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oschgi

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1

Dienstag, 20. Juli 2010, 17:50

Decoder für Bemo Modelle

Hallo zusammen

Ich habe vor einiger Zeit mir einige Bemo Modelle zugelegt. Leider besitzen diese Loks vom Werk aus keinen eingebauten Digital Decoder. Welchen Decoder würdet ihr in Bemo Modelle einbauen? Ich wäre froh, wenn mir jemand bezüglich seinen Erfahrungen Auskunft geben könnte.
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modellbahner

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2

Dienstag, 20. Juli 2010, 20:25

ESU ist eigentlich fast immer empfehlenswert. Es gibt allerdings ein par Bemo Modelle der alten Generation wo nur recht spärlich Platz vorhanden ist!
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oschgi

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3

Dienstag, 20. Juli 2010, 22:58

Welche ESU Decoder würdest du nehmen? Lok Pilot v3? Kriegt man den dort rein?


Gruss
Dani
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4

Dienstag, 20. Juli 2010, 23:09

Hallo oschgi

Ich habe meinen Bemo Modellen ESU Decoder verpasst. Dabei habe ich den V3 Mini verwendet.

Achtung, Motorstrom messen, alte Dreipoler brauchen teilweise mehr als der ESU-Mini verträgt (0.7 A).

Gruess Patrik
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oschgi

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5

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:12

Hallo OL10

Danke für deine Antwort. Ich hab zum Glück nur Fünfpol Motoren drin in meinem Bemo Loks. Also sollte das ohne Probleme funktionieren. Welches Digitalzentrale nutzt du für deine Bemo Anlage? Ich habe mir überlegt, dazu meine Märklin CS2 zu verwenden und meine Bemo Modelle über DCC anzusteuern.


Gruss
Daniel
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6

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:23

Hallo Daniel

Bisher habe ich alles mit einer M* 6021 gesteuert. Also MM-Format, daher die ESU Decoder. Aber nun habe ich eine IB II, ab jetzt werde ich natürlich reine DCC Decoder einbauen (Hersteller noch offen).


Gruess Patrik
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modellbahner

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7

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:30

Was erhoffst du dir davon reine DCC Decoder einzubauen bzw was spricht gegen ESU Lopi V3?
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8

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:45

Ein reiner DCC Decoder ist geringfügig günstiger als ein Multiprotokoll.
Gruss Erwin,

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9

Mittwoch, 21. Juli 2010, 09:48

Hallo Christian

Die ESU werde ich natürlich nicht rausreissen. Aber mit ZIMO seien die Fahreigenschaften noch besser bei richtiger Einstellung. Aber das
werde ich noch testen, und dann entscheiden was ich in Zukunft einbauen werde.

Es gibt ja auch reine DCC LoPis. Diese sind ein wenig günstiger als die Multiprotokoll.




Gruess Patrik
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Terry

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10

Mittwoch, 21. Juli 2010, 12:00

Die ESU werde ich natürlich nicht rausreissen. Aber mit ZIMO seien die Fahreigenschaften noch besser bei richtiger Einstellung. Aber das
werde ich noch testen, und dann entscheiden was ich in Zukunft einbauen werde.


Natürlich ist das subjektive Fahrempfinden unterschiedlich und reine Geschmacksache. Beim Zimo-Decoder - ich verwendete früher den MX 64 - fehlte es für mich irgendwie an Dynamik oder Fahrspass. Man kann es vielleicht mit der Grösse des Hubraums vergleichen bei Töff oder Auto. Der Töff-Fahrer spricht von "Punch von unten" und meint damit die Kraftentfaltung auch aus niedriger Drehzahl heraus. So ähnlich empfinde ich das Fahrverhalten des ESU Lokpiloten gegenüber dem Zimo. Möglicherweise können Einstellungsvarianten ein besseres Ergebnis des Zimo erzielen, mir ist das aber nicht gelungen. Das Non plus ultra bezüglich Fahrverhalten ist für mich immer noch der Lenz Golddecoder, ein reiner DCC-Decoder. Zudem lässt er sich kinderleicht puffern, was vor allem für das Zweileitersystem von Vorteil und beim Lopi nicht ganz so einfach zu machen ist.
Gruss, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terry« (21. Juli 2010, 12:06)

