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Mike Cee

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Beiträge: 1 803

Wohnort: Montreal

1

Dienstag, 23. Januar 2018, 19:55

Hochwertige Modelle und Hobbymodelle

Hallo,

seit einige Jahren sind viele Neue Loktypen nur als Hobby Metallmodelle oder als Kunststoffmodelle (Gehäuse) angeboten.
Ich war damals froh zu sehen, dass Hag hatte den Traxx angeboten. Das Modell war danach storniert.

Hatten Sie lieber die folgende Modelle in detaillierte Metallmodelle bekommen?

Siemens Vectron (193/476…)
Bombardier Traxx 482/484/486/186/185/187/487

Die Hobbymodelle, die am Anfang etwa 89 CHF kosten, sind Heute mit besseren Decodern und Sound für bis 250 CHF ausgebracht.
Ein Metallmodell kostet Heute fast 400 CHF.

Was denken Sie darüber?

MfG

Mike C
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modellbahner

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2

Dienstag, 23. Januar 2018, 20:15

Worin siehst du den Vorteil eines Metallmodells?
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Beiträge: 379

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Wohnort: birsfelden

3

Dienstag, 23. Januar 2018, 21:11

metall geht weniger schnell kaput als kunstoff meine meinung
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Rüdiger

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4

Dienstag, 23. Januar 2018, 22:10

...ich weis jetzt echt nicht, ob das Wiederaufwärmen von Glaubenskriegen hier zielführend ist. Das sollten wir guten Gewissens DSO überlassen.
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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sugarbear

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5

Dienstag, 23. Januar 2018, 22:42

...ich weis jetzt echt nicht, ob das Wiederaufwärmen von Glaubenskriegen hier zielführend ist. Das sollten wir guten Gewissens DSO überlassen.
ok, ich bin überfordert, Rüdiger. DSO. Ich meine, ich habs gegoogelt, aber... Nein. Das nicht. Oder? Ansonsten bin ich deiner Meinung, dass wir das wem anders überlassen können. Obwohl, es macht Spass.

Sorry for off-Topic, ich LIEBE Abkürzungen.

Aber wenn ich schon poste: Mir persönlich ist ein (farblich) gut gemachtes Kunststoff-Modell eben so lieb wie ein Metallmodell. Für mich zählt schlussendlich als Betriebsbahner die Betriebssicherheit, und das ist meiner Meinung nach (tschuldigung: IMO) nicht vom Material abhängig.

Schönen Abend in die Runde

Markus
2-Leiter, DCC Lenz, LDT und eigene Zubehördecoder
Train-Controller Silber
Anlagethema Spiez und BLS-Nordrampe
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modellbahner

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6

Mittwoch, 24. Januar 2018, 07:24

DSO steht für Drehscheibe Online - ein Forum mit einer überdurchschnittlichen Dichte an Trollen und Hobby-BWL-Modellbahnern :D

Es geht ja hier nicht um einen Glaubenskrieg, aber Mike lässt mit der Aufmachung seins Einstiegs-Beitrags vermuten dass nur Metallmodelle hochwertige Modelle sind. Da würde mich schon interessieren, wo aus seiner Sicht der Grund dafür liegt und wo der Mehrwert an einer weiteren Traxx in Metall liegen würde (gefühlt wäre das dann die 35. Modell-Umsetzund dieses Vorbilds).
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7

Mittwoch, 24. Januar 2018, 08:11

Sali!

Die Frage ist unter "HAG" gestellt.
Ich gehe davon aus, dass neue HAG-Formen für Metallmodelle gemacht würden.
Fraglich ist, welche neue Form sich bei HAG amortisieren könnte.

Die Hobby-TRAXX-Modelle von Märklin haben "wertige" Metallgehäuse, hässliche Räder, vereinfachte Bedruckung und - dank Sounddecoder - einen für mich abschreckenden Preis. Da nehme ich dann lieber ein Plastikmodell - von Roco, von Piko oder auch von Märklin selber.

