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Beiträge: 12 182

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1

Sonntag, 6. Februar 2011, 13:01

ESU BR 151

ESU will als Neuheit die BR 151 bringen. Diese Modell beinhaltet diverse mehr oder weniger sinnvolle Funktionen.

Gestern auf dem Nachhauseweg von der Börse in Suhr hatten wir über Funktionen wie öffnende Türen oder die Ausnützung sämtlicher Decoderfunktionen gewitzelt. Die Imitation von Bremsfunken gehört für mich in diese Kategorie, wo bleibt da der wirkliche Mehrwert an einem solchen Modell, das frage ich mich ernsthaft. Wesentlich nützlicher finde ich die Funktion, Schleifer einstecken, ich habe ein AC Modell, Schleifer ausstecken und es ist ein DC Modell. Schön detailliert ist das Modell, da gibt es nichts zu rütteln und der Preis ist für alle diese Funktionen noch moderat.
Gruss Erwin,

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2

Sonntag, 6. Februar 2011, 13:43

RE: ESU BR 151

...wo bleibt da der wirkliche Mehrwert an einem solchen Modell, das frage ich mich ernsthaft. ...
ESU hat ja ebenfalls schon die BR 215 mit ähnlichem Schnickschnack gefertigt. Was bringt dass nun?
M.m. haben diese Funktionen vor allem damit zu tun, wie die Modelleisenbahn betrieben wird. Bei "Regler auf, Zug fährt durch die Anlage." machen solche "gadgets" natürlich nicht viel Sinn -erst recht nicht, wenn dann 'zig Züge auf's Mal auf der Anlage herumwuseln. Dann können vor allem die Sound-Funktionen nur verwirren.
Wenn aber versucht wird, einen realistischen Betrieb darzustellen, kann es spannend werden. Der Lokführer steigt in die Lok. Er hebt den Stromabnehmer. Er schliesst die Tür. Das Licht geht an. Die Lok fährt langsam zum Zug. Das Kupplungsgeräusch ertönt. Usw. usf.
Natürlich hat jeder so seine eigenen Präferenzen, wie er den Betrieb auf seiner Anlage gestaltet. Mir persönlich macht es Spass, die einzelnen Betriebsschritte nebst der eigentlichen Zugsfahrt nachzustellen - obwohl meine Loks nur ein paar Sound-Gimmicks und noch kein so grosses "Repertoire" wie die ESU-Dinger haben.


Thomas
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erwa20

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3

Sonntag, 6. Februar 2011, 13:46

Ich verstehe das als "Zwangsnutzung" möglichst aller Digitalfunktionen :D
Im Ernst, Lichteffekte wie "Bremsfunken" oder Funken beim Hauptschaltergeräusch sind für mich spielereien die vielleicht noch bei einzelnen Modellen in grösseren Massstäben wirklich zur Geltung kommen. Offenbar ist es wohl aber so das sich ein Hersteller heute schon fast gezwungenermassen dazu entscheiden muss solche Spielereien in ein Modell zu bauen um es überhaupt verkaufen zu können, besonders dann wenn es sich um ein Modell handelt an dessen Vorbild sich schon andere Hersteller orientiert haben.
ESU ist es bei diesem Modell gelungen den Verkaufspreis trotzdem moderat zu halten. Mich persönlich sprechen solche Sonderfunktionen weniger an. Besonders solche wie "Stromabnehmer heben / senken oder wie bei Roco "Türen öffnen / schliessen. Ich befürchte hier z.B. zusätzliche Störquellen an beweglichen Teilen die sich später dank nicht mehr verfügbaren Ersatzteile kaum noch beheben lassen. Natürlich gibt es Zusatzfunktionen die für mich auch im H0-Massstab interessant sind, z.B. digital schaltbare Kupplungen.
Gruss
Beat


:!: Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt :!:
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4

Sonntag, 6. Februar 2011, 14:24

Ich finds eigentlich toll, viele der Funktionen lassen in meinen Augen den Spass an der Sache wachsen. Genauso aber den Frust: Programmierung, Wartung und die Kosten bei einem Defekt... es ist ein zweischneidiges Schwert.
ESU beschreitet einen neuen Weg mit diesem Funktionsumfang und ich hoffe doch, dass man irgendwann mal die Eine oder Andere qualitativ hochstehende Schweizerlok mit so einem Umfang antreffen wird.

