Beiträge von Rüdiger

    Wenn du mir etwas Zeit gibst, schaue ich mal im Rollmaterialverzeichnis nach. Allerdings habe ich da nur den letzten Stand von 1998. Danach kamen dann die Umbauten mit den jumbos, da hab ich die Übersicht verloren.

    Wenn mich nicht alles täuscht, hatte nur die letzte Lieferung von 1976 (die sogenannten "Blauen Züge" diese Dachleiste. Gegenüber den älteren Serien wiesen diese ab Werk blau-beigen Wagen eine verbesserte Lüftung auf.

    Muss nochmal im Belloncle nachsehen.


    Zu den Piko-Dingern: Die Masse der (wenn auch zugegeben kleinen) Fehler ist ärgerlich. Und die korrekte Kastenecke alleine ist kein Grund, meine HAG-Wagen zu ersetzen. Ich hoffe nur, dass der Chäs-Express in der LBS-Ausführung dann entweder einzeln oder mit korrekten EW I kommt. (Auch wenn ich als staatlich anerkannter Grobmotoriker schon Schweissausbrüche wegen der ziemlich bruchgefährdeten Trittbrettern habe.)

    Huch, sowas sehe ich zum ersten Mal.

    Nichtsdestotrotz gibt es ja auch Revisionen ohne Neuanstrich. Ich muss meine Quelle nochmals löchern. Wie gesagt, mal schnell die Wagen nacheinander aus dem Betrieb nehmen und die Stangen abschrauben, geht umlaufbedingt nicht so einfach, da fehlt die Reserve. Da gibt es recht langfristige Planungen wann welcher Wagen mal für Umbauten, Revisionen oder technische Kontrollen ins Werk kommt.

    naja...sagen wir mal, bei der BLS war das im Rahmen der jeweiligen R2. Ob die SBB da in vorauseilendem Gehorsam eine Sonderaktion gefahren hat, kann ich nicht sagen.

    Würde mich ehrlich gesagt, wundern, da dafür die jeweiligen Wagen ja auch aus dem Betrieb genommen werden mussten.


    a propos: weisst du evt, ob der "Chäs-Express" später in der "Le Buffet Suisse" - Ausführung kommt (am Liebsten nicht im Set...)


    Danke

    Ups!

    Da hab ich ja fast eine Rarität. Und ich dachte, die Erstserie der EW IV A unterscheidet sich durch die silbernen Fensterrahmen und bei den ersten auch die Griffstangen an den Türen. Das mit den leicht unterschiedlichen Farben war mir unbekannt, man lernt ja nie aus. Fragt sich jetzt nur, ob diese leicht unterschiedlichen Farben auch noch 1995 unterwegs waren.

    Erstmal Danke für eure Infos.

    Das bedeutet also, dass ich jeden anderen EW IV B bedenkenlos kaufen kann, solange es sich nicht um die Ordnungsnummer 119 handelt.


    Ich mag dieses Forum für seine Kompetenz...

    Werte Kollegen.

    Zur Zeit stelle ich mir einen der typischen Zwischentakt-Schnellzüge der 90er-Jahre zusammen, bestehend aus SBB EW II D, 2x EW IV A, 2x EW IVB und 2x RIC Bpm. Dabei versuche ich, bei den Wagen jeweils verschiedene Betriebsnummern zu erwerben. Das sieht zwar niemand im fahrenden Zug, mir ist das aber wichtig. Zuerst hatte ich die Wagen 44883 (1. Klasse) mit der Ordnungsnummer 195 und den 44884 (2. Klasse) mit der Ordnungsnummer 058 erworben. Jetzt gab es einen zweiten A mit der Ordnungsnummer 046. Leider war die Enttäuschung gross, als ich beide A nebeneinanderstellte und feststellen musste, dass der 046 im grauen Bereich weit dunkler war als der Kollege mit der Ordnungsnummer 195. Irgendwie sieht das blöd aus, scheinbar schaffte es Roco nicht, bei verschiedenen Produktionschargen immer den gleichen Farbton zu treffen. Dieses Problem kenne ich bisher nur von den Grüntönen der EW II.

    Jetzt die Frage: kann mir jemand sagen, welche Ordnungsnummern der von Roco produzierten EW IV farblich zueinander passen? Die unterschiedlichen Grautöne fallen doch auf, und als Verschmutzung geht die Gleichmässigkeit nicht durch.


    Danke für jede Info.


    Rüdiger

    Irgendwie hoffe ich, dass an DIESEM WR I die Griffstangen dabei sind. Ab 1993 hatten die nämlich schon die "Le Buffet Suisse" - Beschriftung und ab 1997/1998 (also als die Griffstangen dann verschwunden waren) dann die "Mitropa-Suisse"-Lackierung. Mal sehen, was da kommt, wenn das Ding im Schaufenster steht, ich will meine alte Lima-Gurke nämlich auch austauschen. Der auf EYROs Bild zu sehende Panto geht aber gar nicht....

