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11465

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1

Samstag, 27. Februar 2010, 14:50

Auslauf für den Breuer

Erste Schritte

Wie ich bereits früher irgendwo in den unendlichen Weiten des Forums einmal angetönt hatte, regt sich in meinen Gehirnwindungen, Abteilung 'Träume und Phantasien', schon seit längerem der Wunsch, wieder einmal anlagebauerisch tätig zu werden. Als dann der kleine Breuer-Traktor herauskam, gewann mein Sehnen ein Gesicht: Neben anderen, immer wieder ins Unterbewusstsein drängenden Modellbahnthemen (ein See-Anstoss ist ein solches Beispiel) entschloss ich mich ein Industrie-Diorama zu verwirklichen. Dabei sollte ein durchgehendes gerades Werksgleis den Anschluss an weitere Module ermöglichen (vielleicht eben mal eines mit Seeufer), während abzweigende Weichen zu verschiedenen Betrieben führen sollten. Markant an diesem Modul sollten die grösstenteils im Strassenbelag eingelassenen Schienen sein. Ich weiss zwar, dass ich mir damit nicht unerheblichen Mehraufwand aufhalse, aber genau diese Herausforderung reizt mich eben. Trotz mehr oder weniger anhaltender Motivation zum Bau meiner Wunschgedanken, schob ich die Realisierung immer wieder vor mir her. Es fehlte mir einfach der letzte Anstoss.

Aber irgendwann verliess ich das Coop-Bau-Center nicht mehr, ohne Abgabe einer Holzbestellung und füllte den Zettel tatsächlich aus: Für die Deckplatte, und somit die Grösse des Moduls, wählte ich ein Mass von 60x120 cm. Meine Überlegungen über die Modullänge und -Tiefe waren vielfältig und wurden immer wieder geändert. Ob sich dieses Mass als Ideal erweist, wird man sehen.
Nachdem die Ausführung meiner einfachen Holzbestellung im Baumarkt zu einer wahren Odysee auswuchs. (es führte aber zu weit, das ganze Theater aufzuschreiben bis ich endlich mein Holz hatte....nur soviel: Nachdem ich mein Material nach Irrungen und Wirrungen endlich zwei Wochen nach der Bestellung beieinander hatte und es nunmehr seit gut weiteren zwei Wochen bei mir herumliegt, erhielt ich vorgestern ein Telefon des Schreiners, dass mein Holz nun abholbereit im Baumarkt sei...... aber das ist nur der Schluss der Geschichte. Hoffe ich jedenfalls)

Da ich vorausschauenderweise davon ausging, nach diesem Industriemodul könnte ich das Bedürfnis haben weitere identische Segmente daran anzureihen, bezog ich gleich Material für drei solcher Module. Die Idee ist, dass es einacher ist, die Segmente im Rohzustand anzupassen, als wenn man beim fertiggebauten Teil passende Zapfen und Löcher bohren muss, damit das Nachbarmodul angeschlossen werden kann.

Heute nun endlich konnte ich mich überwinden, einen Modulkasten zusammenzuschrauben. Wie gesagt: Bei der Deckplatte handelt es sich um 12mm starkes Birkensperrholz. Die Seitenwände, aus identischem Material, sind 15mm stark und 10 cm hoch. Verschraubt wurden die Teile mit Kreuzschlitzschrauben der Dimension 4x35. Die Schrauben setzte ich im Abstand von 7 und 8 cm. Das dürfte stabil genug sein, um einen Elefanten draufzustellen. Aber so mag ich's. Leider wird das Segment dadurch kein Leichtgewicht, aber ich habe ja Freunde, die mir tragen helfen können. :D



So sieht das nach dem Zusammenschrauben aus. Natürlich muss der Kasten noch seitliche Eingreiföffnungen und weitere Löcher für die Kabeldurchführungen erhalten. Zusätzlich werde ich mit Holzdübeln versuchen stirnseitige Passzapfen einzulassen. Und letztendlich soll eine zusätzliche Verschraubung mit Flügelmuttern die unabsichtliche Trennung der Module verhindern.

Dann noch ein paar Abschlussarbeiten und das Industriesegment war fertig:



....naja, noch nicht ganz fertig.....aber man sieht wenigstens, was es werden soll!........waaas? das sieht man auch noch nicht ???. Ich denke, ihr habt einfach zu wenig Phantasie :rolleyes: :rolleyes: ;) .