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso ESU auf dem Katalog in gross eine Lok fotografiert, bei welcher die weisse Zierlinie total daneben ist.
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Terry

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5

Sonntag, 6. Februar 2011, 14:33

Was ich nicht ganz verstehe ist, wieso ESU auf dem Katalog in gross eine Lok fotografiert, bei welcher die weisse Zierlinie total daneben ist.

Auch die Frontscheiben sind nicht über jeden Zweifel erhaben. Andrerseits sind solche Makroaufnahmen fast immer mit Wahrnehmungen verbunden, die mit dem normalen Auge nicht oder kaum auffallen.
Gruss, Michael
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6

Sonntag, 6. Februar 2011, 14:49

Die Erklärung für die optischen Fehler ist wie immer einfach, es handelt sich beim abgebildeten Modell um einen Prototypen. In der Beschreibung steht das diverse Teile aus Messing und Kunststoff angesetzt sind. Das abgebildete Modell dürfte mittels Lasersintern (SLS) hergestellt sein.

Die Detaillierung kann mit einem Brawa oder Roco Modell locker mithalten, es sind aber sehr viele Teile aus Metall gefertigt, was das Modell garantiert langlebiger macht, falls sich keine Fehler in den Zinkdruckgussteilen einschleichen.

Von heb- und senkbaren Stromabnehmern bin ich auch Anhänger, dafür zahle ich gerne etwas mehr.
Gruss Erwin,

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7

Sonntag, 6. Februar 2011, 15:07

Egal ob und wie hergestellt, dass man einen Lackierungsfehler gleich so offensichtlich zur Schau stellt ist schon fast ein wenig peinlich :rolleyes:
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Terry

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8

Sonntag, 6. Februar 2011, 16:13

Von heb- und senkbaren Stromabnehmern bin ich auch Anhänger, dafür zahle ich gerne etwas mehr.

Zumal der Aufpreis bei dieser Lok offenbar nicht so sehr ins Gewicht fällt. Nachdem ich die Beschreibung gelesen habe, halte ich den Preis insbesondere aufgrund der Ganzmetallausführung und der zum Teil aufwendigen digitalen Möglichkeiten für einigermassen moderat. Bedenken habe ich mit der wenn auch sehr servicefreundlichen Umsteckmethode (AC/DC) bezüglich der Stromabnahmequalität. Zumindest bedeutet dieses System ja, dass die Räder einseitig isoliert sein müssen. Auf diese Weise werden aber die isolierten Räder im 3-Leiterbetrieb nicht zur Stromabnahme herangezogen. :huh:
Gruss, Michael
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9

Sonntag, 6. Februar 2011, 16:50

Zumindest bedeutet dieses System ja, dass die Räder einseitig isoliert sein müssen. Auf diese Weise werden aber die isolierten Räder im 3-Leiterbetrieb nicht zur Stromabnahme herangezogen.

Das ist doch nicht zwingend. Wir wissen nicht, welche weiteren Funktionen das Einklicken des Schleifers bewirkt. Ich könnte mir vorstellen, dass hierbei ein Kontakt von der (vorher isolierten) einen Seite zur anderen vollzogen wird. Und damit beidseitig den Rückleiter darstellt. Rein technisch wäre so etwas keine Hexerei, ob allerdings daran gedacht wurde ..??
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)
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10

Sonntag, 6. Februar 2011, 17:03

Und damit beidseitig den Rückleiter darstellt. Rein technisch wäre so etwas keine Hexerei, ob allerdings daran gedacht wurde ..??

Wäre ratsam, sonst toben die S88 Betreiber mit Garantie durch alle Foren. ;)
Gruss Erwin,

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11

Sonntag, 6. Februar 2011, 18:26

...und dann wäre da noch das Problem mit dem Radsatzinnenmass und dem Spurkranz.
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Terry

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12

Sonntag, 6. Februar 2011, 18:39

...und dann wäre da noch das Problem mit dem Radsatzinnenmass und dem Spurkranz.

