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Unholz

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1

Sonntag, 29. August 2010, 14:52

Digital = Frust und Ärger garantiert?

Aus einem anderen Thread hier von Anfang August 2010:

Stefan lag nicht ganz falsch, der Born CZm 1/2 wurde zum Teil aus SMF Teilen gebaut. Nachzulesen auf dem Prospekt unten.


...und der gute Stefan dachte sich heute Nachmittag "Da liegt doch noch irgendwo so ein Born CZm 1/2 verträumt in seiner Schachtel - mal sehen, ob der überhaupt noch läuft".

Gesagt - getan: das Fahrzeug sorgfältig aus seiner gediegenen Schachtel gehoben und festgestellt, dass an dem am 7.3.1999 bei Roland Born gekauften Ding a) inzwischen immerhin nichts abgebrochen ist und b) eine Unmenge Begleitpapiere drin sind, aus denen unter anderem hervorgeht, dass ein "Uhlenbrock Digitaldecoder mit Lastnachregelung für das Wechselstrom-Digitalsystem für Faulhabermotoren DGF 756" im Fahrzeug werkeln soll...

Und weiter: "Bei der Auslieferung ist der Decoder auf ANALOG eingestellt, das heisst das Fahrzeug kann mit einem normalen Trafo gesteuert werden."

Aha, schön - will ich aber heute nicht, da ich ja bekanntlich ein Märklin-C-Gleis-Oval mit der berühmten Mobile Station habe.

Laut Anleitungs-Papierberg angeblich ebenfalls kein Problem - der CZm 1/2 soll scheint's auf die Digitaladresse 01 eingestellt sein. Also Stecker frohgemut eingesteckt und...

Natürlich Quatsch!!! X( X( Das Ding rast - kaum aufs Gleis gestellt - los wie ein TGV westlich von Paris und reagiert auf überhaupt keinen Fahrbefehl bei keiner Adresse!!! NOTSTOPP.

Aus dem Papierberg erfahre ich dann, dass ich den Triebwagen mit einer "Control 80/80f mit Central-Unit 6035/6035+6020" oder einer "Control-Unit 6021" programmieren könnte. Habe ich natürlich nicht, und dieses obsolete Märklin-Zeugs wird es inzwischen sicher auch nicht mehr geben.

Wenn ich "Undigit" mit dem Dampftriebwagen also nur einmal ein paar digitale Runden drehen will, wird mir nichts anderes übrig bleiben, als wieder den lieben und kompetenten Forumskollegen im Baselbiet zu behelligen, der natürlich lächelnd und mit ein paar Handgriffen alles so hinbiegen wird, dass Fahrspass garantiert ist.

Aber kann das die Lösung sein? Was tut der gewöhnliche Laie, der Normalo-Käufer, der Kunde der heutigen Modellbahnindustrie? Er ist gefrustet, denn das Zeugs ist einfach nicht "Plug & Play", wie man das bei einem Produkt für (damals) Fr. 1'455.-- schlicht erwarten darf. Ich behaupte jetzt mal locker, dass unser Hobby keine Zukunft hat, wenn es nicht gelingt, diesen ganzen Digitalkram endlich so (um)zugestalten und/oder zu vereinheitlichen, dass jedermann, der nicht Elektroniker oder Ingenieur ist, damit ohne Wenn und Aber zurechtkommt.

So, liebe "digital natives", ihr seid angesprochen und provoziert: Wieso ist es offenbar nicht möglich, diese Technik so zu gestalten, dass sie wie ein Mac-Computer funktioniert? Ich bin doch sicher nicht der einzige, der fast bei jedem neu gekauften digitalen Modellbahnartikel auf irgendeine kleine oder grössere Macke oder ein unüberwindbares Hindernis stösst. Soll ich mir ein anderes Hobby suchen oder definitiv auf Dummys nur für die Vitrine umsatteln? :mrgreen:

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
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Rüdiger

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2

Sonntag, 29. August 2010, 15:00

Ehrlich gemeinter Tipp?

