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Hannes

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1

Montag, 28. Februar 2005, 17:35

Verbesserung der Stromabnahme

:D Hallo, ich komme aus Wien, bin neu hier und sehr erfreut, dass es nun auch ein HAG-Forum gibt. Allerdings bin ich im Unterschied zu vielen "Hag-Wechselstrom-Fans" ein überzeugter "Gleichstromer" und "Lenz-Digitalist". Von den nicht vorhandenen Stromabnahmeproblemen der Wechselstromgilde kann ich nur träumen.....welcher Gleichstrom - Hag-Fan hat praktikable Tips, wie sich die Stromabnahme bei Hag Maschinen verbessern lässt. Bin für alle Ratschläge dankbar.
Liebe Grüße aus Wien /hannes :D
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Unholz

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2

Montag, 28. Februar 2005, 20:26

Hallo Hannes,

Willkommen hier bei uns! Wenn ich mich nicht täusche (aber ich habs leider auf Anhieb auch nicht gerade gefunden ?( ), wurde das Thema hier auch schon irgendwo diskutiert. Die Tipps der Gleichstromer umfassen unter anderem:

- zusätzliche Verbindungslitze vom Masseschleifer am Laufdrehgestell zum Massepunkt an der Leiterplatte neben der verschmutzungs-/korrosionsanfälligen Federzunge beim Drehzapfen
- Ersatz der brünierten Räder durch solche mit blanker Lauffläche
- Ersatz eines Antriebsrades mit Haftreifen durch ein solches ohne

Falls Du Zugang dazu hast: solche Tipps gabs auch in der Schweizer Zeitschrift LOKI (<http://www.loki.ch>) Nr. 1/2003 ab S. 30.

Gruss, Stefan
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Hannes

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3

Mittwoch, 2. März 2005, 15:11

Hallo Stefan - danke für die prompte Antwort und guten Ratschläge; habe gleich versucht, einige umzusetzen. Die Verbesserung hat sich aber in Grenzen gehalten. Unsicher bin ich mit dem Ersatz des Antriebsrades - welche Seite soll ich nehmen "masseseitig" oder die andere ? Gibt es Erfahrungen, wieviele Hartreifenräder zur Erhaltung der Zugkraft notwendig sind - bzw. auf wieviele kann man verzichten ? Und wie sind diese anzuordnen ? Wegen der brünierten Räder werde ich mit Mörschwil in Verbindung setzen -habe einige Hag-Loks mit solchen.....
"Loki" - habe ich gleich direkt geordert -freu mich schon auf die erste Lieferung.
Ich hoffe, dass sich auch andere Gleichstromdigitalisten melden - oder bin ich alleine mit diesen Problemen?
Liebe Grüße aus Wien/hannes
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Unholz

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4

Mittwoch, 2. März 2005, 17:21

Hallo Hannes

Tja, wenn ich jetzt wüsste, ob und wie man hier ein Bild einfügen kann... ?(: Gib mir doch mal per E-Mail (unholz"at"cyberlink.ch) Deine Mailadresse durch, dann schicke ich Dir die Abbildung aus dem oben zitierten LOKI-Beitrag, wo das auszuwechselnde Antriebsrad bezeichnet ist. Mit drei verbleibenden Haftreifenrädern sollte die Zugkraft eigentlich erhalten bleiben.

Ich meine aber, dass der Ersatz der brünierten Räder durch solche mit blanker Lauffläche im Digitalbetrieb fast noch mehr bringen sollte.

Uebrigens: beim LOKI-Verlag müsstest Du eigentlich jenes Heft auch noch einzeln bekommen (vielleicht sogar als Geschenk, wenn Du gleich ein Abonnement geordert hast :wink:).

Gruss, Stefan
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Hannes

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5

Montag, 7. März 2005, 12:13

Ich werde das mal probieren und berichten. Bei meinen ersten Versuchen, die Stromabnahme zu verbessern, habe ich sämtliche Haftreifenräder getauscht - das Ergebnis war hinsichtlich der Stromabnahme "himmlisch", bezüglich der Zugkraft aber "teuflisch" gering.... :twisted: Die brünierten Räder werde ich tauschen, sobald die Mörschwiler die blanken (ich nehme an, die sind vernickelt/verchromt) liefern. Zum Abziehen der Räder benütze ich den von Fohrmann - leider ist dieser nur "zweibeinig". Der früher von der Firma VERBECK hergestellte "dreibeinige" war besser, weiß jemand ob dieses nützliche Gerät noch in der Schweiz erhältlich ist ?
Liebe Grüße aus Wien :) hannes
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6

