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Unholz

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1

Samstag, 4. Oktober 2014, 15:47

HAG-Scheibenwischer und -Puffer - kein Presssitz mehr?

Beim (letztlich erfolgreichen) Restaurieren eines Re 460-Gehäuses (dieses da: http://www.ricardo.ch/kaufen/modellbau-u…/v/an743957864/ ) ist mir heute etwas aufgefallen:

- Früher liessen sich die Ersatzteil-Scheibenwischer bei HAG-Loks mit leichtem Finger- oder Schraubenzieherspitzendruck schön einpressen und sassen dann recht satt fest. Heute hatte ich den Eindruck, dass die Kunststoff-Enden dünner als früher waren, wodurch die Wischer nicht fest genug sassen und mit einer Nadelspitze Sekundenkleber von innen her gesichert werden mussten.

- Dito bei den Puffern - früher oft nur mit massiver Gewalt rein- und rauszukriegen, doch diesmal flutschte ein neuer so butterweich rein, dass ich mich frage, wann ich ihn suchen gehen muss...

Ich weiss, wir haben früher mal besprochen, dass schon die Farbmenge um die Löcher herum das Einstecken beeinflussen kann, aber ich hatte hier den Eindruck, es liege eher an dünneren Ersatzteilen.

Gibt's ähnliche Beobachtungen?
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2

Samstag, 4. Oktober 2014, 17:22

Teile können ausgemessen werden, da braucht es keine Mutmassungen. Und Teile haben Fertigungstoleranzen. Wer jetzt wieder alles HAG Stans in die Schuhe schieben will, fast alles bis heute verwendete Material stammt noch aus Mörschwil.

Modelle aus der Ära Mörschwil mit lockeren oder verdrehten Puffern sind der klassische Mangel der sich von der Vergangenheit bis heute gehalten hat.

Das gleiche gilt für Scheibenwischer. Also nichts Neues, wir können zur Tagesordnung über gehen. ;)

Übrigens lässt sich auch ein Puffer mit einem Tropfen Sekundenkleber oder Loctite einwandfrei fixieren.
Gruss Erwin,

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ginne2

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3

Samstag, 4. Oktober 2014, 17:59

Wer jetzt wieder alles HAG Stans in die Schuhe schieben will, fast alles bis heute verwendete Material stammt noch aus Mörschwil.

Lieber Erwin,
nicht gleich wieder mit Beiss-Reflex. Hier wurde eine "allgemeine Mutmassung" ausgesprochen, die man - wie Du richtig schreibst - ausmessen kann. Aber nicht alle besitzen einen Mess-Schieber - oder finden ihn gleich . . . ;) :D
MfG Günther
sUimeA
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4

Samstag, 4. Oktober 2014, 18:13

Für Dinge die messbar sind braucht es keine Mutmassungen, das ist einfach nicht seriös und noch viel weniger zielführend.

Wenn wir schon dabei sind, je weniger Leute eine handwerkliche Ausbildung absolvieren, je mehr man den verbliebenen Handwerkern die Löhne kürzt, je schneller man diese durch noch Billigere ersetzt und je mehr Arbeit in das billigste Land ausgelagert wird, desto besser werden die Produkte, ist völlig logisch. ;) Das einfach ganz allgemein als Feststellung was die Zustände in der Hobbybranche anbelangt.
Gruss Erwin,

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5

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:10

Ich kann hier beim besten Willen nirgends erkennen, dass man New HAG hier etwas in die Schuhe schieben will.
Selbstverständlich kann man sich das alles auch einbilden und hinter jedem Beitrag einen Heckenschützen vermuten...

Ach ja, noch mein Tipp für leicht lose Ansteckteile; ein kleiner Tupf Weissleim sorgt für Halt, ist vollkommen reversibel und die Chance das Modell mit Klebespuren zu ruinieren nahezu null.
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Bourret

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6

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:10

Wer jetzt wieder alles HAG Stans in die Schuhe schieben will, fast alles bis heute verwendete Material stammt noch aus Mörschwil.


OT: Lieber Erwin, bei aller Sympathie, es wäre schön, wenn die in den letzten Tagen eingekehrte Ruhe zu diesem Thema auch so bleiben würde ... aus meiner Sicht hat Stefan nun wirklich gegen niemanden geschossen. Danke!
hagsche Grüsse

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bourret« (4. Oktober 2014, 19:16)

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11465

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7

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:14

Ja. Stefans Frage war wirklich neutral. Also: Wer kann seine Feststellungen bestätigen oder widerlegen. Darum geht's hier. ^^
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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8

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:28

Wer kann seine Feststellungen bestätigen oder widerlegen. Darum geht's hier.

