Beiträge von TEE1055

    Weil LS-Models diese Modelle wesentlich früher angekündigt hat und mittlerweile vielleicht mit der Konstruktion fertig ist?
    Frage: Sind diese Bilder auf der Roundhouse-Seite von LS-Models? Bei den WR ist nämlich statt einem EWI ein Leichtstahlwagen abgebildet.

    ist bei der Lok für die Optik keine Kompromisse eingeganten. (Im Vergleich mit Messingmodellen und PR25 Radsätzen natürlich schon. Ich spreche allerdings von anlagentauglichen Modellen und da scheint mir die 241A65 auf einem Detailniveau angekommen zu sein, welches selbst mit LS mithalten kann. Hut ab!)

    Da bin ich anderer Meinung. Zwar ist die Lok "obenherum" schön gemacht, aber das Fünfzigerjahre-Fahrwerk mit den groben und zu kleinen Rädern passt nun wirklich nicht zum Preis. Dazu kommen noch die aus Kuchenblech ausgestanzten Stangen. Wie solche Fahrwerke in Grossserie (nicht RP 25) aussehen sollten, kann man an den Modellen von REE und Hornby-Jouef sehen. Es wird dann aber vermutlich nicht mehr auf dem M-Gleis laufen. Vielleicht kommt dieser Bruch mit der Rückwärtskompatibilität auch irgendwann.

    Das Railtop-Modell ist wie oben geschrieben, ebenfalls nicht richtig. Deshalb erschien es auch nicht offiziell von Railtop, sondern als Spezialedition von Wemoba Pieterlen. Das richtige Vorbild sind die aus EWI-B und D(Z)t zusammengebauten BDt. Im Gegensatz zu den beiden anderen BDt-Typen, die es in die KlB-Epoche geschafft haben, ist dieses Vorbild noch nie im Modell reproduziert worden. Es hat aber für den Modellhersteller den Nachteil, dass keine grünen Varianten möglich sind.
    Im Arwico-Prospekt sehe ich nur Hinweise und Fotos auf den EW II BDt. Womit die Fahrzeugfamilie entgegen dem Prospekttitel nicht vollständig ist, von den anderen Fahrzeugen ganz zu schweigen.

    Für diese Version könnte ich mich auch begeistern. Aber bitte einzeln anbieten, weil das Basismodell des Steuerwagens wäre noch falscher als es bei Railtop schon war.
    Beim letzten Versuch mit den Liliput—EWI hat man nur den B ZKA angekündigt, weil man im Hause Arwico der Meinung war, der A hätte eine zu kleine Auflage. Immerhin hat man gemerkt dass in einem Zug mehr B als A enthalten sind :rolleyes: Das Modell wurde dann wenig überraschend wegen zu geringem Bestellungseingang gestrichen.

    Roger, ich denke das Hauptproblem ist, wie die Vorredner bereits gesagt haben, dass es nicht allzu viele gute Anlagen gibt. Ein Blick über die Grenze finde ich auch OK, aber wer eine Schweizer Postille kauft möchte vorwiegend Einheimische Themen. Sonst kann man auch MIBA oder Loco Revue abonnieren.
    Oder um es überspitzt ausdrücken: Grossanlagen auf dem Niveau eines "Réseau Soumagnac" gibt es in der Schweiz schlicht nicht. In den letzten Zehn Jahren wurden in Loki auch mal Spaghetti- und Sägespahnanlagen gezeigt, was ich weniger prickelnd finde. Dann lieber eine anderes Thema, Zuckertransport zum Beispiel ;)

    Das ist eine interessante Superungsidee. Kannst du nicht die Verrundungen direkt im Design vorsehen? Dabei daran denken, dass Shapeways von sich aus auch noch ein klein wenig "Weichspült", je nach Material. Gerade die neuere Bauform sieht in "eckig" schon etwas gewöhnungsbedürftig aus.
    Die geätzten Scheibenwischer sehen auch nicht schlecht aus :D

    Oohh, Lampen mit Haltevorrichtungen für die Vorsteckscheiben, habe ich in 1:87 noch nie gesehen. :thumbsup:
    Da dürfte ich noch etwas schwächer werden als ich schon bin ;)


    Olympioniker : Cooles Statement, aber wie oft wurden dir denn schon Bilder von Hinterhofhändlern geklaut?


    Bei solchen Empfindungen mag eine ultraleichte Befangenheit als Autor möglicherweise minimst mitschwingen... :D

    Das ist durch eine höchst seltene Kombination von Ereignissen und die daraus ergebende Kausalität durchaus möglich. Deshalb auch die Smileys.


    Heute ist zum Glück (in diesem Fall meine persönliche Meinung) nicht mehr früher. Mindestens einer der heutigen Herausgeber weiss sehr gut was er macht. Früher wäre ich auch nicht im Traum darauf gekommen, Beiträge einzureichen.

