Beiträge von TEE1055

    Nein.

    Diese Argumentation ist selbstverständlich absolut überzeugend. :wink:
    Mal im Ernst: Das sind bald vierzigjährige Modelle (das ist eine zweistellige Zahl mit einer vorangestellten Ziffer 4). Die Drehgestelle haben mit den heutigen Vorbildern überhaupt nichts zu tun und die Gravur des Gehäuses sieht aus wie mit Teig abgeformt. Dass die Türnische im Original doppelt so tief ist und die Regenrinnen ganz woanders angeordnet sind gehört schon fast zu den Detailfehlern. Kurz: Die Modelle sind total veraltet und eigentlich schon zum UVP der letzten zehn Jahre massiv zu teuer.

    Besonders bei Arwico fällt aber auch auf, dass die "Eigenproduktionen", sprich Schweizer Modelle sich in noch einigermassen vernünftigen Preisregionen bewegen, während die Preise der ausländischen Hornby-Konzern-Modelle wie Jouef (SNCF) und Electrotren (SNCF,RENFE) schon fast an moderne Wegelagerei grenzen.
    Beim Kauf im Ausland von RENFE-Loks des Typs T 3000 konnte ich innert weniger Jahre (und gefallenem Euro-Kurs) fast 100% Preisersparnis erzielen, verglichen mit dem Ersterwerb beim Schweizer Fachhändler. Scheint mir schon ein wenig frech...

    Etwa Mitte August war ich in Romanshorn, es hatte noch diverse Bemo-Modelle, RUCO-Güterwagen und wenig Roco sowie Märklin. Wobei die grosszügige Rabattierung auf den aktuellen Modellen nicht gilt. Einen Ruco-Stahlwagen und zwei Bemo-Wagen konnte ich zu guten Preisen mitnehmen. Wirklich lohnen tut sich der Besuch des Ladens allerdings nicht, wenn man nicht gerade in der Gegend ist.



    PS: Das Verkaufspersonal war weder besonders freundlich noch besonders unfreundlich.

    Hast du das offizielle Datenblatt gefunden?


    Für den Löschwagen würde ich einen Zementsilowagen von Roco nehmem, dann hast du schon ein Untergestell und die richtigen Drehgestelle sowie ein kesselwagenähnlicher Aufbau. Dito beim Gbs. Schwieriger wirds beim Res, vielleicht Fleischmann. Dieses kann mit einem handelsüblichen Container kombiniert werden. Somit hättest du die wichtigsten Teile schon.
    Das Rot könnte das Standardlokrot RAL 3020 sein.


    PS: Die Wagen mit Dregestellen sind alle mit dem Typ Y25 gegossen ausgerüstet.

    Gemäss dem Märklin-Prospekt hat die Lok ein Vorbild :mrgreen: .
    Mit Photoshop wurden im Prospekt jene Gehäuse bearbeitet, die zuletzt als hellgrüne Variante erschienen sind. Auch da waren die kleinen, gummigefassten Stirnfenster falsch, somit erst recht bei dieser "Ursprungsversion". Ich wollte meine wieder verkaufen, aber die Preise auf dem Gebrauchtmarkt gingen in den Keller. Nun sind wohl auch beim Hersteller noch ein paar Gehäuse übrig.

    Ich erstelle diese weissen Linien, indem ich von einem weissen Isolierklebeband ein dünner Streifen abschneide und dann von innen aufklebe. Meistens ist die Fensterform von hinten hinterschnitten, was die Positionierung des Streifens nicht ganz einfach macht. Mit der Isolierband-Lösung kann beliebig nachkorrigiert werden. Zudem ist diese 100% reversibel.

    Mir scheint, die genannten Weichmacher eignen sich nur für Nassschieber (Decals). Bei Anreibern fehlt der für den richtigen Effekt nötigen Trägerfilm, da dieser nach dem Anreiben entfernt wird. Ich würde empfehlen, die Anreibefolie vor dem Verarbeiten in die Segmente, die auf die Scheibe müssen und jene die auf den Kasten sollen, zu zerschneiden. Somit muss beim Anreiben kein Übergang bewerkstelligt werden.


    PS: Ich halte Graffitis für eine der grössten Schweinereien unserer Zeit. Selten sonst kann eine kleine Gruppe den öffentlichen Raum (und in Folge auch den Steuerzahler) in dieser Art vergewaltigen. Und glaubt mir, die Urheber sind zu einem guten Teil strohdumm, hatte bereits die Gelegenheit, Exponenten der (Bieler) Szene kennenzulernen. Ich würde mir niemals so etwas auf die Modellbahn stellen.
    Selbstverständlich darf da aber jeder machen was er will, von daher gebe ich gerne Tipps.

    Nun wird die neue ade/Hobbytrade BLS
    Em epochengerecht als VHB Tm 57 zurückdatiert. Auf den Bildern ist die
    Beschriftung der Kabine bereits neutralisiert. Der Vorbau bleibt wie er
    ist, auch um die aufwändige Bedruckung nicht zu verlieren.
    Formänderungen gibt es am Dach: So wird die deutsche Funkantenne durch
    eine passende ersetzt, das seltsame zylindrische Ding in Dachmitte
    entfernt und die vier Dachhaken durch freistehende ersetzt. Das Dach
    erhält danach eine Lackierung in Umbragrau, hellsilber war vermutlich
    falsch.


    Die Verarbeitungsqualität des fein detailierten Modells überzeugt nicht
    in allen Punkten. Von den Griffstangen werde ich vermutlich einige
    ersetzen, die sehen aus als wären sie in Farbe getunkt worden. Bei einer
    stimmt auch die Länge nicht, was einen schön geschwungenen Bogen zur
    Folge hat.

    Bilder

    • IMG_3664 - Kopie.JPG
    • IMG_3665 - Kopie.JPG

    Sensationelles Modell! Man beachte auch die beiden Scherenstromabnehmer. Da hat wohl jemand versucht, aus einer BoBo eine Ae 6/6 zu machen. Mit dieser Lok (in GS) hat meine Modellbahnerei angefangen. Die Qualität der Motorisierung dieses fast dreissigjährigen Modells ist bis heute bei gewissen Herstellern noch immer nicht erreicht...

    Das Verpackungskonzept ist bei mir auch so wie von Sabello beschrieben. Zusätzlich liegt aber die vorgängig in der Bildmitte zu sehende "Schaumstoffmatte" obendrauf. Diese würde das Modell berühren, hätte ich nicht bereits früher ein Haushaltspapier dazwischen gelegt. Nachdem ich eine dieser Matten vor ein paar Tagen in den Ikea-Papierkübel geschmissen hatte, wies dieser nach einem Tag eine Verformung am Boden auf. An den Modellen ist aufgrund der Trennpapiere aber kein Schaden entstanden.

    Die Erscheinung der sich zersetzenden Schaumstoffe habe ich beim kürzlichen Umräumen der Vitrinen zum ersten Mal an einer HAG-Verpackung festgestellt. Die Verpackung gehört zu einem BDe 4/4 Nr, 153. Der Schaumstoff sieht aus, als hätte er die Pest: Überall sind Flecken, die sich durch andere Materialeigenschaften bemerkbar machen. Der Schaumstoff nimmt nach Druckbelastung nicht mehr seine ursprüngliche Form an, sondern hat duktile Eigenschaften und bleibt wie er ist. Die Deformationen sind auch am ausgeschnittenen Mittelteil gut zu sehen.