Beiträge von TEE1055

    Achtung Stolperfalle: Das was LSM/MW auf den Vorbildfotos zeigt, ist ein Leichtstahlwagen. Die Skizzen zeigen gemäss dem Modellprogramm folgerichtig einen EW I WR. Da die EW I per Definition Inlandwagen waren, stellt sich die Frage ob die EWI nach München gelangten und wie oft. Das dürfte wieder ein eigenes Forschungsgebiet sein.

    Richtig, es gibt da einige Eisenbahnfans, die Passion kennt schliesslich keine Grenzen 8)


    Ich kenne einige Griechische Modellbauer-/ Bahner persönlich. Das Niveau ist fast durchwegs höher als wir dies Hierzulande gewöhnt sind.


    Märklin hat es mit seinen Eigenheiten im Ausland eher schwer, daher denke ich, dass die "Limitiert-Spezial-Masche" eher nicht zieht, jedenfalls nicht in diesem Umfang.

    Naja, 500 Exemplare waren vielleicht etwas viel für ein Phantasiemodell. Der Markt der lokalen „rich peoples“ ist zwar vorhanden, dürfte aber nicht so gross sein. Aus lokaler Umlackier-Produktion gibt es noch ein paar passende Phantasie-Güterwagen.

    Beim HMC-Webshop kann man in der Mitte der Kopfzeile auf Englisch stellen. Der Laden ist ganz apart, war auch schon mal da.

    Wenn das Modell Ende Juli geliefert wird, müsste das schon im Container auf dem Schiff erfolgen ;)

    Abgesehen davon, dass der Begriff "Nachbessern" beim "Importeur für starke Marken" sowieso nicht existiert, die Leute kaufen auch so (Originalzitat).

    Sind da beide Produktlinien, Enamel und Acryl gemeint? Enamel soll wegen irgendwelchen Giftrichtlinien schon länger auf der Abschussliste sein. Oder ist das schon passiert? AK interactive/MIG Jimenez hat Enamel jedenfalls noch im Angebot.

    Wenn es so ist, wäre auch mit Humbrol sense.

    Das Arwico bei der Recherche nicht besonders stark ist sollte mittlerweile bekannt sein. Etwas nervig ist aber das Erfinden von Bezeichnungen, die es nicht gibt, z.B. Omega-Logo oder NINA für die EW III. Da alle Artikel mit Bachmann bezeichnet sind, nehme ich an dass das EW III sind. Der Preis ist schon stolz für die alte Gurke. Epoche IV kann aber auch nicht stimmen ;)

    Das gehört in die Kategorie „Modelle auf die niemand gewartet hat“ Immerhin diesmal masstäblich, also nicht im grosszügigen Längenmasstab sondern richtig 1:87, dafür aber auch 100% in minderwertigem Zinkdruckguss. Da die Konstruktion nicht wirklich das Niveau der Konkurrenz erreicht, dürfte sich die Diskussion erübrigen.

    Wie wäre es wenn sich Märklin wieder mal an den aus meiner Sicht durchaus guten TEE VT 11.5 erinnern würde?

    Hermann, genau das ist das Problem ;)

    In der Praxis ist es glücklicherweise so, dass Piko sehr gut mitdenkt. Die Konstrukteure messen die Zielobjekte (mehrmals) selber aus, was ich für die bestmögliche Lösung halte. Wobei sie dabei vom Auftraggeber eher abgelenkt als unterstützt werden, aber wer zahlt befiehlt :/

    Anbieter, die dieses Geschäft im Griff haben werden tendeziell weniger und bei denen, die das machen ist die Kapazität beschränkt. Es gibt aber eine gewisse Nachfrage nicht-preissensitiver Kunden, welche solche Aufträge ausgeführt haben möchten. Ich muss selbst unter Kollegen immer wieder Aufträge ablehnen.

    Man kann sagen, dass diese EW I einen Quantensprung besser sind als die vom gleichen Initiant mit Superlativen angekündigten EW I von Liliput. Da daselbst die Recherche immer noch schwach ist, liegt der Fortschritt eindeutig beim Hersteller der Modelle.