Eine moderne Lok von HAG mit vielen Lichtfunktionen, Metallgehäuse und einem Preis von 700 Flocken hätte es wegen des Preises schwer, in meine Sammlung zu gelangen.
HAG kann nichts für den Wechselkurs, aber die Exportchancen sind dadurch schlechter geworden.

Langer Rede kurzer Sinn: Metallgehäuse ziehe ich nicht per se vor. Bei gleicher Detaillierung bin ich bereit, für ein Metallgehäuse ein paar Euro mehr zu zahlen.
Die Metall-TRAXX von Märklin ist nicht masshaltig und kommt mit schlechter Detaillierung daher - in diesem Fall sehe ich Metall nicht als Vorteil. Die Drehgestelle und sogar die Achsen sind aus Kunststoff.
Viele Grüsse
Thomas
6 rote Re 4/4 IV - mehr, als die SBB je hatten (hoffentlich habe ich jetzt alle Lackierungsvarianten)
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Empedokles

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8

Mittwoch, 24. Januar 2018, 10:13

In Ermangelung von TRAXX-Modellen aus HAG-Produktion habe ich (nach und nach) entsprechende Modelle von Fleischmann H0 verhaftet.
Es sind hochwertige Modelle, die Kunststoff-Karrosserie hat sich bisher nicht als Nachteil erwiesen.
Unter den Nummern 4320, 4321 und 4323, auch 91-4320 sind sie vereinzelt auch noch in der Schweiz verfügbar, Wechselstrom-Modelle ebenfalls.
Für mich sind diese Produkte den HAG-Modellen gleichwertig.
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Mike Cee

Forumist

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9

Mittwoch, 24. Januar 2018, 16:46

Ich meinte nur dass die einzige Metallmodellen von neuen Loktypen sind Hobbymodelle. Die Serienmodelle sind Modelle mit Kunststoffgehaeusen (Traxx: ACME, Brawa, MaTrix, Roco, usw)
Als Maerklin hatte das Modell Nr 37446 ausgebracht haben Sie die Bemalung gegenueber das Trix Modell 22631 sehr schlecht gemacht. Gluecklich hatte Ich damals einige Trix Modelle (Crossrail/SBBC) guenstig gefunden und koennte mich erlauben die Lokkasten austauschen zu koennen. Bei Brawa hat man fuer die Lok Re 484 eine Re 482 umnummeriert.

Fuer mich gibt es hier immer ein Loch fuer ein hochwertiges Metallmodell, wenn jene Firma einsteigen will.

MfG

Mike C
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Beruf: Informatiker

10

Mittwoch, 24. Januar 2018, 21:09

Unter den Nummern 4320, 4321 und 4323, auch 91-4320 sind sie vereinzelt auch noch in der Schweiz verfügbar, Wechselstrom-Modelle ebenfalls.
TRAXX-Loks sind das nicht, aber sehr nah dran (TRAXX-Vorläufer).
Als Wechselstrommodell habe ich diese Fleischmann-Loks noch nicht gesehen.
Viele Grüsse
Thomas
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modellbahner

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11

Donnerstag, 25. Januar 2018, 11:40

Fuer mich gibt es hier immer ein Loch fuer ein hochwertiges Metallmodell, wenn jene Firma einsteigen will.


Dass die Hobbymodelle von märklin aus Metall sind ist gut so - die sind ja auch ziemlich modlelbahn-untypischen Anforderungen in Kinderzimmern ausgesetzt. ;)
Leider hast du uns immer noch nicht erklärt, wo aus deiner Sicht der Vorteil eines Metallmodells liegt. Ich meine, dass die am Markt verfügbaren Traxx-Modelle (Roco, ACME, Brawa) eigentlich alle Bedürfnisse abdecken.
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Mike Cee

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12

Donnerstag, 25. Januar 2018, 23:55

Fast jedes neues Loktyp wird von Maerklin als Hobbymodell ausgebracht.
Die letzte neue Modelle waren die ES64 U Tauri.
Seitdem sind fast alle von den Traxx Modelle. die Vectron, 186/187 als Hpbby Modell entwickelt.