    Tach zusammen


    Muss jetzt erstmal was schildern, was mir gestern passiert ist, was ich aber so noch nie erlebt habe:

    Ein schwerer Güterzug mit zwei Re 6/6 fährt minutenlang über die Anlage und bleibt plötzlich in der SBF-Ausfahrt stehen, die eine Re 6/6 jault vor sich hin, die andere tut keinen Wank. Erste Anamnese: Decoderschaden. Also Regelung runter und Lichtfunktionen bei beiden geprüft. Alles in Ordnung, aber die hintere Lok (für die Statistik: HAG 207, Re 6/6 11636 Vernier-Meyrin) tut keinen Wank. Aber irgendwie fühlt sich die Lok sehr warm an. Ab in die Schreibtisch- Werkstätte und auseinandergebaut. der Motor ist irre warm, aber der Decoder eigentlich noch recht kühl und augenscheinlich ohne verschmorte Bausteile. Dafür riecht der Motorblock irgendwie elektrisch. Also: Motor demontieren und prüfen. Sieht soweit ganz gut aus. Aber warum ist das Getriebe blockiert?


    Bei genauerer Untersuchung habe ich festgestellt, dass der Bolzen des letzten grossen Zahnrades vor den Antriebsachsen aus seinem Sitz gewandert ist und (zwar zur zahnradlosen Seite des Motorblocks hin. Damit hatte das besagte Zahnrad keinen Lagersitz mehr und rutschte im Getriebe run, was dieses dann zum Blockieren brachte. Die Lok hatte ich vor einigen Jahren neu aus einer Vitrinensammlung erworben, viel gefahren ist sie nicht. wandernde Stifte in einem Getriebe hatte ich noch nie. Naja, ist jetzt nicht weiter schlimmes passiert: Getriebe kontrolliert und gereinigt (nicht das einige Zähne was abbekommen haben), Kollektor abgeschmirgelt und gesäubert, den Bolzen wieder mit einem Durchschlag an seine Stelle gesetzt, mit einem Tropfen Loctite Schraubensicherung benetzt und das Getriebe nach Trocknung der Reinigungsflüssigkeit neu abgeschmiert. Läuft wieder - abgesehen davon, dass ich die Bürsten wohl schief eingesetzt habe, es knarrt ein wenig lauter als vor dem Schaden, da muss ich nochmal ran.

    Manchmal bin ich froh, dass die Kisten so robust sind, den Rotor hätte es auch bei längerer thermischer Belastung zerspreiseln können.


    Hat jemand so etwas (also wandernden Bolzen im Getriebeblock) auch schon mal erlebt?

    Tja...wenn ich das wüsste... Ich hab da ein ganz altes, primitives Brateisen, welches ich mir mal vor gefühlt 10-12 Jahren in einem Baumarkt mitgenommen habe. Immerhin kann ich mich erinnern, dass das Ding als "Elektronik-Lötkolben" angepriesen wurde. Wichtig ist nur, dass das Lötzinn noch von der guten alten Sorte mit Kolophonium-Seele ist, damit es schnell fliesst und die Wärmezufuhr nicht zu lange dauert. Gibt's hier in D noch beim Conrad oder bei Elektronik-Spezialisten. Das EU-konforme Zeug (angeblich giftfrei...) ist für solche Feinarbeiten nicht zu gebrauchen.

    Wird mal wieder Zeit, dass ich was Produktives aus dem Karlsteiner Keller melde. Immerhin ist die Blauseekurve jetzt seit einigen Monaten fertiggestellt und ausser dem seltenen Ersatz allzu billig aussehender Tannenbäumchen ist nicht mehr Grossartiges daran zu ändern (Wobei: wie es so ist, es fallen einem je länger je mehr kleine und auch nicht so kleine Änderungswünsche ein. So wird z.B. das Thema "Felsenburgtunneleinschnitt" irgendwann nochmals angegangen, weil die Proportionen der darüber verlaufenden Abschlusskante der Blauseekurve nicht gefallen - ich werde euch zu gegebener Zeit informieren.


    Was mir aber gar nicht gefiel, war die "Nebenstrecke" am Spissendorf auf der rechten Anlagenecke. Wie im Anlagenbericht dargestellt entstand sie aus Verlegenheit, um die Kehre der Hauptstrecke zu tarnen. Je länge je mehr störte mich aber die Tatsache, dass diese Strecke trotz ihrer Nebenrolle und trotz ihrer Lage in den Bergen ohne Fahrleitung auskommen musste. Das sah irgendwie so gar nicht nach Schweiz aus (ST-Fans bitte nicht hinhören.)

