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modellbahner

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201

Sonntag, 13. Juni 2010, 17:54

Bei mir drängt sich ein Verdacht auf: Könnt ihr euch nun vorstellen wieso das Modell trotz fertiger Gehäuse bei HAG nie in die Serienproduktion ging? Wohl noch zu viele Unklarheiten bzw noch zu erledigende Entwicklungsarbeit...
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202

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:08

Bei mir drängt sich ein Verdacht auf: Könnt ihr euch nun vorstellen wieso das Modell trotz fertiger Gehäuse bei HAG nie in die Serienproduktion ging? Wohl noch zu viele Unklarheiten bzw noch zu erledigende Entwicklungsarbeit...

Genau dieser Gedanke ging mir durch den Kopf, nach den Schwierigkeiten mit den BLS Bt und den Bm 4/4 habe ich volles Verständnis warum HAG von dieser Technologie Abstand nimmt. AGRU hat klar bewiesen, das Know How um ein Produkt zur Serienreife zu bringen haben sie nicht.
Gruss Erwin,

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203

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:12

Hat die Kurzkupplung noch einen anderen Vorteil als die Trennbarkeit der beiden Fahrzeughälften?
Die beiliegende Deichsel ist zu kurz... (wahrscheinlich als "Vitrinendeichsel" gedacht), damit geht R2 nicht und der Faltenbalg müsste ziemlich stark gekürzt werden. Mit den NEM Schächten und einer Standard Kupplung ist der Abstand wiederum viel zu gross, deshalb das Gebastel...

Als Misere würd ich das Ganze nicht bezeichnen, ich bezweifle aber das mit diesem Teilesatz vorher je ein zufriedenstellendes Modell gebaut wurde, dabei müssten ja zahlreiche Probleme erkannt worden sein...
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204

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:17

habe ich volles Verständnis warum HAG von dieser Technologie Abstand nimmt.
Wieso denn? Hui und Co können auf dieser Technologie Basis doch einwandfreie Produkte Herstellen... und die beiden bisherigen Steuerwagen sind von der Qualität her (bis auf das zu hohe Drehgestell) ebenfalls sehr gut Gelungen...
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modellbahner

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205

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:20

Ja, aber man muss eben sehen, dass der Aufwand dazu recht gross ist und damit der Preis nicht mehr unbedingt dem Resultat entspricht. Hui ist nicht einfach so sehr teuer. Kommt hinzu, dass solche Projekte bei HAG vermutlich einen relativ grossen Teil der Ressourcen wegfressen, die man für anderes besser gebrauchen kann.
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206

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:31

Als Misere würd ich das Ganze nicht bezeichnen, ich bezweifle aber das mit diesem Teilesatz vorher je ein zufriedenstellendes Modell gebaut wurde, dabei müssten ja zahlreiche Probleme erkannt worden sein...

Es wurde versprochen das Modell fährt problemlos R2 und ist in einem gemeinsamen Bautag fertig gestellt. Nichts davon stimmt und mit den unveränderten Originalteilen ist das Modell schlicht nicht betriebsfähig, deswegen ganz klar eine Misere.
Wieso denn? Hui und Co können auf dieser Technologie Basis doch einwandfreie Produkte Herstellen... und die beiden bisherigen Steuerwagen sind von der Qualität her (bis auf das zu hohe Drehgestell) ebenfalls sehr gut Gelungen...

Die Technologie ist auch nicht das Problem, sondern die von AGRU angebotenen Modelle. Die Bt von HAG haben teils komplett verzogene Gehäuse, HAG hatte enorm Schwierigkeiten diese Modelle in gewohnter Qualität zu produzieren, die Unzulänglichkeiten des Bm 4/4 sind hinreichend bekannt, einfach so, nur weil es Spass macht wurde das Gehäuse nicht überarbeitet.