Bringt das etwas? Nein, wie die Problem gelöst wird, das ist entscheidend. Verschiedene Methoden wurden bereits erwähnt.
Gruss Erwin,

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Unholz

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9

Samstag, 4. Oktober 2014, 19:31

Ich danke den vier geschätzten Forumisti ginne2, Olympioniker, Bourret und 11465 für ihre sachlichen Beiträge. :thumbsup: Der einsame Hofhund mit dem chronischen Beissreflex kann halt offenbar nichts anderes. :thumbdown:

Das Wort "Stans" kommt in meiner Frage unverkennbar nicht vor, die "Miss Saigon" stammt eindeutig aus Mörschwiler Zeiten, und ich bin leider nicht in der Lage, den Produktionsort der bei mir am Lager liegenden Ersatzteile zu ermitteln.
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10

Samstag, 4. Oktober 2014, 20:23

Der Produktionsort für Puffer und Scheibenwischer für aktuelle Modelle war und ist noch nie in der Firma HAG gewesen. Spritzgussteile konnte HAG noch nie im Haus herstellen, mangels Maschine. Ebenfalls fehlen Maschinen für Decolletage Teile im Hause HAG. Den Räderdrehautomaten zähle ich nicht, der erfüllt nur eine einzige Aufgabe. Massenteile werden schon lange mehrheitlich durch externe Lieferanten gefertigt, was auch Sinn macht.

Und nochmals, wer die Bohrungs und Wellendurchmesser nicht kennt, erhält nur per Zufall das passende Teil. Die Lösung heisst wie mehrfach erwähnt Klebstoff. Aber scheinbar gibt es Leute die glauben mittels Umfragen halten die Teile plötzlich im Modell fest.
Gruss Erwin,

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Unholz

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11

Samstag, 4. Oktober 2014, 21:57

Aber scheinbar gibt es Leute die glauben mittels Umfragen halten die Teile plötzlich im Modell fest.


Nein, das glauben "gewisse Leute" natürlich nicht - vielmehr möchten diese einfach wissen, ob es sich um ein mehrfach auftretendes Problem handelt oder beispielsweise nur um eine bestimmte Charge von Teilen.

Aber "gewisse andere Leute" scheinen einfach nicht zu merken, wann ihre ewige Besserwisserei ein Ende finden sollte. :whistling:
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Dany

Administrator

Beiträge: 3 225

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12

Samstag, 4. Oktober 2014, 22:45

Wenn es darum geht, herauszufinden ob ein festgestellter Zustand systematisch vorkommt oder eine Ausnahme ist, ist eine Umfrage ein sehr taugliches Mittel. Durch das Nachmessen des Einzelfalles kann man auch nur diesen Einzelfall beurteilen. Darüber ob nun die Teile zu klein sind oder ob die Löcher zu gross sind erhält man erst ein Bild, wenn man mehrere Loks nachmisst.

Da nicht jedermann über Werkzeug dazu verfügt, welches allen Ansprüchen genügt, sollte man sich vermutlich besser gar nicht erst daran versuchen, weil dabei kaum aussagekräftige Werte herauskommen.

Hier steht nun die Frage von jemandem, der offenbar von "früher" Erfahrungen mit dieser Teilemontage gemacht hat, welche sich nun bei einem "späteren" Modell anders präsentiert. Nun möchte er wissen, ob es ähnliche Erfahrungen bei anderen Leuten gibt.

Dass angesichts von Austäuschen in jüngster Vergangenheit "früher" mit "Mörschwil" und "später" mit "Stans" übersetzt wird, kann ich einigermassen nachvollziehen. Dass es in diesem Fall nun offensichtlich nicht so ist und damit diese Diskussion nicht dem selben bekannten Pfad folgen muss, finde ich begrüssenswert.
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13

Samstag, 4. Oktober 2014, 23:00

Dann viel Spass beim herausfinden der Chargen. :mrgreen: Die Kombination von Gehäuse, Puffern und Scheibenwischern ist schlicht und ergreifend nahezu beliebig. HAG hat selbstverständlich jedes Teil nummeriert und zertifiziert, damit bis in alle Ewigkeiten nachvollziehbar ist was wie verbaut wurde. Zudem wurde selbstverständlich jedes Teil mit einem Prüf- und Messprotokoll versehen. :mrgreen:

Kleiner Tipp vom Besserwisser, wenn man so wenig Ahnung von einem Produktionsablauf hat, dann hält man den Ball besser so flach wie nur möglich. Wenn Toleranzfelder, deren Lage, Grösse nur fachchinesisch sind, dann lässt man besser die Finger von handgestrickten pseudo Analysen. Solange kein Mensch mit korrekten Abmassen dienen kann, ist es so sinnlos wie es nur möglich ist.

