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Jenatsch

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1

Mittwoch, 10. September 2014, 16:24

BLS Re4/4 Kontaktschwierigkeiten

Hallo Freunde,
Betreibe eine Anlage Gleichstrom,Steuerung altes Zimo Datenformat mit Schienenspannung 15 Volt, Schienen Roco Line.
Nun habe ich Probleme mit den BLS Re4/4 ( ohneMotorenschleifer ) da diese zeitweise im Übergang von Kurven in geraden Schienenverlauf stottern oder sogar stehen bleiben. Habe eigentlich aus meiner Sicht alles unternommen, wie Räder ausgetauscht, Spur auf ca. 14.30mm eingestellt, Massenverbindungen hergestellt, Radschleifer optimal eingestellt.
Leider kann ich bei meinen alten Zimo Decoder MX61/Z keinen Strompuffer anbringen.Schienenverschmutzung, denke ich ist im normale Rahmen, da alle anderen Hag Loks mit Motorensschleifer keine Probleme zeigen.
Nun meine Frage an Euch Spezialisten: Was kann ich noch tun um diesen Misstand zu eliminieren.
In Erwartung einer Antwort mit freundlichem Gruss
Jenatsch
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Unholz

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2

Donnerstag, 11. September 2014, 09:49

Als WS-Fahrer kann ich dir leider nicht konkret helfen, aber in diesem Thread aus der "Urzeit" wurde eigentlich fast alles geschildert, was man bei HAG-Gleichstromloks bei Kontaktproblemen machen kann/muss. Da du diese Tipps offenbar schon weitgehend umgesetzt hast, wird es wohl etwas schwierig...: ?(

Verbesserung der Stromabnahme
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3

Donnerstag, 11. September 2014, 10:47

Könnte evtl. noch der Umschalter zur Oberleitung schuld sein ?
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modellbahner

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4

Donnerstag, 11. September 2014, 10:49

Guter Hinweis - den würde ich gleich ausbauen und fest verlöten - ich habe schon mehrfach gesehen, dass dort das Problem liegt...
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Jenatsch

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5

Donnerstag, 11. September 2014, 11:49

Der Umschalter Gleis/Oberleitung ist ausgebaut.
Vermute das mein Problem beim Laufdrehgestell zu suchen ist, das bei montiertem Lokgehäuse einen mech. Druck via Grundplatte auf den Drehpunkt des Laufdrehgestells ausführt, was zur Folge hat das die Räder seitlich leicht abgehoben werden
(von Auge nicht sichtbar) und so eine schlechtere Stromübertragung ergibt.
Wenn das Lokgehäuse nicht montiert ist, haben die Räder des Laufdrehgestelles einen verminderten Anpressdruck und das Störverhalten ist noch schlimmer.
Da ich schon etliche Korrekturen/Anpassungen umgestzt habe bin ich im Moment ratlos und um jeden heissen Typ sehr dankbar.
Gruss Jenatsch
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modellbahner

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6

Donnerstag, 11. September 2014, 12:12

Da du nach deinen Angaben die Masseverbindung vom Drehgestell aufs Lokchassis mit Kabel ausgeführt hast, finde ich es recht schwierig die Fehlerquelle zu finden. Denn elektrisch ist die Verbindung immer gleich, die einzige Variable ist noch der Schleifer am Rad und der Radkontakt zum Gleis. Ich nehme an, die Lok hat nicht noch brünierte Räder?
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Jenatsch

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7

Donnerstag, 11. September 2014, 13:22

Die Massenverbindung vom Laufdrehgestell /Motorblock sind mit dem Chassis und natürlich Decodereingang mit Kabel verbunden. Der Radsatz wurde durch die vernickelten Original Hag Räder ersetzt.