Freitag, 18. März 2005, 19:34

Artikel aus Loki-Heft bitte allen verfügbar machen

Das Problem der schlechten Stromabnahme der Zweileiter-Hag-Lokomotiven wurde ja schon oft angesprochen; unter anderem im Loki-Heft, das weiter oben schon mal erwähnt wurde.
Da ich dieses Heft jedoch nicht mehr habe und da sicher noch etliche andere Hag-Zweileiterfahrer mit diesem leidigen Stromabnahme-Problem kämpfen, erlaube ich mir die Frage, ob man diesen sehr guten und nützlichen Artikel aus dem Loki-Heft von anno dazumal hier nicht nochmals abdrucken könnte - oder ihn über einen Link auf irgendeiner anderen Seite hier abrufen könnte.
Wer kann helfen?

Vielen Dank

Stefan
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Unholz

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7

Freitag, 18. März 2005, 19:54

Re: Artikel aus Loki-Heft bitte allen verfügbar machen

Zitat


Da ich dieses Heft jedoch nicht mehr habe und da sicher noch etliche andere Hag-Zweileiterfahrer mit diesem leidigen Stromabnahme-Problem kämpfen, erlaube ich mir die Frage, ob man diesen sehr guten und nützlichen Artikel aus dem Loki-Heft von anno dazumal hier nicht nochmals abdrucken könnte - oder ihn über einen Link auf irgendeiner anderen Seite hier abrufen könnte.


Hallo Namensvetter

Ich könnte ihn an sich schon einscannen und auf meiner Homepage zugänglich machen - aber das wäre dann vermutlich auch gerade der sicherste Weg, um sich mit dem LOKI-Verlag urheberrechtlichen Ärger einzuhandeln. :cry: Hmmm..., mal sehen, was sich machen lässt.

Gruss, "der andere Stefan" :wink:
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8

Freitag, 18. März 2005, 20:20

Vom einen Stefan also an den andern Stefan:

Um es klar zu machen: Ich brauche den Artikel nicht für mich.
Aber beim Durchstöbern durch dieses Forum bin ich wiederholt auf Stellen gestossen, die sich mit dem Stromabnahme-Problem (vor allem bei Zweileiterloks) befassen. Ich (Depp) habe schon selber diesbezüglich eine Antwort geschrieben; aber das muss ja nun wirklich nicht sein, dass jeder hier immer wieder dasselbe Problem zum Thema macht und immer wieder dieselben Ratschläge erteilt. Deswegen, dachte ich, wäre es gut, wenn man den Loki-Artikel hier nochmals "verlinken" oder abdrucken könnte.

Gruss also unter Namensvettern (und Hag-Freaks)!
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Unholz

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9

Sonntag, 20. März 2005, 19:53

Artikel aus LOKI 1/2003

Also, ich habe mal probiert, das LOKI-Heft auf den Scanner zu legen. Wer schon versucht hat, ein dickes altes Buch auf einen Fotokopierer zu legen, ahnt wohl einigermassen, wie das Resultat herausgekommen ist... :cry:

Die drei Seiten können hier (hoffentlich...) betrachtet und heruntergeladen werden:





Und nochmals meine besten Grüsse mit der Bitte um Verständnis an den betreffenden Autor und den LOKI-Verlag - soll nicht wieder vorkommen!

Gruss, Stefan
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Hannes

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10

Dienstag, 22. März 2005, 17:37

?(: Bitte - bitte: Jahrgang und Heftnummer bekanntgeben; Der Loki-Vertreiber meinte, ohne diese Angaben könne er nicht viel machen.....ob ich ihm zumuten würde, jedes einzelne Heft nach diesen Beiträgen durchzusuchen. :roll:
Besten Dank und herzliche Grüße aus Wien/hannes
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Hannes

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11

Dienstag, 22. März 2005, 17:50

:oops: ups - gerade entdeckt, dass die Nummer/Jahrgang doch schon weiter oben stehen......brauche scheinbar eine neue Brille; bin tief zerknirscht und gelobe in Zukunft genauer zu schauen.... :wink:
Schöne und erholsame Ostertage!
hannes
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12

Donnerstag, 24. März 2005, 06:51

Folgendes Bild zeigt, wie und wo man am Laufdrehgestell das Massekabel anlöten muss. (Da es sich nur um ein "Übungsstück handelt, sind die Räder bruniert; bei einer richtigen Lok sollte man die silbern glänzenden Räder einbauen.)


