Beiträge von Rüdiger

    Naja, Geduld ist bei LSM halt eine Grundvoraussetzung. Bis dahin wirds der alte Lima-Klumpen noch tun.

    Hoffe nur, ich kann den Wagen dann vor dem Verlust meiner Sehschärfe noch in Empfang nehmen :mrgreen:.

    ...wenn der Chäs-Express mit LBS-Signet in der Qualität kommt, freue ich mich. Liefertermin ist laut Homepage von LSM das 1. Quartal 2021. Bestellt ist er, ich lasse mich überraschen... Die bisher gezeigten Exemplare sind meiner Meinung nach Modellbau vom Feinsten. Dennoch würde ich mich nicht scheuen, mich störende Details zu übermalen (Achslagerdeckel im Betrieb oder so...)

    Irgendwie schon schade. Immerhin waren die Produkte zwar recht einfach gehalten, dafür aber auch noch preisgünstig. Ich habe z.B. einige der Eaos und der Hbbns, die beide tatsächlich entgegen den Gepflogenheiten im Längenmasstab 1:87 waren. Die haben zwar keine Kurzkupplung, aber vom Modell her sind sie ganz schön, z.B. mit abgesetzten Griffstangen beim Eaos. Laufen tun sie auch sehr ordentlich.

    Den ABDe hab ich auch, ein grausliches Modell, nicht nur vom Längenmasstab, sondern eben von der Technik. Zur Zeit läuft er mal wieder nicht. Und das liegt nicht daran, dass ich den auf Mittelleiter-digital umgebaut habe.... Gut, man muss die Zeit beachten, in der das Ding konstruiert wurde. Aber leider gibt es bis heute ausser schweineteuren Kleinserienmodellen, die teilweise technisch auch nicht gerade ausgereift sind (ich weiss, wovon ich rede, ich versuche gerade einen SMF-RBDE zu verwechselstromen und digitalisieren) keine BLS-Triebwagen ausser dem unpassenden Liliput Mutz.

    ich hoffe dass, nachdem die WR I jetzt zumindest angekündigt sind, diese auch in absehbarer Zeit in den verschiedenen Lackierungen ausgeliefert werden. Das LS-Model wäre mir irgendwie lieber als Piko, vor allem, weil man bei LS (wenn dann doch mal was geliefert wird) nicht ewig auf genau die Variante gewartet werden muss, die man bräuchte....

    Langsam, langsam... bisher ist es erstmal nur eine Idee... Der Mittelleiter ist wahrscheinlich das kleinste Problem. Ich stelle mir da einen biegsamen Draht aus korrosionsfestem Metall vor, der einfach um die Schwellenmitte gewickelt wird. Viel wichtiger ist die Frage nach wetterfesten Gleisen. Das bedeutet, die Profile dürften nicht rosten und auch nicht anlaufen oder sonstwie mit der Aussenluft oder den Witterungseinflüssen reagieren und das Schwellenmaterial muss UV-echt sein. Dass die Verlegung der Strecke dort sehr exakt erfolgen muss, am Besten auf festen Untergrund, ist klar. Wichtig wäre auch, dass man die Temperaturunterschiede berücksichtigt und damit die Ausdehnung der Profile.

    Eine Reinigung der Gleise von Laub und Kriechtieren und deren Hinterlassenschaft ist vor jedem Betriebsbeginn sicherlich notwendig, aber wahrscheinlich einfacher, als jedesmal die Gleisanlagen neu aufzubauen und nach Betriebsschluss wieder abzubauen.


    Also Peco schaue ich mir mal an....Die Standardgleise der Streamline-Serie passen hervorragend zu den Märklin-K-Gleisen. Hab ja selber zwei Peco Code100-Weichen auf der Kelleranlage verbaut.

    Werte Gemeinde


    Manchmal hat man halt so spinnerte Ideen. Ausgelöst durch den Besuch bei einem Gartenbahnfreund kam nach dem 4. (oder 5.) Glas Wein die Idee auf, ob es möglich wäre, eine stationäre H0-Gleisanlage im Garten zu installieren. Einfach nur zum Plausch, ohne Landschaftsbegrünung oder Ausstattung. Die Vorstellung war, einige Gleise auf eine feste Unterlage zu Installieren und mittels einer Ringleitung zu versorgen. Weichen sollten vermieden werden. Die Anlage sollte möglichst immer draussen verbleiben, eine schnell montierbare Segmentanlage scheidet aus (wie gesagt, spinnerte Idee...)