    Wenn ich nun also dort eine ganz normale Sommerfeldt-Fahrleitung installieren würde, hätte ich dort aber aufgrund des geringen Radius von gerade mal 43cm einen wahren Mastenwald stehen - was gar nicht schön ist, auch wenn dort nur kurze Fahrzeuge oder einzelne Triebwagen verkehren.. Die Lösung kam wie so oft ganz plötzlich beim (wiederholten) Betrachten eines Videos (jaaa, sowas hab ich noch - nix DVD) von einer Führerstandsmitfahrt auf der Simmentalbahn. Die BLS hat nämlich in Kurven unter 270m Radius eine windschiefe Fahrleitung aufgehängt, um den Fahrdraht ohne Mastenwald möglichst mittig über dem Gleis zu halten. Das wär es eigentlich - ja, wenn es nicht in einen riesigen Bastel- und Lötäufwand münden würde.

    Also begann ich aus Sommerfeld-Trägern (Nr. 081) entsprechende Abzugsmasten zu fertigen und aus einem Bündel Einzeldrähten (Nr.119) die jeweiligen geknickten Fahrdrähte mit den Seitenhaltern und dem Tragseil zu schneiden und dann einzeln zusammenzulöten. Dabei wurde nicht gemessen, sondern mit dem schmalsten Panto jeder einzelne Passitz der Seitenhalter geprüft:

    (ich sehe gerade, das Foto ist etwas unscharf). Der Bogenabzug im Hintergrund ist nicht ganz Vorschriftengerecht, an dieser Stelle aber nötig.


    Hier nun mal ein Überblick über die Situation im Rohbau (ohne Lackierung). Hier sieht man ganz gut das Konzept und die Vorgehensweise:


    Während am Übergang zu den Eyro-FL45-Masten etwas frei interpretiert wurde, wurde auf der anderen Seite streng nach Vorschrift ein Übergangsmast zur Standard-Fahrleitung erstellt.

    Der Aufbau jedes Fahrleitungsfeldes begann mit der Herstellung des Bogenabzugs am Mast. Anschliessend wurde der Fahrdraht abgelängt und geknickt. Dann folgte der Tragdraht und zum Schluss wurden die Seitenhalter (die übrigens beim Vorbild in der Regel aus einem gebogenen Aluminiumhalter sowie einem Verlängerungsseil zum Tragdraht bestehen) an den Knickstellen eingelötet. Letztendlich wurden die Lötstellen ordentlich verschliffen und das ganze Drahtgewirr dunkelgrau gestrichen, die Seitenhalter aluminiumgrau. Hier jetzt erstmal ein Bild vom Übergangsmast während des Baues:

    (keine Angst, der Bogenabzug wird noch bis zum Fahrdraht gekürzt.)


    Und so sieht die Stelle nach Fertigstellung aus:

    (fast wie im Simmental( :-) )


    Der Mastabstand beträgt etwa 23-25 cm. Beim Aufbau einer konventionellen Fahrleitung würden die Maste etwa 15-17 cm nah zusammenstehen, auch wenn jeder zweite Mast nur ein Aussenbogenabzug wäre.


    In Höhe der Rückwand des Sidshow-Ovals musste die Fahrleitung über eine Weiche mit anschliessenden engem Bogen so geführt werden, dass die schmalen Pantos nicht entgleisen (auch bei der Fahrleitung nennt man das Entgleisung - Bügelentgleisung).

    Da ein Aussenbogenabzug wegen des (zugegeben fahrdrahtlosen) Abstellgleises nicht möglich war und eine massive Jochkonstruktion dort nicht schön aussah, gab es halt noch auf Basis eine Sommerfeldt -Mastes Nr. 321 einen verlängerten Innenbogenabzug:



    Ich hoffe, euch regen solche Basteleien evt. zur Nachahmung an. Jedenfalls verhindern sie einen Mastenwald bei engen Radien - und auch Beschaffungskosten , die Drähte Nr. 119 sind im Vergleich zu den Fertigmasten nämlich recht günstig. Das Ganze kostet nur Zeit und Nerven beim Löten und Schleifen.

    Ein Nachteil muss ich noch loswerden: Windschiefe Fahrleitungen sind nicht für höhere Geschwindigkeiten geeignet, bei Normalspurbahnen ist bei 75 km/h Schluss!.


    Und wer sich jetzt fragt, warum ich die dicken Sommerfeldt-Drähte genommen habe: die sind stabiler, kommen meinen Wurstfingern sehr entgegen und mit Farbe getarnt macht das nicht mehr viel aus.


    Viel Spass beim Nachbauen


    Rüdiger

    SBB Bcm VSE

    Was meinst Du mit VSE ?

