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Felix Roth

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Beiträge: 51

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1

Montag, 29. März 2010, 07:30

Fenstereinkleben und Sekundenkleber

Hallo ihr Geplagten

als Nicht-Teilnehmer erlaube ich mir eine blöde Frage:
Verwendet ihr dick- oder dünnflüssigen Sekundenkleber?

Ich stelle mir vor, dass es mit dem dickflüssigen keine Probleme geben sollte.
Alternativ würde ich z.B. UHU-Power (ohne Lösungsmittel) verwenden.
Diese beiden Leime dürften nicht die Angewohnheit haben, dauernd dorthin zu kriechen, wo man sie nicht haben will.

Grüsse
Felix
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2

Montag, 29. März 2010, 07:43

Verwendet ihr dick- oder dünnflüssigen Sekundenkleber?

Am Kurs wurde dünnflüssiger Kleber verteilt, ob alle damit gearbeitet haben weiss ich nicht. Ich arbeite meist mit Loctite 454 Gel Sekundenkleber. Sobald ich soweit bin, dass ich die Fenster einkleben kann werde ich über meine Erfahrungen damit berichten.

Ein Hauptproblem ist, die Scheiben halten meist nicht. Eventuell ist auf dem Gehäuse noch Silikon von der Form oder allfälligem Trennmittel vorhanden. Die Oberfläche mit feinem Schmirgeltuch oder einem Glasfaserpinsel vorher reinigen ist ein Versuch wert.
Gruss Erwin,

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cebu Pacific« (29. März 2010, 07:59)

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Unholz

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3

Montag, 29. März 2010, 08:17

Ich habe auch noch eine Frage zum Sekundenkleber:

Bisher war ich der Meinung, dass Sekundenkleber beim Einkleben von Fenstern nicht ratsam sei, da die Gase zu Schlieren und Eintrübungen auf dem "Glas" führen. Hat sich daran etwas geändert, bzw. gibt es diesbezüglich nun unbedenkliche Produkte?

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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4

Montag, 29. März 2010, 08:58

Bisher war ich der Meinung, dass Sekundenkleber beim Einkleben von Fenstern nicht ratsam sei, da die Gase zu Schlieren und Eintrübungen auf dem "Glas" führen. Hat sich daran etwas geändert, bzw. gibt es diesbezüglich nun unbedenkliche Produkte?

Mit dem Gel Kleber 454 von Loctite hatte ich diesbezüglich noch keine Probleme. Von Loctite gibt es noch den Typ 460 der wie folgt beschrieben wird: geruchsarm, kein Ausblühen, zum Verkleben von durchsichtigen oder dekorativen Gegenständen, überall dort, wo saubere Oberflächen gefordert sind; farblos.
Gruss Erwin,

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Felix Roth

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5

Montag, 29. März 2010, 08:59

Ausblühungen Cyano-Kleber

Hoi Stefan

IMHO musst du deine Meinung nicht überarbeiten.
Ausblühungen sind ein Markenzeichen der Cyano-Kleber.

Ich habe festgestellt, dass Cyano-Gel viel weniger ausblüht als der dünnflüssige.
Den Dünnflüssigen verwende ich daher praktisch nicht mehr.

Das Gel bietet noch mehrere Vorteile:
- gleicht leichte Unebenheiten der Klebeflächen aus
- lässt leichte Korrekturen der Werkstücke vor dem Aushärten zu (er härtet etwas weniger schnell als der Dünnflüssige aus).

Im Allgemeinen meide ich Sekundenkleber, wenn immer es geht. Ein Kollege von mir hat mal gesagt, der Sekundenkleber heisst so, weil er nur eine Sekunde hält. Der Kleber ist zwar sehr hart, aber überhaupt nicht zäh. Somit eignet er sich für beanspruchte Teile (z.B. durch des Modellbahners Funffingerkran) nicht wirklich.
Zweikomponentenkleber (z.B. Araldit), Uhu Hart und Uhu Power sind je nach Anwendungsgebiet meine Favoriten.
Sekundenkleber brauche ich nur zum Einkleben von Federpuffern.

Grüsse
Felix

PS. Vielleicht sollte man langsam einen "Leim"-Thread starten?
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Richard

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6

Montag, 29. März 2010, 09:37

(Bearbeiteter Ausschnitt aus dem Thread über den AGRU-ABDe 4/8 - Moderation)

Nachdem ich die Bemühungen und Kommentare meiner Kollegen bei den Einklebeversuchen der Frontfenster "an der Front" mitverfolgen konnte, habe ich es dort schon gar nicht versucht. Zu Hause habe ich dann eine eine Klebstoffkanüle auf die Sekundenkleber-"Tube" gesteckt. Das erste Fenster eingelegt und an den diagonalen Ecken ein kleiner Tropfen Klebstoff positioniert. Ergebnis: Kein Klebstoff daneben und das Fenster hält. Um alle 7 Fenster einzukleben brauchte ich etwa eine halbe Stunde.