    Irgendwo in den Weiten des www hatte ich mal was von einem englischen Modellbahner gesehen, der wohl im Garten eine aufgeständerte Strecke in H0 aufgebaut hatte und diese auch über den Winter draussen liess. Zudem gibt es da wohl irgendwo jemanden, der lackierte M-Gleise benutzt, die Anlage aber wohl im Winter abbaut.

    Zur Zeit hab ich einen Versuch laufen, nota bene mit Mittelleitergleisen, da ich halt Pickelbahner bin. So liegen auf meiner Terrasse seit Anfang September jewels zwei K-Gleise und zwei C-Gleise von Märklin. Zum jetzigen Zeitpunkt lässt sich folgendes sagen: die Schienen an sich sind wetterfest, die Edelstahlprofile zeigen trotz teilweise heftigstem Regenbefall keine sichtbaren Korrosionsschäden (gut, ist erst ein Vierteljahr). Gleiches gilt für die Federstahl-Schienenverbinder. Zum Zustand der Kunststoffteile kann ich noch nichts sagen, die Einwirkzeit war zu kurz. Im Moment bröselt noch nichts. Mal sehen, wie das nach dem nächsten Sommer so ist. Besonders bei C-Gleisen hab ich da etwas Bedenken.


    Ein Riesen-Problem sind allerdings die Mittelleiterbleche. Diese bestehen wohl aus einem stinknormalen eisenhaltigen Metall und sind innerhalb weniger Wochen gut an - bzw. sogar schon durchgerostet. Da spart Märklin am Material (gut, Ausseneinsatz ist halt auch nicht vorgesehen.) Zur Zeit spukt die Idee im Hinterkopf, haltbare Zweileitergleise zu nehmen und den Mittelleiter mit einem NIROSTA-Draht (irgendwas edelstahliges oder Zink oder so) nachzubilden.


    jetzt die Frage: Hat da jemand eine Tipp oder gar Erfahrungen, welche H0-Gleise sich für den Auseneinsatz besonders eignen? Neusilber scheint nicht dauerfest zu sein, sondern korrodiert wohl auch langsam vor sich hin - und ob es überhaupt im H0-Bereiche einen korrosionsbeständigen Kunststoff (UV-fest) gibt, weiss ich nicht.


    Hat da jemand einen Vorschlag?


    (die Grundsatzdiskussion, das H0-Fahrzeuge nichts im Garten zu suchen haben, lasse ich mal aussen vor - es geht hier um eine leicht bekloppte Idee, nicht um Dogmen:S)


    Danke euch für die Diskussion

    In gewisser Weise kann ich LSM (und auch Piko) verstehen. Die WR haben nun mal eine kleinere Stückzahl als A under B jeglicher Couleur.

    Wenn ich aber sehe, was ein einzelner WR aus so einem Set in den einschlägigen Online-Plattformen bringt (hab gerade einen RIC- WRm Donauwörth verkauft, weil der nicht in mein Konzept passt, die im Set enthaltenen Bpm61 (sic) aber schon), dann könnte LSM so einen WR auch einzeln rausbringen, egal, ob RIC oder EW I. Bei den aufgerufenen Preisen um die 100-150 (€ oder Sfr, egal) würden die sich auch einzeln verkaufen.....

    Das ist ein Bpm61, Baujahr 1980/1981, der in einer Serie von 30 stk. im Anschluss an die UIC-Z Am in C1-Reinorange an die SBB abgeliefert wurde. Mit UIC-Z1 hat der soviel zu tun wie ein DB Bpmz 291.

    Was du meinst, heisst im Bahndeutsch Bpm EC. Bpm61 zur Unterscheidung der Bpm51, die aus den UIC-X Bm (eigentlich eher UIC-Z2, wegen der nur 11 Abteile) umgebaut wurden und keine Klimaanlage hatten.


    Irgendwie werde ich aus dem Originalfoto nicht schlau. Die beiden 218 scheinen noch den Jubiläumsaufkleber 150 Jahre deutsche Bahnen zu haben, aber der Bpm ist schon Hellgrau/dunkelgrau.