Ich hatte lieber ein Serienmodell mit besseren Details (Raeder, funtionierende SA, usw) als diese Hobbymodelle.

Ich war nicht mit der 37446 zufrieden. Warum koennte Maerklin nicht die Lackierung richtig anpassen?
Gluecklich koennte Ich ein billiges Gehaeuse von einer Trix 22631 finden und habe die Gehaeuse ausgetauscht.

Die SBBC ES 64 F4 ist schoen, aber warum muss Ich die ELL SBBC Vectron als Hobbymodell akzeptieren?

Ich hoffe dass Maerklin oder ein andere Firma wird solche Modell als Expert Modelle anbieten.

MfG

Mike C

My problem is more that every new lok type is released by Maerklin as a Hobby model. (Exception the new Skoda).
The last modern full quality model was the ES64 Taurus.
Since then, most of the Traxx models (186/187, etc), the Vectron have all been dressed up Hobby models.

I would much prefer a high quality model with better details (wheels, functional pantos, milled lighting channels (produce beams), etc)

I was very excited when Maerklin announced the 37446, but was disappointed with the very poor paintwork. Fortunately I was able to secure an inexpensive shell from a Trix 22631 and swapped shells.

The SBBCI ES 64 F4 was very nice, but when must I accept the ELL SBBC Vectron as a Hobby model?

I hope that Maerklin or another company will offer these models as "Expert" models.

I am tired of "fast food" model trains and want some meat on the bones. I don't mean I want 100s of small parts, but more detail and better rendition would be a start.

Regards

Mike C
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13

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:01

Metall vs. Kunststoff

Jeder hat seine Vorlieben und darf die pflegen, wie es ihm beliebt. Mal ein paar Fakten:
  • Metall: Richtiggehenden Schrott ohne eigenes Zutun erleben wir nur bei Zinkpest. Die hat jeder irgendwo im Programm, der mit Zinkal hantiert, also ausnahmslos jeder Hersteller.
  • Das Alter betroffener Fahrzeug ist meistens erstaunlich jung, liegt so zwischen 5 und 20 Jahren.
  • Kunststoff: Richtiggehenden Schrott ohne eigenes Zutun erleben wir fast nie. Selbst spröder Kunststoff bleibt weitgehend formstabil erhalten, wenn man ihm nicht zu nahe tritt.
  • Mir ist nur ein einziges Fahrzeug bekannt, das sich aufgrund seines versprödeten Kunststoffs mit der Zeit selbst zerlegt (hat). Dabei handelt es sich um den vierachsigen Fleischmann Triebwagen 1370 (irgendwie schwedisch aussehend) von 1953. Davon habe ich in den letzen Jahren 3 Stück auf dem Tisch gehabt, davon 1 mit so gerade noch rettbarem Gehäuse, 2 mit gerissener Front. Grund:
  • Gehäuse ist inzwischen 1mm kürzer als das Zinkalchassis.
  • Jetzt mag man sagen, bestünde das Fahrzeug auch oben aus Zinkal, wäre das nicht passiert. Richtig.
  • Mit Zinkpest wären die Fahrzeug aber bereits in den 60er Jahren zusammengekehrt worden und in den Müll gewandert, wie viele Märklin Fahrzeuge aus jener fernen Zeit auch.
  • Nach jahrzehntelanger Ruhe haben uns die Chinesen dann wieder gezeigt, wie man Zinkpest herstellt, je mehr China, je mehr Zinkpest. Insofern wurde Märklin zum Spitzenreiter auf diesem Gebiet, gefolgt von allen anderen, die dort produzieren (liessen). Dass Zinkpest auch in Österreich geht, hat Roco vereinzelt demonstriert, um dann in China auch noch so etwas zuzukaufen; dass ist zum Glück unselige Geschichte.
  • Aber ist man im globalen Markt davor sicher? Da ist mir Kunststoff lieber, wenn es da zinkpestet, bleibt wenigstens das Gehäuse erhalten. "Modelle" sind unsere Bahnen ja nun aufgrund der Optik und nicht aufgrund des Produktionsmaterials.
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (14. Februar 2018, 19:10)