Gruss Jenatsch
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Rüdiger

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8

Donnerstag, 11. September 2014, 14:02

Frage: Hast du die Messing-Achslagerbuchsen geölt, bevor du die neuen Räder eingebaut hast? Manchmal sammelt sich da Schmutz an, der zusammen mit dem Öl einen wunderbaren Isolierfilm bildet.
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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Terry

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9

Donnerstag, 11. September 2014, 14:40

Ein unentbehrliches Werkzeug, um Kontaktstörungen aufzuspüren, ist ein Durchgangsprüfer, wie er in den meisten Multimetern integriert ist. Mit seinem akustischen Signal lassen sich auch allfällige Wackelkontakte gut aufstöbern, wenn man die Anschlüsse festklemmt, und an den prädestinierten Stellen ein wenig ruckelt. Sehr empfehlen kann ich Dir auch den Einbau eines Decoders, der die Möglichkeit der Pufferung bietet, z.B. einen Lokpiloten neuerer Bauart.
Noch ein kleines update zu dem von Stefan verlinkten Thread mit dem LOKI Artikel voJanuar 2003 in Antwort 9: Die Räder müssen natürlich mit einem Abzieher von den Achsen geholt, und sollten korrekterweise nicht wie dort beschrieben, mit dem Schraubendreher abgehebelt werden :oops:
Gruss, Michael

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Terry« (11. September 2014, 14:46)

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Jenatsch

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10

Donnerstag, 11. September 2014, 14:54

Frage: Hast du die Messing-Achslagerbuchsen geölt, bevor du die neuen Räder eingebaut hast? Manchmal sammelt sich da Schmutz an, der zusammen mit dem Öl einen wunderbaren Isolierfilm bildet.
Die Lagerbuchsen sind gerreinigt und normal geölt. Aber ich denke das kann ja keinen Einfluss auf die Stromübertragung haben, da das unisolierte Rad der Achse einen sog. Massenschleifer hat.
Sehe ich das falsch.

Gruss Jenatsch
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Jenatsch

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11

Donnerstag, 11. September 2014, 15:20

Ein unentbehrliches Werkzeug, um Kontaktstörungen aufzuspüren, ist ein Durchgangsprüfer, wie er in den meisten Multimetern integriert ist. Mit seinem akustischen Signal lassen sich auch allfällige Wackelkontakte gut aufstöbern, wenn man die Anschlüsse festklemmt, und an den prädestinierten Stellen ein wenig ruckelt. Sehr empfehlen kann ich Dir auch den Einbau eines Decoders, der die Möglichkeit der Pufferung bietet, z.B. einen Lokpiloten neuerer Bauart.
Noch ein kleines update zu dem von Stefan verlinkten Thread mit dem LOKI Artikel voJanuar 2003 in Antwort 9: Die Räder müssen natürlich mit einem Abzieher von den Achsen geholt, und sollten korrekterweise nicht wie dort beschrieben, mit dem Schraubendreher abgehebelt werden :oops:
Ein Multimeter habe ich natürlich im Einsatz, und auch die Montage / Demontage von Räder und Achsen wird mit spez. Werkzeugen gemacht.
Wie ich am Anfang beschrieben habe ist der Einbau einer Pufferung nicht möglich, da ich Decoder mit dem alten Zimo Datenformat betreibe, und diese Decoder kann ich nicht ersetzen da ich eine Betriebsteuerung Zimo mit ca. 300 Gleisabschnitte habe.Kostenfrage.

Wie ich schon beschrieben habe ist es vermutlich ein mechanisches Problem, das die Räde zeitweise mit gestörtem oder ungenügendem Druck auf der Schiene rollen.

Danke und Gruss Jenatsch
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12

Donnerstag, 11. September 2014, 15:35

Vermute das mein Problem beim Laufdrehgestell zu suchen ist, das bei montiertem Lokgehäuse einen mech. Druck via Grundplatte auf den Drehpunkt des Laufdrehgestells ausführt, was zur Folge hat das die Räder seitlich leicht abgehoben werden (von Auge nicht sichtbar) und so eine schlechtere Stromübertragung ergibt.