Und ganz klar, das Preisleistungsverhältnis für den ABDe 4/8 stimmt für mich überhaupt nicht. Und was ich noch klarer mit ja beantworten kann, so etwas würde ich besser und professioneller auf die Beine stellen. Ist übrigens auch nicht schwierig, ein Prototyp muss aus den Teilen aufgebaut sein die in der Serienproduktion verwendet werden und nicht aus irgendwelchen Teilen die gerade verfügbar sind. Ein völlig dilettantisches, amateurhaftes Vorgehen. Sorry, diese klaren und harten sind wirklich notwendig.
Gruss Erwin,

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Unholz

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207

Sonntag, 13. Juni 2010, 18:48

Hmmm... - interessante Kontroverse. An sich möchte ich die SPS-Technologie weder missen noch verteufeln, denn sie hat uns Modelle bzw. Varianten gebracht, auf die wir sonst noch jahrelang bis ewig hätten warten können (Bm 4/4 II und diverse Steuerwagen von HAG/AGRU, ferner die verschiedenen Fahrzeuge von Sigg und Hui).

Aber es lässt sich nicht leugnen, dass wir hier am Anfang einer Entwicklung stehen und deshalb als eine Art Beta-Tester Freuden und Leiden jedes Erstbestellers teilen (Erwin, das erging vor sehr vielen Jahren der BOAC mit der "Comet" und der Swissair mit der "Coronado" auch nicht anders... ;) ). Wobei mir übrigens die Bm 4/4 II nicht sooo schlecht gelungen scheint, wie das von einigen hier geschrieben wird - und dasselbe gilt weitgehend für die diversen Steuerwagen.

Beim ABDe 4/8 bin ich aber inzwischen auch ernüchtert. Die tolle Arbeit der Thread-Teilnehmer (Dumeng, Erwin, Roger, Richard u.a.) möchte ich ausdrücklich loben und verdanken - dass aber derart viel Aufwand und Pröbeln nötig sein würde, hat im Herbst 2009 niemand offengelegt! :thumbdown: Dementsprechend ging wohl nicht nur ich davon aus, dass nach einem eintägigen Baukurs auch Normalos wie ich über einen fahrtauglichen Doppelpfeil in Fast-HAG-Qualität verfügen würden - aber davon kann offensichtlich keine Rede sein. Schade! ;(

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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208

Sonntag, 13. Juni 2010, 19:10

Wobei mir übrigens die Bm 4/4 II nicht sooo schlecht gelungen scheint, wie das von einigen hier geschrieben wird - und dasselbe gilt weitgehend für die diversen Steuerwagen.

Stefan,

Das Resultat ist in der Tat nicht so schlecht, frag aber einmal bei HAG nach wie viel Mühe es sie gekostet hat diese Modelle herzustellen. Beim HAG Bt hatte ich diverse Exemplare in den Fingern die wegen komplett verzogenen Gehäusen in der Not mit doppelseitigem Klebeband am Chassis befestigt wurden. Viel Freude wenn so etwas geöffnet werden muss.

Meine Motivation um am ABDe 4/8 weiter zu bauen, muss ich erst einmal wieder aufbauen.
Gruss Erwin,

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11465

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209

Sonntag, 13. Juni 2010, 21:44

Meine Motivation um am ABDe 4/8 weiter zu bauen, muss ich erst einmal wieder aufbauen.

Aha...nun bist Du dran mit dem Rappel...nachdem ich mich aufgefangen habe. Allerdings bin ich immer noch an der Inneneinrichtung und seinen Freunden. Ich hatte dieses Wochenende gerade mal eine Viertelstunde Zeit um am ABDe zu bauen (10 Minuten davon waren erneute Demontage der Inneneinrichtung) Die weiteren 5 min. wendete ich für eine Zwischenwand auf. Davon muss ich noch ein paar machen.

Allerdings sehe ich den weiteren Schwierigkeiten a la Dumeng (im Moment noch) gelassen entgegen. R2 (wieviel ist das in cm?) muss ich meinem Pfeil nicht zumuten. Aber auch ich werde wohl noch mit unvorgesehenen Problemen zu kämpfen haben....

Nur Mut Erwin, ich habe meinen Frust auch wieder überwunden. Das schaffst Du auch! 8)
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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210

Sonntag, 13. Juni 2010, 22:36

R2 (wieviel ist das in cm?)
Bei Mätrix C-Gleis ist R2 = 437.5mm
Bei Tillig HO-Elite R21 = 425mm

Da muss die Büxe durch, zumal bei Mätrix die Weichen R2 und bei Tillig R21 haben...

