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modellbahner

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1

Donnerstag, 25. Mai 2006, 21:24

Re 460

Verbesserungsvorschläge zur Re 460
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Knobel

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2

Freitag, 6. April 2007, 01:21

Rotlicht

Wurde sicher schon in einem anderen topic erwähnt. Schön wäre die Umschaltung auf zwei rote Rücklichter für den Wendezugbetrieb. Die Lok ist ja eigentlich schon dafür vorbereitet. Anstatt der Platinen mit den Birnchen müssen ja nur solche mit LED's (2 warmweisse und 2 rote) inkl. Widerständen eingesetzt werden.

Ich würde mit diesem Modell beginnen, weil man bei der 460er im Wendezugbetrieb diese Funktion am meisten vermisst.

Noch besser wäre es, wenn bei der ganzen Beleuchtungseinheit das Rotlicht nur ganz aussen durchleuchten würde wie beim Vorbild (dort wo jetzt beim HAG-Modell im Scheinwerfer ein rotes Plättchen sitzt). Es würde aber ganz heikel mit der Justierung der LED's. Es wäre aber um einiges besser als beim Märklin-Modell, wo der ganze Beleuchtungskörper rot leuchtet.
Gruss Paul
AC motorola und mfx
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3

Freitag, 6. April 2007, 02:33

Es hatte schon einmal jemand eine sehr gute Lösung vorgestellt, leider sind die Fotos dazu verschwunden. Ich mag mich noch erinnern, dass er den Lichtleitereinatz seitlich aufgebohrt hat und eine SMD LED zur Anwendung kam.

Der rote Teil ist eine Kante des Gehäuses die ca. 2x2 Millimeter gross ist. Ich werde folgende Lösung versuchen, in diesen Einsatz ein Loch bohren und es ebenfalls bis in den Lichtleitereinsatz hineinführen und eine Stecknadel LED pro Scheinwerfer hineinführen. http://www.mayerhofer-gmbh.de/html/die_kleinste_led.html

Die Umschaltung wird über ein Relais und eine Funktionstaste passieren. So kann ich die Beleuchtung Fahrtrichtungsabhängig schalten und gleichzeitig die Stirnbeleuchtung ausschalten.
Gruss Erwin,

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Lidokork

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4

Sonntag, 8. April 2007, 20:14

Hallo Knobel + Cebu

die Bilder zur Lösung mit seitlich aufgebohrtem Lichtkörper sind nicht verschwunden, sondern beim Vorbild-Thread "Spitzen Beleuchtung bei Schweizer Bahnen" hier untergebracht.
Mein eigener Beitrag der Schlusslichtlösung mit Relais ist im gleichen Beitrag und eignet sich auch für 2 rote LED nach Dirk/DGdm.

Mit freundlichen Grüssen

Peter
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5

Samstag, 21. April 2007, 21:15

Die Variante wie es Dirk gelöst hat, habe ich für mich kopiert und umgesetzt. Vom Resultat bin ich rundweg begeistert. Vielen Dank Dirk.

Als LED habe ich auch die 0603 von Vishay verwendet. Als Anschlussdraht kommt ein Kupferlackdraht mit 0.15mm Durchmesser zur Anwendung. Als Widerstand verwende ich einen mit 3kOhm. Rein rechnerisch sollte es nur ein 1kOhm sein, damit wird der Draht aber nach ein paar Sekunden so warm dass er von der Lötstelle an der LED fällt. Warum das so ist weiss ich nicht. Das gleiche passiert auch wenn die LED ohne Widerstand mit 2V betrieben wird.

Der Scheinwerfereinsatz hat seitlich eine Bohrung mit Ø1.2 und 2.5mm Tiefe. Die Bohrung ist mit einem Fräser gestochen damit der Boden flach ist. Die Bohrung ist gegen das Gehäuse mit einem Schlitz mit 0.4mm geöffnet damit der Draht einfach eingeführt werden kann. Der Schlitze reicht um 0.4mm in die höhere Kante damit die Drähte am Gehäuse nicht abgeknickt werden.

Fotos folgen morgen, wenn ich genügend Licht zur Verfügung habe.