Vielleicht gibt es ja beim Einclipsen des Schleifers gleich einen automatischen Radwechsel ;) Nein im Ernst: Vor ESU hat Railtop offenbar auch schon solche Universalfahrzeuge hergestellt.
http://www.alpnacher.ch/Eisenbahn/railtopH0.html
Gruss, Michael
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mad

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13

Sonntag, 6. Februar 2011, 18:44

Vor ESU hat Railtop offenbar auch schon solche Universalfahrzeuge hergestellt.
Es sollte wohl besser "angekündigt" heissen ;)

Gruss
Mario
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14

Sonntag, 6. Februar 2011, 18:46

...und dann wäre da noch das Problem mit dem Radsatzinnenmass und dem Spurkranz.

Vielleicht gibt es ja beim Einclipsen des Schleifers gleich einen automatischen Radwechsel ;) Nein im Ernst: Vor ESU hat Railtop offenbar auch schon solche Universalfahrzeuge hergestellt.
http://www.alpnacher.ch/Eisenbahn/railtopH0.html

Meine Herren, das HAG-Forum hat das vor knapp 5 Jahren schon durchprobiert, mit Erfolg!

http://www.forum.hag-info.ch/index.php?p…ht=universallok Durchlesen lohnt sich.

Die Lok von Stefan Burkhard machte ihre Sache recht gut, Radsatzinnenmass hin, Spurkranz her.
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »PapaTango« (6. Februar 2011, 18:51)

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Terry

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15

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:14

Tja vor 5 Jahren, da war ich noch nicht einmal mitlesender Gast hier im Forum, sonst hätte ich mich vielleicht erinnert. Sehr interessanter Thread, Peter, der Punkt geht neidlos an Dich. Scheint doch was dran zu sein, an der Sache mit dem Handtuch ;)
Gruss, Michael
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16

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:22

Lässt man eine Lok mit korrekten DC Radsatzinnenmassen auf K- oder C-Gleisen fahren funktioniert es mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne Probleme. Es werden aber sicher wieder irgendwelche Ewiggestrige aus den Löchern gekrochen kommen und sich beschweren das Modell fahre nicht zuverlässig auf ihren Märklin Modellgleisen oder M-Gleisen. :thumbdown:
Gruss Erwin,

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17

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:33

Sehr interessanter Thread, Peter, der Punkt geht neidlos an Dich.

Gell, gar nicht schlecht, war damals ein wirklich spannendes Thema. Und was das Handtuch betrifft: Es kann dir in soooo vielen Situationen nützlich sein, ob AC oder DC :D . Wenn man die oberste Maxime beherzigt: Keine Panik! ;)
Gruss
Peter

"Stay calm, have courage and wait for signs" (Walt Longmire)
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Unholz

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18

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:33

Lässt man eine Lok mit korrekten DC Radsatzinnenmassen auf K- oder C-Gleisen fahren funktioniert es mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne Probleme.


Ich darf den Herrn Meister aber an die Bocksprünge erinnern, die meine beiden ersten HAG-GTW mit DC-Radsatzinnenmass auf C-Gleis vollbrachten.

Grüsse vom kompromisslosen Ewiggestrigen. ;)

Mit Forumistengruss, Stefan
________________________

"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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19

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:37

Ich darf den Herrn Meister aber an die Bocksprünge erinnern, die meine beiden ersten HAG-GTW mit DC-Radsatzinnenmass auf C-Gleis vollbrachten.

Um bei der Wahrheit zu bleiben, das Radsatzinnenmass war selbst für DC zu gross. :thumbup:

Gruss vom Forumisten mit dem Elefantengedächtnis. :D
Gruss Erwin,

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20

Sonntag, 6. Februar 2011, 19:38

Lässt man eine Lok mit korrekten DC Radsatzinnenmassen auf K- oder C-Gleisen fahren funktioniert es mit grösster Wahrscheinlichkeit ohne Probleme.

Nein Erwin, das ist zu weit. Beat hat mir vor zwei Jahren an genau jener Stelle geholfen. Wegen dem dauernden Knallen am Herzstück (steile Weiche, C-Gleis), allerdings ohne Entgleisen. Danach - ca. 14 Millimeter anstelle 14.3 - war Ruhe.
Gruss
Peter

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