Das verstehe jetzt wer will, ich blicke da nicht durch. Räder seitlich abgehoben? Das musst du entweder mit Fotos genauer aufzeigen oder sonst irgendwie besser erklären.
Gruss
Peter

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Jenatsch

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13

Donnerstag, 11. September 2014, 15:51


Vermute das mein Problem beim Laufdrehgestell zu suchen ist, das bei montiertem Lokgehäuse einen mech. Druck via Grundplatte auf den Drehpunkt des Laufdrehgestells ausführt, was zur Folge hat das die Räder seitlich leicht abgehoben werden (von Auge nicht sichtbar) und so eine schlechtere Stromübertragung ergibt.


Das verstehe jetzt wer will, ich blicke da nicht durch. Räder seitlich abgehoben? Das musst du entweder mit Fotos genauer aufzeigen oder sonst irgendwie besser erklären.


Ein Photo kann ich nicht machen weil es ja von Auge kaum sichtbar ist.
Das seitliche abheben ist so zu verstehen, das sich das Drehgestell in der Schienenachse leicht nach rechts oder links verschiebt (aus welchem Grund auch immer ) und so das eine oder beide Räder einer Polseite leicht angehoben werden und dadurch einen verminderten Kontaktdruck ergeben.

Gruss Jenatsch
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Terry

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14

Donnerstag, 11. September 2014, 15:56

Noch ein kleiner Tipp: fahre die Lok mal ohne Gehäuse ganz langsam und warte, bis sie wieder mal stehen bleibt. Dann verbinde ein Kabel mit Krokoklemme mit einer Gleisseite und berühre mit dem anderen Ende vorsichtig den zuständigen Decoderanschluss (rot oder schwarz). In dem Moment, wo die Lok reagiert, weisst Du zumindest schon mal, auf welcher Seite die Unterbrechung liegt. Danach dann dasselbe, also Krokoklemme an die Schiene auf der betreffenden Seite, und dann vorsichtig Rad für Rad abtasten. Die bekannte Frage, ob die Störung zwischen Schiene und Rad, oder zwischen Rad und Schleifkontakt bzw. Masseanschluss liegt, sollte damit zu beantworten sein.
Nach Deiner Theorie müsste eigentlich das Chassis verzogen sein, denn normalerweise liegen die Räder plan auf den Schienen, und zwar mit und ohne das Gewicht des Gehäuses.
Gruss, Michael
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Jenatsch

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15

Donnerstag, 11. September 2014, 19:20

Noch ein kleiner Tipp: fahre die Lok mal ohne Gehäuse ganz langsam und warte, bis sie wieder mal stehen bleibt. Dann verbinde ein Kabel mit Krokoklemme mit einer Gleisseite und berühre mit dem anderen Ende vorsichtig den zuständigen Decoderanschluss (rot oder schwarz). In dem Moment, wo die Lok reagiert, weisst Du zumindest schon mal, auf welcher Seite die Unterbrechung liegt. Danach dann dasselbe, also Krokoklemme an die Schiene auf der betreffenden Seite, und dann vorsichtig Rad für Rad abtasten. Die bekannte Frage, ob die Störung zwischen Schiene und Rad, oder zwischen Rad und Schleifkontakt bzw. Masseanschluss liegt, sollte damit zu beantworten sein.
Nach Deiner Theorie müsste eigentlich das Chassis verzogen sein, denn normalerweise liegen die Räder plan auf den Schienen, und zwar mit und ohne das Gewicht des Gehäuses.
Habe deinen Tipp ausprobiert, und es hat sich gezeigt das die Störung im Bereich Schiene - Rad liegt.
Meistens waren es die isolierten Räder, je nach Fahrrichtung wie ich die Lok auf das Geleise stellte.
Dabei bin ich auf den Punkt gekommen das halt doch durch eine mechanische ungenauigkeit die Räder einen sehr schlechten elektrischen Schienen - Rad Kontakt aufweisen.

Besten Dank für deinen Tipp.
Gruss Jenatsch
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