-wird fortgesetzt-
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2

Samstag, 27. Februar 2010, 16:28

Hallo Roger

Freut mich, dass du dir eine neue Aufgabe aufgehalst hast. :thumbup:

Markant an diesem Modul sollten die grösstenteils im Strassenbelag eingelassenen Schienen sein.
Kann man daraus schliessen, dass du ein vernünftiges Gleissystem verwenden willst? :thumbsup:


Gruss Patrik
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11465

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3

Samstag, 27. Februar 2010, 16:54

Kann man daraus schliessen, dass du ein vernünftiges Gleissystem verwenden willst? :thumbsup:
Jawoll: Selbstverständlich kommt ein Zweileitergleis zum Zug. Vermutlich fällt meine Wahl (aufgrund der Weichen) auf Tillig. Nicht, dass ich grundsätzlich vom Märklin-System abrücke, aber mit diesen Segmenten möchte ich zur Abwechslung mal meinen Gleistromloks etwas Auslauf gönnen. Davon besitze ich immerhin auch eine Handvoll....aber bis ich zum Schienenlegen komme vergeht noch ein Weilchen.
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4

Sonntag, 28. Februar 2010, 10:14

Hallo Roger

hast Du den Rahmen nur verschraubt oder auch noch verklebt?

Für die Modulverschraubung habe ich mir die Teile von Hobby-Ecke Schuhmacher bestellt, Artikelnr 00629 (die Webseite ist eine Katastrophe...)



Gruss Dumeng
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Re 460

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Beruf: Schreiner, Hüsler-Nest Monteur

5

Sonntag, 28. Februar 2010, 10:42

Der Unterbau sieht sehr gut aus.:thumbsup:
Wenn Du so weiterarbeitest, wird die Anlage garantiert ein Erfolg. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bauberichte.
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11465

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6

Sonntag, 28. Februar 2010, 10:53

hast Du den Rahmen nur verschraubt oder auch noch verklebt?

Ciao Dumeng,
Er ist nur verschraubt. Das reicht und ist stabil genug. Danke auch für den Link. Ich denke aber, dass ich auf Schumacher-Hightech verzichte und kostengünstig eine ebenso gute Variante mit hier handelsüblichen Artikeln bewerkstelligen kann. ;)

...und danke auch für das frühe Kompliment....anhand der rudimentär zusammengeschraubten Kiste bereits auf eine tolle Anlage zu schliessen ist lieb - aber auch ziemlich verwegen. :D
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11465

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7

Donnerstag, 25. März 2010, 11:55

Und schon ist seit dem letzten Beitrag wieder ein Monat vergangen, ohne dass sich Wesentliches getan hat. Ja, gut inzwischen wurden die Kästen mit seitlichen Langlöchern verssehen, die als Handgriffe dienen. Die Stirnfronten wurden ebenfalls mit Pass-Holzzapfen (und entsprechenden Gegenlöchern), sowie mit Gewindeverbindungen versehen (allerdings nicht mit Produkten aus der Hobbyecke Schuhmacher, sondern aus - viel banaler und preiswerter - der Hobby-Ecke Coop-Baucenter 8) ). Drei eingeklebte Schlossschrauben wurden pro Stirnseite angebracht. Am Gegenstück wird das Gewinde mit Flügelmuttern fixiert.



Jetzt präsentieren sich die drei Module jungfräulich vor mir und warten bis ich (auf Packpapier) einen Gleisplan einzeichne. Ich möchte eigentlich erst nur das mittlere Modell bearbeiten, so dass der Streckenverlauf auch erst dort definitiv geplant wird.....allerdings, wenn ich doch schon alle drei Kästen beisammen habe, könnte man die Fortsetzung ja wenigstens mal überdenken... :D :D :D

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8

Sonntag, 16. Mai 2010, 18:49

Bei Hassler Profile habe ich Schienenprofile gefunden die speziell geeignet sind um in Strassen einzulassen, zu finden unter Tramgleis für H0/H0m/H0e. Anwendungsbeispiele finden sich hier .
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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11465

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9

Sonntag, 16. Mai 2010, 23:38

Super, Erwin, danke!

Das ist die Lösung, bzw Vereinfachung für meine Modulpläne. :thumbsup: Werd ich mir zulegen!!

Leider will Tillig ihre neuen, verbesserten Weichen erst liefern, wenn die alten abverkauft sind. Daher ist bei meinem Projekt noch nichts weiter geschehen. Anderseits: Wenn Tillig den Bogen überspannt weiche ich auf ein anderes System aus. Und: Warten lohnt sich manchmal: zum Beispiel mit mit Erwins Tipp der Hassler-Schienen... 8)
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10

Montag, 17. Mai 2010, 12:07

Das ehrt mich sehr, dass Ihr die Hassler-Tramschienen als Lösung anseht und auch verwenden wollt.
Die Idee habe ich vor einigen Jahren Rolf Hassler unterbreitet und seitdem fertigt er immer mal wieder nach Wünschen bzgl. der Masse für seine Kundschaft ein paar Schienen an, siehe auch http://www.tramgleis.ch.vu/
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Wer mehr über diese Materie wissen möchte: www.containercars.ch
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11