Lass Dir von einem Fachmann den uralten Uhlenschrott-Decoder rausmachen und mach was vernünftiges rein: jeder bessere Decoder heutzutage erkennt das anliegende System automatisch - auch die Uhlenbrock-dinger neuerer Generation, wenns denn sein muss. ich hatte auch mal solche einfach - Decoder, die mittels langem Umschaltimpuls hin- und hergeschaltet werden mussten - mit der MS geht das nicht und nervig ist es auch...
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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3

Sonntag, 29. August 2010, 15:04

Irgendwo triffst du genau den Punkt wo bei mir der Frust mit der MoBa anfängt: Die Artenvielfalt und wie die Hersteller den Kunden damit belasten.

Ich habe keinerlei Probleme mit dem digitalen Fahrbetrieb, das aber auch nur weil die ECoS alles versteht was man irgendwie dranhängen kann und weil ich aus einer eh schon Computer belasteten Generation stamme. Wenn ich aber dahinter schaue, stehen mir die Haare zu Berge: mfx / Motorola / DCC, dazu verschiedene Fahrstufensysteme etc. da muss ich einfach sagen: Die Industrie arbeitet gegen den Kunden der sich damit auseinandersetzen muss.
Ich kann gut verstehen, dass man immer wieder Fortschritte macht (mehr Fahrstufen, Railcom etc.) aber wieso bauen nicht alle miteinander das selbe Kartenhaus anstelle das jeder sein eigenes macht ? Ich kann eine Zentrale noch so intuitiv gestalten, wenn ich aber dann eine ältere Lok anmelden will von der ich den Decoderstandard nicht kenne dann schaut man erstmal in die Röhre... ich will fahren, nicht programmieren.

Da ich keine grosse Anlage betriebe kann ich das im überschaubaren Rahmen halten, Zentrale und Decoder vom gleichen Hersteller und gut ist... das aber auch nur solange wie die Konstellation möglich ist... und da versteh ich einfach bei der MoBa manchmal die Welt nicht.

Ist genau derselbe Quatsch wie mit dem NEM Kupplungsschacht: Toll hat man den mal genormt, wäre nur schön wenn er auch bei allen Fahrzeugen die gleiche Höhe ab Schienenoberkante hätte...
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modellbahner

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4

Sonntag, 29. August 2010, 15:40

Interessanterweise treten solche Probleme vorallem im märklin-Bereich auf, da märklin einen derart grosse Anzahl von Zentralen über die Jahre hinweg gebaut hat und mal dies mal das bevorzugt hat. Ich würde mal behaupten, bei DCC gibt es solche Probleme weniger bis gar nicht (vorausgesetzt man hat nicht eine steinalte Roco Lokmaus 1 mit der man gar nicht programmieren kann).
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5

Sonntag, 29. August 2010, 16:36

Stefan,

Die alten Zentralen werden bestimmt deshalb in der Anleitung erwähnt weil damals die Mobile Station noch nicht auf dem Markt war. Ich sehe keinen vernünftigen Grund warum eine Umprogrammierung deines Decoders mit einer MS nicht machbar sein soll.

Grundsätzlich ist die Entwicklungsgeschwindigkeit in der Digitaltechnik sicher ein Problem für den Modellbahner, man muss immer dranbleiben um den Anschluss nicht zu verlieren, bin aber der Meinung sie wurde im Lauf der Jahre bedienerfreundlicher und einfacher beherrschbar. Strukturiertes und sorgfältiges Arbeiten mit dieser Technik ist allerdings eine Grundvoraussetzung um das Frustpotential möglichst klein zu halten. Zudem sollte Interesse Freude an dieser Technik vorhanden sein.


Soll ich mir ein anderes Hobby suchen oder definitiv auf Dummys nur für die Vitrine umsatteln? :mrgreen:

Konsequentes Vitrinenbahning erspart viel Ärger. ;) :D Ich würde also einen Anlagenverkauf in Betracht ziehen oder einen Techniker einstellen. ;)
Gruss Erwin,

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Unholz

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6

Sonntag, 29. August 2010, 16:58

Ich sehe keinen vernünftigen Grund warum eine Umprogrammierung deines Decoders mit einer MS nicht machbar sein soll.