    Die Herausgeberschaft ist mit Sicherheit keinem guten H0-Artikel abgeneigt. Material ist aber leider nicht unbegrenzt vorhanden. Ich persönlich finde das Heft wieder interessanter als auch schon... 8) ;)

    Also sooo hart kann man das nicht sagen. Dass sich Modelle gleicher Vorbilder zwangsläufig ähnlich sehen liegt auf der Hand. Aber etwas mehr in die Produktevolution hätte man schon investieren können, besonders weil bei Ankündigung der ersten Versionen das Wort Supermodell oder ähnlich erwähnt wurde.
    Aber dem Konstrukteur ein paar Modelle und und Fotos auf den Tisch legen, mit dem Auftrag "mach was ähnliches" ist natürlich einfacher. Dann sollte man in einem zweiten Schritt die gröbsten Fehler bereinigen, bevor ein Container davon im Auslieferungslager liegt. Hätte, könnte, sollte....

    etr


    Die erstaunlich grosse Änhlichkeit ist m.M dadurch gegeben, dass der Auftraggeber der Liliput-Modelle trotz grossmauliger Ankündigung kein Aufwand in eigene Recherchen investierte, geschweige denn Qualitätssicherung betrieb. So kommt es, dass die Liliput-Modelle die gleichen Vereinfachungen aufweisen (z.B. Wagenboden), dafür auch noch neue Fehler wie die Kastenenden, die Eckradien der Fenster, sowie beim AB KlB die falsche Anordnung des WCs. Dass die Modelle nicht aus den gleichen Formen stammen, sieht man im verlinkten Faden von OL10 sehr gut.
    Die Originalformen der Lima-EW I sollen der Legende nach vor der Übernahme durch Hornby zerstört worden sein, leider.

    Oha, das ist ja allerhand. Bei den spurkranzlosen Fahrzeugen scheinen sie sich mehr Mühe zu geben. Mit dem Leo und der Haubitze M109 ist nun (fast) alles dabei, was man sich als Armeezugbelader wünscht. Fehlt noch der Duro und M113. Aber man kann ja nicht alles auf einmal haben ;)

    Für uns Schweizer ist nicht viel dabei. Ausser dem Ovomaltine-Kesselwagen wurden zum Glück die dämlichen Phantasievarianten der SBB-Güterwagen auf ein erträgliches Mass zurückgefahren. Dafür gibts neue authentische Nummernvarianten der K2.


    Für Liebhaber der aktuellen Epoche interessant sind die beiden Harsco-Wasserwagen, Teil der Erhaltungsfahrzeuge für den Gotthard-Basistunnel. Wohl werden die Modelle ohne die SBB-Spezifischen Anbauteile wie Isolierte Leitungen etc. kommen. Aber zumindest die richtigen Wagennummern sollte man schon wählen: Angeschrieben ist 99 85 93-90 001 und nicht 98 85 93-90 001. Das weisse Band muss asymmetrisch platziert sein und der Harsco-Schriftzug fehlt. Beschriften war schon immer ein klassisches Problemfeld bei Brawa.

    Liebes Arwico-Team
    Es ist an sich sehr begrüssenswert, dass Sie hier aktiv mitmachen und ihre Überlegungen darreichen. Was meiner persönlichen Meinung nach nicht geht ist der Grundton der Arroganz/beleidigten Leberwurst, vor allem nicht bei einer Firma die nicht gerade für hervorragende Produkte bekannt ist. Ich hatte vor ca. 10 Jahren persönlichen Kontakt mit einem Arwico-Manager und bin für alle Zeiten bedient. Es kann nicht Sinn der Kommunikation mit den Kunden sein, sich danach tagelang aufzuregen. Kurz zusammengefasst: Der deutschsprachige Markt ist dafür bekannt, dass sich alles verkaufen lässt. Nur "leider" ist diese Tendenz abnehmend und dann werden diejenigen gewinnen, welche einen guten Job machen. Ich kann durchaus anmerken, dass sich in den letzten Jahren bei Ihren Produkten einige Verbesserungen eingestellt haben. So wurden bei den letzten Liliput-Produktionen sogart korrekte Schrifttypen verwendet, was übrigens auch der Wettbewerb nicht durchgängig im Griff hat.
    Um noch beim Thema der aktuellen Vorbildwahl zu bleiben: Wie man (auch exotische) Varianten im Vorfeld ankündigt, fotografiert, beschreibt und die Modelle dann noch mit liebevoll gemachten Dokumentationen ausliefert, können sie bei Mitbewerbern REE Modeles und LE-Models benchmarken.
    Da hier nun die richtige Stelle ganz Ohr ist, würde ich gerne noch ein paar Negativpunkte jüngster Produktionen ansprechen, Erklärungen wären durchaus willkommen:


    Rungenwagen Km/Kms:
    Hier haben sie eine ansprechende Formenvielfalt realisiert. Auch zwei verschiedene Seitenbordformen sind dabei. Beide sehen mit ihren allseitigen Verstärkungen aus wie Holzborde. Von der Lackierung her sind es eher Alu-Borde, zumindest aussen. Innen sind sie kurioserweise Braun lackiert. Ein Bildvergleich zeigt was gemeint ist:



    Deshalb die Frage: Welche Borde soll das/die Modelle darstellen?
    Was auch funktional veranlagte Modellbahner stören könnte, dass sich die Rungen gar nicht umlegen lassen, und zwar bei keiner Variante:




    Bei den Schotterwagen Xs 72 ist der eine Zettelkasten unter dem stirnseitigen Abdeckblech seltsam flachgedrückt. Ist das eine Zwangsmassnahme weil die unterste Fläche der Abdeckung zu kurz geraten ist?
    Auch bei den ansonsten recht gut gemachten Saurer-Lastwagen sind die Materialstärken am Chassis und die Wasserrohr-Rückspiegel alles Anderer als Zeitgemäss. Aber ohne Bastelherausforderungen frisch aus der Schachtel würde einem ja langweilig.