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modellbahner

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11

Mittwoch, 21. Juli 2010, 14:03

Der Preisunterschied is derart geringfügig, dass das für mich kein Argument wäre. ZImo Decoder sind sicher nicht schlecht, vor allem auch deshalb weil man sie updaten kann (kann ESU mW noch nicht).
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oschgi

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12

Mittwoch, 21. Juli 2010, 14:10

Hallo zusamen

Ich denke, dass ich in meine Loks ESU LokPilot v3 mini Decoder einbauen werde. Für mich ist der Preisunterschied zwischen einem DCC und einem Multiprotokoll Decoder eher minimal. Ich denke, dass ich wahrscheinlich den Multiprotokoll Decoder verbauen werde. Haben die BEMO Loks eigentlich eine Digitalschnittstelle, wo ich den Decoder einfach anschliessen kann?
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13

Mittwoch, 21. Juli 2010, 14:40

ZImo Decoder sind sicher nicht schlecht, vor allem auch deshalb weil man sie updaten kann (kann ESU mW noch nicht).

Doch das geht, sogar schon seit fast zwei Jahren, siehe hier .
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Terry

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14

Mittwoch, 21. Juli 2010, 16:05

ZImo Decoder sind sicher nicht schlecht, vor allem auch deshalb weil man sie updaten kann,...

..., was ebenfalls für den lenz Golddecoder gilt
Gruss, Michael
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gian

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15

Mittwoch, 21. Juli 2010, 16:29

Hallo,

In den Bemo-Modellen sind die Einbauplätze optimal auf D&H Decoder ausgerichtet, die es auch als 2-Format-Decoder (SX und DCC) gibt. Die kleinen D&H-Decoder, die es u.a. von Rautenhaus, MÜT, Stärz gibt, haben eine Leistung von 1A, darunter würde ich auch bei 5-pol. Motoren nicht gehen. In meine 2-motorigen Bemomodelle habe ich einen D&H 2A Decoder eingebaut, was ausgezeichnet funktioniert. Im Fahrverhalten bemerkt man zwischen 3- und 5-pol. Motoren keinen Unterschied, wenn man D&H Decoder verwendet. Wichtig, Decoder kleiner = 1A sterben früher oder später wegen Überlastung, was auch für den kleinsten D&H Decoder gilt mit 500 mA (ist für kleine N und Z Modelle gedacht). Meine rund 50 Bemo Modelle haben heute ausschliesslich D&H Decoder eingebaut, weil ich erstens nur noch reines SX fahre (auch H0) und damals mit kleinen DCC Decodern nur negative Erfahrungen machte (noch unter IB und Rautenhauszentrale). Einzig mit den Tran-Decodern (DCC) aus Wien war ich damals einigermassen zufrieden, obwohl sie sehr warm wurden (aber nicht ausgefallen sind).

Gruss

Gian
Spur: H0 / H0m, Rocoline ohne Bettung, Bemo/Peco
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Lidokork

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16

Mittwoch, 21. Juli 2010, 17:04

Hallo zusammen

zu den ESU- und Zimo-Decodern meine persönlichen Erfahrungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Die ESU-Lokpiloten lassen sich relativ einfach - nämlich mit 3 CV's für die Motorparameter - auf die jeweilige Lok anpassen und erreichen damit mit allen bei mir vorhandenen Antriebskonzepten gute bis ausgezeichnete Fahreigenschaften. Zudem fahren sie auch sehr gut, wenn die betr. Lok mal auf einer Analoganlage betrieben wird. Dann ist das Mapping der Funktionsausgänge äusserst einfach und "programmierfreundlich" aufgebaut.

Die Zimo-Decoder der aktuellen Generation (MX630 - 632) zeigen sich bezüglich Fahrdynamik gegenüber meinem (allerdings einzigen) MX63 deutlich verbessert. Sie erreichen in der für mich wichtigen "Massenträgheitssimulation" (wie es ESU ausdrückt) nun praktisch ESU-Niveau. Bei den MX631 + 632 können Stützkondensatoren direkt auf 2 Lötpads angelötet werden, dem MX 632 liegt ein Kondensator sogar bei. Der MX630 hat diese Anschlüsse nicht, ist dafür deutlich kleiner als ein Lokpilot bei praktisch gleicher praktischer Stromlieferfähigkeit und hat bereits 6 verstärkte AUX (der MX 632 sogar 8 verstärkte AUX, allerdings bei leicht grösseren Abmessungen als ein Lopi).
Die Fahreigenschaften - vorallem mit "schwierigen" Motoren/Antrieben - können mit einem Zimo deutlich besser sein als mit ESU, und wer auf möglichst langsames Kriechen und geschmeidiges Anfahren und Anhalten Wert legt, hat mit Zimo Vorteile gegenüber ESU (Lenz-Decoder kenne ich leider nur alte mit "Mäuseklavier", wie sie früher in Roco-Loks verbaut waren).

