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ginne2

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61

Mittwoch, 2. April 2008, 08:38

Zitat von »"11465"«

Tritt denn die Zinkpest auch an anderen Modellen als an der grünen KöF auf? Bis jetzt ist mir an meiner Märklinflotte noch nichts aufgefallen.


Dewegen werde ich heute mal ein paar Schachteln mit Märklin-Loks öffnen und diese anschauen. ?( ?(

Beunruhigender Weise sind ja (in einem anderen Forum) Bilder von einer Dampflok sowie einem Roten Pfeil aufgetaucht, die merkwürdige "Beulen" haben. Aber ob das die gefürchtete Z. ist, ist nicht klar. Unsere Experten im Forum haben zwar erst mal Entwarnung gegeben, aber sicher sein kann man sich nach der grünen Köf vermutlich nicht (zumindest nicht, so lange Märklin nicht verlautbart, woran es denn bei der grünen Köf gelegen hat und ob sonst die Metallmischung anders war).

Viele Grüsse
MfG Günther
sUimeA
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Guus

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62

Mittwoch, 2. April 2008, 12:57

Zitat von »"Cebu Pacific"«


...

Nachtrag:

Bei der Beule auf der Fronthaube des roten Pfeiles bin ich mir nicht so hundert Prozent sicher ob es nur eine Lackblase ist, da es Innen und Aussen ist. Hingegen habe ich Moment keine brauchbare Erklärung was es sonst sein soll.


Kann es sein das es noch Restspannungen im material gibt nach das Zinkdruckguss Process?
Und das Temperaturschwankungen so nachher schwache Stellen im Material offenbaren?
mit freundlichen Grüssen

Guus

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63

Mittwoch, 2. April 2008, 13:01

Zitat von »"Guus"«

Kann es sein das es noch Restspannungen im material gibt nach das Zinkdruckguss Process?
Und das Temperaturschwankungen so nachher schwache Stellen im Material offenbaren?


Eine solche Beule habe ich auch an einem Flugzeugmodell, dort ist etwa 10mm Vollmaterial vorhanden. Die Materialstärke kann kaum eine Ursache sein. Ich habe die Bilder einem Korrosionsspeziallisten geschickt und warte noch auf Antwort.
Gruss Erwin,

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Guus

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64

Mittwoch, 2. April 2008, 13:14

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Zitat von »"Guus"«

Kann es sein das es noch Restspannungen im material gibt nach das Zinkdruckguss Process?
Und das Temperaturschwankungen so nachher schwache Stellen im Material offenbaren?


Eine solche Beule habe ich auch an einem Flugzeugmodell, dort ist etwa 10mm Vollmaterial vorhanden. Die Materialstärke kann kaum eine Ursache sein. Ich habe die Bilder einem Korrosionsspeziallisten geschickt und warte noch auf Antwort.

Vielen dank Erwin,

Das Antwort wird mich sehr interessieren.Glücklicherweise sind noch keine meinem Lokomotiven betroffen aber trotzdem ist es meiner Meinung nach ein sehr interessantes Thema!
mit freundlichen Grüssen

Guus

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ginne2

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Mittwoch, 2. April 2008, 13:22

Zitat von »"11465"«

Tritt denn die Zinkpest auch an anderen Modellen als an der grünen KöF auf? Bis jetzt ist mir an meiner Märklinflotte noch nichts aufgefallen.

Hallo,

zurück vom Märklin-Schachtel öffnen kann ich dem Forum mitteilen, dass ich noch lebe. Keine der begutachteten Loks zeigte verräterische Z.-Spuren. Allerdings waren bei der Trostberg-Köf auf der Führerhaus-Rückseite leichte "Spuren" bzw. eine Art leichter "Schlieren" zu sehen - so, als ob nicht sauber lackiert worden wäre (Blasen dazu zu sagen, wäre allerdings stark übertrieben), sonst sieht die Lok einwandfrei aus. Ich hoffe ja jetzt nicht, dass mir beim nächsten öffnen der Schachtel der Zinkdruckguss entgegenrieselt. An den anderen Köfs bzw. Loks von Märklin ist (zumindest in meiner Sammlung) nicht das Gringste an Schäden zu sehen bzw. zu bemängeln. :D

Puh, jetzt aber erst mal durchatmen . . . :D :wink:
MfG Günther
sUimeA
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Unholz

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66

Mittwoch, 2. April 2008, 13:54

Zitat von »"ginne2"«


Allerdings waren bei der Trostberg-Köf auf der Führerhaus-Rückseite leichte "Spuren" bzw. eine Art leichter "Schlieren" zu sehen - so, als ob nicht sauber lackiert worden wäre (Blasen dazu zu sagen, wäre allerdings stark übertrieben), sonst sieht die Lok einwandfrei aus.