...ich sehe ja auch "nur" den Grund, dass der Triebwagen einfach davonfährt, wie wenn er keinen Decoder drin hätte, und ich ihn mit der MS gar nicht anquatschen kann. ?(

Und dass "Interesse und Freude an dieser Technik" vorhanden sein muss, entspricht leider nicht meinem Konsumentenverständnis. Ich kann mein Auto schliesslich auch bewegen, ohne wissen zu müssen, was eine obenliegende Nockenwelle oder ein hemisphärischer Brennraum sind. ;) Und diesen Text tippe ich in der sicheren Gewissheit, niemals ergründen zu müssen, was in dem leise surrenden Kasten zu meinen Füssen grad passiert. :thumbup:

Mit Forumistengruss, Stefan
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erwa20

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7

Sonntag, 29. August 2010, 17:03

Ich würde mal behaupten, bei DCC gibt es solche Probleme weniger bis gar nicht (vorausgesetzt man hat nicht eine steinalte Roco Lokmaus 1 mit der man gar nicht programmieren kann).
Doch, gibt es auch. Auch in der "DCC-Welt" ist bei weitem nicht alles so kompatibel wie man glauben könnte. Die eingangs erwähnte Firma welche Decoder anbietet ist z.B. ein solches Beispiel das mich auch schon fast zum Verzweifeln brachte. Die bereits angesprochene Lösung (UB Decoder raus, Decoder eines anderen Lieferannten einbauen) war die einzige brauchbare Lösung. Bei machen Herstellern von Modellen die ihre Erzeugnisse mit bereits eingebauten DCC Decodern auslieferten wusste man nicht wirklich was ab Werk eingebaut wurde. So hatte ich Lok's von Roco deren DCC Decoder nicht auf meine Lenz Steuerung (immer wieder vom Hersteller auf die neueste Version "upgedatet") hören wollten. Probleme hatte ich auch mit Decodern von Tams und Digitrax. Immerhin, auch ganz alte Lenz-Decoder funktionieren immer noch Problemlos mit dem neuesten Update der Zentrale.
Mein Fazit: Durch die Vielzahl von Herstellern welche Produkte für das DCC Format anbieten kommte es auch da zu Problemen trotz Normen.
Gruss
Beat


:!: Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt :!:
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8

Sonntag, 29. August 2010, 17:33

Grundsätzlich ist die Entwicklungsgeschwindigkeit in der Digitaltechnik sicher ein Problem für den Modellbahner, man muss immer dranbleiben um den Anschluss nicht zu verlieren, bin aber der Meinung sie wurde im Lauf der Jahre bedienerfreundlicher und einfacher beherrschbar.

"man muss immer dranbleiben um den Anschluss nicht zu verlieren" ... Erwin! Nein!
Genau das will Stefan eben nicht! Und ausser den echten Elektronen-Junkies wohl auch eine ganze Generation von Modellbahnfreunden nicht, mich eingeschlossen. Ich habe als Zentrale noch eine 6021 und die wird mir noch einige Zeit reichen. Sie reicht auch für das Meiste, was ich will, ich fahre mit 3 - 4 Loks maximalst und kann die im Auge behalten beim Parkettbahning, eine PC-Steuerung kommt ohnehin nicht in Frage, da keine Anlage vorhanden und auch nicht geplant. Dank einer einheitlichen Linie von Multi-Decodern ESU >= 2.0 ist bei allen Fahrzeugen wenigstens das "Grundangebot" vorhanden, nämlich MM oder DCC (könnte ja mal was Anderes als die 6021 ins Auge fassen), ein paar Funktionen, auf Sound verzichte ich.
Meine Fahrzeuge sind bis auf eine Lok (das kommt noch) alle digital und einheitlich bestückt. Also muss ich glücklicherweise "nicht dranbleiben" - in meinen Augen, und die ähneln denen von Stefan, wird da mit benutzerunfreundlichen Systemen viel Murks geliefert. Bedienerfreundlich für Elektronen-Junkies vielleicht ...
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)
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9

Sonntag, 29. August 2010, 19:08

RE: Digital = Frust und Ärger garantiert?