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contrans

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14

Mittwoch, 14. Februar 2018, 21:22

RE: Metall vs. Kunststoff


* Kunststoff: Richtiggehenden Schrott ohne eigenes Zutun erleben wir fast nie. Selbst spröder Kunststoff bleibt weitgehend formstabil erhalten, wenn man ihm nicht zu nahe tritt.
[*]Mir ist nur ein einziges Fahrzeug bekannt...

Na dann verrate uns mal warum es kein braunes Roco Krokodil-Gehäuse mehr gibt...

Gruss contrans
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Empedokles

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15

Donnerstag, 15. Februar 2018, 08:22

Mir ist nur ein einziges Fahrzeug bekannt, das sich aufgrund seines versprödeten Kunststoffs mit der Zeit selbst zerlegt (hat). Dabei handelt es sich um den vierachsigen Fleischmann Triebwagen 1370


So ist es. Fleischmann hat seit 1954, nicht 1953, mit Bakelit-Formen experimentiert, die von Anbeginn an sich sehr spröde verhielten. Die Triebwagen-Serie 1370/1371 nach deutschem Vorbild (gelb-rot) und in schwedischer Annäherung (braun) blieb ohne Modellnachfolge, und es gab keine weiteren Fleischmann-Modelle aus einem vergleichbaren Werkstoff. Gleichwohl haben Lagerung und Handhabung (Vorsicht Kinderhände!) einen Einfluss auf die Haltbarkeit der Bakelit-Karosserien: Mir selbst ist bisher noch keine einzige von insgesamt sechs derartigen Karrosserien eingerissen oder gesprungen.
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Rüdiger

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16

Donnerstag, 15. Februar 2018, 08:33

Nicht nur das Roco-Krokodil: auch viele ältere Kunststoff-Güterwagen aus östereichischer Produktion zerspringen beim blossen Hinschauen - ich hatte da mal einen Gs.
Aber da ist Roco nicht alleine, Beispiele zerplatzender Kunststoffgehäuse gibt es auch von Jouef und Kleinbahn. Und was ganz toll ist: mein Bahnhofsbausatz "Därligen" von Vollmer ist nach gut 20 Jahren mittlerweile so spröde, dass die Korrektur des (falschen) Güterschuppendaches einem Neuaufbau weichen musste.

Insofern hat da jeder Hersteller seine Leichen. Bei Märklin ist mir zwar noch kein zersprungener Kunststoffwagen untergekommen, aber manche ältere Kunststoff-Güterwagen haben sich im Laufe der Zeit ganz schön verzogen, vor allem Modell aus der alten 46ff-Reihe, wie der offene Güterwagen Es der SNCF und NS.

Man kann halt sowohl bei Metall als auch bei Kunststoff Pfusch beim Einkauf des Rohmaterials als auch bei der Verarbeitung treiben.
Deswegen halte ich diese Diskussion , was "besser" ist auch für obsolet.
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17

Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:24

RE: RE: Metall vs. Kunststoff

* Kunststoff: Richtiggehenden Schrott ohne eigenes Zutun erleben wir fast nie. Selbst spröder Kunststoff bleibt weitgehend formstabil erhalten, wenn man ihm nicht zu nahe tritt. [*]Mir ist nur ein einziges Fahrzeug bekannt...
Na dann verrate uns mal warum es kein braunes Roco Krokodil-Gehäuse mehr gibt... Gruss contrans
Bitte genau lesen. Ich schrieb: >>. . . bleibt weitgehend formstabil erhalten, wenn man ihm nicht zu nahe tritt.<< Ich dachte, das sei deutlich genug. Zunahetreten ist gleichbedeutend mit "rumhantieren", "hinschmeissen", "begrapschen" usw. Von allein geht kein Kunststoff kaputt. Dass versprödeter Kunststoff ganz besonders empfindlich ist gegen jegliche mechanische Belastung, steht ausser Frage.
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (15. Februar 2018, 12:39)

