Wirtschaftliches: Währungs-Hochpreisinsel Schweiz auch bei Modelleisenbahnen? (war: Ist dieses Thema auch in Modellbahnenbereich wichtig?)

  • die wissen einfach, dass wir in D wesentlich ärmer sind als unsere südlichen Nachbarn und müssen schon deshalb die Preise senken, damit wir uns wenigstens (noch) ein paar Schweizer Erzeugnisse leisten können . . . ;);):)


    Günther, hör doch bitte auf damit, trotz ;) : Das stimmt nun definitiv nicht! Siehe mal diese umgekehrten (absolut willkürlichen) Beispiele von identischen Produkten:


    - Royal Canin (Tierarzt-)Hundefutter, 14 kg Sack: Preis CH (beim Tierarzt): Fr. 193.- , online in DE: € 72.-
    - Royal Canin Maine Coon Futter (10 kg), CH: Fr. 122.-, DE: € 62.-
    - Kopfsalat, CH: Fr. 1.80 (kleiner und günstiger Salat), DE: 0.49 € (grosser Kopf)


    (bitte berücksichtigen, da sind die 19% MWSt noch nicht abgezogen)


    Verrate mir bitte, wer da den grossen Schnitt macht und warum das gleiche Produkt aus dem gleichen Laden in CH so viel mehr kosten soll? Ich wäre ja schön blöde, wenn ich bei diesem Unterschied alles hier überzahlt beziehen würde. Das hat doch nur am Rande was mit einem höheren Lohnniveau und gar nichts mit unterschiedlichen Produktionskosten zu tun. Das ist doch nur eine künstliche, kaum zu rechtfertigende Verteuerung.


    Dass wir reicher sein sollen, halte ich absolut für ein Gerücht. Ihr vergesst sehr gerne und fortwährend, dass zwar unsere Löhne sicherlich höher sind in DE, aber das sind (abgesehen von den bereits erfolgten Abzügen für AHV, ALV und PK) Brutto-Löhne. Die Lebenshaltungskosten in CH sind um Welten höher als in DE. Im Gegensatz zu DE haben wir noch ziemlich viele indirekte Steuern. Kaufkraftbereinigt ist der Unterschied DE - CH marginal. Profitieren können da in erster Linie die Grenzgänger, die in CH verdienen aber in DE leben.


    So sind halt leider einfach die Gesetze (des Staates und des Marktes). Auch aus diesem Grund bin ich kein Unterstützer von DE in Sachen Steuerflucht. Wenn die Gesetze in DE dermassen katastrophal sind, dass die (vermögenden) Bürger ihr Kapital aus der BRD abfliessen lassen (nicht nur nach CH!), dann sollte sich die BRD selber an der Nase nehmen, sinnvollere Steuergesetze erlassen und nicht einfach immer die ganze Schuld der Schweiz zuschieben (wohlverstanden, ich verteidige hier mit keinem Wort die Praktiken der CH-Grossbanken).

    cu Roland


    Don't feed the trolls! (und ich mache es halt trotzdem ...) :D

  • aber sie können wesentlich besser jammern. Ausserdem arbeiten die meisten der südlichen Nachbarn auch heute noch 40 bis 42 Stunden pro Woche und nicht nur 35. ;-)


    Wenn ich mich ganz schwach erinnern kann (es ist schon ein paar Tage her), kam ich während meiner beruflichen Tätigkeit nicht ganz mit den 35 in der Woche Stunden hin. Aber ich will deshalb - und über unsere Armut - auch nicht weiter jammern, solange es noch jeden Tag für eine HAG-Lok reicht . . . ;):D:)

  • Aber ich will deshalb - und über unsere Armut - auch nicht weiter jammern, solange es noch jeden Tag für eine HAG-Lok reicht . . . ;):D:)


    Was - jeden Tag eine Hag-Lok? Also 365 Hag-Loks pro Jahr? Mann - bist Du aber reich :!::lol::lol::lol::lol::lol: So was können wir armen Schlucker uns nie leisten .... ;);)

    cu Roland


    Don't feed the trolls! (und ich mache es halt trotzdem ...) :D

  • Liebe Schweizer, lieber Roland - vielleicht war es falsch von mir, einen spassig gemeinten Beitrag zu einem innerschweizer Problem zu verfassen, einem Problem, das ich - mangels Faktenwissen - absolut nicht beurteilen kann. Mein (manchmal?) etwas vorlautes Mundwerk (oder die Finger auf der Tastatur) waren einfach zu schnell. Also bitte - nicht über den dauerplappernden Deutschen aufregen. Er schweigt und streut sich Asche auf sein (noch nicht ganz) ergrautes Haar . . . ;);)