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Samstag, 20. Oktober 2012, 12:10

HAG Loks mit ESU LokPilot V4: Passende Einstellungen

Hallo zusammen,
da das Thema immer wieder auftaucht und die in dieser Anleitung enthaltenen Werte sich bisher sehr bewährt haben, hier eine Zusammenstellung der Werte für HAG Loks mit ESU LokPilot V4 Decoder.
Die Werte wurden vorwiegend auf dem 88er Motor getestet, wie sich diese auf dem 64er Motor verhalten ist mir leider nicht bekannt. Eine Übersicht über die entsprechenden Motortypen findet sich hier: HAG FAQ
Anfragen, Verbesserungsvorschläge und Erfahrungen bitte in diesem Thread oder per PN an mich.

Einstellung der Geschwindigkeit bei ESU LokPilot V4 Decodern
In den folgenden Beispielen wird immer die sogenannte Dreipunktekurve verwendet, diese basiert auf einer Anfahr(CV2)-, Mitten(CV6)- und Endgeschwindigkeit(CV5).
Die einfachste Variante die maximale Geschwindigkeit anzupassen, scheint also die Veränderung der CVs 5 und 6 zu sein. Dies sollte nicht so gemacht werden.
Gemäss offizieller Aussage von ESU, schränkt dieses Vorgehen die interne Regelung ein und kann das Fahrverhalten negativ beeinflussen.
Die maximale Geschwindigkeit der Lok sollte immer über die CV53 eingestellt werden.
Die Dreipunktekurve ist im Normalfall leicht geknickt, die Lok beschleunigt somit im unteren Drehzahlbereich etwas langsamer als im oberen, dies wurde bei den folgenden
Beispielen so belassen und soll ein realistischeres Fahrverhalten wiedergeben.

Firmwarestand ESU Decoder
Folgende Effekte können bei älteren Firmwareständen im Decoder auftreten:
- Die Werte für CV5 und 6 sind um den Faktor 4 kleiner ( 64 und 22 ) als bei neueren Firmwareständen ( 255 und 88 ), dies kann vernachlässigt werden.
- Die CV51 I-Slow ist erst in neueren Firmwareständen enthalten.
- Die adaptive Regelfrequenz (CV124 Bit 4) konnte in ersten Firmwareständen nicht deaktiviert werden (merkbar durch das Geräusch einer Tonleiter beim Anfahren), diese sollte aber ausgeschaltet werden.

Bei der Programmierung mit dem ESU LokProgrammer sollte generell auf die aktuellste Version zurückgegriffen werden, somit wird beim Programmieren der Decoder
auch gleich die neueste Firmware aufgespielt. Ist man nicht im Besitz des Programmers empfiehlt sich zum aktuellen Zeitpunkt ein Update durch den Fachhändler um
oben gelistete Funktionen nachzurüsten.

Programmierung mit dem ESU LokProgrammer
Die einfachste Variante stellt die Programmierung mit dem ESU LokProgrammer dar.
Hierzu einfach die entsprechenden Konfigurationsdateien hier herunterladen.

Enthalten sind folgende Vorlagen:
  1. V4 Hag normal: Für alle HAG Loks mit Original oder allenfalls Eigenbau Beleuchtung.
  2. V4 Hag mbt Re4_4II: Für HAG Re 4/4 II mit MBT Beleuchtungsumbau, F-Tasten und AUX vorkonfiguriert.
  3. V4 Hag mbt Re6_6: Für HAG Re 6/6 mit MBT Beleuchtungsumbau, F-Tasten und AUX vorkonfiguriert.

Lediglich angepasst werden müssen, je nach Bedarf, folgende Einstellungen:
  • Analoge Funktionen (sind deaktiviert)
  • Anfahr- und Bremsverzögerung (Standardwerte)
  • Bremsfunktionen (sind deaktiviert)
  • Railcom/RailcomPlus (komplett aktiviert)
  • Zuordnung AUX1-4 falls anderweitig verwendet (bei MBT Dateien nicht verändern !)