Hallo!
So, liebe "digital natives", ihr seid angesprochen und provoziert: Wieso ist es offenbar nicht möglich, diese Technik so zu gestalten, dass sie wie ein Mac-Computer funktioniert?

Teil des Problems: zu einer Zeit, als Märklin-Decoder noch mit Mäuseklavier und Potentiometern konfiguriert wurden, kamen die ersten programmierbaren Decoder auf den Markt.
Dazu wurden bestimmte Tastenkombinationen, die im Normalbetrieb nicht vorkommen (sollten), zum Aktivieren des Programmiermodus' genutzt.
Mehrere Hersteller, mehrere unterschiedliche Tastenfolgen ...

ESU hat (ab ca. 2004) Decoder an Märklin geliefert und für Märklin MS1 und CS1 entwickelt - das Programmieren von ESU-Decodern mit diesen Geräten klappt deshalb.

Decoder von anderen Herstellern sind bei MS1 und CS1 nicht vorgesehen. Zum Teil kann der Programmiermodus aktiviert werden, zum Teil nicht.

Ich wohne nicht im Baselgebiet, habe aber eine betriebsbereite Intellibox am Programmiergleis - und die bietet Menüpunkte für verschiedene alte Uhlenbrock-Decoder, die ich noch nie benutzt habe (moderne U*-Decoder werden über DCC programmiert).
Vielleicht findet sich jemand im Baselgebiet, der diesen alten Decoder programmieren kann.

Das Losrasen könnte auch daran liegen, dass die Analogerkennung des Decoders fälschlich anspricht. Das Problem kenne ich von Lenz-Decodern aus alten Roco-"Wechselstrom"-Loks. Die reagieren auf mfx oder DCC mit Vollgas im Analogmodus und sind nur mit Nothalt zu stoppen.
Und die sind natürlich eingelötet ...
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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10

Sonntag, 29. August 2010, 19:33

...ich sehe ja auch "nur" den Grund, dass der Triebwagen einfach davonfährt, wie wenn er keinen Decoder drin hätte, und ich ihn mit der MS gar nicht anquatschen kann. ?(

Gutes Argument, das wird aber mit einer anderen Zentrale dann auch nicht funktionieren, würde ich behaupten. Der Schlingel von Decoder spricht scheinbar nicht mit jedem. ;)
Und dass "Interesse und Freude an dieser Technik" vorhanden sein muss, entspricht leider nicht meinem Konsumentenverständnis.

Dafür habe ich volles Verständnis, spontan fällt mir aber kein elektronisches Erzeugnis ein das ich besitze welches einfach ohne Betriebsanleitung richtig eingesetzt werden kann. Früher waren z.B. Fernseher relativ einfache Geräte, heute haben sie seitenlange Menüs wo weiss der Kuckuck was alles verstellt werden, die Welt wird einfach immer komplizierter.
Ich kann mein Auto schliesslich auch bewegen, ohne wissen zu müssen, was eine obenliegende Nockenwelle oder ein hemisphärischer Brennraum sind.

Wenn ich Autos von heute mit denen vor 30 Jahren vergleiche, da ist einiges anders es gibt viel mehr Knöpfe usw. Einfach hineinsitzen und das neue Auto intuitiv bedienen, das kaufe ich dir nicht ab. ;)
man muss immer dranbleiben um den Anschluss nicht zu verlieren" ... Erwin! Nein!

Man muss nicht, es ist freiwillig. ;) Das Handy ist doch ein wunderbarer Vergleich zu einem Decoder, ich brauche es selten und meist nur zum Telefonieren oder für ein SMS. Mit allen anderen Funktionen tue ich mich mehr oder weniger schwer weil es mich schlicht nicht interessiert. Andere Leute wollen ihr Handy als tragbares Kommunikationsbüro nutzen und stellen entsprechende Ansprüche an die Komplexität welche dementsprechend höhere Ansprüche an den Benutzer stellen.