    Eigentlich haben fast alle Loks den Aufkleber 1986 wieder verloren (Mir bekannte Ausnahme: die 120 001, die auch das Wappen von Nürnberg aufwies). Und die Farbversuche zur Bestimmung der neuen Auslands-Reisezugwagen konnten erst nach dem Beschluss zur Bestellung dieser Wagen durchgeführt werden. Und der war Ende 1987.....

    So, hab jetzt am WE mal meine Unterlagen durchgesehen. Im alten 1986-Belloncle-Buch gibt es eine Aufstellung über die damals vorhandenen EW I der BLS-Gruppe. Ich hab das mit den Jeanmaire-Büchern (soweit es dem alten Stand zufolge ging) sowie mit dem ZBP von 1990 quergecheckt und dann noch den Belloncle von 2007 dagegengehalten.

    Dabei kam folgendes raus, gültig etwa für 1990:


    A 50 63 18-33 800-813 gehörten der BLS

    AB 50 63 39-33 800-815 BLS

    AB 890-891 BN

    B 50 63 20-33 800- 845 BLS

    B 870-872 SEZ

    B 880-881 GBS

    B 890-899 BN

    D 50 63 92-33 550-560 BLS

    D 590-591 BN


    zudem gabs noch die Bt der Einheitswagenserie

    Bt 950-953 BLS

    970 SEZ

    980-981 GBS

    990-991 BN


    Anzumerken ist noch, dass 1988/1989 die B 835- 845 in BD umgebaut wurden sowie der B 826 und der B 827 in die Salon Bleu A(s) 827 und 837 umgebaut wurden

    Nach 1991 begann dann die Umrüstung vieler EW I auf KLB mit Aussenschwingtüren und damit einhergehender Umnummerierung in 700er-Gruppen. Aber da bin ich noch nicht ganz dahinter gestiegen, welcher Wagen welche Nummer (und auch welchen Anstrich) gekriegt hat - das ist eine Wissenschaft für sich. Gehen wir mal davon aus, dass die obige Liste für die Jahre 1988-1990 in etwa Gültigkeit hat.

    Zu den Farben sag ich nichts, das wird ne Doktorarbeit. Die ersten blau-beigen Einheitswagen waren wohl die beiden GBS-B ab 1969 , passend zu den Triebwagen. Dabei hatten die vielleicht sogar noch Faltenbälge. Der Umbau der alten EW I der Serie 1 und 2 (1957-1963) begann irgendwann in den 70ern und war erst mit Verschwinden des letzten grünen EW I abgeschlossen. Es gibt Bilder, die den grünen AB in Regionalzügen am Thunersee zusammen mit einem der beiden BDt (umgebaut aus Leichtstahl-Bi) im Frühling 1994 zeigen. Ob der da noch Faltenbälge hatte, kann ich nicht sagen. Aber 1995 gab es dann keine grünen EW I mehr bei der BLS - Gruppe.


    Hoffe, geholfen zu haben

    Irgendwie verstehe ich das MW -Set nicht. Zwei Speisewagen im Zug, gibt es dafür Belege wie z.B. Fotos oder eine Zugbildungsplan?

    Und der Bpm61 in Versuchslackierung (das "Chamäleon"), den gabs meines Wissens erst ab 1989. Also kann die Jahreszahl 1985 schonmal nicht stimmen.

    Der WR I Chäs-Express von LSM wäre natürlich noch was.....

    Wenn du mir etwas Zeit gibst, schaue ich mal im Rollmaterialverzeichnis nach. Allerdings habe ich da nur den letzten Stand von 1998. Danach kamen dann die Umbauten mit den jumbos, da hab ich die Übersicht verloren.

    Wenn mich nicht alles täuscht, hatte nur die letzte Lieferung von 1976 (die sogenannten "Blauen Züge" diese Dachleiste. Gegenüber den älteren Serien wiesen diese ab Werk blau-beigen Wagen eine verbesserte Lüftung auf.

    Muss nochmal im Belloncle nachsehen.