Samstag, 24. Juli 2010, 22:27

Lange ist es ruhig gewesen in diesem Thread. Der Gründe gibt es viele: Zunächst wollte Tillig ihre neuen Weichen nicht liefern, dann, als sie dann häppchenweise eintrafen, waren meine ganzen Kräfte dem AGRU ABDe 4/8 gewidmet. Und nicht zuletzt setzen die niedrigen Kräfterecourcen meinem Tatendrang enge Grenzen. Langer Rede, kurzer Sinn: Nachdem der ABDe nun endlich fertig ist, krame ich das Breuer-Projekt wieder hervor. Ob es sich um ein Strohfeuer handelt oder nicht, wird sich weisen.

Erst nachdem ich mich hier wieder einlas, kam die Erinnerung an die Hassler Tramgleisprofile wieder :oops: . Indes hatte ich mich ja schon vor Monaten mit Flexgleisen und Schienenprofilen von Tillig eingedeckt. Der Vorrat an diesem reicht vermutlich bis in alle Ewigkeit. Also werde ich wie ursprünglich geplant, mich mit diesem Hersteller herumschlagen.

Nachdem ich heute die drei Modulplatten unter dem Bett hervorgekramt und etwa 3 Kilo Staub abgesaugt habe, schraubte ich die Teile im Wohnzimmer zusammen und legte das geplante Gleisbild provisorisch auf die Bretter:



Ganz untätig war ich bezüglich Breuer-Projekt auch in den letzten Monaten nicht gewesen. So fiel mir bei einem Besuch in Deutschland Kibris Überladekran in die Hände. Diesen baute ich akkurat zusammen und alterte ihn dezent. Lediglich das Wellblechdach ist erst grundiert. Aber bei mir wird ja nie was ganz fertig ;(
Ebenso habe ich die Holzflächen mit Packpapier eingeschlagen, um darauf den Gleisverlauf aufzuzeichnen. Heute merkte ich, dass dies keine so gute Idee war, denn um den Schall zu dämmen wollte ich die Flächen zunächst mit Kork beziehen. Leim und zufällig grössenmässig passende Korkplatten liegen schon seit Beginn der Materialbeschaffung bereit. Zeit also, endlich mal was in dieser Richtung zu tun: Im Treppenhaus (um meine Teppichbeläge zu schonen ;) ) trug ich den Baukleber von 'Forbo' mit einem groben Spachtel auf. Diesen Leim habe ich noch nie verwendet, aber gemäss Aufdruck sollte er sich auch für Kork eignen. Erstaunt war ich über die dickflüssige Konsistenz des Klebers. Und es war wie immer: Zuwenig Leim für alle drei Platten und zuviel für zwei: bei der zweiten Platte trug ich etwas zuviel auf, so dass die Masse beim Pressen aus allen Fugen quoll und ich eine grössere Sauerei veranstaltete.... :thumbdown: :huh:

Nun gut. Das dritte Modul benötige ich eh noch nicht (das zweite eigentlich auch nicht, aber da ich eh am Kleben war, ging das im Gleichen)

Nachdem der Leim angetrocknet war zeichnete ich mittels Kugelschreiber das parallel zur Frontseite verlaufende Hauptgleis ein. Anschliessend legte ich die Tilligweichen auf und markierte das gewünschte Gleisbild. Dazu musste ich zunächst mal die von mir bei Experimenten beschädigte schlanke Weiche reparieren, was Lötarbeiten erforderte.
Beim Auflegen der Weichen werde ich diese tüchtig quetschen und ziehen müssen, so dass sie das gewünschte Gleisbild zeigen. Durch die 'gschtabige' Bauweise der Tilligschienen ist dies (vermutlich) im geforderten Masse möglich. Hoffentlich leidet die Funktionalität der so zu Flexweichen verurteilten Teile nicht. Natürlich konnte ich die Weichen noch nicht definitiv aufkleben. Dazu ist erst mal der Antrieb mit den nötigen Löchern zu verwirklichen.... (Wäre ein schönes Ferienprojekt gewesen, aber bekanntlich sind diese bei mir übermorgen zu Ende :cry: ).

Schliesslich legte ich die verschiedenen Schienen (provisorisch auch teilweise solche von Märklin) nochmals ordentlich auf den Kork, sodass der Gleisplan auf den Bildern gut, und nun schon fast definitiv sichtbar wird.



