Beiträge von Olympioniker

    Ich hätte fa eher an eine 1. Serie in grün, Epoche IV gedacht. Leider ist Märklin nicht wirklich schnell im Auflegen weiterer Versionen. Das schätze ich an Rocomodellen: Ankündigung, Lieferung, passende Qualität, zeitnah viele Versionen. So sollte es sein. :)

    Dafür haben die Lüftungsgitter eine merkwürdige Position, die Scheibenwischer sind kampftauglich für einen Pz 87 und die Handläufe das Format von Dachhängeln. Der Super-Spezialpanto, den wir bereits vom RBe kennen ist freilich auch wieder mit von der Partie. Nun, habe ich es anders erwartet? Ein "Pfusch" gehört bei Arwico einfach zum guten Ton. Wems trotzdem gefällt, soll es kaufen. Ich bleibe meinen Trix Loks treu und hoffe, MäTrix legt zeitnah wieder was auf.

    Ich habe inzwischen auch den farbigen Beweis gefunden. Im Eisenbahn Kurier Buch "Ellokbetrieb in der Schweiz" mit Aufnahmen von Peter Willen ab 1957 in Farbe. Auf Seite 60 ist die Ae 4/6 10806 am 17. Juli 1976 in Erstfeld portraitiert, mit eindeutig grauen Ventilationshauben. Auf den Seiten 50 und 51 wird das mit Bilder von 1981 und 1969 weiter untermauert. Dann auf Seite 14 sehen wir gar die besagte 11851. Das Bild hat einen leichten Farbstich in den grünen Bereich, die Ventialtionshauben sind grau mit einem Grünschimmer. Insofern ist für mich der Fall klar, die Lokfamilie aus Ae 4/6 und Ae 8/14 11851 / 11852 weist einen grauen Maschinenraum auf.


    Ohnehin halte ich die gesamte Aussage zu einem hellgrünen Maschinenraum für haltlos. Meine Innenaufnahmrn der Ae 6/6 zeigen einen grauen Anstrich im Maschinenraum. Im Loki Spezial No. 22 sind auch die Ae 4/7 mit einem überwiegend hellgrauen Innenleben auszumachen.


    Ja, bei Märklin ist alles maschinengrün. Dass man es in Göppingen diesbezüglich nicht genau nimmt, ist allerdings hinlänglich bekannt.

    Hinweis an alle: Alte SBB Loks sind innen hellgrün. Die beige Bemalung hinter den Fenstern ist falsch. Der Irrtum ist erklärlich, wenn ich z.B. Schneeberger Seite 131 und 134 anschaue. Aber 50 Jahre alte Farbfotos sind halt nicht mehr Farbecht, insbesondere helles Gelb und helles Grün sind nur noch schwer zu trennen, die Drucktechnik tut dann ein Übriges.

    Ich behaupte mal, das ist im Zusammenhang mit den Ae 4/6 und Ae 8/14 eine Fehlinformation. Die Ventilationshauben der Ae 4/6 und Ae 8/14 sind nach allen Fotos die mir bislang untergekommen sind, hellgrau lackiert. Auch bei der 11852 aus dem VHS habe ich den Innenraum in hellgrauer Farbgebung in Erinnerung, ganz sicher jedoch nicht in der sonst typischen maschinengrünen Farbe.


    Mit der Stromversorgung sehe ich das nicht so tragisch. Wenn die Anlage mit der Ae 8/14 von Roco und zwei motorisierten Hälften scheitert, dann scheitert sich auch an allen Doppeltraktionen. Für mich im Bezug auf eine Modellbahnanlage ein absolutes muss. Die analogen Blocksteuerungen, auf welchen meine Züge unterwegs sind, kommen bislang auch mit drei Loks problemlos zurecht.

    Die Roco 45 ft Container haben wirklich keinen Boden. Im Innern ist eine Struktur eingespritzt, mit welchen der Container auf die üblichen Haltenasen von Roco aufgesteckt werden kann. Roco ist diesbezüglich eine echte Wundertüte. Die Galliker 45 ft Kühlcontainer, die leider unpassend auf einen Hupac T1 verladen wurden und perfekt auf einen Sgnss von SBB Cargo passen würden, haben dafür gleich einen doppelten Boden. Ich vermute Roco hat hier den Aufbau eines LKW Auflieger verwendet und um ihn bahntauglich zu machen, einfach einen Zwischenboden draufgesteckt.

