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Sonntag, 13. März 2011, 12:08

Verschmutzung der Laufflächen (nicht brüniert)

Hallo zusammen!

Seit ca. drei Monaten habe ich eine Re 4/4 II aus dem Set 36 012-20 (GS) im Einsatz. Die Lok wurde so umgebaut, dass sie solo verkehren kann. Nun habe ich aber das Problem, dass die Laufflächen an den Rädern sehr schnell verschmutzen.
Nach ca. einer Stunde fahren beginnt die Lok aufgrund der schlechten Stromaufnahme zu stottern, die Laufflächen haben so richtig schöne Dreckringe. Nun ist mir dieses Problem von den brünierten Rädern von Hag nur zu gut bekannt. Es verwundert mich aber, dass auch die silbernen Räder (kenne die Beschichtungsart nicht) betroffen sein können. Interessanterweise scheinen mir die neuen silbernen Laufflächen (dieses Set gibt es seit 2007) eine wesentlich rauhere Oberfläche aufzuweisen als die älteren Exemplare, vielleicht liegt da der Hund begraben.

Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?

MfG XaS

PS: Ja, ich reinige meine Anlage immer wieder, die Schienen sind sauber genug. ;) Zumindest habe ich mit Roco-Loks keine Probleme mit verschmutzten Laufflächen.
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Terry

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2

Sonntag, 13. März 2011, 12:32


PS: Ja, ich reinige meine Anlage immer wieder, die Schienen sind sauber genug

Die silbernen Räder sind vernickelt und man hat eigentlich schon seit Längerem dazu geraten, die Brünierten, die Du ja auch nicht hast, gegen solche zu ersetzen. Allerdings kann ich mir die starke Verschmutzung allein durch das Rädermaterial dann doch nicht erklären. Woher kommt denn der Dreck? Es sind fettig-schmierige Ablagerungen von Haftreifen und zu viel Öl und Funkenflug. Es ist ein Teufelskreis, je schlechter die Stromabnahme., desto mehr Funken fliegen und desto schneller verschmutzen die Räder. Die Roco Loks sind vielleicht etwas leichter als die Hag-Loks, was deren geringere Verschmutzung der Laufflächen erklären könnte. ;) Vielleicht könnte die die Kondensatorpufferung eine Hilfe sein, falls Du digital fährst und die Angabe "GS" sich nur auf das Gleissystem bezieht.
Gruss, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terry« (13. März 2011, 12:39)

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3

Sonntag, 13. März 2011, 12:32

eine wesentlich rauhere Oberfläche aufzuweisen als die älteren Exemplare, vielleicht liegt da der Hund begraben.

Eine rauhe Oberfläche sammelt viel schneller Schmutz auf und bietet zudem eine viel schlechtere Kontaktfläche. Die wirksame Fläche ist kleiner und die Unebenheiten auf der Oberfläche führen zu vermehrter Funkenbildung. Mit einem Reinigungsgummi kann die Oberfläche eventuell etwas geglättet werden. Nur die feinste Körnung verwenden. In einem Baumarkt sollte so etwas erhältlich sein. Poliertuch ist eine weitere Möglichkeit. Achtung, die Nickelschicht ist sehr dünn, in der Regel nur 1 bis 2 µm. Metarex Polierwatte würde ich für einen ersten Versuch nehmen. Diese ist sehr wenig abrasiv. Diese ist oft in Drogerien erhältlich.
Gruss Erwin,

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Terry

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4

Sonntag, 13. März 2011, 13:14

Eine rauhe Oberfläche sammelt viel schneller Schmutz auf und bietet zudem eine viel schlechtere Kontaktfläche.

Die Frage ist, ob und wenn ja warum und seit wann HAG überhaupt dazu übergegangen ist, vernickelte Räder mit rauher Oberfläche zu verwenden. Vielleicht weiss ja im Forum Jemand etwas darüber :?:
Gruss, Michael
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Sonntag, 13. März 2011, 13:30

Die Frage ist, ob und wenn ja warum und seit wann HAG überhaupt dazu übergegangen ist, vernickelte Räder mit rauher Oberfläche zu verwenden.