    VSE (Voiture standard europeenne ) bezeichnet die klimatisierten UIC-Z-Wagen, die von der Eurofima für (anfänglich) 6 Bahnen finanziert wurden und die bei allen Bahngesellschaften technisch gleich waren - zumindest anfänglich. Der gemeine Modellbahner bezeichnet diese Wagen prinzipiell als "Eurofima-Wagen", obwohl diese nur die Finanzierung lieferten, das technische Know-How kam von Fiat und LHB . Die SBB hatte 20 Am9 und 30 Bcm11 bestellt. erstere in UIC-Orange und letztere in TEN-blau. Die A9 wurden dann Anfang der 90er im hellgrau/dunkelgrauen Design der EC-Wagen (Apm/Bpm EC) umlackiert und für 200km/h ertüchtigt. Leider sind sie alle nach Tschechien verkauft worden. Für mich waren die UIC-Z der Erstserie eine der komfortabelsten Wagen auf europäischen Schienen.

    ACME.... ist für mich ein zweischneidiges Schwert. Die Modelle (zumindest die, die ich habe, was wenige sind - genaugenommen zwei: einen SBB Bcm VSE und einen DB Bpmz) sind fast schon perfekt detailliert. Allerdings hatten beide Schwächen beim Fahrbetrieb. Auf Radien unter 50 cm ging schonmal gar nichts. Die Drehgestelle lenken einfach nicht so weit aus und stossen dann an Schürzen oder Schlingerdämpfer an. Dafür sind sie halt auch komplett und vorbildlich detailliert. Beim Bcm hab ich die Lagerung der Drehgestelle etwas abgefeilt, so dass die Torsionsbewegungen etwas freizügiger wurden. Zudem waren die Puffer zu tief im Vergleich zu Roco oder Piko-Fahrzeugen. Zwei dünne Unterlegscheibchen unter den Königszapfen hatten diese Schwäche beseitigt. Gleichzeitig erhielt das Drehgestell mehr Bewegungsspielraum, so dass jetzt ein problemloses Fahren mit LSM- oder Roco-Modellen möglich ist.

    Der DB - Bpmz allerdings ist nicht so leicht umzubauen: die Drehgestelle lenken seitlich sehr wenig aus, was zum einen an den vorbildlich angegossenen Impulswertgeberkabeln für die Schleuderbremse liegt, die an den Schürzen anstossen, zum anderen aber auch an der Drehgestellaufhängung, die seitliches sowie dorsales Auslenken erschwert. Zudem drehen die Zapfen sehr schwer, was wohl an der Passung liegt. Ein Abfeilen wäre wohl möglich, aber dann schaukelt der Wagen etwas. Zudem ist ein Höherlegen nicht so einfach, weil dann die Puffer im Vergleich zu Roco und Piko oder LS zu hoch liegen. Hier habe ich mich entschlossen, den Wagen zu veräussern (obwohl er optisch eine absolute Augenweide darstellt) und das Gegenstück von LS Models zu erwerben - wenn ich es denn mal kriege....

    Zugegeben, als Märklin-Fahrer ist man ja nicht sehr verwöhnt. Interessanterweise habe ich mit HAG-Schleifern (wenn sie plan sind) nur noch an den Weichen ein leicht quietschendes Geräusch. Märklin-Schleifer ersetze ich durch die mit der durchgehenden Schleiffläche. Piko -Schleifer werden eigentlich sofort durch Roco-Flüsterschleifer (aber nur die ohne das Plastikzeugs - die bleiben gerne an den Pukos der "schlanken" Weichen hängen) ersetzt. Brawa Silencio hab ich auch einige, aber die haben einen recht schwachen Anpressdruck, das kann bei den mechanischen Schaltgleisen zu Problemen führen - und auf die kann ich wegen der Banalisierung und der richtungsabhängigen Schaltung nicht verzichten.

    Da stimme ich zu. Ich bin auch eher nicht so der Soundbegeisterte. Aber der Umstieg auf DC ist für mich nicht mehr machbar, dafür hab ich zu viele Loks und auch Gleise - und die Anlage ist gerade fertig geworden. Wäre blöd, wenn ich da nochmals ran muss.

    Lösung für mich: Die DC-Variante kaufen und umbauen. Klappt bei fast allen Diesel-/Elektroloks. Piko bietet sich dazu übrigens geradezu an, meine beiden SNCF-Loks waren als DC-Loks für eine Schleiferaufnahme schon vorbereitet. Und Lauftechnisch gibt's trotz DC-Achsen bei halbwegs sauber verlegten Gleisen (ich benutze K-Gleis) keine Probleme.

    Da wird wohl schon darüber diskutiert, ob die Ursachen tatsächlich nur im Virus begründet sind. Was mich eher interessiert, ist, wie du auf die Homepage eines kleinen deutschen Privatradiosenders kommst?

    Ich wäre jetzt z.B. nicht auf die Idee gekommen, mal so spasshalber Im Internet Radio BeO aufzurufen...