Manuelle CV Programmierung
Wichtig: Vor dem Programmieren: CV31 = 16 und CV32 = 0 einstellen !
Es empfiehlt sich, den Decoder vor dem Programmieren per CV8 = 8 zu resetten und danach kurz die Lok vom Gleis zu nehmen.
Damit werden alle Einstellungen wieder auf Werkswerte zurückgesetzt (CV5 und 6 sind danach der Firmware entsprechend richtig gesetzt).
Achtung: Alle sonstig geänderten Werte werden damit ebenfalls zurückgesetzt !
  • CV2: 4
  • CV3: 24 -> Gewünschten Beschleunigungswert einstellen
  • CV4: 32 -> Gewünschten Bremswert einstellen
  • CV5: 255 -> bei älterer Firmware beträgt dieser Wert 64 -> siehe Hinweis oben
  • CV6: 88 -> bei älterer Firmware beträgt dieser Wert 22 -> siehe Hinweis oben
  • CV51: 16 (neuer Wert gemäss Beitrag vom 16.1.2015)
  • CV52: 16
  • CV53: 96 -> Gewünschte Geschwindigkeit einstellen -> siehe Hinweis oben
  • CV54: 8
  • CV55: 112
  • CV56: 255

  • CV49 BIT 1 =1 (+1): Regelfrequenz ist 40 kHz -> im Normalfall: CV49 = 19
  • CV124 BIT 4 =1 (+16): Fixe Regelfrequenz -> im Normalfall: CV124 = 16

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Nico« (20. Oktober 2012, 14:48)

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sturzi

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Beiträge: 526

Geburtstag: 13. Oktober 1948 (70)

Wohnort: Aarau

Beruf: Rentner (ehem. Softi)

2

Samstag, 20. Oktober 2012, 13:00

Vielen Dank, Nico, für diese wertvolle Anleitung!
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sturzi

Forumist

Beiträge: 526

Geburtstag: 13. Oktober 1948 (70)

Wohnort: Aarau

Beruf: Rentner (ehem. Softi)

3

Sonntag, 21. Oktober 2012, 12:29

Ich habe gestern einige Stunden mit dem Einstellen von Lok Pilot Decodern für HAG Loks experimentiert.

Dass man die Höchstgeschwindigkeit der Lok nicht mit CV5, sondern mit CV53 (CV5 auf Maximalwert lassen) einstellen soll, kann ich mehr als nur bestätigen.

Ohne dieses Wissen habe ich jeweils die gewünschte Höchstgeschwindigkeit mit CV5 eingestellt und CV53 auf den gemäss Betriebsanleitung für HAG Loks empfohlenen Wert von 100 gesetzt. Dabei haben sich z.T. deutliche Unstetigkeiten in der Geschwindigkeitskurve in Abhängigkeit der Fahrstufe ergeben (z.B. bei vier benachbarten Fahrstufen praktisch die gleiche Geschwindigkeit), mit denen ich schlussendlich gemeint habe, leben zu müssen. Hingegen durch Befolgung der obengenannten Empfehlung von Nico ergeben sich perfekte, stetige Geschwindigkeitskurven wie man sie sich eben wünscht.

Eine andere Erfahrung habe ich noch gemacht: Bisher habe ich immer angestrebt, den Decoder mittels der Trimm-Werte so einzustellen, dass die Lok vorwärts und rückwärts bei gleicher Fahrstufe möglichst gleich schnell läuft. Auch das hat (ähnlich wie die Reduktion von CV5) zu unberechenbaren Charakteristiken geführt. Jetzt lasse ich die Trimm-Werte unverändert und nehme in Kauf, dass die Lok z.B. maximal vorwärts 118 km/h und rückwärts 123 km/h läuft. Die Lok wird bei uns ja in beiden Fahrrichtungen kalibriert und die Steuerungs-Software trägt den Unterschieden jeweils Rechnung.