    Zu den Piko-Dingern: Die Masse der (wenn auch zugegeben kleinen) Fehler ist ärgerlich. Und die korrekte Kastenecke alleine ist kein Grund, meine HAG-Wagen zu ersetzen. Ich hoffe nur, dass der Chäs-Express in der LBS-Ausführung dann entweder einzeln oder mit korrekten EW I kommt. (Auch wenn ich als staatlich anerkannter Grobmotoriker schon Schweissausbrüche wegen der ziemlich bruchgefährdeten Trittbrettern habe.)

    Huch, sowas sehe ich zum ersten Mal.

    Nichtsdestotrotz gibt es ja auch Revisionen ohne Neuanstrich. Ich muss meine Quelle nochmals löchern. Wie gesagt, mal schnell die Wagen nacheinander aus dem Betrieb nehmen und die Stangen abschrauben, geht umlaufbedingt nicht so einfach, da fehlt die Reserve. Da gibt es recht langfristige Planungen wann welcher Wagen mal für Umbauten, Revisionen oder technische Kontrollen ins Werk kommt.

    naja...sagen wir mal, bei der BLS war das im Rahmen der jeweiligen R2. Ob die SBB da in vorauseilendem Gehorsam eine Sonderaktion gefahren hat, kann ich nicht sagen.

    Würde mich ehrlich gesagt, wundern, da dafür die jeweiligen Wagen ja auch aus dem Betrieb genommen werden mussten.


    a propos: weisst du evt, ob der "Chäs-Express" später in der "Le Buffet Suisse" - Ausführung kommt (am Liebsten nicht im Set...)


    Danke

    Ups!

    Da hab ich ja fast eine Rarität. Und ich dachte, die Erstserie der EW IV A unterscheidet sich durch die silbernen Fensterrahmen und bei den ersten auch die Griffstangen an den Türen. Das mit den leicht unterschiedlichen Farben war mir unbekannt, man lernt ja nie aus. Fragt sich jetzt nur, ob diese leicht unterschiedlichen Farben auch noch 1995 unterwegs waren.

    Erstmal Danke für eure Infos.

    Das bedeutet also, dass ich jeden anderen EW IV B bedenkenlos kaufen kann, solange es sich nicht um die Ordnungsnummer 119 handelt.


    Ich mag dieses Forum für seine Kompetenz...

    Werte Kollegen.

    Zur Zeit stelle ich mir einen der typischen Zwischentakt-Schnellzüge der 90er-Jahre zusammen, bestehend aus SBB EW II D, 2x EW IV A, 2x EW IVB und 2x RIC Bpm. Dabei versuche ich, bei den Wagen jeweils verschiedene Betriebsnummern zu erwerben. Das sieht zwar niemand im fahrenden Zug, mir ist das aber wichtig. Zuerst hatte ich die Wagen 44883 (1. Klasse) mit der Ordnungsnummer 195 und den 44884 (2. Klasse) mit der Ordnungsnummer 058 erworben. Jetzt gab es einen zweiten A mit der Ordnungsnummer 046. Leider war die Enttäuschung gross, als ich beide A nebeneinanderstellte und feststellen musste, dass der 046 im grauen Bereich weit dunkler war als der Kollege mit der Ordnungsnummer 195. Irgendwie sieht das blöd aus, scheinbar schaffte es Roco nicht, bei verschiedenen Produktionschargen immer den gleichen Farbton zu treffen. Dieses Problem kenne ich bisher nur von den Grüntönen der EW II.

    Jetzt die Frage: kann mir jemand sagen, welche Ordnungsnummern der von Roco produzierten EW IV farblich zueinander passen? Die unterschiedlichen Grautöne fallen doch auf, und als Verschmutzung geht die Gleichmässigkeit nicht durch.


    Danke für jede Info.


    Rüdiger

    Irgendwie hoffe ich, dass an DIESEM WR I die Griffstangen dabei sind. Ab 1993 hatten die nämlich schon die "Le Buffet Suisse" - Beschriftung und ab 1997/1998 (also als die Griffstangen dann verschwunden waren) dann die "Mitropa-Suisse"-Lackierung. Mal sehen, was da kommt, wenn das Ding im Schaufenster steht, ich will meine alte Lima-Gurke nämlich auch austauschen. Der auf EYROs Bild zu sehende Panto geht aber gar nicht....