    Auf den ersten Blick fällt neben den bereits beigebrachten Fehlern folgendes auf:

    - Hellsilbernes Dach und Zustand nach R4 passen nicht zusammen. Diesen Fehler hat bereits Lima gemacht, allerdings mit einem sehr viel moderateren Farbton.

    - Eher exotisch sind die Dachlüfter. Auszuschliessen ist das nicht, dürfte aber je nach Revisionsdatum die Minderheit darstellen.

    - Die silberne Lackierung des gesamten Bereichs innerhalb des Gummiwulstes ist unschön. Das hat selbst Lima besser gelöst.

    Meine zwei Rappen zum Thema:
    Oben wird das Preis-/Leistungsverhältnis erwähnt: Kurz zusammengegoogelt hat der EK eine Auflage von 32`000 bis 38`000 Stück, der EA 9000, womit wir schon mal bei einem Faktor 4 sind.
    Der EA hat ein Alleinstellungsmerkmal bei den Wagendokumentationen verschiedener Autoren. Auf diesem Gebiet ist die Publikationslage sonst nur sehr lückenhaft. Würde dies wegfallen, wäre das aus meiner Sicht der grösste Verlust.
    Den Modellteil finde ich nicht überragend. Handwerklich schwache Präsentationen haben allerdings in der Schweiz grosse Tradition, man denke an die Hoekstra-Basteleien in der Loki anno seelig.
    Ich bin nicht sicher, ob Muni den Zusammenhang gesehen hat, aber der angesprochene Heinz Russenberger ist gerade einer der Zurückgetretenen. Soll jetzt die Qualität steigen oder wie ist das zu verstehen?
    Ich finde übrigens den Vorbildteil dieses Autors sehr interessant, der Modellteil hat zugegebenermassen Verbesserungspotential.

    Ledermann ex. Stöckli in Langenthal schliesst zum 26. Mai. Zwar war die Modellbahnabteilung zuletzt eher scheintot, aber für RC und allerhand Materialien war er immer eine gute Adresse.
    Schade, da hängen prägende Kindeitserinnerungen daran.

    Jaaaaaaaaaaaa, endlich!
    Die aus Schweizer Sicht vielleicht relevanteste (wieder) Neuheit, der Talgo Pendular als Nachtzugversion im Ursprungszustand. Gehört nach meiner Erfahrung zu den gesuchtesten Grosserienmodellen. Die Teile sind so selten, dass sogar auf dem Kaeserberg fälschlicherweise ein Tageszug unterwegs ist.

    Weil LS-Models diese Modelle wesentlich früher angekündigt hat und mittlerweile vielleicht mit der Konstruktion fertig ist?
    Frage: Sind diese Bilder auf der Roundhouse-Seite von LS-Models? Bei den WR ist nämlich statt einem EWI ein Leichtstahlwagen abgebildet.

    ist bei der Lok für die Optik keine Kompromisse eingeganten. (Im Vergleich mit Messingmodellen und PR25 Radsätzen natürlich schon. Ich spreche allerdings von anlagentauglichen Modellen und da scheint mir die 241A65 auf einem Detailniveau angekommen zu sein, welches selbst mit LS mithalten kann. Hut ab!)

    Da bin ich anderer Meinung. Zwar ist die Lok "obenherum" schön gemacht, aber das Fünfzigerjahre-Fahrwerk mit den groben und zu kleinen Rädern passt nun wirklich nicht zum Preis. Dazu kommen noch die aus Kuchenblech ausgestanzten Stangen. Wie solche Fahrwerke in Grossserie (nicht RP 25) aussehen sollten, kann man an den Modellen von REE und Hornby-Jouef sehen. Es wird dann aber vermutlich nicht mehr auf dem M-Gleis laufen. Vielleicht kommt dieser Bruch mit der Rückwärtskompatibilität auch irgendwann.