Obwohl ich eigentlich vom Lok Pilot Decoder begeistert bin, enttäuscht mich die Bedienungsanleitung gewaltig. In dieser Anleitung (vierte und wahrscheinlich neueste Auflage) wimmelt es von Falsch-Information. Wenn man ohne Erfahrung an die Parametrierung eines Lok Pilot geht und dabei nur die Bedienungsanleitung zur Verfügung hat, macht man es mit jeder Garantie krass falsch.
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Terry

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Beiträge: 1 506

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Wohnort: Toskana Deutschlands

Beruf: Hundefütterer

4

Sonntag, 21. Oktober 2012, 12:48

Obwohl ich eigentlich vom Lok Pilot Decoder begeistert bin, enttäuscht mich die Bedienungsanleitung gewaltig.

Da kann ich Dir nur beipflichten, Röbi. Noch schlimmer ist es, wenn man nicht im Besitz eines Programmers ist, den man sich ja sinnvollerweise nur dann anschafft, wenn mehrere ESU Decoder einzustellen sind. Weil aber nach einer unausweichlichen Geduldsprobe hervorragende Laufeigenschaften zu erreichen sind, ist mein Verhältnis zu den ESU Decodern trotzdem gut. ;)
Gruss, Michael
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11465

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Beiträge: 8 229

Geburtstag: 10. Dezember

5

Sonntag, 21. Oktober 2012, 20:25

Nico, schön dass Du wieder unter uns weilst. :thumbup:
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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Wohnort: Dorneckberg

Beruf: Energietechniker

6

Sonntag, 26. Januar 2014, 14:11

Hallo zusammen

Über "Digitale Hagloks fahren im Analogbetrieb viel zu langsam" bin ich dank Stefans Link auf Nicos Vorlagen gestossen. Nun ja, heute ist ein richtiger Glückstag!

Ich habe zuerst das letzte Update zum ESU-Lokprogrammer installiert und damit die Probleme mit ihm beseitigt (Loks auf dem Programmiergleis nicht erkannt, Daten nicht vollständig auf Decoder geschrieben). Danach die Vorlagen von Nico auf zwei Re 6/6 installiert (einmal ohne, einmal mit mbt Platine): Das Fahrverhalten ist jetzt ein wahrer Traum :love:
Vorher waren sie ja auch schon recht gut, jetzt ist die Freude einfach noch viel grösser...

@Nico

Herzlichen Dank an dich für die Vorlagen - schön, dass du diese wirklich sehr guten Daten hier mit uns geteilt hast!

Nun noch eine Frage in Zusammenhang mit TC - ich gehe davon aus, dass du diese Einstellungen (Beschleunigung/Bremsen) auch im automatischen Betrieb so beibehältst? Ich habe noch keine Erfahrung, möchte aber TC einsetzen und tue mich schwer, mit dem richtigen Vorgehen dazu. Möchte eben die Loks auch weiterhin von Hand steuern können, dazu passen mir die Einstellungen in den Vorlagen ganz gut.

Danke und Gruss,
Christian
Gruss Christian
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Meine Fotos: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zu Ehren der Gotthard IR
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7

Sonntag, 26. Januar 2014, 14:56

Salü Christian

Freut mich zu hören, dass das mit der Vorlage geklappt hat :)

Die Anfahr- und Bremsverzögerung stelle ich bei mir auf 0 ein, damit der Decoder keinen Einfluss mehr auf dieses Verhalten nimmt und TC hier die volle Kontrolle hat (dort kann man ja ebenfalls Verzögerungen einstellen sowie Zuggewicht etc.).
Somit muss beim "von Hand fahren" über die Zentrale selber mit mehr Gefühl gefahren werden. Da ich aber generell meine Anlage nur noch via TC steuere kommt hier +SmartHand zum Einsatz (Mobile wie Classic, der Handregler ist was ganz Feines) welches die Anfahr- und Bremsverzögerung von TC selbst wiederum übernimmt.