Zum Löten der LED empfiehlt sich eine Lupe. Von den LED's genügend kaufen, sie gehen gerne verloren und sind wegen ihrer Grösse kaum zu finden. Wer sich diese Löterei nicht antun will kann auch auf die Stecknadelkopf LED's der Firma Mayerhofer zurückgreifen. http://www.mayerhofer-modellbau.de/

Im Moment ist das ganze noch provisorisch aufgebaut. Ich muss mir noch Anschlussprinte machen. Als Widerstand werde ich vermutlich Trimmer Potentiometer verwenden. So kann ich die Helligkeit der Beleuchtung einstellen.




Beleuchtung mit reduzierter Spannung.



Beleuchtung mit voller Spannung.

Das ganze kann ich zur Nachahmung absolut empfehlen. :D :D
Gruss Erwin,

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6

Sonntag, 22. April 2007, 09:02



Als Grössenvergleich ein Streichholzkopf. Links oben sind die LED's in der OVP wie sie in den Bestückungsautomaten eingesetzt werden. Darunter der Scheinwerfereinsatz. Die Bohrung ist noch zu erkennen, die Schlitze für die Kabeldurchführung leider nicht mehr. In der Mitte ist die LED mit angelöteten Drähten.



Die LED mit ca. 10V Spannung betrieben. Die Drähte halten übrigens recht gut. Bis jetzt habe ich noch keinen abgerissen.



Die LED im Scheinwerfer eingesetzt. Auf diesem Bild ist auch sehr gut zu sehen wie detailliert die Scheinwerfer von HAG sind.

Nun hoffe ich, dass ich mit diesen Bildern auch einige von euch "gluschtig" gemacht habe und es der eine oder andere auch versucht.
Gruss Erwin,

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modellbahner

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7

Sonntag, 22. April 2007, 10:49

Steuerst du die LED direkt mit 10V an??? Dann dürfte die Lebensdauer meiner Meinung nach eher kurz sein...
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8

Sonntag, 22. April 2007, 11:52

Zitat von »"modellbahner"«

Steuerst du die LED direkt mit 10V an??? Dann dürfte die Lebensdauer meiner Meinung nach eher kurz sein...


Auf keinen Fall, ich hätte es kaum geschafft ein Foto zu machen da die LED wie Sternschnuppe verglüht wäre. Ein 3kOhm Widerstand ist vorgeschaltet. Direkt darf die LED mit maximal 3V betrieben werden, empfohlen sind 2.1V bei 20mA wobei mir schon bei dieser Spannung der Draht zu heiss wurde und abfiel.
Gruss Erwin,

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modellbahner

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9

Sonntag, 22. April 2007, 12:32

Meist reichen die 2.1V und 10mA für den Dauerbetrieb...
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Dany

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10

Sonntag, 22. April 2007, 13:10

Wie gelingt es euch, ein und die selbe LED sowohl mit 2,1V 10mA als auch mit 2,1V 20mA zu betrieben? Wie überlistet ihr die Erkenntnisse meines guten alten Kumpels Georg Simon? ;)
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modellbahner

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11

Sonntag, 22. April 2007, 14:08

Also meines Erachtens funktioniert das wunderbar gemäss Kennlinie im LED-Datenblatt... Irgendwann ist dann einfach der Strom zu klein dass die LED noch leuchtet... Oder nicht?

Gruss
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Dany

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12

Sonntag, 22. April 2007, 14:32

Also wenn man an der LED 2,1V anlegt, dann bestimmt eben gerade die Kennlinie resp. der ohm'sche Widerstand, welcher Strom da fliesst. U=R*I.

Eventuell hat es da noch eine Stellschraube dran, um den Innenwiderstand zu regulieren, dann könnte man diesen Effekt herbeiführen. Oder der Widerstand verändert sich durch die Erwärmung der LED, oder sie ist programmierbar ;)
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13

Sonntag, 22. April 2007, 18:39

Mein gutes altes Formelbuch aus meinen Berufsschultagen habe ich konsultiert und dort steht für Widerstände in Serieschaltung: der Strom ist im ganzen System immer derselbe, die Einzelnen Widerstände und Spannungen werden jeweils zu Gesamtwerten zusammengezählt und stehen jeweils zueinander im Verhältnis.

So kann ich mit dem Labornetzgerät die Gesamtspannung beeinflussen und mit dem Widerstand die Teilspannungen. Auf diese Weise betreibe ich die LED einfach mit unterschiedlich hoher Leistung.

Habe ich den guten Herrn Ohm richtig verstanden stimmt obiges, mindestens mathematisch hat alles gepasst als ich es durchgerechnet habe.