Sodann seht ihr hier, wie man das (schwarze) Massekabel am Motorblock anlötet: (Kleiner Tipp: Das Anlöten des Kabels an der Schraube geschieht am einfachsten, wenn man die Schraube für die Lötarbeiten aus dem Motor ausbaut.)


Und hier nochmals dasselbe in braun mit einem DrehstromMotor.


Gruss Stefan Burkhard
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13

Mittwoch, 30. März 2005, 08:09

Und da wir uns hier schon mit der Verbesserung der Stromabnahme befassen, möchte ich noch ergänzen, dass auch die Ae 6/6 (für Zweileiterbetrieb) diesbezüglich zu optimieren ist. Beim Laufdrehgestell nimmt sie nämlich auf der mittleren Achse keinen Strom ab.
Die Schwierigkeit besteht darin, einen Stromabnehmer zu machen, der die seitlichen Bewegungen der Achse in Kurven mitmachen kann und trotzdem immer fein und elastisch am Spurkranz bleibt. Mit einem Federstahldraht lässt sich das jedoch leicht lösen. Wenn der Federstahldraht lange genug ist, dann federt er fein und elastisch. Wer es nachbauen will, muss darauf achten, dass der Federdraht keinen Kurzschluss mit den Masseteilen der Lok (Schraube, Drehgestell) macht und auch beim Überfahren von Weichen kein Kurzschluss mit den Schienen entsteht; der Federstahldraht darf also nicht zu fest in Richtung der "Kamera" steigen.
Wenn man den Draht aber erst mal richtig gebogen hat, dann läuft die Lok einwandfrei! Ohne Ruckeln und Stottern!


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14

Mittwoch, 30. März 2005, 14:27

Vielleicht nerve ich ja mit meinen Bildern und „Weisheiten“ bereits den einen oder andern von euch; aber weil ich mich selber eben auch schon über die an sich sehr guten - besonders in mechanischer Hinsicht(!) - Hag-Lokomotiven geärgert habe, weil sie etwas weniger gut in Bezug auf ihre Stromabnahme konstruiert wurden, möchte ich denselben Ärger den anderen Freaks ersparen helfen. Denn es kann ja nicht sein, dass eine Lok, die 600 Franken und mehr kostet, auf der ersten Weiche stehen bleibt! Im Grunde genommen muss der ambitionierte Modelleisenbähnler da nachholen, was man in Mörschwil vergessen hat: Eine saubere Stromabnahme und auch Stromführung in der Lok drin gewährleisten!
Zum Glück ist es gar nicht so schwer, dieses Ziel zu erreichen. Das zeigen hoffentlich schon die oberen Texte und Bilder der anderen Forumsteilnehmer.
Aber selbst bei „schwierigen“ Lokomotiven, wie zum Beispiel einer zweimotorigen Re 6/6, die an 6 Rädern Haftreifen hat, kann man die Stromführung sicher und zuverlässig bewerkstelligen.
So kann man zum Beispiel den beweglichen Massepunkt (=grosse Schraube in der Mitte des Bildes) des mittleren und seitlich beweglichen Drehgestells mit einem (hier grauen) Kabel sauber an die Masse des Lokrahmens führen.
Damit ihr es besser sieht, habe ich die braunen Flexprint-Flachkabel der beiden DsM hier etwas nach oben geschoben.


Im Normalfall sieht es nämlich in der Lok drin ein bisschen aufgeräumter aus: (Links und rechts "liegen" die beiden Treiber für die Motoren, die aus Platzgründen hier schräg eingebaut wurden; der Lokdecoder selber befindet sich links auf dem "Tischchen" über der beweglichen Schraube des mittleren Drehgestells.


Ähnliche Tipps gelten natürlich auch für andere Lokomotiven: Zum Beispiel kann man bei der Ae 4/7 (der neuen Generation) ein zusätzliches Massekabel zum Drehgestell der beiden Vorlaufachsen machen - und schon fährt die Lok wesentlich besser. (Davon habe ich jetzt einmal kein Bild.)

Wer aber all die hier gegeben Anregungen und Ratschläge bei seinen Loks konsequent umsetzt, der wird bald einmal feststellen, dass Hag-Lokomotiven in Bezug auf die Stromabnahme anderen Produkten ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen sind. Und zwar auch bei Zweileiter-Betrieb!

Viel Freude also am Tüfteln, Bauen und "Tunen" eurer Loks.