Dann war die Luft für heute auch schon wieder draussen.
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12

Sonntag, 25. Juli 2010, 16:45

Ergebnis der heutigen Arbeit:

5 Weichen verlegt: :)

1 Weiche zerlegt: :(
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ginne2

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13

Sonntag, 25. Juli 2010, 19:50

1 Weiche zerlegt:
mal was anderes: Fahrbahn für Fahrzeuge mit flexibler Spurweite :thumbsup: ;) (falls noch nicht erfunden, reklamiere ich hiermit Patent) ;)
MfG Günther
sUimeA
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14

Sonntag, 25. Juli 2010, 21:01

Falls ihr wissen wollt, was tatsächlich passiert ist, dass die Weiche so aussieht: Ich hatte das Modul hochkant hingestellt, um an der Unterseite zu arbeiten....naja, da fiel sie natürlich um. Ausgerechnet auf die Weiche (Märklin Gleismaterial ist deutlich stabiler, das hätte die weggesteckt :thumbsup: ). Damit sah sie aber noch nicht so aus.....die gezeigte Form erhielt die Weiche erst, als ich sie zurechtbiegen wollte :oops: ....

:D :D :D
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15

Dienstag, 27. Juli 2010, 08:06

Deine Rangieranlage gefällt mir sehr gut. Einmal mehr hast Du eine sehr gute Hand, die Gleisanlagen so anzulegen, dass sie glaubwürdig wirken :thumbsup:

Besonders gefällt mir die Kreuzung aus den beiden gebogenen Schienen :thumbup:

Ich freue mich schon auf die weiteren Updates :D
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16

Dienstag, 27. Juli 2010, 12:58

Als Fan von Rangieranlagen finde ich dieses Projekt auch "supercool". :thumbsup:
Ich verstehe aber nicht genau den Sinn der Gleisverbindung nach dem Ladekran. Dient die zur Umfahrung von einem oder zwei Wagen?

Thomas
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17

Dienstag, 27. Juli 2010, 21:52

Ich verstehe aber nicht genau den Sinn der Gleisverbindung nach dem Ladekran. Dient die zur Umfahrung von einem oder zwei Wagen?

Thomas, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen: Genau dazu dient die Verbindung. Ohne diese kann ich keine Wagen beim Stumpen (mit der Drehbühne) versorgen, ohne dass die Lok nachher eingesperrt ist. Ob der Ladekran aber schlussendlich tatsächlich dort hinkommt, wo ich ihn zur Dekoration jetzt provisorisch hingestellt habe, weiss ich noch nicht.

Die wahre Herausforderung beginnt aber erst (vor allem aus elektrischer Sicht: Die kleinen Schienenverbinungen auf der Verzweigungsfläche dürfen ja keinen Kurzschluss verursachen):



Wenn ich daran denke, dass dies alles eingepflastert wird, ahne ich, dass dies erst der Beginn einer Serie Abende mit rauchendem Kopf sein wird. :rolleyes:

@Urs,
Klät das Bild, die Frage, ob ich unter die Gleisbauer gehe? :D
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18

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:32

Danke Roger, es klar :)

Ich wünsche viel Erfolg beim Bau der Kreuzung und warte neugierig auf die Fortsetzung.
Wenn ich noch einen Tipp einbringen dürfte: Wenn eh alles eingepflaster wird, würde ich eine Pertinaxplatte (gibt's z.B. bei Pusterla) nehmen und als Mittelteil für die Kreuzung verwenden bzw. die Schienenteile mit Lötwasser anlöten. Vorab muss aber noch die Polarität durch abfräsen der obersten Schicht geregelt werden.
Siehe auch ab ca. Mitte dieser Seite:
http://www.swr.de/forum/read.php?5,20674,20674,quote=1

Grüsse
Urs
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19

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:44

Urs, das mit der Pertinax-Platte von Pusterla ist eine gute Idee. Allerdings ist nicht das Befestigen der Schienen das Problem, auch nicht der elektrische Anschluss der einzelnen Teilstücke (eben: aufgrund der Aufpflästerung kann man da mit Kabel und Lötstellen ziemlich wüten), sondern der Umstand, dass bei der Original-Kreuzung ein kleiner Teil der inneren Schienenverbindungen aus Kunststoff ausgeführt ist. Nämlich dort wo der Spurkranz, bzw. die Radrückseite zu nahe an das anders polarisierte Schienenstück kommt. Also hier:



Das werde ich wohl irgendwie imitieren müssen.
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20

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:50

Gerne verweise ich auf eine Kreuzung (HO / HOe) vom Profi Weichen-Walter:


Die Unterbrecher sind dort, wo man sie nicht unbedingt erwarten würde ;)

Hoffe, es hilft den Rauch aus dem Kopf zu kriegen :D und nun wünsche ich eine gute :sleeping:
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