae4/4 nun einen langen Märklin Schleifer verpasst (hatte zuvor nur mit einem kurzen getestet) und fährt schon um einiges besser...

gibts von HAG verschiedene Schleifer ?
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16

Samstag, 23. Januar 2010, 15:27

Hallo Nico

Bringe doch mal einen Tupfen Lötzinn auf die beiden Nieten auf, so dass der "Kopf" mehr vorsteht (Eine Niete ist hier grün markiert). So sollte es besseren Kontakt zur Kontaktplatte im Drehgestell geben. Dieses Problem hatte ich auch schon bei zwei Loks, und wurde so behoben.



Wenn dies nichts bringt (was mich erstaunen täte), würde ich den Schleifer direkt mit der Schnittstelle verbinden. (An der gelb markierter Stelle einen Draht anlöten).


Gruss Patrik
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17

Samstag, 23. Januar 2010, 15:32

ich hab einen der HAG Schleifer bereits direkt von der Niete an den Decoder gelötet, es wird zwar besser aber ist nicht wirklich gut... mit dem Märklin Schleifer scheints zu gehen.

Ich kann den Effekt auch mit der Re4/4 nachvollziehen, bau ich einen der neuen HAG Schleifer drunter läuft sie überhaupt nichtmehr sauber, mit dem alten und breiten Schleifer läuft die super :ooo
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Unholz

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18

Samstag, 23. Januar 2010, 17:19

Ich habe keine Ae 4/4 zum Vergleich, was auffällt, es sind zwei komplett verschiedene Radblenden.


Das allerdings ist richtig - die BLS-Ae 4/4 haben serienmässig andere Radblenden als die Re 4/4.

Mit Forumistengruss, Stefan
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Lidokork

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Wohnort: Liestal

19

Sonntag, 24. Januar 2010, 00:19

Hallo Nico

Ich kann den Effekt auch mit der Re4/4 nachvollziehen, bau ich einen der neuen HAG Schleifer drunter läuft sie überhaupt nichtmehr sauber, mit dem alten und breiten Schleifer läuft die super :ooo

wenn auf Deinem Bild einer der neuen HAG-Schleifer an der Ae 4/4 ist, dann könntest Du auch mal versuchen, die mechanische Schleiferspannung zu erhöhen. Biege dazu die beiden (bei neueren Schleifern) broncefarbenen Federn so, dass der Schleifer stärker gegen die Pukos drückt. Vielleicht hilft dies. Nachteil könnte sein, dass das Schleifergeräusch etwas lauter wird.

Viele Grüsse

Peter
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tonito

Forumist

Beiträge: 65

Wohnort: Bonstetten

20

Sonntag, 24. Januar 2010, 11:17

Hallo Forumisti

Habe mit den neuen Hag-Schleifern auch nicht immer gute Erfahrungen gemacht. Gewisse Loks stottern mehr als mit andern Schleifern und scheinen keine gute Kontaktabnahme zu haben. Ich wechsle dann entweder auf Roco-Flüsterschleifer oder einen alten Hag-Schleifer ohne Loch für die Befestigungsschraube. Wie unser Chef-Admin zudem schon richtig erwähnt hat, muss der Schleifer zudem wirklich plan sein (Überprüfung auch mit Lineal oder Geo-Dreieck möglich). Er sollte auch parallel zum Gleis stehen und eine gewisse gesteigerte Spannung haben.

Übrigens: Brünierte Räder bzw. deren kupfrige Laufflächen sind auch für WS-Fahrzeuge nicht gut, nämlich dann, wenn die Lok digitalisiert ist. Der Abbrand an den Rädern führt eben nach einer Reinigung relativ schnell wieder zur Verschmutzung. Daher habe ich alle Loks mit solchen Rädern auf Räder mit "glänzender" Lauffläche umgerüstet und bin nun zufrieden.

Grüsse Tonito
HO-Dreileiter, DCC, Zimo mit STP
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