Wirtschaftliches: Kosten für die Herstellung eines Modelles (war: Wünsche von Wolke 7 herab)

  • Zitat von "|Daniel|"

    Ich habe viele Roco Loks mit Kunststoffgehäuse in der Sammlung, aber ich habe es noch nie fertig gebracht das Gehäsue so unglücklich abzuheben dass die Nocken irgendwie stark abgenützt worden wären, da muss man schon mit Gewalt dahinter.


    Es liegt nahe wenn du in einem Betrieb mit Schwerpunkt Formenbau arbeitest, dass du zumindest eine handwerkliche Grundausbildung geniessen durftest. Da sollte es nicht verwunderlich sein, dass du genug Fingerspitzengefühl hast um ein Kunststoffgehäuse ohne Beschädigung abzuheben.


    Ein "Bürogummi" muss sich das erst aneignen, sicher oft genug in Form von beschädigten Teilen als Lehrgeld.

  • Zitat von "|Daniel|"

    was ich allerdings nicht ganz verstehen kann ist wenn dann plötzlich Argumente auftauchen wie dass eine Lok mit Metallgehäuse einen Sturz aus x-Metern höhe eher überlebt als eine Lok mit Kunsstoffgehäuse.
    Nun, logisch wird es die Metalllok eher überleben, aber zumindest ich gehöre zu derjenigen Sorte Modellbahner die eine Lok kaufen mit der Absicht sie irgendwo fahren zu lassen und nicht um sie an die Wand zu schmeissen um zu schauen was davon übrig



    Glaub mir, Daniel, zu der Sorte Modellbahner gehöre ich auch nicht. Jedoch gehöre ich zu denen, deren Anlage nie ganz fertig wird und die trotzdem immer ab und zu damit spielen wollen. So geschah der Unfall mit der Metalllok Re6/6 'Gerra Gambaragno' von Hag:
    Vor dem vorläufigen Streckenende wollte mein Lokführer umschalten und die Strecke retour wieder abwärts fahren. Aus unerklärlichen Gründen verursachte der Umschalter einen Bocksprung, welcher die Maschine über das Streckenende in die Tiefe hüpfen liess.....etwa 1,5 Meter auf den Betonboden. Ergebnis: eine kleine Schramme am Kasten....sieht eigentlich noch ziemlich echt aus :roll:


    Anderes Szenario: Meine kleine Lokführerin (9 Jahre) streitet sich mit ihrem Bruder. Dabei fährt der geschobene Personenzug unkontrolliert von der Schwiegermuttertalbrücke in den Abgrund (trotz angeschraubter Prellböcke am Ende der Strecke (jaja auch ich lerne dazu :D ).
    Alle Fahrzeuge (RT-Steuerwagen, div. Personenwagen aus Kunststoff zerschellenb auf besagtem Betonboden (hier allerdings bereits aus einer Höhe von 190 cm ab Boden) Die schiebende Metalllok kann ich mit einem Hechtsprung im Flug auffangen. Der geschieht nichts....


    Was ich damit sagen will: Es ist natürlich nie Absicht, die Stabilität zu testen, aber Unfälle lassen sich nun nicht mal vermeiden...nicht mal beim Original.

    Wer Wind sät, wird Sturm ernten.


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