@ginne2: Ich habe die Internet-Forendiskussionen betreffend dieses inzwischen vielleicht berühmteste Märklin-Modell ein wenig verfolgt, und es scheint da verschiedene Produktions-Chargen zu geben, die unterschiedlich betroffen sind. Offenbar gibt auch der auf der Unterseite angebrachte Nummernkleber Anhaltspunkte, ob die Lok zu der "gefährdeten" Serie gehört. Wenn dort "H116xxxx" steht, solltest du das Ding im Auge behalten und die traurig-schöne Weihnachtsmelodie "Leise rieselt der ...." ein bisschen üben... :cry:

Mit Forumistengruss, Stefan
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"Die HAG Jünger sind auf dem gleichen Niveau wie die Märklin Fundamentalisten angelangt, für alles wird die passende Ausrede und Erklärung gesucht warum gerade jetzt wieder ein Fehler entschuldbar ist."
(Heutiger "HAG-Apostel" am 25.12.2013.)
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ginne2

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67

Mittwoch, 2. April 2008, 17:15

Zitat von »"Unholz"«

Wenn dort "H116xxxx" steht, solltest du das Ding im Auge behalten und die traurig-schöne Weihnachtsmelodie "Leise rieselt der ...." ein bisschen üben... :cry:


Hallo Stefan,

natürlich bin ich mit meiner Köf und der Unterseiten-Nummer H1168xxx mit dabei. Auch wenn es schauerlich klingt, ich fange schon mal an mit singen. :wink: :wink:

Noch etwas anderes ist mir bei diesem Modell aufgefallen, zwei der drei transparenten Abdeckungen der Rückleuchten kamen mir beim auspacken der Köf entgegengekullert. Nur weil ich meinen Fussboden erst kürzlich gesäubert hatte, gingen die piepsig-kleinen Dinger nicht verloren. Also: nicht nur nach der Zinkpest sondern auch nach den Lampengläsern sehen. :wink:

Gerade flatterte die aktuelle Märklin-Insider-Aussendung ins Haus. Wie heisst es dort so schön im Anschreiben: "Die Stabilität und Wertigkeit der in bekannter Märklin-Zinkdruckgusstechnologie gebauten Fahrzeuge . . . wird Sie überzeugen".
Es bringt nichts, wenn ich zum Fenster hinaus springe - ich wohne (leider) im Erdgeschoss . . . :evil: :twisted: :shock:
MfG Günther
sUimeA
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Unholz

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68

Montag, 7. April 2008, 19:42

Ein bisschen lang vielleicht, das Folgende - aber wenn da eine "Internationale Eisenbahn-Presse-Vereinigung" im Zusammenhang mit der Märklin/Zinkpest/Kern-Geschichte derart unbequeme Fragen stellt, dann scheint das Schiff wirklich arg Schlagseite zu haben... :cry:

http://www.gartenbahn-forum.de/s.php?n=300125

Im Vergleich dazu gehen wir ja mit HAG immer noch sehr pfleglich und kultiviert um... :wink:

Mit Forumistengruss, Stefan
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ginne2

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69

Dienstag, 8. April 2008, 01:01

Zitat von »"Unholz"«

Im Vergleich dazu gehen wir ja mit HAG immer noch sehr pfleglich und kultiviert um... :wink:

Da bin ich auch recht froh darüber. Denn bei aller "Betroffenheit", hier wird meines Erachtens dann doch "ein Fass zuviel" aufgemacht. Wenn die "Diskussion" erst mal auf dieser Stufe gelandet ist, ist mit Sachlichkeit kaum noch zu rechnen und vernünftige "Ergebnisse" wird das auch schwerlich noch bringen. Axel D. wird vermutlich (und wenn er gut beraten ist) auf diesen "Forderungskatalog" kaum antworten. Eine gewisse Schärfe und Nachdrücklichkeit - ja. Aber wenns dann nur noch polemisch wird . . . Schade, dass es mit Märklin (früher mal meine "Lieblingsfirma") so weit gekommen ist. Da lobe ich mir dann doch die "Geplänkel" mit HAG . . . :wink: :wink: :wink:
MfG Günther
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Rüdiger

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70

Dienstag, 8. April 2008, 08:49

Boah, was ist denn da los???
Da runpelt es aber gewaltig, das hat man in der Form und Schärfe gar nicht mitgekriegt....
Wenn ich jetzt im Verhältnis dazu die Mörschwiller Meinung zu diesem Forum sehe, müssten die Märkliner eigentlich jetzt einen Krieg ausrufen - da sind wir ja wirklich noch vergleichsweise harmlos.