Es passt teils nicht, das ist unbestritten, die Lösung heisst bei losen Teilen Klebstoff, wenn es zu stark klemmt aufbohren oder feilen. Die teurere Variante ist ein grosser Vorrat an Ersatzteilen mit einer grossen Toleranzstreuung und dann nach dem passenden Teil suchen. Es ist so einfach wenn man will. :!:

Übrigens, dank solchen Fragestellungen und Firmen die keine brauchbare Fertigungsorganisation haben, bekommt mein Arbeitgeber Prüfaufträge. Leider stehen manchmal auch schwere bis tödliche Unfälle dahinter.
Gruss Erwin,

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Empedokles

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14

Samstag, 4. Oktober 2014, 23:26

Früher liessen sich die Ersatzteil-Scheibenwischer bei HAG-Loks mit leichtem Finger- oder Schraubenzieherspitzendruck schön einpressen und sassen dann recht satt fest.


Es passt teils nicht, das ist unbestritten, die Lösung heisst bei losen Teilen Klebstoff ...


Ja, auch zu Mörschwiler Zeiten hiess meine Lösung Kunststoff. Stefans gute Erfahrungen mit leichtem Finger- oder Schraubenzieherdruck, ja die habe ich auch gemacht, aber doch so selten, dass ich darauf lieber nicht vertrauen wollte. Meine Lösung war bis zuletzt der schon öfter genannte "Vollmer Superzement S30" (Artikel Nr. 6016) , der hatte mein Vertrauen.
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15

Sonntag, 5. Oktober 2014, 14:57

RE: HAG-Scheibenwischer und -Puffer - kein Presssitz mehr?


- Früher liessen sich die Ersatzteil-Scheibenwischer bei HAG-Loks mit leichtem Finger- oder Schraubenzieherspitzendruck schön einpressen und sassen dann recht satt fest.

- Dito bei den Puffern - früher oft nur mit massiver Gewalt rein- und rauszukriegen, doch diesmal flutschte ein neuer so butterweich rein, dass ich mich frage, wann ich ihn suchen gehen muss...


Erfahrungswert bei meinen rund 100 460er kann ich nur folgendes sagen:

Mir ist es nur einmal aufgefallen, da bei einer 460er ein Scheibenwischer lose im "Sack" lag. Da war das Loch oder der Scheibenwischer nicht passend.
Mit etwas Sekundenkleber konnte ich das beheben. ( auf der inneren Seite des Gehäuses und somit nicht sichtbar )

Bei den Puffern hatte ich bisher noch nie Probleme.
Quo vadis HAG Forum ??

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sbb_bls_rm« (5. Oktober 2014, 22:21)

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11465

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16

Sonntag, 5. Oktober 2014, 17:05

Naturgemäss kann ich nur bei den Ae 6/6 mitreden. Dort kann man nicht darauf vertrauen, dass die Scheibenwischer einen Passsitz aufweisen und so 'einrasten' wie Stefan früher offenbar regelmässig feststellen konnte. Wie gesagt: manchmal lassen sich die Scheibenwischer schön einschieben, manchmal muss man etwas drücken.
Wer Wind sät, wird Sturm ernten.

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gnumolo

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Wohnort: St.Gallen

17

Sonntag, 5. Oktober 2014, 17:32

Ach ja, noch mein Tipp für leicht lose Ansteckteile; ein kleiner Tupf Weissleim sorgt für Halt, ist vollkommen reversibel und die Chance das Modell mit Klebespuren zu ruinieren nahezu null.


Ein guter Tipp, danke. War früher der Meinung, man müsse mit "grobem Geschütz" (sprich Sekundenkleber) auffahren, um das Problem ein für allemal zu beheben. Das Risiko von irreparablen Verschmutzungen o.ä. ist so wirklich aufs Minimum reduziert.
Beste Grüsse
Stephan
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H.R.M

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Beruf: Rentner

18

Montag, 6. Oktober 2014, 19:33

Presssitz

Hallo,
es ist wohl egal von welcher Firma ein Gehäuse mit Presssitz für Puffer hergestellt wurde, Teile halten meistens nur bei der ersten Montage, danach ist das Loch ausgeweitet!
Ich gehe davon aus dass der Puffer nicht von selbst rausgefallen ist, meistens ist da ein kleiner oder grösserer Unfall schuld und somit meist nicht der Hersteller.
Gruss Hans-Rudolf
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ginne2

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Wohnort: D

19

Montag, 6. Oktober 2014, 20:18

Es ging hier primär nicht um "Unfälle" sondern um Neuteile (Scheibenwischer, Puffer), die offenbar zu viel "Spiel" bei der Montage haben . . . ;)
MfG Günther
sUimeA

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »ginne2« (6. Oktober 2014, 22:34)

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blacknight

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20

Montag, 6. Oktober 2014, 21:32

Ich auch mal meinen Senf dazu geb:

Bei den Scheibenwischern kann man mit einer, innenseitig glatten Flachzange mit ganz leichtem Druck den Haltezapfen etwas "oval" drücken (für Grobmotoriker ungeeignet ;),
danach klemmen die Teile tiptop und lassen; sich bei versehendlichem Festhalten oder so ;) , auch weiterhin bewegen :D.

Die Puffer gehn wohl nicht anders als mit Kleber :whistling:...

Gruss Christian
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