Möchte ich die LED bei 2.1V mit 10mA betreiben muss ich wohl ein Labornetzgerät mit Strombegrenzung verwenden.
Gruss Erwin,

100. Mitglied G1MRA Schweiz.
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Dany

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14

Sonntag, 22. April 2007, 22:41

Deshalb heissen Widerstände ja auch Spannungsteiler. Sind sie in Serie geschaltet, so fällt über jedem einzelnen die dem Verhältnis der Widerstandswerte entsprechende Spannung ab.
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erwa20

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15

Montag, 23. April 2007, 07:12

Hallo

Mit dem Vorwiderstand wird der Strom begrenzt der über die LED fliesst. Das kann man so ausrechnen:
(Betriebsspannung - Nennpannung der LED) / Strom über LED

Ein Beispiel:
Betriebsspannung = 18 V (Digitalspannung am Gleis)
Nennspannung der LED = 2.1 Volt
Strom über der LED = 0.02 A

(18V - 2.1V) / 0.02A = 795 Ohm

Die gleiche LED jedoch nur noch 0.01A Strom über der LED

(18V - 2.1V) / 0.01A = 1590 Ohm
Gruss
Beat


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Rene_W

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Wohnort: Ostschweiz

Beruf: Elektromechaniker

16

Montag, 23. April 2007, 09:03

xxx
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gian

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Wohnort: Europa

Beruf: :)

17

Montag, 23. April 2007, 09:52

Hallo,

Um die Berechnung für die Vorwiderstände diverser LED's (nicht alle haben die gleichen Vorgabewerte) etwas zu vereinfachen hier ein Link zu einem LED-Rechner,
geschrieben von einem Modellbahner-Kollegen und Elektronikfachmann (Gratis-Programm).

mit freundlichen Grüssen

Gian
Spur: H0 / H0m, Rocoline ohne Bettung, Bemo/Peco
Digitalsystem: 3 ZS1 Zentralen, GBM, WD, Servodecoder, KS, usw. von Stärz, alles Bausätze inkl. Zentralen
PC/Software: Windows 7 Ultimate, TrainController 7 Gold
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Tessin

gesperrt

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Wohnort: Ticino

Beruf: AHV-Teenager

18

Montag, 23. April 2007, 10:51

Hallo Gian

der Link funktioniert nicht!

Alfred
_____
Gruss
Alfred
DCC, H0, Roco-Line o.B., Freiwaldsoftware, ESU Lokprogrammer.
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erwa20

Forumist

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Beruf: unbeabsichtigte Majestät

19

Montag, 23. April 2007, 11:05

Dieser Link funktioniert:

http://www.led-store.ch/vorwiderstand-rechner.php
Gruss
Beat


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erwa20

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Beruf: unbeabsichtigte Majestät

20

Montag, 23. April 2007, 11:25

Zitat von »"Rene_W"«

Hallo erwa20,

der erste Teil Deiner Aussage ist korrekt:

" Mit dem Vorwiderstand wird der Strom begrenzt der über die LED fliesst. Das kann man so ausrechnen:
(Betriebsspannung - Nennpannung der LED) / Strom über LED
Ein Beispiel:
Betriebsspannung = 18 V (Digitalspannung am Gleis)
Nennspannung der LED = 2.1 Volt
Strom über der LED = 0.02 A
(18V - 2.1V) / 0.02A = 795 Ohm "

Was jetzt folgt, kann so nicht stimmen, du sprichst von der gleichen LED:

" Die gleiche LED jedoch nur noch 0.01A Strom über der LED
(18V - 2.1V) / 0.01A = 1590 Ohm "

In diesem Fall mit dem Vorwiderstand von 1590 Ohm hast Du über der LED nur etwa 1,1 Volt!
Ein Vorwiderstand reduziert wie Du richtig sagst den Strom im Gesamtsystem, aber eben auch die Spannung am Verbraucher (LED)!
Die Überlegungen von Dany sind richtig. Widerstände von LED und dem Vorwiderstand sind Spannungsteiler.

Gruss
Rene_W


Hallo Rene_W

Beides ist richtig.
Auch mit 1.1 Volt Leuchtet die LED noch immer, der Unterschied in der Helligkeit ist dann natürlich sichtbar. Wichtig ist das über die LED auf keinen Fall mehr Strom fliessen soll als angegeben.
Gruss
Beat


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