Hier scheint man über einen gewissen Zeitraum den Herstellungsprozess und die Qualitätskontrolle nicht beherrscht zu haben. Allenfalls hat der Galvanikbetrieb auch einen Fehler begangen. Eine rauhe Oberfläche macht für diesen Zweck keinerlei Sinn. Die Konsequenzen habe ich bereits aufgeführt.

Eine gebrochene Werkzeugschneidenspitze kann eine ganz einfache Ursache für eine mangelhafte Radoberfläche sein. Wo der Fehler auch immer liegt, für die Qualität ist HAG verantwortlich.
Gruss Erwin,

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Terry

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6

Sonntag, 13. März 2011, 13:51

Eine gebrochene Werkzeugschneidenspitze kann eine ganz einfache Ursache für eine mangelhafte Radoberfläche sein. Wo der Fehler auch immer liegt, für die Qualität ist HAG verantwortlich.

Wenn das so ist Erwin, kann dem geplagten eigentlich nur geraten werden, mal vorsichtig bei HAG mit der Bitte um Kulanz nachzufragen. Andrerseits hat HAG vielleicht bewusst aus wirtschaftlichen Gründen die vorhandenen mangelhaften Räder anstelle sie zu entsorgen bei den Doppeltraktionen verwendet, weil die Stromabnahme bei diesen ja sowieso kein Problem darstellt, jedenfalls vorausgesetzt, es werden die Räder beider Einzellokomotiven dazu herangezogen. Aber das ist natürlich alles nur wilde Spekulation ;)
Gruss, Michael
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7

Sonntag, 13. März 2011, 13:59

Solche Räder mit schlechten Oberflächen habe ich schon bei meinem Händler liegen sehen. Beides ist möglich, HAG wollte die Räder nicht entsorgen oder bei der Oberflächenbehandlung ist etwas schief gelaufen. Abbeizen einer misslungenen Oberflächenbehandlung ist möglich, führt in aller Regel zu einem zusätzlichen Abtragen der Oberfläche und zu einer Verschlechterung der Oberflächenqualität.
Gruss Erwin,

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Empedokles

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Sonntag, 13. März 2011, 14:49

Spannend, sehr spannend für mich, diese Probleme zu hören: Ich kenne sie bisher von den HAG-Fahrzeugen überhaupt nicht.

Mein HAG-Fuhrpark besteht derzeit etwa hälftig aus alter und neuer Generation, darunter einzelne Loks mit brünierten Rädern.
Sie verschmutzen bei mir bisher weder schnell noch stark.

Die Qualität der Räder kann ich persönlich nicht prüfen und leider auch nicht kompetent einschätzen. Ich sehe allerdings, dass auch die Schmierung eine Rolle spielt. Die originalen (nicht Hornby-) Lima-, Jouef- und Rivarossi-Lokomotiven sind ab Hersteller merkwürdig fetzig "geschmiert", HAG- und Fleischmann-Lokomotiven dagegen mit einem (hauseigenen) Öl "geölt", und ich beobachte die schnelle Verschmutzung über wenige Stunden Fahrbetrieb nur bei den "geschmierten" Lokomotiven.

Verharzung habe ich in den letzten 10-15 Jahren nur ein einziges Mal beobachtet: Bei einer HAMO V31 der Hersfelder Kreisbahn, die der Vorbesitzer gemäss Herstellerempfehlung mit Märklin-Öl geölt hatte.

Werner
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Terry

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9

Sonntag, 13. März 2011, 14:59

Mein HAG-Fuhrpark besteht derzeit etwa hälftig aus alter und neuer Generation, darunter einzelne Loks mit brünierten Rädern.
Sie verschmutzen bei mir bisher weder schnell noch stark.