    Ich hatte leider noch keine Zeit mich im Detail mit einer Lösung auseinanderzusetzen. Die Auslastung im Büro lässt das aktuell schlicht nicht zu.


    Generell sind Kunststoffzahnräder kein Problem. Roco beweisst das auch sehr eindrücklich. Es muss einfach sehr sauber gearbeitet werden und der Kunststoff muss für die Anwendung passen. Ein klassischer Fehler ist z.B. die leichtfertige Verwendung von Polyamid. Bedingt durch den Aufbau (polare Amidgruppen) neigt dieser Kunststoff mit der Zeit zur Aufnahme von Feuchtigkeit und kann erheblich Quellen. Durch die Kerbwirkung des Zahnfusses kommt es dann schnell zum Bruch. Dem kann einerseits konstruktiv abgeholfen werden (Zahngrundfreistellung mit Radius zur Verminderung der Kerbwirkung, Entlastungsfreistellung nach der Presspassung wie bei Roco, etc.) oder es wird ein grundsätzlich noch besser geeigneter Werkstoff PA mit Glaskugelverstärkung, POM oder gar PEEK verwendet.

    Ich sehe es wie Rufer. Bei mir stehen drei Loks von Trix, für welche ich keinerlei Drang zu einem Ersatz habe. Eine Chance könnte Piko allerdings schon haben, da Märklin/Trix wie seit eh und je eine unsägliche Produktpolitik verfolgt. Sie liefern nicht, auch wenn sie verkaufen könnten...

    - 1. Serie Epoche IV grün

    - TEE Version (ohne Wagen)

    - 2. Serie Epoche III grün

    - Nummernvarianten der bisher produzierten Versionen


    Diese Ausgangslage wird Piko zu recht nutzen und insofern könnte es doch auch noch eine Piko Lok zu mir schaffen.

    Ergänzend möchte ich anfügen, dass der WBL 85 bis heute problemlos für 200 km/h verwendet werden kann. Die ICN sind auch weiterhin mit diesem Pantographenmodell ausgerüstet.


    Bei der Re 460 führte letztendlich der Einsatz mit IC 2000 zum Pantotausch. Der an der Wagenwand entstehende Staudruck (Lok führend) respektive Strömungsabriss (Lok stossend) infolge des weiter oben liegenden Wagendachs ohne aerodynamisch optimierten Übergangsbereich führt zu turbulenten Verwirbelungen, welche die Interaktion WBL 85 / Fahrleitung negativ beeinflussten.

    Das Messingschneckenrad könnte das Problem in der Tat lösen, sofern auch noch das Radlager überarbeitet wird. Ansonsten dürfte bei intensiverem Fahrbetrieb Michel recht haben. Die Motorlager dürften kaum die vom Lokgewicht herrührenden Biegemomente der Schneckenwelle längerfristig verdauen. Bei Vitrinenmodellen mit nur gelegentlichen Bewegungsfahrten dürften die Getriebeabdeckungen das sehr lange aushalten. Ich werde da wohl in absehbarer Zeit wieder mal das CAD für private Zwecke anwerfen. :mrgreen:

    Richard


    Einverstanden, die Lagerung in Zinkdruckguss wäre vollkommen i.O. Das ist auch das bewährte Konstruktionsprinzip der meisten Roco Fahrzeuge, einfach und funktional.


    Hier haben wir allerdings die Konstellation, dass die Achsen, sobald die Lok auf den eigenen Rädern steht, an einer Kunststoffnase des Getriebedeckels gelagert werden... Anbei ein Bild des Getriebedeckels, die einseitig extrem abgelaufen ist. Das Teil selbst ist auch verzogen, was bereits vom Spritzguss herrühren könnte. Und ja, die Achsen waren mit Fett sauber geschmiert.


    Ich habe bereits Zuschriften von fünf Kollegen mit den gleichen Problemen erhalten. Ich befürchte, da könnten viele Fahrzeuge betroffen sein.


    modellbahner


    Den Konstrukteur kenne ich leider nicht.


    Ich überlege mir gerade, wie sich das Problem nachhaltig lösen lässt. Es läuft auf eine masshaltige, neue Getriebeabdeckkappe aus einem Hochleistungskunststoff (z.B. PEEK) heraus eine saubere Lagerung des Motors im Chassis und eine angepasste Geometrie der Verzahnung.