Anzumerken ist vielleicht noch, dass ich mit TC Gold und der erweiteren Einmessmethode fahre, damit sind grundsätzlich lustige Spielereien auch mit der Zuglänge etc. möglich.
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8

Freitag, 16. Januar 2015, 10:14

Hallo zusammen

an der Börse in Oftringen wurde ich durch Bueti (Martin) angesprochen, dass es bei neueren Firmwareversionen der Decoder mit meinen Werten zu "Bocksprüngen" beim Anhalten der Loks kommt.
Mir war dies beim Einmessen mit dem PC schonmal aufgefallen, hab der Sache aber keine Beachtung geschenkt, da der Effekt bei sanftem Anhalten nicht auftritt.

Da aktuell wieder eine neue Lok zum Umbau auf der Anlage steht, hab ich mir die Sache mal angeschaut und bin zum selben Ergebnis wie Martin gekommen: Die CV51 ist schuld.
Wer bei schnellen Geschwindigkeitsreduktionen oder beim Anhalten einen solchen Sprung beobachtet, kann einfach die CV51 auf Wert 16 setzen (war bisher als 0 vorgegeben), damit habe ich sehr gute Resultate erzielt (leider weiss ich den Wert von Martin nicht mehr, vielleicht kann er diesen auch noch nachreichen).

Evtl. kann ein Admin in meinem ersten Post die CV51 noch auf = 16 korrigieren, leider geht das Bearbeiten nicht mehr nach so langer Zeit.
Zudem auch den Hinweis hier löschen:

Zitat

- Die CV51 I-Slow ist erst in neueren Firmwareständen enthalten. Da diese aber auf 0 belassen wird, kann dies ebenfalls vernachlässigt werden (es wird nach wie vor die CV55 verwendet).
Beste Grüsse
Nico
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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 598

Wohnort: Zuhause

9

Freitag, 16. Januar 2015, 10:19

Nico, ich habe es im Eingangsbeitrag gerade angepasst (bitte kontrolliere aber kurz, ob ich's richtig gemacht habe, Danke).
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10

Freitag, 16. Januar 2015, 10:24

Perfekt, dankeschön :)
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Frühlingen

Forumist

Beiträge: 35

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11

Dienstag, 17. Februar 2015, 14:18

Hallo Nico

Bin grad am Einprogrammieren deiner CV's.
Aber ich kann den Link für die speziellen HAG-Loks mit MBT-Beleuchtung nicht öffnen - und somit auch die speziellen Werte nicht sehen.
Ich arbeite mit einer alten Intellibox und gebe die CV-Werte eben manuell ein.

Zitat

Enthalten sind folgende Vorlagen:
V4 Hag normal: Für alle HAG Loks mit Original oder allenfalls Eigenbau Beleuchtung.
V4 Hag mbt Re4_4II: Für HAG Re 4/4 II mit MBT Beleuchtungsumbau, F-Tasten und AUX vorkonfiguriert.
V4 Hag mbt Re6_6: Für HAG Re 6/6 mit MBT Beleuchtungsumbau, F-Tasten und AUX vorkonfiguriert.


Kannst du diese Werte noch nachliefern, so dass sie auch weniger gut ausgerüstete Kollegen verwenden können?
Gibts immer noch keine erprobte Werte für die HAG-64-er Motoren und ESU 4.0 Decoder?