Zu meinen Loks mit Zimos: bei meiner mtr-Be 4/7 mit Glockenanker-Motor ist es mir noch nicht gelungen, einem ESU vergleichbare Fahreigenschaften zu entlocken. Hingegen laufen ein Brawa Te 2/3 sowie eine ältere Lima Bm 4/4 und der Breuer-Trakor super. "Gratis" gibt es die etwas besseren Fahreigenschaften (wenn sie in der betr. Lok zum Tragen kommen) allerdings nicht. Vor dem Preis ist Fleiss angesagt. Das Anpassen der zahlreichen CV's für die Motorsteuerung, welche sich zudem z.T. gegenseitig beeinflussen, ist aufwändig, und wer bereits beim Einstellen eines ESU "ins Schwitzen kommt", dem rate ich von Zimo ab. Wer noch keinen Zimo hat, dem empfehle ich, zuerst auf der Homepage mal die Anleitung durchzulesen (die in der Anleitung beschriebene "Einstellautomatik" der CV 56 brachte bei meinen Loks nicht wirklich gute Ergebnisse).
Wer zudem gerne die verschiedenen Funktionsausgänge nutzt, studiert vielleicht auch die Möglichkeiten des Mappings (da ich sonst keine Zimo-Geräte besitze, scheint mir hier das Mapping über CV 61 = 98 am einfachsten zu sein). Dafür kann z.B. ein Zimo das Dimmen über eine Funktionstaste Ausgangs-selektiv ein- bzw. ausschalten (auf F6 bzw. F7, über CV 60 + 119/120).

Vielleicht hilft das dem einen oder andern weiter.

Viele Grüsse

Peter
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oschgi

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17

Dienstag, 27. Juli 2010, 00:30

Hallo zusammen

Kann mir jemand sagen, wie ich bei einer Bemo Lok am besten den analogen Print aus meiner Lok entfernen kann um einen Digital Decoder einzubauen? Gemäss der Anleitung muss man diesen Print nur herausbrechen und anschliessend den Decoder einlöten. Gibts dort einen speziell Trick?


Gruss
Daniel
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gian

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18

Dienstag, 27. Juli 2010, 19:57

Hallo Daniel,

Kann mir jemand sagen, wie ich bei einer Bemo Lok am besten den analogen Print aus meiner Lok entfernen kann um einen Digital Decoder einzubauen? Gemäss der Anleitung muss man diesen Print nur herausbrechen und anschliessend den Decoder einlöten. Gibts dort einen speziell Trick?
Ich mache das so, wie es in der Anleitung steht, einfach herausbrechen. Das funktioniert recht gut, auch wenn es etwas brutal wirkt. Mit feinem Schraubenzieher etwas anheben, mit feiner Flachzange fassen und dann herausbrechen. Die sehr dünnen Litzen vom Decoder löte ich dann direkt an die richtigen Punkte an (Motoranschlüsse, Lötpunkte von den Stromabnehmern usw., d.h. ich nutze die feinen Anschlussleiterbahnen auf der Platine nicht (genau so wie ich auch die Normbuchsen bei H0-Modellen nicht nutze sondern die Litzen direkt anlöte).

Gruss

Gian
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19

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:44

genau so wie ich auch die Normbuchsen bei H0-Modellen nicht nutze sondern die Litzen direkt anlöte


Warum denn sowas?!


Gruess Patrik
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oschgi

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20

Mittwoch, 28. Juli 2010, 08:55

Danke für eure Hilfe. Ich hab jetzt die Platine sauber heraus brechen können. Wobei für das könnte sich Bemo ein bessere Lösung einfallen lassen.
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