Aber immerhin ist jetzt ein Teil des Triebwagens tiefer gelegt... mit "Original Triebwagenräder" aus dem alten HAG 152 Triebwagen... die haben einen Raddruchmesser von 11.2mm. Sieht schon um einiges besser aus.
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211

Montag, 14. Juni 2010, 08:11

Nur Mut Erwin, ich habe meinen Frust auch wieder überwunden. Das schaffst Du auch! 8)

Kein Problem, erst muss ich mir alle Teile von HAG und HRF besorgen damit das Teil vernünftig aussieht. Bis dann bin ich auch wieder motiviert weiter zu bauen, einen Werkstatt Samstag werde ich auch einlegen müssen um alle Unzulänglichkeiten auszukorrigieren.
Aber immerhin ist jetzt ein Teil des Triebwagens tiefer gelegt... mit "Original Triebwagenräder" aus dem alten HAG 152 Triebwagen... die haben einen Raddruchmesser von 11.2mm. Sieht schon um einiges besser aus.

Ist nicht die Höhe der Zapfen falsch? Ich muss sowieso die Position der Rastnasen im Gehäuse genau ausmessen, damit kann die Höhe der Lagerzapfen richtig festgelegt werden.
Gruss Erwin,

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212

Montag, 14. Juni 2010, 09:57

Ist nicht die Höhe der Zapfen falsch?
Wenn das so einfach wäre... Ich hab die Höhe der Zapfen genau auf die Höhe des Motordrehgestells abgeglichen (auf 1/10mm genau), nur ist das Resultat nicht das Gewünschte... Bei einer HAG Lok ist der Höhenunterschied der Auflage vom Drehgestell Zapfen zur Auflage der Radblende vom Motordrehgestell 3mm, gemessen an einem Chassis, die Auflage für das Laufdrehgestell ist da ja höhergelegt. Nur bei dem Triebwagen Ist der Unterschied keine 3mm, ich kann das nicht so genau Messen, aber ich komme auf 2,2mm. Aber das ist auch nicht das Problem, der Wagen ist an beiden Enden gleich hoch, bezogen auf die Farbtrennlinie Blau / Beige (so ungefähr halt). Das ganze Teil ist zu hoch... wenn jetzt die Blenden vom Motordrehgestell so modifiziert werden das der Kasten tiefer liegt, steht der Rest vom Motordrehgestell am Chassis an (und Wahrscheinlich der Motor am Dach)
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11465

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213

Montag, 14. Juni 2010, 11:29

Beim Vorbild sind ja die Räder an den äusseren Wagenenden kleiner als an den inneren Enden. Habt ihr das nun auch nachgebildet? Bzw: Treten eure jetzt genannten Höhenprobleme dadurch auf, weil ich die AGRU-Originalteile modifiziert oder ausgewechselt habt? Langsam wird mir bange, vor allem, da meine Inneneinrichtung langsam das von mir geforderte Niveau erhält.... ;(
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214

Montag, 14. Juni 2010, 12:06

Beim Vorbild sind ja die Räder an den äusseren Wagenenden kleiner als an den inneren Enden. Habt ihr das nun auch nachgebildet?
Ja, das hab ich eigentlich gemacht. Die Höhendifferenz hab ich am Laufdrehgestell korrigiert. Da die Re 460 Räder grösser sind als die Speichenräder, wird der Triebwagen damit auch höher, allerdings nur um 0,4mm. Die Höhe stimmt aber um einiges mehr nicht, da ist sonst noch was nicht ok. Ich bin mir immer noch am überlegen, wie ich das vernünftig Messen kann, eventuell ein USB Mikroskop an einen Höhenreisser schrauben...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Dumeng« (14. Juni 2010, 12:13)

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215

Montag, 14. Juni 2010, 12:17

Ich beziehe mich nochmals auf dieses Foto von Dumeng. Die Bleche haben unterschiedliche Höhen, wenn das bei den Rastnasen im Gehäuse nicht berücksichtig ist, dann ist völlig klar woran es liegen muss. Heute Abend werde ich das genau überprüfen.
Gruss Erwin,

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11465

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216

Montag, 14. Juni 2010, 18:11

Ich beziehe mich nochmals auf dieses Foto von Dumeng. Die Bleche haben unterschiedliche Höhen, wenn das bei den Rastnasen im Gehäuse nicht berücksichtig ist, dann ist völlig klar woran es liegen muss. Heute Abend werde ich das genau überprüfen.
Die Bleche sind (bei meinem Exemplar) gleich hoch bei den Übergängen. Aber da die Räder beim Motordrehgestell anders aufgehängt sind als beim inneren Laufdrehgestell ergibt sich (bei meinem Exemplar) ein Höhenunterschied beim motorlosen Teil:


Der Motorwagen selbst steht schön waagrecht:



Allerdings hat der Motor noch ein wenig zu wenig Bewegungsfreiheit (Dumeng nannte das schon). Einerseits beschränken die Trittbretter das Ausschwenken, anderseits möglicherweise die Kabelbefestigungsschrauben im Innern. Das führerstandseitige Drehgestell hingegen schwenkt sehr schön aus. Eine weitere kleine Hürde ist folgende: Ich brachte frontseitig auf einer Seite einen Kupplungsnormschacht an, wie dies beim Drehgestell so vorgesehen ist. Geht nicht: Der Kupplungsschacht steht am unteren 'Frontblech' an. Also: weg damit. Ein Selbstbauhaken mit Draht und entsprechendem Befestigungsblech muss angefertigt werden. Darauf, dieses Teil zu konstruieren und zusammenzulöten freue ich mich eigentlich noch drauf. Aber ob Stefan oder andere Snap-tite-ready-to-run-Modellbauer ebenso darüber freuen würden - ich denke nicht. Jedoch möchte ich keinesfalls darauf verzichten, einen weiteren Steuerwagen an den ABDe 4/8 hängen zu können.

Bei der Inneneinrichtung bin ich mit diesen zwei Abteilen fertig: Einerseits das 1. Klass-Abteil mit den Liliput-Sitzen. Anderseits das originale AGRU-2.Klass-Abteil. Dieses wurde wie vorgenannt weinrot lackiert, die Sitzlehnen schwarz abgesetzt, der Boden grau bemalt. Da ich mit den Zwischenwänden nicht zufrieden war (aus dem einfachen Grund, da sie fehlen, bzw. einseitig durch kurze Stehwändchen nur angedeutet waren) fertigte ich die Zwischenwände selbst an. Dabei ritzte ich mit dem Messer die Zwischentüren ein. Diese erhielten ein Fenster, das ich aus dem Plastik ausschnitt. Die Türen wurden dann silbern bemalt. Auf der Seite, wo die Stehwand an den Sitzreihen angedeutet ist, schnitt ich die Wand ab. Dort übernimmt die dort bestehende Unterteilung im Gehäuse nun diese Aufgabe. Dazu musste das cremefarbene Gehäuse dort innen weiss angemalt werden. Den mittigen Spalt im Gehäuse füllte ich mit einem passenden 'Türstück' aus Polysterol aus, das ich an die Sitzreihe klebte (siehe Bild - hinterer Einsatz linkes 'Türstück'). Auf diese Weise sieht man von aussen eine schöne weisse Zwischenwand mit Alutür. Die zwei feinen Spalten, wo Gehäuse und Türstück ineinandergreifen sieht man praktisch nicht. Dadurch passt das Inneneinrichtungsstück unverwechselbar in das Gehäuse. Natürlich kann es weiterhin jederzeit herausgenommen werden.

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Dany

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217

Montag, 14. Juni 2010, 18:59

Roger, so wie du das hier jeweils in Worten beschreibst, die beim Lesen auch noch Spass machen (nein, keine Schadenfreude) leidet man ja als Unbetroffener schon ein wenig mit. Ich kann dir nur das nötige Durchhaltevermögen bis zum Schluss wünschen.
Das wird schon noch, deine und die Mühe der anderen hat das nicht weniger als verdient. Jedenfalls sehe ich mehr Fortschritte als Rückschritte!
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11465

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Geburtstag: 10. Dezember

218

Montag, 14. Juni 2010, 19:21

Aber da die Räder beim Motordrehgestell anders aufgehängt sind als beim inneren Laufdrehgestell ergibt sich (bei meinem Exemplar) ein Höhenunterschied beim motorlosen Teil:

Stopp, halt, zurück!!! Ich muss mich korrigieren und bei AGRU entschuldigen! Ich hatte das Gehäuse nicht ganz richtig eingeklipst. Beide Fahrzeugteile sind schön eben und passgenau gleich hoch! (Ich vermute, dass Erwin und Dumeng so viel an dem Teil herummurksten, bis es schief werden MUSSTE :wink:

Danke Dany für deinen Zuspruch. Du siehst: Es hat schon gewirkt! :thumbsup:

Nun ist der weitere Zusammenbau nur noch ein Kinderspiel 8) :whistling: :D
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219

Montag, 14. Juni 2010, 19:52

Stopp, halt, zurück!!! Ich muss mich korrigieren und bei AGRU entschuldigen! Ich hatte das Gehäuse nicht ganz richtig eingeklipst. Beide Fahrzeugteile sind schön eben und passgenau gleich hoch! (Ich vermute, dass Erwin und Dumeng so viel an dem Teil herummurksten, bis es schief werden MUSSTE :wink:

Während dem du wie wild an deinem Exemplar herumfuhrwerkst und Leute für etwas beschuldigst das sie gar nicht getan haben, habe ich in der Zwischenzeit seriöse Arbeit geleistet und weiss genau, genau gleich hoch können sie gar nicht sein. :thumbup:

Das du dein Gehäuse nicht richtig aufgesetzt hast, dürfte selbst einem Blinden nicht entgangen sein, so gross kann der Fehler gar nicht sein. 8)

Beim Träger für den Motor besteht eine Höhendifferenz von Motor zu Laufdrehgestell von 1.2mm. Im Gehäuse ist sie auf die Auflagefläche gemessen 1.7mm, das Fahrzeug steht also 0.5mm schief, das dürfte aber kaum sichtbar sein. Die Differenz zwischen beiden Hälften sollten bezogen auf die Chassis 1.2mm betragen, sind aber effektiv 1.5mm, das ist bloss 0.3mm. Hingegen liegt die Aussparung für den Blechlappen am Ende des Motorteils um weitere 0.4mm zu wenig tief, das ergibt dann 0.7mm Höhendifferenz zwischen beiden Teilen und die ist sichtbar. Der zu hoch liegende Auflagepunkt kann ich noch zurücksetzen, dann dürfte es tatsächlich am Schluss stimmen. Von den Massen her gesehen muss es so sein, dass der Teil mit dem Motor etwas höher liegt.

Mein Modell ist bezüglich Drehgestellen und Rädern immer noch im Originalzustand. Ich bin nämlich Profi und verändere nicht ein Dutzend Parameter und wundere mich am Schluss warum nichts mehr passt. Das machen typischerweise Lehrlinge und Wissenschaftler. :D Auf die Frage was hast du gemacht erhalte ich immer eine meiner Lieblingsantworten, ich weiss es nicht, keine Ahnung, ich habe gedacht und ein unschuldiges Schulterzucken. :thumbdown:

Lange Rede kurzer Sinn, die verbindliche Basis ist die Auflagefläche des Bleches im Gehäuse, ab dort ist die Distanz zur Radunterkante zu bestimmen, die Vorgabe ist das Motordrehgestell, der Rest lässt sich viel einfacher anpassen. Am einfachsten die Bodenbleche einsetzten, von der Unterkante des Bleches zur Radunterkante messen, Höhendifferenz zwischen Motordrehgestell und Laufdrehgestellen beachten.
Gruss Erwin,

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ginne2

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220

Dienstag, 15. Juni 2010, 06:01

und verändere nicht ein Dutzend Parameter und wundere mich am Schluss warum nichts mehr passt. Das machen typischerweise Lehrlinge und Wissenschaftler.
Pah Roger - die Angriffe werden heftiger - das solltest Du keineswegs so stehen lassen :D :D

Auf der anderen Seite ist es schon bemerkenswert, diesen Thread zu verfolgen. Es ist wirklich interessanter Lesestoff. Dass man wegen eines solchen Teils sich nervlich fertigmacht (und dann von Kollegen wieder "aufgebaut" wird) und trotz aller Rückschläge immer wieder weitermacht (ich hätte das Teil vermutlich aus Verzweiflung schon in den berühmten Leinbach geworfen) spricht für das Durchhaltevermögen der "Bastler" - Entschuldigung - "Erbauer". :roll: ;)

Wegen der paar Millimiter Höhendifferenz werdet ihr aber doch hoffentlich nicht resignieren? Ich freue mich schon auf weitere Bau- und Katastrophen-Berichte :rolleyes: ;) :) :)
MfG Günther
sUimeA
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