Gruss Christian
Unsere Modelleisenbahn ist ein Familienprojekt - um Zeit zusammen zu verbringen und um gemeinsame Projekte zu realisieren - vor allem aber zum Fahren, zum Bauen und auch zum Schauen! :rolleyes:
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12

Mittwoch, 18. Februar 2015, 16:10

Salü Christian

Die Dateien sind für den ESU Lokprogrammer und können nur mit dessen Applikation geöffnet werden.
Ein komplettes CV Set könnte ich versuchen hier zu posten, das dürfte auf Grund der vielfältigen Funktionen des LoPi aber sehr umfangreich werden. Hast du niemanden, der einen Lokprogrammer besitzt ?
Die Werte sollten auch einigermassen auf den 64er passen.

Gruess
Nico
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13

Mittwoch, 18. Februar 2015, 19:55

Sali!
Die Dateien sind für den ESU Lokprogrammer und können nur mit dessen Applikation geöffnet werden.
Die Applikation läuft auch ohne LokProgrammer - und jeder kann sie bei esu.eu herunterladen.

Auch ohne LokProgrammer kann die Applikation das Programmieren der Decoder vereinfachen:
http://www.esu.eu/support/tipps-tricks/l…ungen-anzeigen/
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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Frühlingen

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14

Mittwoch, 18. Februar 2015, 21:05

Hallo - und danke für die Tipp's

Hab mich heute Nachmittag in die Handbücher von Intellibox und Lopi 4.0, sowie in die Anleitung von MTB vertieft - und HEUREKA! - ich hab's geschafft - der Lokführer muss nicht mehr im Dunkeln sitzen :thumbsup:
Ein kleiner Wermutstropfen bleibt noch: auf der einen Seite leuchten die beiden roten Lichter nur ganz schwach - auf der anderen normal. Könnte man das mit dem Anpassen einer CV korrigieren?

Ist ja enorm, was man am Lopi 4.0 alles einstellen kann - wozu das wohl alles gut ist? Kann man damit die Loks auch zum Fliegen bringen?

Durch diese Horizonterweiterung haben sich natürlich plötzlich die Möglichkeiten und Fantasien massiv erweitert. Der Lopi in meiner BLS Re 4/4 ist deshalb massiv unterfordert. Wenn er schon in einer HAG-Lok mitfahren darf, soll er etwas mehr leisten. Bisher hab ich das Licht wie üblich über die Lichtkabel angeschlossen. Parallel dazu ist jeweils eine rote LED hinten geschaltet. Könnte man diese LED (vielleicht sogar im Wechsel mit einer weissen) zB mit F1 auch über AUX 1 und AUX 2 ansteuern? So könnten diese allenfalls auch unabhängig vom Frontlicht gelöscht oder gedimmt werden. Natürlich müsste das auch mit der Fahrtrichtung wechseln. Hast du Nico vielleicht eine Idee, ob und wie man sowas machen könnte?

Hab dann noch versucht einem Märklin-Billigdecoder aus einer 482er Manieren bei zu bringen - er hat's immer wahnsinnig pressant! Hab dazu die halbe IB umprogrammiert - aber ich hab's nicht geschafft ?( . Das ist ja so ziemlich das andere Ende der Fahnenstange als der Lopi! Bin schon bald soweit, alle Märklin-Decoder raus zu schmeissen und durch Lopi's zu ersetzen - die kann man wenigstens anständig programmieren - und die Lok's werden ganz zahm damit :) ) Sind die Märklin-Decoder eigentlich nur Motoroloa-kompatibel oder gibt's auch solche, die DCC verstehen?

Gruss Christian
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Beiträge: 341

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15

Mittwoch, 18. Februar 2015, 21:17

Sind die Märklin-Decoder eigentlich nur Motoroloa-kompatibel oder gibt's auch solche, die DCC verstehen?
Die Decoder in Märklin-H0-Loks können kein DCC. Bei Spur I und bei Trix können sie DCC. Und einzeln verkaufte Märklin-Decoder können auch DCC.

Bei den Decodern der 36xxx-Loks kann man üblicherweise nur die CVs 1, 2, 3 und 5 verändern. Langsamer machen mit CV 5 sollte also möglich sein.
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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