Das bestätigt meine Vermutung und subjektive Beobachtung, dass der immer wieder gehörte Ratschlag, brünierte gegen vernickelte zu tauschen, nicht so viel bringt, wie Manche es glauben machen wollen. Zwar habe ich meine brünierten zum Teil auch aus optischen Gründen getauscht, es ändert aber nichts an der Tatsache, das ein Austausch nichts bringt, wenn schlicht von zu wenig Rädern Spannung abgenommen wird. Umgekehrt lässt es sich auch mit brünierten Rädern störungsfrei "Isebähnele", wenn die anderen Bedingungen stimmen. :)
Gruss, Michael
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Sonntag, 13. März 2011, 16:44

HAG- und Fleischmann-Lokomotiven dagegen mit einem (hauseigenen) Öl "geölt", und ich beobachte die schnelle Verschmutzung über wenige Stunden Fahrbetrieb nur bei den "geschmierten" Lokomotiven.

Fett dürfte bei guter Verteilung eine bessere Isolation bewirken als Öl, wird der Strom der Masse nur über die Lager abgenommen geht das so ganz einfach viel schlechter. Zusätzliche Kontaktschleifer für die Radinnenseite der Masse dürfte eine wesentlich bessere Stromabnahme ergeben.
Gruss Erwin,

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11

Sonntag, 13. März 2011, 20:46

Ich vermute auch, dass bei meiner Maschine einfach schlecht beschichtete Räder verbaut wurden. Bei meiner nächsten Ersatzteilbestellung bei Hag werde ich das Thema mal ansprechen.

Übrigens, das Argument mit dem Gewicht des Fahrzeugs zieht wohl nicht ganz, da auch die Hag-Loks der alten Generation keinerlei Probleme mit verschmutzten Laufflächen zeigen. Und ob eine Roco Re 6/6 ein kleineres Gewicht auf den äusseren vier Achsen tragen muss als eine Hag-Lok wage ich zu bezweifeln... ;)
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Unholz

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12

Mittwoch, 18. Mai 2011, 19:56

Apropos brünierte Räder: Ich habe heute beim Suchen nach etwas anderem auch darauf geachtet, welche Loks noch mit diesen "kupferfarbigen" Rädern ausgerüstet wurden. Zumindest bei den Re 460 kann ich den Wechsel nun ziemlich genau auf Ende 1996/Anfang 1997 eingrenzen.

Noch brünierte Räder hatten demnach die Loks "Hauenstein", "Bodensee", "La Gruyère", "Pfannenstiel", "Tilsiter", "Lovely/Milch" und als Letzte die "Ciba blau". Wahrscheinlich die erste mit blanken Laufflächen war Ende 1996 die "Miele" (280.08 ), vermutlich gefolgt von der "Zürich/Relax", der "Danzas" und der "Ascom" (kann ich selber nicht visionieren). Sicher blanke Laufflächen haben dann auch die beiden "Wir verbinden die Schweiz"-Modelle von 1997 (280.12 und 280.13).

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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Lidokork

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13

Mittwoch, 18. Mai 2011, 20:49

Hallo Stefan

zumindest meine "Pfannenstiel" und "Ciba blau" haben beide die neuen schwarz-vernickelten Räder. Ich musste da nichts umrüsten.

Viele Grüsse

Peter
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Unholz

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14

Mittwoch, 18. Mai 2011, 21:06

Hmmm... - interessant. 8| Scheint also wieder einmal nach dem Motto gegangen zu sein "Wir nehmen das, was gerade zufällig herumliegt". ;)

Mit Forumistengruss, Stefan
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ueli1946

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Beruf: techn. Sachbearbeiter Spezialtiefbau, in Rente

15

Donnerstag, 19. Mai 2011, 21:59

Schmutzige Räder

Verschmutzte Lokräder bei Gleichstrombahnen ein Aergerniss das jeder Modellbahner kennt.



Meine Lösung: Pfeiffenputzer und Brennsprit. Lok auf dem Rücken auf die Matte legen und mit befeuchtetem Pfeiffenputzer reinigen, auch auf der Radinnenseite und die Radstromabnehmer.



BRENNSPRIT IST FEUERGEFàHRLICH; nicht rauchen, aber lüften. Feuerwehr im Brandfall rufen Nr. 118 / 112.