Da die heutige Elektronik aber für wenig Geld ganz viele Funktionen zulässt, werden diese auch eingebaut, manche nutzen sie andere verzichten darauf. Vielleicht wäre ein Decoder der auf verschiedene Bedienerlevel eingestellt werden kann ein praktische Lösung. Vielleicht programmiert jemand noch eine Decodereinstellungs App, dann wäre sicher auch Stefan zufrieden. :D

Man muss das ganze pragmatisch sehen, Stefan kennt sich mit Gesetzen aus, ist von Berufes wegen immer auf dem laufenden, Peter weiss gut in Sachen Software und deren Anwendung, usw. so hat jeder seine speziellen Gebiete wo er sich eben leichter tut als andere. Das ist aber grundsätzlich kein Problem, man hilft sich doch gerne bei solchen Problemen. :thumbsup: So kann jeder von Fähigkeiten vom andern profitieren.
Gruss Erwin,

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erzhal

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11

Sonntag, 29. August 2010, 19:37

RE: Digital = Frust und Ärger garantiert?

Wieso ist es offenbar nicht möglich, diese Technik so zu gestalten, dass sie wie ein Mac-Computer funktioniert?


Mit anderen Worten, Du willst ein proprietäres System mit einem anderen ersetzen? Sorry, aber das ist nun wirklich nicht die Lösung ....
cu Roland

Don't feed the trolls! (und ich mache es halt trotzdem ...) :D
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Unholz

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12

Sonntag, 29. August 2010, 19:54

RE: RE: Digital = Frust und Ärger garantiert?


Mit anderen Worten, Du willst ein proprietäres System mit einem anderen ersetzen? Sorry, aber das ist nun wirklich nicht die Lösung ....


Diese bewusste Fehlinterpretation meines Ärgers bzw. Wunsches musste ja kommen - ich wundere mich höchstens, dass du so lange dafür brauchtest... ;) :D

Also auch noch im Klartext für erzhal ;) : Der normale Modellbahnkunde hat meines Erachtens Anspruch auf ein Digitalsystem, das "out of the box" funktioniert - basta und Punkt. Wenn es die Hersteller nicht endlich schaffen, aus diesem MFX/DCC/PluX1/MTC/MpC/S88/Loconet/Multiplex- usw. usw. Begriffs- und Systemchaos etwas Gemeinsames zu machen, verfehlt die Modellbahn ihr einziges und primäres Ziel, nämlich Freude und Entspannung zu bereiten und vor allem: zu fahren. Und daran wird die Modellbahn zugrundegehen, was letztlich auch dich und mich als Sammler direkt betrifft.

Habe fertig. :x

Mit Forumistengruss, Stefan
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erzhal

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13

Sonntag, 29. August 2010, 19:59

RE: RE: RE: Digital = Frust und Ärger garantiert?


Mit anderen Worten, Du willst ein proprietäres System mit einem anderen ersetzen? Sorry, aber das ist nun wirklich nicht die Lösung ....


Diese bewusste Fehlinterpretation meines Ärgers bzw. Wunsches musste ja kommen - ich wundere mich höchstens, dass du so lange dafür brauchtest... ;) :D


Ist einfach zu erklären: bin eben erst von der Bernina-Fahrt nach Tirano und zurück (bei absolutem Postkartenwetter!) heimgekommen ....



Also auch noch im Klartext für erzhal ;) : Der normale Modellbahnkunde hat meines Erachtens Anspruch auf ein Digitalsystem, das "out of the box" funktioniert - basta und Punkt. Wenn es die Hersteller nicht endlich schaffen, aus diesem MFX/DCC/PluX1/MTC/MpC/S88/Loconet/Multiplex- usw. usw. Begriffs- und Systemchaos etwas Gemeinsames zu machen, verfehlt die Modellbahn ihr einziges und primäres Ziel, nämlich Freude und Entspannung zu bereiten und vor allem: zu fahren. Und daran wird die Modellbahn zugrundegehen, was letztlich auch dich und mich als Sammler direkt betrifft.