    Leider scheinen die Eem 923 von einem bislang ungelösten Antriebsproblem betroffen zu sein. Meine Lok hatte bereits vor zwei Jahren Probleme, worauf mir zwei neue Antriebsachsen zugesendet wurden. Inzwischen bin ich gleich weit, die neuen Achsen mit den jetzt roten Zahnrädern sind wieder defekt, das Antriebszahnrad hat einen Sprung. :(


    Ich habe das Modell im Antriebsstrang inzwischen komplett zerlegt. Was ich angetroffen habe gefällt mir überhaupt nicht. Die Lok ist antriebstechnisch schlicht unbrauchbar! Wie komme ich zu diesem vernichtenden Fazit:


    - mangelhafte Radsatzlagerung:

    Die Radsätze sind in das Zinkdruckgusschassis eingelegt und mit ordentlich Seitwärts- und Vertikalspiel behaftet. Das Spiel ist für die gewählte Zahnradbreite und den Schneckendurchmesser schlicht zu gross. Der Radsatz taumelt im Betrieb beliebig hin und her.

    Die eigentliche "Lagerung", sobald die Lok auf den Achsen steht, stellt die Getriebeabdeckung dar. Hier ist der nächste gravierende Konstruktionsfehler, es ist nicht ansatzweise von einer sauberen Lagerung zu sprechen. Die Begrenzungsfläche bildet keine Lagerschale an sich, sondern diesd ist leicht zum Radsatz gewölbt. Das führte bei meiner Lok dazu, dass sich der Radsatz "ins Lager gefressen" hat. Ab diesem Zeitpunkt wirds richtig schlimm. Das gesamte Gewicht der Lok liegt auf dem dünnen Antriebszahnrad und der Schneckenwelle des Motors. Die Zahngrundspannungen werden entsprechend viel grösser als im Fahrbetrieb, das Zahnrad reisst. :(


    - abenteuerliche Motorlagerung:

    Der Motor hängt in einem Kunststoffclip, in welchen er sich ein paar Grad in der Achse aus der Nulllage bewegen kann. Der Kunsstoffclip ist mit einer Schraube vom Boden her befestigt. Sobald das Lager der Getriebeabdeckung eingelaufen ist, rächt sich dieser Murks, die Motorhalterung verformt sich, der gesamte Motor wird nach oben gedrückt, die Schneckenwelle greift nicht mehr zuverlässig ins Zahnrad ein, der ganze Antrieb verspannt sich. Ab jetzt stimmt der Eingriffspunkt der Verzahnung nicht mehr, die Zähne werden von der Messingschnecke niedergeraffelt, sofern das Zahnrad noch nicht gerissen ist. :(


    Der Radsatztausch ist nach mir nur Symptombekämpfung, ich bin mir nicht sicher, ob sich das Problem ohne konstruktive Änderungen am Antrieb beheben lässt. Ich versuche nachher ein paar Fotos der betroffenen Teile zu machen.

    Unterdessen habe ich meine Bestände aufdatiert. Es sind in meiner Sammlung noch diverse AC Modelle vorhanden, an welchen ich an einem Tausch AC zu DC interessiert bin. Gerne kann einfach das Chassis oder z.B. bei HAG Modellen, wenn z.B. bereits eine neue Beleuchtung installiert ist, einfach die Drehgestelle getauscht werden. Bei den HAG Modellen gilt zudem, meine Loks verfügen über eine Digitalschnittstelle. Das DC Chassis darf gerne auch rein analog sein.


    HAG:


    Re 4/4 II:

    - 1x

    neuwertige Chassis ab HAG Mörschwil, Glühlampenbeleuchtung, 21-MTC Schnittstelle ab Werk HAG, vernickelte Radsätze wenig bis kaum gefahren.

    - 2x

    neuwertige Chassis, Glühlampenbeleuchtung, 21-MTC Schnittstelle sauber selbst eingebaut, vernickelte Radsätze, wenig bis kaum gefahren

    - 1x

    Chassis, Glühlampenbeleuchtung, 21-MTC Schnittstelle sauber selbst eingebaut, vernickelte Radsätze, gefahren


    Re 6/6:

    - 1x

    neuwertiges Chassis ab HAG Mörschwil, Glühlampenbeleuchtung, 21-MTC Schnittstelle ab Werk HAG, vernickelte Radsätze wenig bis kaum gefahren.