Ich wünsche Allen viel Erfolg beim Zusammenbau

Freundliche Grüsse

Richard
»Richard« hat folgendes Bild angehängt:
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Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.
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7

Montag, 29. März 2010, 11:28

Der Kleber ist zwar sehr hart, aber überhaupt nicht zäh. Somit eignet er sich für beanspruchte Teile (z.B. durch des Modellbahners Funffingerkran) nicht wirklich.

An Klebstoffen gibt es eine riesige Auswahl, für fast jeden Zweck gibt es den richtigen Sekundenkleber. Anbieter für den Industriebedarf wie Ergo und Loctite haben Dutzende Klebstoffe die zäh, für Gummi, für Metalle, Kunststoffe, poröse Werkstoffe usw. geeignet sind. Das A und O ist die richtige Vorbereitung der Klebestelle, diesbezüglich hat mit Sicherheit niemand am Baukurs etwas gemacht. Ich werde zumindest mit feinem Schmirgeltuch die Oberfläche am Gehäuse Innen anrauhen.

Wenn etwas nicht klebt liegt es fast immer am falschen Klebstoff, der schlechten Vorbereitung oder beidem.
Gruss Erwin,

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Richard

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8

Montag, 29. März 2010, 18:43

Ein Hauptproblem ist, die Scheiben halten meist nicht. Eventuell ist auf dem Gehäuse noch Silikon von der Form oder allfälligem Trennmittel vorhanden.


Solche Rückstände sollte es eigentlich nicht mehr geben. Die Gehäuse sind ja professionell gespritzt und beschriftet worden. Also sind sie sicher vor dem Spritzen mit blauer und beiger Farbe sehr gut gereinigt worden, da sonst die Farbe ja auch nicht richtig haften würde und dann wäre ja die ganze Arbeit ev. um sonst.
Ein wenig schleifen um Grate zu entfernen und ebene Klebeflächen zu erreichen, kann aber sicher das Klebergebnis nur verbessern.

Freundliche Grüsse

Richard
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9

Montag, 29. März 2010, 18:58

Also sind sie sicher vor dem Spritzen mit blauer und beiger Farbe sehr gut gereinigt worden, da sonst die Farbe ja auch nicht richtig haften würde und dann wäre ja die ganze Arbeit ev. um sonst.

Dem kann ich für mein Modell nicht zustimmen, Innen und an der Unterkante habe ich mit anfassen während dem arbeiten nach und nach Farbe abgerieben und zwar gut sichtbar. Aussen ist an einer Lampe auch etwas Farbe abgefallen. Bezüglich Haftung der Farbe besteht doch noch Verbesserungspotential.
Gruss Erwin,

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11465

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10

Dienstag, 30. März 2010, 19:33

Ich habe auch noch eine Frage zum Sekundenkleber:

Bisher war ich der Meinung, dass Sekundenkleber beim Einkleben von Fenstern nicht ratsam sei, da die Gase zu Schlieren und Eintrübungen auf dem "Glas" führen. Hat sich daran etwas geändert, bzw. gibt es diesbezüglich nun unbedenkliche Produkte?
Stefan, du hast natürlich vollkommen recht mit dieser Aussage. Am Leim hat sich nichts geändert. Jedoch kommt diesem Umstand jener entgegen, dass es sich bei den Scheiben um gefrästes Plexiglas handelt. Dieses ist im Gegensatz zu dem üblichen Kunststoff, wie sie zum Beispiel an Gebäudebausätzen vorkommen, relativ robust und resistent gegen Lösungsmittel. Jedenfalls gegen den dafür hergestellten Leimentferner. So konnte man die Nebelschleier mit diesem Lösungsmittel wieder entfernen.
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Unholz

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11

Dienstag, 30. März 2010, 20:14

Gut, ich bin etwas beruhigt. Bisher habe ich aus Furcht vor diesen "Ausblühungen" (Danke an Felix für den Fachausdruck) Fenster gelegentlich sogar mit zweiseitig beschichtetem Klebband angebracht. Das funktioniert aber meist nur in den Fällen, wo Fenster von innen her befestigt werden und sie einen überlappenden Rand haben. Mir ist eben ein gelegentlich herausfallendes Fenster immer noch lieber als ein verschmiertes... ;)

Mit Forumistengruss, Stefan
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Dienstag, 30. März 2010, 20:34

Dieses ist im Gegensatz zu dem üblichen Kunststoff, wie sie zum Beispiel an Gebäudebausätzen vorkommen, relativ robust und resistent gegen Lösungsmittel. Jedenfalls gegen den dafür hergestellten Leimentferner. So konnte man die Nebelschleier mit diesem Lösungsmittel wieder entfernen.

Das Plexi ist anscheinend gegen den Entferner resistent, die Farbe des ABDe 4/8 leider gar nicht. Dumeng hat es auf der Innenseite des Modells versucht, die Farbe ging wunderbar weg. Es ist also viel Vorsicht mit diesem Entferner geboten.