Habe fertig. :x


Weiss ich natürlich schon - und ich habe Deine Aussage ja bewusst anders rum interpretiert (Wer hat damit angefangen? :D :D :D ). Du vertrittst da absolut auch meine Meinung, aber bitte nicht mit den drei Buchstaben vergleichen, das hinkt .... ;) ;) ;)
cu Roland

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14

Sonntag, 29. August 2010, 20:44

Auch die Apple Produkte sind nicht über jeden Zweifel erhaben. :thumbdown: Der iPod Nano meiner Frau war am Donnerstag Abend tot, also ging sie am Freitag zu Fust Eschenmoser Zwecks Reparatur, dort drückte die Person welche das Ding entgegen nahm drei Sekunden auf zwei Knöpfe und er lief wieder. Zumindest in der Kurzanleitung stand nichts davon, zudem auf die Idee muss man erst kommen wenn gar nichts geht, dass ein geheimer rettender Griff nützt. ;( Da bevorzuge ich doch Produkte mit kryptischen Fehlermeldungen. ;)

Seit wann dienen Hobbys der Entspannung? Ich dachte immer dort stellt man sich Herausforderungen die der Alltag nicht bietet. ;) :D
Gruss Erwin,

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Unholz

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15

Sonntag, 29. August 2010, 20:50

Erwin, dieser Trick steht mit Sicherheit in der Betriebsanleitung. :thumbsup: Es handelt sich um einen einfachen Reset - also auch um etwas, das man beim Modellbahn-Digitalkram schmerzlich vermisst (jaja, ich weiss: irgendwo in meiner Mobile Station gibt es eine entsprechende Funktion - aber ich habe das Ding schneller fortgeschmissen als diese gefunden... 8| ).

http://www.pod-generation.de/ipod-reset.php

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16

Sonntag, 29. August 2010, 21:02

Siehst du Stefan, der iPod gehört meiner Frau, das Teil interessiert mich überhaupt nicht, deswegen habe ich mich damit nicht auseinandergesetzt. Eigentlich genau so wie du es mit der Digitaltechnik machst. 8)

Vielleicht entwickelt Apple auch einmal Decoder für Modellbahnen, dann wird dein Interesse auch geweckt. :D
Gruss Erwin,

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Unholz

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17

Sonntag, 29. August 2010, 21:07


Vielleicht entwickelt Apple auch einmal Decoder für Modellbahnen, dann wird dein Interesse auch geweckt. :D


:thumbsup: Absolut geniale Idee - und wenn das passiert, werden wir das Geräusch von erzhal, der in eine Tischplatte beisst, sowohl in Zürich als auch in Winterthur hören! :D :D

Mit Forumistengruss, Stefan
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18

Sonntag, 29. August 2010, 21:16

Ich komm wegen euch noch auf dumme Ideen...

Spiele gerade mit dem Gedanken einen I-Pod Shuffle und ein mini Lautsprecher in eine Lok mit viel Platz einzubauen, mit jede menge Geräusche und Ansagen drauf, angesteuert via Bluetoth oder so... :D

So quasi als erweiterter Sound Decoder und auch Analog voll betriebsfähig.
Fahre und Sammle SBB, BLS, SOB und DB in AC, bevorzugt von Märklin und Hag.

NORDSEE IST MORDSEE!
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19

Sonntag, 29. August 2010, 21:26

Wieso das Gerümpel in die Loks einbauen ? Einfach einen Satz Boxen unter die Anlage und gut ist :D
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20

Sonntag, 29. August 2010, 21:31

Und wenn die Lok pfeift, ist das ganze Quartier wach... :D

So a la 4000 watt am Drücker, davon 1000w Hoch, 1000w Mittel und 2000w Tief-töner. Loksound Hardcore - Fühlen sie sich wie neben einer echten Lok... :rolleyes:

Und am besten noch mit Ae 4/6 Fahrgeräusch...
Fahre und Sammle SBB, BLS, SOB und DB in AC, bevorzugt von Märklin und Hag.

NORDSEE IST MORDSEE!
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