    - 1x

    neuwertiges Chassis, Glühlampenbeleuchtung, 21-MTC Schnittstelle sauber selbst eingebaut, vernickelte Radsätze, wenig bis kaum gefahren


    Ae 6/6

    - 1x

    Chassis, 21-MTC Schnittstelle sauber selbst eingebaut, brünierte Radsätze, gefahren


    Roco:


    - 68399 Re 465 018 BLS Brienzer Rothorn, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung

    - 69506 Re 460 058 SBB SF DRS, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung

    - 69518 Re 460 118 SBB Alptransit, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung

    - 43970 Re 460 001 SBB Lötschberg, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung

    - 78422 1144 248, ÖBB Wortmarke, Neukonstruktion, Plux22 Schnittstelle, LED Beleuchtung

    - 69594 Re 485 001 BLS Connection Europe (Gehäuse leicht lädiert, daher Kandidat für Tausch des Untergestells)

    - 79651 Re 486 510 BLS Alpinisten, LED Beleuchtung

    - 79590 185 086 DB, aktuelles Erscheinungsbild, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung

    - 68401 Ae 3/6 II 10453 SBB, grün mit verschweisster Fronttüre, Epoche IIIb / IV

    - 78800 Xrotm 96 SBB, Beilhack Schneeschleuder

    - 69682 1116 902, Dispolok gelb-silber, 8-Pol Schnittstelle, Glühlampenbeleuchtung


    Rivarossi:


    - 1018 Ee 3/3 IV 16557 SBB, braun, Modell digitalisiert mit Lokpilot micro, läuft sehr schön, keine Abbrüche (Serie aus stabilem Kunststoff, daher auch ein Tauschmodell aus der gleichen Auflage gesucht.)


    Märklin:


    - 37137 Eb 3/5 5804 SBB, Epoche IIIb mit gelben Griffstangen, letzter Betriebszustand


    Mehano:


    - 55316 Am 843 066 SBB Cargo, 21-MTC Schnittstelle, digital ESU Lokpilot 3

    - 57593 Am 843 016 SBB Infra, 21-MTC Schnittstelle, digital ESU Lokpilot 3


    Das wären noch die Restbestände aus meine AC Zeiten. Bei Interesse bitte um Nachricht per PN. :) Vielleicht findet gerade jemand sein Wunschmodell z.B. auf den umfangreichen Listen von Gnumolo oder einer Verkaufsplattform, nur halt leider im "falschen" Stromsystem. Da kann ich allenfalls mit einem Tausch Hand bieten.

    Bei Piko bietet sich der DC Kauf auch an, weil die AC Schleifer von minderwertiger Qualität sind. Die Schleifgeräusche sind derart laut, das auch der Sound nicht mehr allzuviel nützen dürfte.


    Unter die Pikomodelle habe ich zu AC Zeiten Brawa Silencio Schleifer montiert. Fallweise muss die Montageplatte mit einem Skalpell etwas zurechtgestutzt werden. Danach kommt die ruhige Laufkultur z.B. der Traxx 3 erstmal richtig schön zur Geltung. :)

    Bei mir war das im Endeffekt mit ein Grund, den Systemwechsel zu DC zu vollziehen. Die Umstiegskosten als einer der wenigen Nachteile, von welchen ich mich etwas gescheut hatte, da es ja "nur ein Hobby" ist, haben sich mit den Einsparungen in der Beschaffung von Neumodellen bei einem nicht allzu grossen Fuhrpark ziemlich schnell amortisiert. Für Besitzer grosser Anlagen sieht das freilich anders aus.

    Auf Memoba gibts jetzt auch Fotos ohne Farbstich:

    https://www.memoba.at/produkt/…Lok_Ae8_14_11851_SBB.html


    Ich muss sagen, ich bin sehr entzückt und hoffe schwer, Roco lässt es nicht bloss beim Ae 6/6 Führerstand bewenden. Eine Roco Ae 6/6 Neukonstruktion hätte meine Bestellungen in vielen Ausführungen auf sicher!


    Nachtrag:

    Auch Roco liefert Kaufanreize in Form von guten Produktfotos. Bei mir nützt das allerdings nichts, die Lok ist längst vorbestellt. ^^

    https://www.roco.cc/de/product…-0-002002-1/products.html

    Naja, der schöne Roco Panto ist da mit € 31.40 vergleichsweise direkt günstig. Piko will für seinen "Pfusch" nämlich stolze € 40.45 (!), siehe beiliegender Auszug aus dem Pikoshop, an welchem man dann noch herumbasteln muss, um ein optisch passables Ergebnis zu erhalten. Da hätte man auch direkt die etwas gröber ausgeführten, dafür robusten Sommerfeldtpantographen montieren können.