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Unholz

Administrator

Beiträge: 12 438

Wohnort: Zuhause

1

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 17:57

Umbau einer alten GL-Re 4/4 II auf WS und zugleich Digitalisierung

Ich habe von einem (Noch-)Nichtmitglied folgende Frage erhalten und gebe sie an unsere kompetenten Digitalos weiter in der Hoffnung auf Hilfe:

Zitat

Ich habe eine Gleichstrom Re 4/4 (161) und würde diese gerne auf Wechselstrom umbauen und digitalisieren. Ich habe schon einige Loks digitalisiert, aber jetzt stosse ich an meine Wissensgrenzen. Der Motor hat, am Permanentmagnet, einen Metallbügel. Beim Durchmessen stellte ich fest, dass es manchmal piepst und manchmal nicht. Da ich den Bügel nicht kenne, weiss ich nicht, ob ich diesen entfernen muss oder nicht. Leider bekam ich, bis jetzt, noch keine hilfreiche Antwort auf meine Frage.

Der erwähnte Metallbügel ist so eine Art verchromter Halter, der den Permanentmagnet umklammert - mir ist die Konstruktion soweit erinnerlich noch nie begegnet:

Nach Bastelei sieht es mir eigentlich nicht aus - aber eben: soll das Ding beim Digitalisieren weg, oder hat es eine bestimmte Funktion?
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Rüdiger

Forumist

Beiträge: 1 807

Wohnort: bei Aschaffenburg

Beruf: Bahnbetriebsfachwirt

2

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 18:17

Der "Haltebügel" ist mir bei älteren gebraucht gekauften Re 4/4 des Typs 161 und 181 schon öfters begegnet.
Beim Umbau auf Digital spielt er eigentlich überhaupt keine Rolle.
Wichtig wäre mal den Entstörkondensator zwischen rechtem Bürstenanschluss und der Masseschraube am Haltebügel zu entfernen. Die Bürstenanschlüsse dürfen bei Einbau eines geregelten Digitaldecoders (also quasi fast alle auf dem Markt befindlichen Modelle) keinerlei Kontakt zur irgendeinem Versorgungsspannunsgpotential (vulgo Lokmasse) haben. Zwischen den beiden Bürsten kann man zwecks Entstörung einen kleinen Kondensator von ca. 470 mF löten - aber niemals zwischen Motoranschlüsse und Lokmasse!
Übrigens würde ich beim Digitalisieren auch mal den sichtbaren orangen/hellbraunen Kabelrest entfernen. Ansonsten könnte der unter Umständen mal zu irgendwas Kontakt kriegen, was dann zum Decodertod führt.

ach Ja:
Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Weihnachtsfest...
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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Richard

Forumist

Beiträge: 1 094

Geburtstag: 14. Juni

Wohnort: Grössenwahnsinnige Nordostschweizer Provinz Metropole

Beruf: Dipl. Ing. HTL Stehkessel-Modelldampfmaschinenheizer Grossstadtneurotiker

3

Donnerstag, 28. Dezember 2017, 19:55

Der Haltebügel für den Magneten kenne ich eigentlich aus allen D/C-Motoren der alten Generation. Den kleinen Kodensator zwischen den beiden Rotorpolen muss man nicht zusätzlich anlöten, er ist schon vorhanden. Man kann ihn auf dem mittleren Bild gut sehen, in der Tasche oben an der Motordeckplatte. Ist noch die früher verwendete Styrofol-Ausführung, qualitativ aber nicht schlechter, als die heute üblichen Kerkos.

Gruss Richard
Bei meinen Beiträgen im Forum wende ich grundsätzlich die Enten-Taktik an. Über der Wasseroberfläche: Aufmerksam beobachten, kühlen Kopf und Ruhe bewahren. Unter der Wasseroberfläche: Kräftig treten. Wenn's brenzlig wird: Blitzschnell abtauchen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Richard« (28. Dezember 2017, 20:09)

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