Inwieweit die in dem Mail genannten Punkte wahr sind, weiss ich nicht (dass die Spurweite Z zu 100% in VRC gefertigt wird, wuste ich z.B. nicht) und kann sie auch nicht verifizieren.

Ehrlich gesagt, die Probleme, die wir mit HAG haben, scheinen mir im Gegensatz zu den hier aufgeführten Problemen der M*-Kundschaft echt vernachlässigbar zu sein, wobei HAG ja sogar auf die Wünsche der Kundschaft im Rahmen des Möglichen eingeht (Hab erst letzt ein GS-Motordrehgestell mit der geänderten Haftreifenanordnung verbaut -für meine Zweisystemlok, falls jemand sich wundern sollte, weil ich doch WS-Fahrer bin)... Und irgendwelche Unaktualitäten in der Produktdatenbank eines 30-Mann-Unternehmens sind echt Erdnüsse im Vergleich zu dem Fass, welches gerade in Göppingen aufgemacht wird

Musste mal gesagt werden.....
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Empedokles

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Dienstag, 8. April 2008, 18:24

Zitat

... Erdnüsse im Vergleich zu dem Fass, welches gerade in Göppingen aufgemacht wird ...


Ob das Fass gerade aufgemacht wird, daran habe ich derzeit noch Zweifel. Mir kommt es eher vor, als liefe etwas über, obwohl der Deckel fest drauf- und zu-gehalten wird.
Bei Märklin sind noch immer die Berge höher und die Täler deutlich tiefer als anderwärts ...

meint Empedokles
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72

Donnerstag, 10. April 2008, 09:22

Die Geschichte will keine Ende nehmen. Es ist nun ein weiterer Flugzeugtyp, die B767 von Zinkkorrosion betroffen. Das Heck ist oft von dieser Art Schädigung betroffen, unabhängig vom Typ, möglicherweise handelt es sich hier auch um eine konstruktive Schwachstelle.


Gruss Erwin,

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ginne2

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Donnerstag, 10. April 2008, 12:12

Zitat von »"Cebu Pacific"«

Die Geschichte will keine Ende nehmen. Es ist nun ein weiterer Flugzeugtyp, die B767 von Zinkkorrosion betroffen.


Hallo Erwin, das kommt davon, dass Du "fremd gehst". Würdest Du nur Modellbahnen und hier vor allem HAG sammeln (und natürlich auch die geliebten Messing-Modelle), müsstest Du nicht das "Dahinscheiden" der Flugzeuge miterleben. Da ich arm bin, habe ich mir ausser HAG nur Märklin leisten können und nun bibbere ich, dass meine Trostberg-Köf sich nicht eines Tages selbst zerlegt . . . :cry: :cry: :wink:

Liebe Grüsse
MfG Günther
sUimeA
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Donnerstag, 10. April 2008, 12:56

Hallo Günther,

Ein Flugzeugmodell kostet nur zwischen Fr. 30 bis Fr.60. Das lässt sich viel eher verschmerzen als eine Lok die vielleicht still und langsam vor sich hin bröselt. Von Liliput und Roco gibt es genug Beispiele. Es soll selbst Messing Modelle gegeben haben bei denen die Front wegen schlechter Lötung abfiel, das würde mich wesentlich mehr ärgern.

Die zerfallenden Flugzeugmodelle zeige ich nur um ein Beispiel zu geben was zu erwarten ist bei Modellen die in China unter dem Kriterium, wer macht es noch billiger, gefertigt werden. Jemanden zu finden der es immer ein paar Rappen günstiger macht ist nie Problem solange man die Folgen nicht scheut.

Ich hoffe der Fall Köf hat den Verantwortlichen die Augen etwas geöffnet.
Gruss Erwin,

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Dany

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75

Donnerstag, 10. April 2008, 13:35

Welche 767 genau ist da bei dir betroffen? Noch habe ich 6 Mal weniger Modelle als du. Aber wie viele sind bei dir inzwischen betroffen? 3?

Ach ja: Mein Beileid. Ich weiss, dass einem sowas dann halt doch ärgert.
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Unholz

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76

Donnerstag, 10. April 2008, 15:36

Zitat von »"Cebu Pacific"«


Es soll selbst Messing Modelle gegeben haben bei denen die Front wegen schlechter Lötung abfiel, das würde mich wesentlich mehr ärgern.


...oder die BLS-Ae 4/4 von SWIMO auf HAG-Basis aus den frühen 1980er-Jahren, wo die ganze angeklebte/angelötete Führerstandspartie sich oft zumindest verschob oder ebenfalls ganz abfiel. Hergestellt in der behäbigen und soliden Republik Bärn, und nicht etwa in China. :lol:

Mit Forumistengruss, Stefan
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Donnerstag, 10. April 2008, 17:39

Zitat von »"Dany"«

Welche 767 genau ist da bei dir betroffen? Noch habe ich 6 Mal weniger Modelle als du. Aber wie viele sind bei dir inzwischen betroffen? 3?