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18

Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:36

Nicht nur das Roco-Krokodil: auch viele ältere Kunststoff-Güterwagen aus östereichischer Produktion zerspringen beim blossen Hinschauen
Das ist nun wirklich übertrieben. Ohne Zutun zerspringt da nichts. Besagtes braunes Roco Krokodil fährt unbeschadet seit Jahren (wohlweisslich nur ab und zu) im tadellosen Zustand auf meiner Anlage. Dank des von Anfang an eingebauten Faulhabermotors muss man das Gehäuse auch nicht öffnen. Das bleibt auf alle Ewigkeiten zu und wird so auch unbeschadet weiterleben. Dass es beim vorsichtigsten Aushebeln der Rastnasen erheblich knacken könnte, ist mir seit gut 15 Jahren bereits klar.
Muni271
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Rüdiger

Forumist

Beiträge: 1 809

Wohnort: bei Aschaffenburg

Beruf: Bahnbetriebsfachwirt

19

Donnerstag, 15. Februar 2018, 12:45

Das meinst du jetzt nicht ernst, oder? "ich fasse mein Modell nicht an, dann geht's auch nicht kaputt!"
Besagter Gs hatte eine Schiebetür. Da hatte ich ihn nach einigen Jahren angefasst (und zwar vorsichtig, wie bei all meine Modellen, nicht wie Hulk auf Speed), um ihn aus der Vitrine auf die Anlage zu stellen. Nun ja, die Schiebetür zerbröselte beim anfassen in mehrere Teile.
Und das war nur ein Beispiel- und wie ich schon schrieb nicht exklusiv bei Roco.
Aber wie das halt so ist bei Fanboys...
Gediegen reisen: www.extrazug.ch
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20

Donnerstag, 15. Februar 2018, 14:34

Das meinst du jetzt nicht ernst, oder? "ich fasse mein Modell nicht an, dann geht's auch nicht kaputt!" Besagter Gs hatte eine Schiebetür. Da hatte ich ihn nach einigen Jahren angefasst (und zwar vorsichtig, . . ., die Schiebetür zerbröselte beim anfassen in mehrere Teile.. . .
Von Nicht-anfassen war keine Rede. Aber vom wie. Mir ist beim besten Willen nicht klar, warum man einen Güterwagen anfassen muss, indem man auf die Tür tatscht. Andererseits erlebe ich das täglich und werde staunend angeguckt, wenn ich die Leute frage, warum so und nicht anders. Warum muß man auf die Seitenflächen eines Modells greifen? Wobei man natürlich Kraft aufwenden muss, damit es einem nicht aus der Hand rutscht. Und dann macht es halt "knax". Von den Fingerabdrücken mal ganz abgesehen. Recht so, Dummheit gehört bestraft. Also, für die, die es nicht wissen: Ein H0 Modell ist klein genug, dass man es mit Daumen und Fingern halb umgreifen kann. Man landet dann üblicherweise an der Unterkante des Fahrzeuggehäuses oder am Rahmen. Und kann ohne Druck und Kraft das Modell hochheben. Allerdings, manche bekommen auch das nur hin, indem sie bei einer Dampflok die Steuerung zusammenquetschen. Leute, Leute. Wir lieben unsere Modelle. Dann sollten wir auch entsprechend damit umgehen. Wenn man etwas Liebes befingert (Mensch, Tier, Sache) braucht es hinter kein dauerhaftes Abbild der Tatschpranke.
Muni271

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Muni271« (15. Februar 2018, 14:43)

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