Gruss Ueli
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16

Donnerstag, 19. Mai 2011, 22:08

Ziemlich sicher dürften auf Hochglanz polierte Räder mit einer möglichst kleinen Rauigkeit ebenfalls viel weniger anfällig für Verschmutzung sein.
Gruss Erwin,

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11465

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Geburtstag: 10. Dezember

17

Donnerstag, 19. Mai 2011, 22:49

RE: Schmutzige Räder

BRENNSPRIT IST FEUERGEFàHRLICH; nicht rauchen, aber lüften. Feuerwehr im Brandfall rufen Nr. 118 / 112.

Sehr dramatisch.... ich möchte zufügen: Um den Basteltisch mehrere Eimer mit Löschwasser bereitstellen. Im Fall, dass kein Wasser kommt, Wasserversorgung rufen, Nr. 044 435 21 11, Blutgruppenausweis und Organspenderausweis gut sichtbar deponieren. Im Verletzungsfall Sanität rufen, Nr. 144, sowie den 'Blick' , Nr. 044 259 6262...... :wacko:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Terry

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18

Donnerstag, 19. Mai 2011, 23:36

Meine Lösung: Pfeiffenputzer und Brennsprit. Lok auf dem Rücken auf die Matte legen und mit befeuchtetem Pfeiffenputzer reinigen, auch auf der Radinnenseite und die Radstromabnehmer.

Mit auf Wattestäbchen aufgeträufeltem Feuerzeugbenzin habe ich bezüglich Löslichkeit die besten Erfahrungen gemacht. Es gibt aber noch einen anderen Aspekt:
Räder reinigen bedeutet immer auch eine mehr oder weniger lästige Aufgabe, je nachdem, wieviel Zeit man dafür aufwenden muss. Die für alle möglichen Lebensbereiche gültige Erkenntnis: Je mehr man besitzt, umso mehr muss man sich kümmern, gilt natürlich auch für den Fuhrpark. Wenn z.B. 20 lange Züge auf Schattenbahnhofsgleisen auf ihren regelmässigen Einsatz warten, dann hat man sich schon umfangreiche Reinigungs- und Wartungsarbeiten auferlegt. Ich mag gar nicht an die Säuberung meines 96-achsigen Rola-Zuges denken, vor der ich mich bisher erfolgreich gedrückt habe. Insofern sollte man sich immer überlegen, ob eine massvolle Beschränkung des Fuhrparks auf das subjektiv empfunden wirklich Notwendige nicht auch eine gewisse Berechtigung hat, nach dem Motto: weniger ist mehr ;) .
Gruss, Michael
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Empedokles

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19

Freitag, 20. Mai 2011, 09:55

Scheint also wieder einmal nach dem Motto gegangen zu sein "Wir nehmen das, was gerade zufällig herumliegt".


Ich bin fest überzeugt, dass es in der Betriebswerkstätte des grossen Vorbilds sehr ähnlich zugeht.
Die Bevorratung gerade älterer Bauteile, z.B. RBe 4/4 -Achsen, kann auch dort eigentlich nur mit Schwierigkeiten verbunden sein.

Werner
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20

Freitag, 20. Mai 2011, 18:28

Noch als Komentar zu den bisherigen Rinigungsmethoden:

Ich habe mich daran gewöhnt, die Loks bei schlechten Fahreigenschaften ebenfalls verkehrt herum in einer Schaumstoffeinlage zu platzieren, um dann die Achsen mit einem trockenen, hundskommunen Papiertaschentuch sauberzureiben. So entsteht keine Drecksauce und die Laufflächen werden dazu noch etwas poliert, was zukünftigen Verschmutzungen entgegenwirken sollte. Um das Taschentuch auf die Laufflächen und Spurkränze zu drücken eignen sich Schraubenzieher (können Laufflächen verkratzen!), Zahnstocher oder mein persönlicher Favorit... Fingernägel. Diese sind nämlich stabil genug, aber verkratzen bei einem Riss des Taschentuchs die Räder nicht.

In dieser Sache passt wieder einmal eines meiner Lieblingszitate, das "Witten's Law":

Zitat

Whenever you cut your fingernails
you will find a need for them an hour later.

;)

MfG XaS
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