Stefan Burkhard
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15

Mittwoch, 30. März 2005, 19:26

@Stefan

Ich danke dir herzlich für deine ausführlichen Berichte!

Das Massekabel vom Drehgestell ist sicherlich ein Muss. Für diejenigen die nicht digital fahren reicht das bereits vollkommen (eigene Erfahrung....)
Die Lokm läuft schon wesentlich besser als vorher nach diesem kleinen "Eingriff" den ich nur empfehlen kann!

Gruss
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Unholz

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16

Mittwoch, 30. März 2005, 19:40

Ich muss Stefan Burkhard energisch widersprechen bzw. "beruhigen": Mich nervst Du in keinster Weise mit Deinen Beiträgen, obwohl ich nicht Gleichstromfahrer und damit eigentlich nicht betroffen bin. Aber genau für solche Tipps wurde dieses Forum geschaffen, und wenn HAG es selber nicht schafft, dieses Problem für satte 600 Franken Kaufpreis zu lösen, dann dürfen wir umso mehr froh sein, wenn geschickte Bastler (diesen Ausdruck bitte keinesfalls negativ verstehen!!) zeigen, wie man es macht.

Also nur weiter so, von "Nerven" kann wirklich keine Rede sein!

Gruss, Stefan Unholz
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modellbahner

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17

Mittwoch, 30. März 2005, 19:42

Kleiner Hinweis: Das Problem ist bei Hag (einigen Personen, vielleicht nicht allen) durchaus bekannt. Die Idee mit dem Massekabel wurde scheinbar auch schon diskutiert.... ?(:
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18

Dienstag, 12. Juli 2005, 21:55

Vielen Dank für die Tipps. Habe jetzt mal eine ältere gebrauchte Re 4/4 II gekauft, an der ich mal pröbeln kann, ohne gleich eine neue zu "versauen". Übrigens Friho bietet einen Bogen mit Stromabnahme-Schleifern an.

http://www.friholenk.ch/
(Unter lieferbare Modelle/Zubehör)

Werde mir mal einen bestellen und bei der Ae 6/6 einbauen. Die ist ganz schlimm, bei jeder Delle im Gleis bleibt sie stehen. Hat jemand von euch schon Tipps zum umrüsten der Ae 4/7 (139)? Die läuft von allen am schlimmsten! Kabel vom Laufdrehgestell ziehen? Oder muss man da anders vorgehen? Hat jemand von euch diese schon optimiert? Diese ist besonders kurvenempfindlich! Bleibt praktisch in jeder stehen. Wenn die Gleise 100% sauber sind, dann gehts einigermassen. Aber sonst kann ich sie nicht mehr laufen lassen, braucht zuviel Nerven!

Vielen Dank! Gruss Christoph
Grüsse Chris..
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19

Mittwoch, 13. Juli 2005, 15:49

Welches Schienen- und Stromsystem verwendest du?

Solltest du mit DCC fahren, so würde ich dir gleich den Lenz-Gold-Decoder im Zusammenhang mit dem Power 1 empfehlen. Das wäre nämlich der einfachste Weg, deiner Lok "Manieren" beizubringen.

Wenn du ein anderes Stromsystem verwendest, so musst du wohl oder übel noch etwas basteln. Sieh zu - es ist immer dasselbe - , dass du nach Möglichkeit alle Massepunkte miteinander verbindest. (Dasselbe gilt natürlich auch für alle Stromabnahmepunkte der isolierten Räder im Zweileitersystem.)

Auf folgendem Bild siehst du zum Beispiel, wie ich noch ein zusätzliches (schwarzes) Massekabel zum zweiachsigen Vorlaufdrehgestell hinuntergezogen habe. Dieses ist relativ leicht zu machen: Vorlaufdrehgestell ausbauen, Kabel daran anlöten und Kabel in der Lok an einen Massepunkt löten.



Ansonsten gilt einfach all das, was bereits in diesem Kapitel an anderen Orten gesagt wurde.

Gruss Stefan B.
Zweileiter DCC, Lenz, TrainController Gold 7.0
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20

Mittwoch, 13. Juli 2005, 16:15

Hallo Stefan, vielen Dank für den Tipp! Ich habe GL und diese Lok ist mit Hag ESU Decoder. Werde mal das Massekabel vom Vorlaufdrehgestell ziehen. Hoffe, ist dann einiges besser!

Vielen Dank!

PS: Gratuliere zu deinen Umbauen, die sehen höchst professionel aus. ebenso alles schön aufgeräumt.
Grüsse Chris..
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