Beim BDe 4/4 versaute ich mir ein Fenster mit Klebstoff den ich am Finger hatte. Entfernt habe ich ihn mit einem Poliermittel für Plexiglas. Das gibt zwar etwas mehr Arbeit, ist aber nicht aggressiv gegenüber der Farbe.
Gruss Erwin,

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11465

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13

Dienstag, 30. März 2010, 21:10

Das Plexi ist anscheinend gegen den Entferner resistent, die Farbe des ABDe 4/8 leider gar nicht.
Das habe ich vermutet: Die jetzt noch leichten, hauchfeinen Schlieren dürften denn auch beige Farbreste auf den Scheiben sein. Mit dem Lösungsmittel habe ich nur auf der Innenseite hantiert (von dort wurde ja auch geklebt) Nach deiner Anregung am Kurs und im letzten Beitrag, werde ich den Rest mit Polieren zu entfernen versuchen....irgendwann 8)
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Richard

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14

Dienstag, 13. April 2010, 07:45

Hallo allerseits

Gestern musste ich wieder einmal tote Käfer aussortieren (integrierte Schaltkreise mit krummen Beinen, etc.). Die dazu verwendete Vacuumpinzette sollte sich eigentlich auch dafür eignen, die Fenster an den richtigen Platz zu jonglieren. Dies hat mir bei der ersten Triebwagenhälfte die grösste Mühe bereitet. Die Idee ist jetzt, den Fensterrand mit Sekundenklebergel zu bestreichen und das Fenster dann einzusetzen.

Beim ersten Mal hatten sich nach 2 Tagen hässliche Milchglasscheiben gebildet. Der Belag war glücklicherweise nur auf der Innenseite. Mit einem Wattestäbchen etwas Sekundenkleberreiniger aufgetragen und mit einem Papiertaschentuch getrocknet, konnte dieses Übel aber wieder rückstandslos entfernt werden. Beim lesen der Etiketten ist mir aufgefallen, dass es verschiedene Reiniger gibt. Bei meinem ist deklariert, dass er auch eingetrocknete Rückstände wieder lösen kann.

Freundliche Grüsse

Richard
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15

Dienstag, 13. April 2010, 09:02

Beim lesen der Etiketten ist mir aufgefallen, dass es verschiedene Reiniger gibt. Bei meinem ist deklariert, dass er auch eingetrocknete Rückstände wieder lösen kann.


Sali Richard,

Auch wenn bei mir nun alle Frontfenster eingeklebt und die Fronten fertig zugerüstet sind, nimmt es mich Wunder, welches Produkt du als Reiniger verwendet hast, bzw. mit welchem Reiniger auch eingetrocknete Rückstände wieder entfernt werden können.

Möglicherweise ist hier der eine oder andere ABDe-Bauer dankbar um Aufklärung. 8)
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Richard

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16

Dienstag, 13. April 2010, 19:28

Hallo Roger

Es handelt sich um UNIVERSAL-LÖSUNGSMITTEL FÜR KLEBSTOFFE der Firma TURBO KLEBSTOFFTECHNIK GmbH, Nutenwil, Postfach 253, 9602 Bazenheid. Scheint ein neues Produkt zu sein, mindestens von dieser Firma. Gekauft habe ich es in einer Eisenwarenhandlung in Winterthur.

Zwei Seitenfenster, welche ich am Baukurs nicht so optimal eingeklebt hatte, habe ich ca. 9 Tage später wieder herausgetrennt. Die Klebstoffreste am Plexiglas liessen sich damit wieder ganz entfernen. Allerdings, wie zu erwarten war, greifft auch dieses Lösungsmittel die Farbe an. Darum habe ich nur minimalste Mengen mit einem Wattestäbchen aufgetragen und aufgepasst, dass beim Fensterrahmen nichts auf die Aussenseite gelangt.

Freundliche Grüsse

Richard
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17

Dienstag, 13. April 2010, 19:39

Danke Richard, für deine Auskunft. Dieses Produkt werde ich im Auge behalten.
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Keileramt

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Wohnort: Illnau

18

Dienstag, 18. Mai 2010, 21:35

Klarlack matt als Klebstoff

Hallo zusammen,
bin erst heute über euer Thema gestolpert. Gebe euch meine Erfahrung mit Klarlack bekannt.
Ich musste den zweiten Fenstersatz von Heinz für meinen BDe mit Klarlack einkleben. Beim ersten habe ich Sekundenleim gebraucht. Resultat: durch die Lösungsmitteldämpfe hatte ich bald einmal Milchglas statt Klarglas. Klarlack eignet sich auch sehr gut zum aufkleben von HRF-Schilder und Trittbretter. Habe ich auch am BDe so gemacht. Einen kleinen Tropfen mit dem Zahnstocker platziert, den hervor quellenden Klarlack mit Ohrenstäbchen aufgesogen. Hält bis heute. Beim auftrocknen des matten Klarlackes trocknet dieser unsichtbar aus. Keine glänzenden Stellen, nichts.
Je nachdem was zu kleben ist, ist Klarlack eine ganz passable Alternative.
So, viel Spass beim ausprobieren.
Gruss Roland
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11465

Forumist

Beiträge: 8 228

Geburtstag: 10. Dezember

19

Mittwoch, 19. Mai 2010, 22:56

Hi Roland,

Danke für den Tipp mit dem Klarlack. Das hat wohl jeder Modellbauer zuhause. Werde ich bei Gelegenheit ausprobieren.
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