Von den B767 Modellen habe ich bei mir noch keines gesehen das betroffen ist. Ich kontrolliere aber auch nicht meinen Bestand.

Aus der ganzen Sammlung sind aber einiges mehr als 3 Stück betroffen, von den B737 Modellen kommen mir allein spontan etwa 10 Stück in den Sinn. Diese sind bereits soweit betroffen, dass es an Verformungen sichbar wird, andere Modelle werden wohl leicht betroffen sein, optisch ist ihnen zur Zeit nichts anzusehen.
Gruss Erwin,

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78

Dienstag, 15. April 2008, 11:54

Heute hatte ich Kontakt mit unserem Korrosionsspezialisten betreffend den Beulen in den Zinkdruckgussteilen.

Ist ein Zinkdruckgussteil nicht grundiert und nicht gut deckend lackiert kann Feuchtigkeit durch den Lack in das Material eindringen. Diese Feuchtigkeit kann das Material angreifen und zu solchen Beulen führen. Es sind Korrosionsprodukte die sichtbar werden. Schlechte Lackierungen sind ein schlechter Korrosionsschutz.

Zinkdruckguss ist gut beständig gegen saure Einflüsse, er ist aber sehr schlecht beständig gegen basische Einflüsse. Ein Modell welches noch blanken Guss aufweist soll nie mit einer Lauge, also z.B. Seifenwasser gereinigt werden. Diese Lauge greift das Material an und bringt es zum quellen. Verbleibende Laugenreste kombiniert mit Feuchtigkeit sind die besten Vorraussetzungen für Zinkkorrosion. Wichtig, basische Einflüsse führen zu einer schnellen Korrosion.

Zum beschädigten Heck des Modellflugzeuges, grosse Materialstärken Unterschiede bewirken Spannungen im Gussteil welche bei spröden Materialien wie Zinkdruckguss nicht abgebaut werden kann und früher oder später zu Rissen führen wird. Kombiniert mit scharfkantigen Vertiefungen im Gussteil besteht eine erhöhte Rissgefahr. Hier handelt es sich um konstruktiv bedingte Fehlerquellen. Ein Werkstoff mit höherer Dehngrenze, z.B. Stahl kann die Spannungen aufnehmen und es kommt nur zu einer Verformung des Teiles statt zu einer Rissbildung.

Der Korrosionsspezialist meinte kurz und trocken, nehmt einfach Messing für eure Modelle und ihr habt keine solchen Probleme mehr. :D
Gruss Erwin,

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Dany

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79

Dienstag, 15. April 2008, 13:24

Mit anderen Worten: Jetzt müsste man mal Einblick haben in eine Manufaktur, welche für Gemini, Aeroclassics, Wings500, Bigbird oder Herpa produziert ;)Vielleicht sind die dort ganz Vorbildlich und arbeiten brav mit viel seife an Händen und Modellen.
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erwa20

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Beruf: unbeabsichtigte Majestät

80

Dienstag, 15. April 2008, 16:48

Zitat von »"Cebu Pacific"«

...............
Zinkdruckguss ist gut beständig gegen saure Einflüsse, er ist aber sehr schlecht beständig gegen basische Einflüsse. Ein Modell welches noch blanken Guss aufweist soll nie mit einer Lauge, also z.B. Seifenwasser gereinigt werden. Diese Lauge greift das Material an und bringt es zum quellen. Verbleibende Laugenreste kombiniert mit Feuchtigkeit sind die besten Vorraussetzungen für Zinkkorrosion. Wichtig, basische Einflüsse führen zu einer schnellen Korrosion...............



Das wusste ich bisher nicht, offenbar auch andere Modellbahner nicht.
[url=http://stummi.foren-city.de/topic,23028,-mit-was-reinigt-man-am-besten-alte-loks.html#233869]hier[/url] im Stummi-Forum empfehlen einige das man verschmutzte Loks mit Seifenenwasser reinigen soll. Ob man mit gründlichem nachspühlen wirklich alle Seifenspuren weg bringt? Bei manchen meiner Modelle ist das Gehäuse innen nicht decken lackiert, damit wären dann auch die Voraussetzung das (Seifen)Lauge mit blankem Zinkdruckguss in Berührung kommt gegeben, nimmt man noch eine weiche Bürste zum reinigen ist die Möglichkeit das Seife in die Materialporen gelangt gegeben.
Gruss
Beat


:!: Scheint die Sonne auf das Schwert, macht der Segler was verkehrt :!:
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